Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 11-12 (9.4.1921)
- Date
- 1921-04-09
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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SEITE 6 In der jetzigen schweren Stunde der Verantwortung wenden vrir uns an alle jüdischen Arbeiter in der ganzen Welt mit einem heißen Iluie: „Helfet Eueren Kampfbriidern in dem Lande der orhljüdisehen schwarzen lteaktion! Erlaubi nicht, daß das Land, mit welchem die Hoffnungen des revolutionären jüdischen Proletariats verbunden sind, durch die Bourgeoisie in eine Stätte des weißen Schreckens gegen Sozialisten verwände!! werde! — Erhebt Eueren mächtigen Protest gegen die Schandtaten der jüdischen Bourgeoisie und ihrer „soziali.-üischen" Lakaien! Fordert von ihnen Rechenschaft hierfür. Ge'o'et niemals den Zionisten und den Sozialverrätern Euro Sparpfennige für ürre schnöde Arbeit hin. Unterstützt die revolutionäre jüdische Arbelt1:'! schalt in ihrem Kampfe! Helft ihr, ihre KumpUiisülutioiUii aufzubauen. Wir erbitten von Euch keine Almosen, wir fordern i» Kamen der Solidarität und der Arbeitereinheit. Helft, an-.\ hier, gewerkschaftliche Klassonorgaiiisationen aufzubauen. Ohne Euere Hilfe wird im Land der Phiiautropie, des Betteln« und des ständigen Hungers der Arbeiter ihre Organisierung fast unmöglich sein. Wir fordern alle proletariockoji Gewerkschaftsverbäude auf, ihre Arbeiterpilicht zu eifulica und eine Subskription dir die gewerkschaftlichen Kla^s.nreroin« in Palästina zu eröffnen. Helfet uns, hier Arbeitergeiio.ssejiscJiaUsbowegung zn schalten, dj« auf soziaiiitischeu Grundsätzen aufgebaut ist und im schärfsten Gegensatze zu der kleinbüx'gerJichen, gemischten Kooperation steht, wie sie von den Sozialpatrioten betrieben wird. Heiret uns eigene proletarische Kolonisationsinstitutionen zu baue», unterstützt unseren Paläbtinaarbeiterfonds und die n'eugegründcle Kolouisationageoe.ilschalt für Pulästina. Unterstützt unsere Partei, den revolutionären Vorli tipp rftts sozialistischen Palästina. Nicht zuletzt helft uns hier, eine gesunde jüdische proletarisch» Kultur zu schaffen 1 Es fehlt uns bisnun au dein Allereinfüchsten, das hiezu nötig ist. An der jüdischen Leitung, an dem jüdischen, Buche. BuBer einigen hebräischer Zeitschrilten gibt es hier a'.i Literatur nichts Lesbares. Gar nichts wird getan, dem abzuhelfen. Das jüdische Proletariat liier trägt heißes Sehnen nach einer jüdischen Zeitung, nach einem jüdischen Buche l Mit Absicht wird es deshalb hier nicht zugelassen. Die Folge hievon ist, daß der jüdische Proletarier — von der ganzen Welt abgesondert — für die Kämpfe des jüdischen und des internationalen Proletariats jegliches Verständnis rerliert und immer tiefer auf die niedrige Kulturstufe hinabsinkt. Wir fordern Euch auf, in jedem Lande einen Tag des jüdischen Buches für die jüdische Arbeiterschaft Palästinas zu bestimmen! Einen Sammeltag von Büchern für uns. Wir fordern alle jüdischen proletarischen 'Redaktionen und Verläge auf, uns ihre Zeitungen und Bücherausgaben zu übersenden. AU daß, was Ihr uns an Literatur zuschicken worde^, wird hier vo.n hiuiderten jüdischen Arbeitern versohlujigen werden. So bloß wird die geistige Verbindung mit dein 'jüdischen Proletariat in der ganzen Welt wieder aufgenommen werden. Genossen! Wh sind sicher, daß unsere Wendung an Euch nicht wie die Stimme des Rufers £in der Wüste verklingen wird, daß sie einen stürmischen Wiederhall bei dem gesamten jüdischen Proletariat finden wird. Daß sie uns den Beweis erbringen wird, daß unser Kampf hier nicht isoliert, sondern ein Teil jenes alhve.ltliohen Hampfes des jüdischen Proletariats — Schulter an Schulter mit dem internationalen revolutionären Prolelariato — ist. Für die soziale und nationale Befreiung der ganzen unterdrückten Monschheit! Jaffa, den 1. März 1921. Zentralkomitee der Jüd. Soz. Arbeiterpartei (Poale-Zion) . Palästinas. SOWJETRUSSLAND. Die üewerkschaftswoche. Am 25. März begann in ganz Uußland die Gewerkschaftswoche, die die Stärkung der Gewerkschaften, als au-h der Schulen des Kommunismus bringen soll und eino Aufforderung au die Massen, welche an der Organisation der Produktion beteiligt sind, bedeutet. Plakate und Flugblüuer welche die Aufgaben der Gewerkschaften als Vermittlung der technischen Ausbildung der Arbeiter, als Hebel der Produktion, als Verwivklicher des Kommunismus darstellen, werden in ganz Bußland verbreitet. In Rußland hat gestern die „ Gewerkschaftswoche;i ucgonnen. Zweck der Veranstaltung ist die Heranziehung der Arbeitermassen in die Gewerkschaften und Hebung des Gc- Averkschaftslebens. Die „Prawda" weist darauf hin, daß die Gewerkschatten im Sowjetstaat nicht nur Produktiionsverbände, sondern auch Verbände für die Förderung der Produktion sind. Aber auch als Organisationen für die Verteilung spielen sie eine sehr große Rolle, wobei es ihre Aufgabe ist, den Arbeiter von einem rein egoistischen Denken abzubringen. Zu den Gewerkschaftsauigaben gehört der Aibeiterschutz und die Wohnungsfürsorge. Nur rührigen Uewerksohaften kann es gelingen, den Bureaukratismus zu . überwinden. Endlich kann der einzelne Arbeiter nur inner-*; halb' seiner gewerkschaftlichen Organisation zu dem Bewußtsein gelangen, daß er hu Sowjetstaat der Herr im Hause ist. Vom Zentralrat der Gewerkschaften ist als Losung der Gewerkschafts wo che ausgegeben: durch die Gewerkschaften zur Beherrschung der Produktion! Eine Menge von Gewerkschaftsliteratur kommt zur Verteilung. Plenarfestsitzungen der Bezirksräte und parteilose Konferenzen worden veranstaltet. Am 30. März wird eine Musterausstellung *'on Diagrammen, Plakaten, Modellen usw. eröffnet. Die Naturalsteuer und der Änbauplan, In der ,,Prawda" weist Ossinski nach, daß die Naturalsteuer für die Anbaukampaga© sehr günstig wirken wird. Die Aufstellung des Anbauplanes gibt gleichzeitig auch dio sicherste Grundlage für die Naturalsteuer. Je naher der Anbauende dem vom Staate aufgestellten Plane kommt, desto leichter wird die Belastung, so daß die Einführung der Naturalsteuer einen Ansporn für die Durchführung des Anbauplanes bedeutet. Andererseits hat der Staat die Vorräte an Waren in der Hand und kann so die landwirtschaftliche Produktion nach mehr oder weniger vorteilhaften Bedingungen regeln, unter welchen er die einen oder FREIE TRIBÜNE anderen Produkte austauscht. Dieser durch den Staat vorgenommene Austausch ist ein weiteres Mittel, um dio Durchführung des Anbauplanes zu erreichen- Die Bauern und die neue Agrarpolitik. Am 27. März wurde beim Moskauer Sowjet eine Beratung aller Vorstände der Bezirksexekuüvkomitees und der Vertreter der Bauern unter Vorsitz Knmeuews abgehalten. Kamenew erklärte das Wesen der Naturalsteuer, fm Verlauf der Diskussion kam die Zufriedenheit der Bauern zum Ausdrucke, die verschiedene praktische Vorschläge machten die für die einzelnen Bestimmungen des Geseizes in Bett acht gezogen werden sollen. Das Dekret über die Menge der durch die Naturalsteuer anzubringenden Lebensmittel. Der Rat der Volkskommis.iäre erläßt folgendes Dekret über die Menge der durch die Naturalsteuer aufzubringenden Lebensmittel: Die schwere wirtschaftliche Lage der Bauernschaft und die Notwendigkeit, eine bessere Entwicklung der Landwirtschaft zu erzielen, in Betracht ziehend, hat der Rat der Volkskommissäre bestimmt, daß statt der 423 Millionen Pud Getreide, die in der Getreideaufbringungskampague 1020—1921 abgeliefert werden sollten, durch