Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1921-01-01 · Heft 4 · p. 97

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
65 (1921)
Issue
Heft 4
Article
Das Feldgebetbuch für die jüdischen Soldaten und Matrosen in der englischen Armee und Marine
Date
1921-01-01
Page
97 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2829132-2829903-2829906-2830957--44306-2830977
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Das Feldgebetbuch für die jüdischen Soldaten und Matrosen in der englischen Armee und Marine. Von N. M. Nathan. Eine der ersten Maßnahmen, welche der Verband der Deutschen Juden alsbald nach Ausbruch des Krieges ergriff, war die mit Zustimmung der zuständigen militärischen Stellen erfolgte Entsendung von Feldrabbinern zu den jüdischen Mannschaften des deutschen Heeres. Es war gewissermaßen nur eine Ergänzung dieses seines ersten Schrittes, daß er ein — wenn wir nicht irren, von Rabbiner Dr. Leo Baeck bearbeitetes — ,,Feldgebetbuch für die jüdischen Mannschaften des Heeres" (Berlin 1914) herausgab. Diesem ersten Feldgebetbuch folgte das ״Feldgebetbuch für Rosch ha-Schana und Jom Kippur" (Berlin 1915). Beide Feldgebetbücher haben das gleiche kleine Taschenformat und tragen auch durch ihren Leineneinband ihrer Zweckbestimmung Rechnung. Beide zerfallen in einen hebräischen und einen deutschen Teil; der hebräische Teil enthält in Auszügen die wichtigsten Gebete des Jahres beziehungsweise der hohen Festtage; der deutsche Teil eine freie Verdeutschung der hebräischen Texte unter Zugrundelegung derjenigen der Gebetbücher für die Neue Synagoge in Berlin, der sich in dem ersten Feldgebetbuch eine Auswahl von Psalmen (Psalm 1, 3, 8, 13, 15, 20, 23, 27, 46, 91, 103, 116, 117, 118, 120, 121, 124, 126, 130), die erste Strophe der Verdeutschung des Moaus Zur nach dem Wortlaute des Gebetbuches für die Neue Synagoge in Berlin (Schirm und Schutz in Sturm und Graus) sowie drei der beliebtesten deutschen Volkslieder (Ich hab’ mich ergeben — Vater, ich rufe dich — und das Niederländische Dankgebet) anschließen. Außer diesen beiden Feldgebetbüchern gaben auch einzelne Gemeinden und Rabbiner eine Art Feldgebetbücher Monatsschrift, 65. Jahrgang. ל

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.