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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1925-01-01 · Heft 5 · p. Seite 311

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
69 (1925)
Issue
Heft 5
Article
Ibn Kammuna
Date
1925-01-01
Page
Seite 311 (sequence 17)
Language
German
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311 tonen1, ebenso wie in der Abhandlung über die Unvergänglichkeit der Seele (Steinschn.-Festschr., ■S. 41710) und am Ende des Ab- Schnitts über das Christentum im תנקיח (s. o.). 5. Unserer Abhandlung und dem תנקיח gemeinsam ist der häufige Gebrauch der Partikel o unmittelbar nach dem Subjekt (ohne vorausgehendes Q), besonders nach einem Personal- oder Demonstrativpronomen. Z. B. Chrest. 7024: והלא פמן דלאיל» 76! 0 והם פמא אקתצח 830;ואלקראוון פלא יסעהם 3!77;והם פקד זאת usw. Tanqih f. 5b ואלנכי פקד יאתיה; f. 44b וכחן פכאלעמש; f. 58a ואנת פקד ערפת; f. 62a ואלאיך פקד לא יגוו עליהם usw. Dieser Sprachgebrauch findet sich allerdings in jüdisch״ arabischer Literatur auch sonst. Die Herkunft des Toseftamaterials. Von Chanoch Albeck in Wien. Neben der Mischna bildet die Tosefta das wichtigste Problem der talmudischen Literatur. Seit den Tagen des R. Scherira Gaon, an den zuerst die Frage über das Wesen der Tosefta gerichtet wurde, bildet sie einen Streitpunkt unter den Talmudgelehrten, über den keine Einigkeit erzielt werden konnte. Die Ursache hierfür ist u. E. in der angewandten Methode zu suchen. Jeder Urheber einer neuen Theorie sucht eine Reihe von Stellen aus der einschlägigen Literatur, die für seine Theorie sprechen, auszuwählen und als Belege darzubieten. Daß sich ebenso viele andere finden lassen, aus denen das Gegenteil sich folgern ließe, wird in der Regel kaum angedeutet. So kommt es, daß unter den vielen Theorien über die Tosefta keine einzige als erwiesen angesehen werden kann, obwohl doch eine unter ihnen die richtige sein dürfte. Denn, wenn eine richtige Theorie schwach begründet ist, so gibt es kein Kriterium, wodurch ihr der Stempel der Richtigkeit aufgedrückt werden könnte. Um nur ein Beispiel, das für unsere Frage von Wichtigkeit ist, anzuführen: Der Verfasser des Or Zarua (I, Nr. 107) hält es auf Grund von Babli Baba Kamma 4b, wo eine Baraita des R. Hoschaja־ aufgeführt wird, die in Tosefta Baba Kamma IX, 1 vorkommt, für erwiesen, daß R. Hoschaja der Verfasser unserer Tosefta ist. Wenn daher moderne Gelehrte seit Frankelauf Grund einiger anderer Stellen die Autorschaft des R. Chi ja für unsere Tosefta bejahen bezw. verneinen wollen, so unterscheidet sich ihre Methode von der des Or Zarua nur wenig. Es ist nötig, das gesamte zur Verfügung stehende Material für die Beantwortung einer Frage heranzuziehen und daraus die nötigen 1 Chrest. 6913. Ich zitiere nach der Handschrift, deren Text Hirschfeld sehr ungenau wiedergibt. .וחדדת אלבינאת) ואלאגובד h.) וחרדת אלביאנאת אתרהא) או כתירא מנהא פי כלאם מן סבקני H) עלי וגדר. לם אגד אכתיהא. Zwischen אכתרדזא und או ist über der Zeile das Wort קלילא hinzugefügt, m. E. irrtümlich.

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