Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 67 (1923)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Mitteilungen zur Geschichte und Literatur aus der Geniza
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 258 (sequence 2)
- Language
- German
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m .,י . herrschen. Der Briefschreiber spricht von den בחורים ■וקנים und תנאים und stimmt mit den Worten des Klageliedes die Klage an. Die וקנים sind die Häupter der Schule oder Schulen; die בחורים die Söhne derselben,, wie Scherira von seinem Sohne Haj als האיי בחורנו spricht, s. Schechters Saadyana, Nr. XLV, p. 118, oder Samuel ben Hofni von seinem Sohne Israel als בחורנו, vgl. Cowley, J QR XVIII, p. 413 f. und meine Ausführungen J QR N. S. vm, p. 6, vgl. auch jqr n. s. 1, 244 אני אבכה אלי יוסף בחירי בחורו .1 בכות יעקב עלי יוסף בחירו. Tannaiten (תנאים) hat es sowohl in der Periode der Amoräer, wie in der der Geonim gegeben. Für die erste Periode genügt es auf Friedmann, Einleitung in die Mechilta S. 41, Israel Levy, Abba Saul S. 9, Halevy, Doroth harhisonim II, 88, 128, 500, D. Hoffmann, Einleitung in die hal. Midraschim S. 13 u. 33 zu verweisen. Ueber die תנאים in der gaonäischen Zeit haben Halewy 1. c. III, 3a, Poznanski, Studien, p. 461, Eppenstein MGWJ 1908, 4581, Aptowitzer, JQR N. S. IV, p. 38 gesprochen. Der Gaon ermahnt ferner, daß ohne Studium der Lehre, die Welt dem Untergange bestimmt ist. Durch das Abnehmen der Weisheit ist auch der Glanz der Akademie verdunkelt (הועם הודינו), die מדרשים (Lehrhäuser) stehen leer und verlassen da. Besonders die Mischnaschule (מדרש התנאים) ist ohne Schüler. Früher hat man, sagt der Gaon etwas ironisch, sogar die Blinden in die Schule gebracht, jetzt muß man alle Kunstgriffe in Bewegung setzen, um nur einen Studenten zu bekommen. Wie alt und wie neu ist dieses Lied? Auch die Talmudstudenten verlassen das Lehrhaus und suchen ihren Lebensunterhalt durch Arbeit oder Geschäfte zu erwerben. Der Gaon betont hierauf, daß man ohne Brot nicht studieren kann und fordert die Adressaten energisch auf, der Akademie beizustehen. Ausdruck, Stil und Inhalt des Briefes befürworten die Vermutung, daß wir hier ebenfalls einen Brief des Gaon Scherira vor uns haben. Derselbe klagt (Schechter, Saadyana, Nr. XLVI, la, z. 12) ומטרפינו ומחלרינו (?) ומפי עוללינו אנחנו מונעים ונותנין להם 2, ,לגדור את הדבר הזה ולתקן את מקום הורינוa z. 13 ff. וכל שכן אתם מחמדנו שהיו אבותיכם רגילין להיות הוראותיכם ושאילתיכם מן הישיבה מן בית הוועד ואתם הנכם ... משחיתים את המקנום] חוה בהחרישכם ממנו ובעובכם אותו כי מאז החרישו אבותיכם התחילה הישי׳ לחפור ועתה הנח הולכת וחסור. Die Klage, daß die Adressaten es unterlassen haben, ihre Fragen mit den für dieselben übliche Spenden, an die Akademien zu senden, findet sich auch in anderen Dokumenten, so z. B. in den von Cowley veröffentlichten Briefen. (1) שניחה לשם קדשו על פדותה ככת תרננה שפתי כי אומדה לך ונפשי אשר פדית1 ן2) ומודיעים כי אם אתם אחינו מחמדי עינינו ומשושי לבנו וידיך רוחינו שכחתם (3) אותנו אנחנו• לא שכחנוכם כי כרוח חיינו אתם נחשבים לנו ואיך ישכח איש את רוח (4) חייו ומשאותיכם אשר שמענו ונדעם ואבותינו ספח לנו כי חק לחמנו מאתכם היה (5> ואיך ישכח איש את טרף חקו וכי שקי מימינו מעדיכם מושך ואיך ינשה איש (6) שקי חייו. על בן אם הרבה שנים עברו והרבה ימים משכו ולא פקדתם אותנו. באגרותניכם] (ל) ושאלותיכם ונדריכם ונדבותיכם כמנהג אבותיכם זכר צדיקים לברכה נכח פנינו אתם ■...!ל 1 P8י '