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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1923-01-01 · Heft 6 · p. Seite 289

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
67 (1923)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1923-01-01
Page
Seite 289 (sequence 3)
Language
German
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289 Philosophie und Theologie des Judentums, des Christentums und des Islams gleichmäßig auf und wird doch überall auch wieder mit > charakteristischer Verschiedenheit durchgeführt, entsprechend dem verschiedenen Wesen der drei großen Religionen. Die berühmte oder berüchtigte Lehre von der doppelten Wahrheit wird erst auf dem Boden dieses Problems verständlich, und moderne Strömungen und Gedanken, der Irrationalismus, die Aufklärung in ihren verschiedenen Erscheinungsformen, die Idee ,,der Religion“ im Gegensatz zu den einzelnen Religionen stammen von dort oder haben in den Auseinander- Setzungen mit diesen Fragen im Mittelalter ihren ersten, unserem Empfinden manchmal fremden Ausdruck gefunden. Diese ״Milchamoth Haschern“, diese Kämpfe um Gott verfolgt Guttmann in der jüdischen, arabischen und christlichen Philosophie und Scholastik und in der Philosophie der Neueren von der Renaissance bis zu Kant und Schleiermacher. Die hier vereinigten fünf Abhandlungen bieten dem Leser, der sich in die manchmal zunächst fernliegenden Probleme vertieft, einen ungewöhn־« liehen Genuß, eindringende Erkenntnis in schönster Form. Sie machen diese Festschrift zu einem Ehrendenkmal für die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Düsseldorf. Eschelbacher. Nachtrag zu obiger Besprechung, Herr Prof. B.aneth, der durch schwere Krankheit an der Durchsicht der Druckbogen seines Beitrages verhindert war, bittet um Aufnahme der folgenden Berichtigungen zu seinem Beitrag; die Seitenzahlen beziehen sich auf den im gleichen Verlage erschienenen vermehrten und verbesserten Sonderdruck, die eingeklammerten auf die ,,Festschrift“: In Anm. 11, Z. 6 ist ,,sondern C“ st. ,,sondern“ zu lesen; S. 20 [66] Z. 8 v. u. muß es statt ,,a—b“ umgekehrt ״b—a“ heißen: S. 25 [71], Z. 7 sind hinter ,,wenn“ die Worte ,,bei größerer Hinterlassenschaft“ und Z. 10 hinter 200״“ die Worte ״bis 300“ einzuschalten; S. 38 [83], Z. 24 [36] 1. bei B 2/9 st. 5/9; S. 41 [86], Z. 4 [16] ]. Ast. C; Sr 42 [87], Z, 11 [23] 1.^; Anm, 31, Z, 10 1. ״in seinen Gutachten (Nr. 35)“; S. 50 [95], Z. 35 [41] ist die Klammer zu streichen; S. 54 [99], Z. 37, 38, 40 u. 42 [1, 2, 4 u. 6] ist jedesmal 3 an die Stelle von 6, Z. 39 [3] ist 4 st. 5 und 8 st. 10, Z. 45 [9] ist 10 st. 20 lind 20 st. 40 zu setzen; S. 56 [100], Z. 7 v. u. ist ״auf A 100, auf B und C je 200“ zu lesen. In einigen Anmerkungen sind ganze Sätze ausgefallen. So ist zu Beginn der Anm. 11, wo von דיטב״א berichtet wird, daß nach seiner Ansicht die Worte מדין ודברים הוא דסליקית נפשי nicht als nachträglich von B an G, sondern als ursprünglich von G an A gerichtet anfzufassen sind, in Klammern einzufügen: [Er scheint האמרה nicht als aram. Partizip (== sie könnte erwidern), sondern als hebr. Perfekt (= sie hat es von Anfang an ־erklärt), zu betrachten, als Subjekt nicht B, sondern G anzimehmen und לה nicht auf B sondern auf A zu beziehen]. In Anm. 25 ist am Ende nachzutragen: ״Die fehlerhafte Lesart hat vermutlich schon דיטב״א irreführend vargelegen 4s. Anm. 28). Daß sie falsch ist, ergibt sich zweifellos aus der weiter unten iS. 36 [81] f.) besprochenen arab. Abhandlung des רי״ף,- die freilich, dem ריסב״א nicht unbekannt war.“ Anm. 28 ist mit folgendem Zusatz zu. ergänzen: ״Sehr merkwürdig ist hier das auf רי״ף Bezug nehmende, aber völlig abweichende Ergebnis des ריסב״א (s. v. מתניתן z. St'). Nach ihm erhalten B und C vom vierten Hundert je 50 Denare, worauf ein etwaiger Ueberschuß an die drei Frauen, deren jede jetzt noch auf 662/3 Anspruch hat, gleichmäßig verteilt wird.“ Anm. 29 soll mit den Worten schließen: ״Es genügt schon,, als; Antwort auf den mit ואם תאמר eingeführten Ein wand statt כי .דזכתיבה etwa: יש לתר^ן דרבי סובר כיון שאדור הכתיבה zu lesen, um einen klaren Sinn zu erhalten. Den Ausdruck הולקות בשיה im Munde Rabbis' deutet ראב״ד als gleichmäßige; Verteilung nach Maßgabe der verschiedenen Guthaben: das erste Hundert teilen alle, die T00, das zweite alle, die. 200:, das dritte alle,, die 300 zu fordern haben, usw.“ Zu Anm. 31 endlich ist noch hinzuznfügen: ,,Eine indirekte. Stütze ergibt sich für ש׳ך vielleicht aus der nach Tosafot (s. v. כיתבת^ unbefriedigenden Antwort des., bab. Talmud auf die Frage, warum denn H, im dritten;Satze 100 Denare, statt 75 bekommt. Hätte.בי׳ח recht, so, könnte M:a.r; SamueV viel besser antworten: Weil B auf Grund einer Vollmacht von. A Monatsschrift, 67. Jahrgang. ' 20

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