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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1923-01-01 · Heft 6 · p. Seite 270

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
67 (1923)
Issue
Heft 6
Article
Die Genuß-Symbolik in den rituellen Bräuchen
Date
1923-01-01
Page
Seite 270 (sequence 9)
Language
German
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270 שדה תפוחים und Gen 2ראה רידובני. בריח השדה,.; מז". 'Für den• Genu des k ü r b i s gilt der Grund יקרע גור דיננוl. Auch die Nuß spielt am Neujahrstage insofern eine Rolle, daß man bekanntlich bis Hoschano-rabbo keine Nüsse essen soll2. Der Midrasch vergleicht Israel mit der Nuß, deren süßer Kern in fester Schale geborgen ist,ישראל p -אם יתגולל בצפר לא יתלכלך פרי, daher im Schmutze keinen Schaden nimmt. So bleibt auch Israel trotz des Sündenschmutzes im innersten Kern rein und auch im Golus in seiner seelischen Schönheit. Man soll aber am Roschhaschono nicht auf die סימני גלות hinweisen, daher feeine Nüsse essen. Eine andere Deutung nimmt auf den Zahlenwert bezug und findet, daß das Wort ,,אגוז“ und ״חטא״ im Zahlenwert gleich sind; dieser Deutung wird aber gleich eine praktische Begründung angefügt, weil das Essen der Nüsse Räuspern und Husten vermehre (Maharil) und dadurch das Gebet gestört würde. Wird am Sabbat ein Bräutigam zur Thora gerufen, so Werden den Kindern Nüsse gestreut. Wenn jemand eine Frau heiratet, die seiner unwürdig ist, so bringt man Fässer mit Nüssen, die man vor den Kindern zerbricht. Die Kinder lesen die Nüsse auf und sprechen: נקצץ פלוני ממשפחתו. Ueber das Streuen von Nüssen bei Hochzeiten siehe Berachot 50b. Am Simchas Thora pflegt man den Kindern Nüsse zu werfen. Drei Ortsnamen In Galiläa. Von S. Klein in Nov6 Zdmky (ÖSR). (Schluß) 3. תקוע in Galiläa. Ich hatte in ״Beiträge zur Geographie und Geschichte Galiläas", S. 23 ff., ישראל na, S. 67, ein galiläisches T eko 'a unweit Merön angenommen. Dal mäh ״Palästinaj ährbuch" 1913, S. 29 und 1921, S.45, Anm. 23 bestreitet dies, sodaß ich mich veranlaßt fühle,;meine Ansetzung näher zu begründen. i. Die Hauptstelle ist M. Menahot IX (VIII, 3; b. 85b), wo gesagt wird תקוע אלפא לשמן T. ist inbezug auf Oel das ,,Alpha", d. h. das beste. Im Anschluß an diese Mischnah wird in der Gemara :11 Sam 142 angeführt und gefragt, weshalb gerade eine Frau aus X. zur Ausführung der Sendung Joabs auserwählt wurde? — worauf R. Joljanan antwortet: Weil dort viel Olivenöl vorhanden ist, deshalb findet sich Weisheit unter ihnen. — Darauf wird eine den Oelreichtum des Stämmgebietes von Ascher illustrierende alte Erzählung 4 angeführt. Diese Zusammenstellung des in der Mischnah genannten תק1צ, mit dem biblischen Ort und die Nennung des Stämmgebietes Aschers “weist offenbar darauf hin, daß es sich dabei um einen Ort im Gebiete 1 Kerithoth 6a, Or. ch. 583. s Or. ch. 139. 3 Er schreibt:... ״Doch rechnet Pseudoepiphanius Thekoa.zum Stamme Sebuion, und Klein... behauptet ein galil. Th. bei Merön ohne hinreichenden Beweis;“ . ־ 4 Ich führe, anderswo den Nachweis, daß es sich in der Erzählung um Joannes aus Gisöhala (גוש חלב) handelt. ״

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