die Naturalsteuern in der Periode 1921—1922 nur 240 Millionen PuVl bei mittlerer Ernte einzubringen sind. (Hiebei sind die Ukraiue und der Turkestan nicht inbegriffen.) * Der Vorsitzende des Rates der Volkskommissare: Gez.: Ujjanow-Leniu, Gorbunow, Sekretär: Fotievr. Die kommunistische Partei und die Massen. Gelegentlich der Gewcrkschaitswoche erinnert die „Prawda" daran, daß der letzte Parteikongreß zum Löitwort die Aufrufung der Massen zu intensiver Arbeit genommen hat. Alle Resolutionen des Kongresses sind von uiesem Geiste, der auch der Geist der Politik der Sowjetmacht ist, durchdrungen. Schon geht man daran, die Verwaltung und Wirtschaft zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Die Aktion innerhalb der Massen, wird diese mehr und mehr ziun Werk des Wiederaufbaues des Landes heranziehen. Aus unserer Bewegung. England. Den 19. und 20. Februar fand in London die Gründungskonferenz nnserer englischen Bruderpartei statt. Die neugeschaffene Organisation ging aus der einstigen Oppositionsgruppe der alten „Poale-Zion"-Partei Englands, die auch auf der V. Weltkonferenz dem rechten Verbände Treue hielt, hervor. Die Entwicklung der Opposition nach der Spaltung in unserer Bewegung vollzog sich sehr rasch, da sich stets neue Kristallisationskerne der bisnun von der opportunischen Politik der ehemaligen poale-zionistischen Partei abgestoßenen, revolutionären oder wenigstens klassenbewußten Elemente der jüdischen Arbeiterschaft bildeten. An vielen Orten kam es so zur Gründung neuer Organisationen, die n»türlicherweise nichts mit der offiziellen Partei zu tu<> haben wollten und so auf eine rasche Einberufung der Gründungskommission hinarbeiteten. Hiemit war auch ihr organisatorischer und programmatischer Aufgabenkreis von vornherein genau umschrieben. In seiner Eröffnungsrene schilderte Gen. Ker r die Vorgeschichte der Gründungskonferenz und bewies ihre Notwendigkeit an der Hand der opportunistischen und sbzialverräterischen Politik der rechten Partei. Er hob besonders den Umstand hervor, daß gerade durch sie eine breite Einflußnahme der Poale-Zion auf die werktätigen jüdischen Massen in England ausgeschlossen war. „Die Ereignisse der Weltgeschichte, besonders aber die der jüdischen Geschichte haben die Spaltung mit den Rechten notwendig erheischt. Denn so nur kann der revolutionäre Vortrupp des jüdischen Proletariats ein Teil der revolutionären Internationale werden". Unter den zahlreichen Begrüßungen ist besonders die der Vereinigten Kommunistischen Partei Englands hervorzuheben: „Die Exekutive bedauert, daß infolge technischer Bedingungen der Kontakt nicht stets. ein enger war. Doch hofft sie, daß wir in Kürze schon in einer Organisation berechtigt sein werden. Sie versichert uns, daß sie uns jegl iche Hilf e gewähren wolle. Da sie die eigentümlichen Probleme des jüdischen Proletariats wohl versteht, ist sie bereit, zusammen mit uns für die erhabene, revolutionäre Idee zu kämpfen". Das an die Konferenz eingelangte Begrüssungsschreiben des Verbandsbtiros Poale-Zion betont die Notwendigkeit, auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens revolutionäre-sowalistische Arbeit zu tun, damit die neue Poaln-Zion-Partei Englands sich als organischer Teil in die Bewegung des jüdischen Proletariats einfüge. In den Berichten der einzelnen Delegierten wird ausnahmslos der rasche Wucbs der neuen Organisation festgestellt und die besten Aussichten für die Zukunft zugesichert. Sodann werden nach reger Aussprache die Resolutionen über die polltische Situation und die Internationale angenommen. Ein großer Teil der Diskussion drehte sich um die Beziehung des jüdischen Proletariats zum englischen. Mit ungeheuerer Begeisterung wurde