Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 67 (1923)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Mitteilungen zur Geschichte und Literatur aus der Geniza
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 261 (sequence 5)
- Language
- German
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וג1. ועוצם (10) רצוננו; ברצות כתבך וששוננו• בקראת (11) מכתבך ומדוע תחדילנו ועל מה וה תמנענו(42) התחדיל פארן ממנו או תמנע אורך מעמנו (13) כי אם ייתכן לך להנדב ואם איפשר (14) להתנדב ואילא כתבךהנדב הגדול ואגרחך (5!) התשורה העצומה והאדרת ומכתבך(6!) השיהרב ואף כי רדפם במשאלותיך (17) ותנאם בשאלותיך כי תגדל התפארת (18) ותתהדר העמדת: ובייינשביעך כי(10) תתמיד כתביך אלינו בעיתותי פנותך (20) ובומני איפשר תודיע ניבך וטיביך verso, (1) ותבאר שאלותיך ותברר ספיקותיך ותפרש <2) צרכיך וחפציך גם תתעשת בבל הנאותינו (3) ותתעתד להועלותנו והועלה חכמי היש׳ אחיך (4) וענייך ומקויך ומיחלי טובך ומחכי ישעך כי (5) רבות שנים הוסרו ממנו נדבות מקומותכם (6) והוחדלנו והועדרו ו ימו ם ממנו ויטו אחרי (7) וולתנו וילכו נהרותם חוצה2 ממנו וימשכו(8) מעינו תם אל בלעדנו ויצמיאונו ויחו בלתנו(9) וירעיבונו דשביעום ויענונו ויענום:(40) ואנחנו מחלנו להם כי ידענו כי היו שוגגים (11) ויתיצבו להםימשגים: ולא היו מדדים כי(12) כי השגום מגידים: גם ידענו כי כל הנדבות (13) לא נתנדבו בעליהן בהן אילא לחכמי הישיבה (14) ולענייה לא לאיש סגול ולא לנסר רגולי: (15) ועתה חלפו. הומנים ועברו השנים ואתה (10) אדירנו ודיאננו השופט בינינו והשוקל(17) שקלינו והמפלם נדבותנו תוהר ותוהיר(18) ותשמר ותצוה להישמר .פן ילכו בדרכים. Wenn man die Aussagen beider Fragmente vereint, so wird man folgende Daten zur Geschichte des Gaonats gewinnen. Der Gaon sieht in den Spenden, die von den Gemeinden und Privaten ein treffen, die Gebühr, welche die Glaubensbrüder zum Lebensunterhalt der Schulen beizutragen verpflichtet sind. Mit den Anfragen sandten die auswärtigen Gemeinden ihre Spenden. Der Gaon beklagt sich, daß dieselben seit lange her ausgeblieben sind. Der Gaon fordert den Adressaten auf ,,seine Anfragen zu erläutern, seine Zweifel klar zu machen und seine Wünsche zu äußern“. Die Fragen und Spenden sind zum Wohle aller Gelehrten der Akademie. Seit vielen Jahren sind die Spenden aus dem Orte des Adressaten nicht eingetroffen. Letztere wandten^sich an eine andere Akademie, d. h. nach Pumbaditha. Die Verwalter der Akademie in Pumbaditha ließen die Lehrer in Sura hungern. Samuel Gaon entschuldigt zwar das Vorgehen seiner Peiniger, kann aber doch nicht umhin, zu erklären, daß die Spenden für die Gesamtheit der Akademie, aber nicht für eine einzelne Person bestimmt waren. Hierauf folgt das Fragment Br. Mus., wo das Verhältnis zwischen Samuel einerseits und Sherira und Haj andererseits genauer dargelegt wird. Den Anfang des Schreibens dürfte man wohl in dem Fragment Bodl, das A. Cowley in JQR XVIII, p. 403—405 veröffentlicht hat, sehen. Die Schrift dei drei Fragmente ist dieselbe. (Fortsetzung folgt.) 1 Hiob 2913. 2 v. Prov. 5le. 3 Im Syrischen steht כסד für das hebr. שאג, z. B. Ps 744; ebd. 10321, Hob 1110. Wer ist der גסררגול? Nach dem Inhalte des Briefes gewiß das Haupt der Schule in Pumbaditha, d. h. Sherira Gaon.