Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 66 (1922)
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1922-01-01
- Page
- Seite 167 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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[M a i m o n i de s] משכה תורה לרבנו משד. בר מימון הספרדי♦ א.ספר״המדע מבאר בצרוף מבוא ע״י ש♦ רבידוביץ♦ Berlin, Verlag Ajanoth, 1922. 114 S. Bringt eine Auswahl aus dem ספר המדע für Schul- und Hochschul zwecke. Voraus geht eine Einleitung über den Mischne Thora, die dem Stilisten Maimuni die gebührende Ehre erweist, dagegen den Zusammenhang seiner enzyklopädistischen Arbeit mit den methodischen Tendenzen des Aristotelismus wohl noch stärker hätte betonen können, sowie zur Einführung in das Sefer Madda eine Untersuchung über den Begriff der religiösen Erkenntnis bei Maimuni. Den Abschluß bilden zahlreiche Anmerkungen, großenteils Stellenbelege, aber auch quellenkritische Bemerkungen und Auseinandersetzungen mit Kritikern und Darstellern des Maimuni. Wünschenswert wäre die Her- Stellung einer kleineren, nur den Text enthaltenden Ausgabe für die Hand . des Schülers. Nils Messel, Dr. theol., Kristiania, Der Menschensohn in den Bilderreden des Henoch. Gießen 1922. 85 S., 17 Mk. Versucht nachzuweisen, daß unter dem ,,Menschensohn44 der Bilderreden kein Messias, sondern eine Personifikation des jüdischen Volkes zu verstehen ist; Stellen, die dieser Auffassung widerstreben, sind verderbt oder überarbeitet. Die Reden sind wahrscheinlich in der Zeit der Prokuratoren, jedenfalls zwischen 63 v. Ghr. und 66 n. Chr. verfaßt. Aldo Neppi Modona, La vita pubblica e privata degei Ebrei in Egitto nel'P eta ellenistica e romana (Sonderabdr. aus Aegyptus, Rivista italiana di egittologia e di papirologia II u. III, Mailand 1921/22). 43 S. 8°. Aus einer größeren Abhandlung gibt der Verfasser hier einige Auszüge. Unter Benutzung der literarischen und der weit zahlreicheren unliterarischen Quellen sowie der neueren Literatur bietet er einen Ueberblick über das öffentliche und private Leben der Juden Aegyptens im hellenistischen und römischen Zeitalter. Er erörtert die Fragen nach Einwanderung, Staats- Zugehörigkeit, Wohnsitzen, Organisation, Kultus (Synagogen, Friedhöfe), Abgaben, Kriegsdienste, Aemtern, Berufen und Beschäftigungen, Vermögens- Verhältnissen und sozialen Beziehungen der Juden Aegyptens. Bedauerlich ist, daß er überall, wo hebräische Kenntnisse erforderlich sind, versagt oder, was dasselbe ist, sich ausschließlich auf Hamburger stützt. I. E. Dr. Franz Oppenheimer, Die Judenstatistik des preußischen Kriegsministeriums. München 1922. 48 S. Widerlegt in höchst einleuchtender Weise, in allseitiger Würdigung der statistischen .und psychologischen Gesichtspunkte noch über Segall hinausgehend, die Folgerungen des Generals Wrisberg aus der sog. Judenstatistik des Kriegsministeriums. Dr. jur. Paul Tänzer, Die Rechtsgeschichte der Juden in Württemberg 1806—1828. Mit 3 Beilagen: Die Freudenthaler Judenordnung vom 1. Oktober 1731. Die Hochberger Judenordnung vom 28. März 1780. Der ,,Entwurf einer Ordnung für die Juden in den Kgl. Staaten44 vom 4. Juni 1808. Berlin, Stuttgart, Leipzig 1922. .123 S. Besprechung Vorbehalten. Dr. IsakUnna, Rabbiner in Mannheim, R. Simon ben Lakisch als Lehrer der Halacha und Agada. Frankfurt a. M. 1921. 74 S. Sonderabdruck aus ,,Jahrbuch der jüdisch-literarischen Gesellschaft44 XIV., s. die Besprechung S. 160. J. Zoller, Letture Ebraiche, Triest, Treves-Zanichelli 1922, 74 S., 8°. Enthält zwei Aufsätze, die biblisches Gut in Gedichten Giovanni Pascolis nachweisen, je einen über Nationalismus und Wissenschaft im Judentum, über