die Arnahme der 21 Bedingungen und der Anschluß an Moskau proklamiert. Die Arbeiterräte wurden als die unumgängliche Form der Diktatur des Proletariats in allen Ländern — auch in England — bezeichnet. Die Palästinaresolution stellt den vollständigen Bankerott der zionistischen Politik und ihrer sozialistischen Herolde, der rechten Poale Zion, fest und erkennt die Notwendigkeit einer organihatorischen Arbei nach dieser Richtung hin, damit d i e Emigrationsfrage des jüdischen Proletariats gelöst wurde. Doch bildete die Emigration nur einen Teil der umfassenden Produktivierungeaufgaben, die jetzt ihrer Lösung harren. Dem linken Verbandsbüro wird die größte Unterstützung des revolutionären Programme« der Unken Poale Zion zugesichert. — Der allgemeina Verlauf der Konferenz brachte somit volle Gewähr dafür, das das neue Glied unserer Bewegung sich den bestehenden Organisationen nicht blos würdig anreihen, sondern auch in mancher Hiifcicht mit Rat und Tat vorangehen wird. NR. Ii-12 Der Zug der Juden zur Landwirtschaft Am 5. und 6. Feber fand in Bialystok eine Konferenz über landwirtschaftliche Angelegenheiten statt, weiche von Vertretern der jüdischen Gesellschaft für Handwerk und Krdarbeit (Ort) sowie einigen Experten auf dem Gebiet der jüdischen Landwirtschaft im Verein mit dem Bialy.stoker Bezirk des Joint Distribution Committoo einberufen war. Die Berichte auf der Konferenz erwiesen, daü die jüdische Landarbeit in den Städten der Kreise Bialystok, Grodno und Brest-Litowsk, welche n der Kriegszeit geschaffen wurde, jetzt den Prozeß der Einwurzelung «ad Festigung durchmacht Einige Ziffern, welche auf der Konferenz beäentet wurden, illustrieren deutlich den neuen jüdischen Zug /um Boden. Von 99 Orten, welche zum Bialj^toker Distrikt des Joint gehören, gibt es in mehr als 60 verschieden große Gruppen jüdischer Landwirte. So ergab z. B. die letzt" Zahlung in sechs Orten des "Rayons Slonim-Wolkowyjsk 210 Familien,- welche 'sich mit Landwirtschaft beschäftigten, in Pruzany befassen sieh 500 jüdische Familien mit der Bodenbearbeitung; sie bearbeiten gegenwärtig 1000 Morgen Landes gegenüber 100 Morgen im Jahre 1916. Es gibt ganze- Ortschaften, '/.. B. Scheresehewa mit 400 jüdischen Familien, dio ihren Lebensunterhalt ausschließlich aus der Bodenbearbeitung ziehen. Im ganzen Gebiet beschäftigen sich \eu:t 10.000 bis 12.000 jüdische Familien mit der Landwirt schalt und ungefähr ein Drittel von ihnen lebt ausschließlich vom Boden. Auf der Konferenz wurde konstatiert, daß die gegenwärtige Entwicklung der Landwirtschaft bei den Juden in diesem Gebiet das natürliche Ergebnis der neuen wirt* ehaltliehen Entwicklung und den Charakter einer leben iigen, nicht künsllich hervorgerufenen Wirtschaftscrscheinung trägt Die Konferenz beschloß, um diesen wichügon Zweig d 's jü dischon Lebens auszubauen und Material für größere nationa[ökonomische Unternehmungen auf diesem Gebiet; u eihalteu, eine genaue Statistik über die jüdische Lan hvirlschaft im Bialyslok-Grodno-Brester Kreis aufzustellen, 'eiche von der ökonomisch-statistischen Abteilung des Joint ,• usauarbeiten ist. Die Konferenz behandelte auch ausführlich die Präge der Bedürfnisse der jüdischen Landwirtschaft, vor allem der jetzt dringenden, Versorgung mit Saatgut und Inventar, da die bolschewistische. Invasion des Jahres 1920 den jüdischen Landwirten großen Schaden zugefügt hat. Ungefähr 4<>00 jüdische Landwirte des Gebietes bedürfen in dieser Beziehung der Hilfe; sie benötigen für Saatzwecke etwa 300.000 Pud Kartoffeln Und ungefähr 100.000 Pud Saatgetreide, ferner Pferde und Maschinen. Diese Hilfe soll laut dem Be; chluiA der Konferenz in Form von Anleihen erfolgen. Die Hilfsaktion erfordert mindestens 100 