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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1924-01-01 · Heft 4 · p. Seite 271

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
68 (1924)
Issue
Heft 4
Article
Gott und Pharao
Date
1924-01-01
Page
Seite 271 (sequence 4)
Language
German
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271 3123; Nu IO33, 338; I K 194; II K 39) bedeutet dies nie, sondern nur, wie weit ich bis zu diesem Ziel gehen muß. Will ich zurückkehren, so muß es ausdrücklich gesagt werden. Die gegen 5! veränderte Fassung der Forderung v. 3 ist durch die Antwort Pharaos nötig geworden. Ganz c. 5 ist eine Einheit. ״ König von Aegypten“, hach Ed. Meyer, sicheres Merkmal einer besonderen Quelle j2, heißt Ph. nur dort, wo er als König auftritt und Befehle gibt (31g, 54, 145, 8). — J soll noch nichts von A h r o n gewußt haben. Erst P hat ihn überall eingesetzt, nachdem er von E widerwillig zugestanden war, und zwar hat er in ihm die Aeltesten verdrängt. Aber die Ael testen (316,.18, 429) sind nötig, damit Mose auch im Namen des Volkes, dessen Vertreter sie sind, sprechen kann. Die Person Ahrons ist nach 415 ff., 7! ff. für Absicht und Anlage der Erzählung absolut ünentbehrlieh. Es sind beide Brüder, die Ph. holen läßt (84,21, 927, 108,16■ 1231, 1024 ist eine Fortsetzung der Verhandlung v, 8 ff., cfr. 6, 17), zu denen er spricht (927, 108,10), die für ihn beten sollen (84, 24, 928, 1017), auf die er nicht hört (722, 8n, 15, 912), aber es ist nur.Mose, der antwortet (85, 6, 22 , 25, 929, 109, 25 , 29, 114), nur Mose, der die Fürbitte zusagt (86, 25, 920) und zu Gott betet (86, 26, 933, 1018), ebenso wie e r immer die Forderung und Drohung ausspricht (714f., 2610 <13 ,!9 ג16§ י!). Der Priester ist keine späte Schöpfung, sondern so alt wie Israel und seine Religion. Auch von den Chartumim aus gesehen ist Ahron unentbehrlich. Wie Pharao seine Thaumaturgen hat, so Mose. Ahron wirkt nur bei den Wundern mit, bei denen auch die Chartumim auf treten. Das Zusammenwirken bei der ersten Plage hat man nicht verstanden: es handelt sich dabei um zweierlei: die Verwandlung des Nils und um die alles übrigen Wassers in Aegypten. Jene soll Mose mit seinem Stabe bewirken, diese Ahron mit dem seinigen. Auch diese beiden S t ä b e hat die Kritik gänzlich verkannt. Sie sind keine Varianten von P und E (J kommt ohne Stab aus). Sie sind auch keine Zauberstäbe, sondern Denkzeichen ■(יזבחץ< אוח vgl. Nu 1624ff., 173ff.). Der Stab Moses ist ein Gottesstab, nicht weil durch ihn Wunder vollzogen werden, sondern einmal an ihm ein Wunder der Verwandlung geschehen ist (42 ff.). Die Stäbe werden nicht zu einer magischen, sondern zu einer psychologischen Einwirkung sowohl auf Pharao als auf Mose selbst .(715) erfordert cfr. Jos 818, 26. Der Urheber der Wunder ist ausschließlich Gott. Darum sprechen auch Mose und Ahron bei der Ausführung kein Wort, anders die Chartumim. Der Rationalismus des Erz. kommt auch im Wesen der Plagen selbst und ihrer Entstehung zum Ausdruck. In der Heuschreckenplage c. 10 sind nicht eine rationalistische und eine wunderhafte (E. und J.) Darstellung koxifundiert (Wellh.). Beides ist untrennbar, cfr. II K 4, wo Elisa zugleich sehr praktische rationelle Wiederbelebungsversuche anstellt. Kein antiker Schriftsteiler war über das Wunder erhaben, ja der stärkste Glaube stellt es sich im Werden natürlich vermittelt vor. Daraus erklärt sich auch das ,,morgen“ für die Plagen 4. 5—7. 8. Sie sollen von anderswoher kommen und dazu brauchen sie Zeit. Auch

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