Millionen polnische Mark. Es wurde beschlossen, wegen Beschaffung dieser Mitfcu an das Joint heranzutretei, welches gemäß seiner Absicht, sich vorwiegend der konstruktiven Hilfe zuzuwenden, wohl die Wichtigkeit der Landwirtschaft unter den Juden im Gebiete von; Bialystok, Grodno und Brest-Litowsk erfassen: sollte. Die landwirtschaftliche Betätigung ist in diesem Gebiete heute einer der wichtigsten Faktoren zur Festigung de;• wirtschaftlichen Zukunft der Juden. Inhaftierten-Fond. 11. Auswels. Österreichs Wien: S. B. Nr. 2. (Oesammelt durch Genossen Bielaczewski): Czestochowski 200 K, Fleischer 100 R, Ochsenhorn, Orenda, Sandmayer, Kreczmer, S. Selman, Rosenberg je 50 K, Handel, Hecht, Steinfeld, M. N. Je 20 K. S. B. Nr. 5. (Gesammelt durch Genossen Katz): Weiß (Preßburg), 400 K, Abrahamowlcz, Borger je 300 K, ollinger, Sch. Enzer, R. Rosenkranz, Grünberg je 200 K, J. Prostak, Silberherz, Rein, Kawa je 100 K, A. David 75 K, Seidenfeld 61 K, Fenster, Flügelmann, Hartenstein je 50 K. S. B. Nr. 8. (Gesammelt durch Gen. Bier): Glücksmann 300 K, Leitner, Bier, Keßler, Sorger, Czestochowski, Steiner, Margulies, Rückhaus, Schneider, Rüber je 200 K, Karp 180 K, N. u. Joskowicz je 100 K, Seidmann 50 K, Löw 30 K, Wolf, Rosenberg je 20 K. S. B. Nr. 12. (Gesammelt durch die Gen. Zitron u. Halpern): M. Bahr 500 K, J. Silbermann 100 K, B. Kormann 50 K, K. Kaspar 40 K, O. Drechsler, E. Rosen je 30 K, Winzer, Ring, Karp, Schulberg, Gutherz, Linwer, Finkelstein, Günsberg, Kohl je 20 K, N. N. 13 K, Bulgare, Dziadek, Wagner, Hafner, Fl., Wertheimer, J. M., Slgall, Feuerstein je 10 K. S. B. Nr. 13. (Gesammelt durch Genossen Altmann): L. Likwornik, A. Müller je 1000 K, Czuczka 300 K, Arzt 200 K, Altmann, Mühlstock, N. N., Lempert, Stern, Hartmann, GUnser, Babad, Grünberg je 100 K, Spiegel 55 K, Leidinik, Nandl, Moszkovicz, Schindler, Wokurka, Held, Schrärizl, Brecher, Rosen - bäum, Lebenstein, Streimer, P. Altmann, Wolfgang, Licht je 50 K, Rat 30 K, Dr. E. P„ Löwenthal, Markmann je 20 K. S. B. Nr. 16. (Gesammelt durch Genossen A. Jäger): A. Jäger 50 K, Liebmann 30 K, Kissel, Rubinstein, N. N. je 20 K, Spitzner 16 K, Meiseis, Dudes, Fenig, Strau, Neufeld, Tannenbaum, Lang, Goldwurm, Mörsel, Nussenbaum, Korn, Feigelstock, Friedmann, Ebersohn, K. Goldwurm, Schönberg, Braudes, Goldstein, R. Goldwurm, Ekstein, Gottesmann je 10 K, Rohr 9 K, Wollkamm, Melinger, Rosenfeld, Finkelstein, Stolzberg 5 K. S. B. Nr. 22. (Gesammelt durch Genossen S. Fischel): W. Goldfischer, N. N. je 100 K, G. Weitzmann, N. N., N. N., N. N., H. Pohoryies, N. N. je 50 K, N. N., J. Engler je 30 K, N. N. 20 K. K S. B. Nr. 25. (Gesammelt durch Genoasen Kürschner): M. Kohn 500 K, B. Lakner 200 K, F. Kürschner (II. Rate) 36 K, K. Schwed, M. Schwed, L. Schwed, O. Schwed, E. Srhwed, F. Kürschner (I. Rate) je 30 K, L. Tym, Kronawetter, Sabath je20K, Kramer, N. N. je 10 K, N. und M. je 2 K. Summe..............K 13224.— I. Ausweis.............K 36400.— Gesamtsumme...........K 49824.— Preßfondausweis Nn 38. Wiertheimer K 200; gesammelt in der Einheit durch Gen- Neuß u. Zuckermann K 100; Blohner durch Zitron K 70; gesammelt durch Zitron K 114; gesammelt durch Langenthal K 138; Neuss Mendel K 200; Haas Siegfried K 93; Bäcker K 200; Friedrich K 5000; Meiern 979; Anna Sigall anläßlich ihrer Verlobung mit II. Leibowitz K 200; M. NKatz anMBfich der Verlobung d. Gen. Anna Si<jall K 50; Jehuda Straßmann, anläßlich der Verlobung d. Gen. Rosa Ateüer mit H. Batteki HO.—; S. Haniüg, W. Goldlischer, S. Fisdhei, S, Ehrmann zur Verlobung der Gen. Rosa JVtejer (mit J. Balicki 100.—, zus. im-, bisher ausgewiesen 14.485; insgesamt 21.969 K. fc „Adria", Druck- und Verlagsgesellschaft m. b. IL, Wien, iL, Taborstraße 5» R