Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 44 (11.12.1920)
- Date
- 1920-12-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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NR. 44 Icünfte in Beriin die kominunisti.sehe Jujsencijr.ternationale auf kommunistischer Grundia.^; reorganisierten,, vciti'aleu sio höchstens 30.000 Mitglieder. Allen Schwierigkeiten, politischen Verfolgungen, dem Zentrum und den Soziaipataoten aui* Trotz, ist es der kommunistischen Inieriuuioua.c schon in einem Jahr gelungen, alle wirklich revolutionären Jugendorganisationen, und xwar über für sieh zu gewiu- *en, und 800.000 Jungarbeiter aller unter ihrer i'\ihnö vxi sammeln. Heute, nachdem dio kommunistische Jugendbowc- Jfting ein Jahr existiert, gibt es tätige kommunistische Jugendgruppeu in Skandinavien, Finnland, Irland, ja sogar Crofcz der größten Verfolgungen in deutsch-russischen. Itanü- ^aaten; in, Polen, Gahlen, auch in \ Iorthy-li ngam gibt es trotz dos weißen Terrors geheime kommunistische .K.gendfjruppen. In liußland hat die kommunistische Jugendintemaö»nale jetzt schon 400.000 Anhänger. In Turkcstan, Armenien, Sibirien, Persien und Korea, sogar in China haben sich kommunistische Jugendgruppeu gebildet. Starke kommunistische Jugendorganisationen gibt es in allen Ländern «es Balkans. In Italien. Frankreich und Spanien hat sich die Mehrzahl der sozialistischen Jugendorganisationen der kommunistischen Jugendinternationale angeschlossen, ebenso ia. der Tschechoslowakei. In Deutschland ist es in den fetzten Wochen zu einer Einigung zwischen dem linken Flügel der unabhängigen Jugend und der kommunistischen .luvend gekommen, in der Schweiz und in Holland setzen rAo in Meine* aber aktiven Jugendorganisationen ihre revolutionäre Politik iort. Besonders erfreulich ist, daß aveh im Westen «ine Jugendbewegung entsteht, in England, Nord - Amerika, und Kanada, Brasilien, Mexiko, Argentinien, auch in Süd- «•rfrika, in, Johannesburg arbeiten Vertreter der kommunistischen Jugondintornaüonalo. Um dio ganze Erde hat sich der Äing der kommunistischen Jugend internationale fest geschlossen. Die Aktivität der kommunistischen Jugendorganisationen und dio kräftige Unterstützung der streng 'zentralisierten kommunistischen Jugendinternationalo "bargen für die weitere Entwicklung der ganzen Bewegung. Man kann darauf rechnen, daß die Mitgliedorzahl noch in den nächsten Monaten bis %\x einer Million steigen wird. Die Teilnahme «fer Jugend an allen internationalen Kämpfen, die Gründung fcesonderer internationaler Jugendaktionen und vor allem die afofopforungsToIlo Haltung der finnischen, ungarischen, litaui?chen, russischen, italienischen und deutschen Jugend in •ffener Revolution, ihre bewaffneten Aufstände im letzton Jahre beweisen, daß die Anhänger der kommunistischem Jugandinternationale keine Pappsoldaton sind, sondern echte re- ▼aluKonäre Vorkämpfer der kommunistischen Idee. Das arbeitende und Rußland. schaffende Der Aufbau das russischen Transportwesens. „Rosta, Wian." Ta der Moskauer „Pravda" bespricht Larin folgendermaßen, das durch dr; S rw etregierung im Rufbau des Eisenh*hnwe«ns geschaffene Werk f Das erste Mal seit dem Ministerium Witte seht Kußland :-;o intensive und rasche Aufbauarbeiten (der Eisenbahn. In 3 Jahren von 1918—1920, haben wiir «e^en 5070 km Eisenbahnlm m gelc-^und etwa 2000 weitere fviometer, die letzt gebaut werden, werden im Jahre 1921 vollendet, und die? obgleich das Gebet Sowjetrußlands gegenwärtig woniger, Ausdehnung besitzt, als das Rußland vor dem Kriege. Kiti großer Teil der neuen Eisenbahnen führt durch Ächte Wälder und eröffnet der wirtscha.'tl."hei Ausnutzung unserer Wälder weite, bisher iinvermiife.'e Berät gungsfelder. Die (hauptsächlichsten de-er Eisenb hne« s'nd folgende: 1. Nisctai— Nowgorod—Kotein Ischi. Diese Linie hat eine Län- Ss von 353 km, von denen 300 bereits vollendet sind. D;ese nie bildet den kürzesten Weg von AVo-vkau n seh Wiatka und Pfirm. 2. Mga—Owinitschej, insgesamt 400 km, fast vollendet, zwischen Petrograd und der Grenze des Gouvernemen's Ja- «fclawl; diese Line durchauert eine Waldreqion, 3. Orscha— Dnetscba, Ion, von d?nen me?n als die Hälfte, bereits gebaut sind Sie geht durch e-ne Waldgegend, die sich über mehrere 100 km erstreckt und unter dem Namen „Schwarzer Wald" bekannt ist. .' Eine zweite Kalegorj« umfaßt die Eisenbahnen und SeStenline.'i, die verschiedene Industriezentren mit den Häuptlingen Terbjxiden Da ist zunächst die Lijiic Saxepul —'ckaterin- Imrg, mehr als 100 km völlig vollendet, und die Linie Sarapul— ftaz^n und Schikrani— Ar;.amas, insgesamt mehr aU 700 km. Diese 3 Linen bilden zusammengenommen, den kürzesten Weg von Moskau nach Sibiren und durchqueren das Herz des*Ural. Das Ernährungskom'missariat beniitzt de.e neuen Linien, um die sibirischen Ei-enba neu zu transportieren. Zwei andere Eisenbahnlinien von industrieller Bedeutung, von denen laorTi keine vollende1 ist, snd die Linien von Türke tan ii das Semiriretschie, (Sieben flu Bs tro nlafld) und die von KrassnLj-Kut (bei Sara'.ow). Ue erstere geblattet die Getreideverswqüng Turkestans zu verbe;sern und der B mmfrolUndustrie eine weite Entwicklung zu gowähron. Die?e Linie ist bisher nur in der Län<:e von 285 km gebaut. Die 150 fehlenden Kilometer sind unaufhörlich im Bju. Sie werden die Verbindung zwischen Turkestan und den Sieben Flüssen einer getreidereichen Region, durch die Wüste hndurch, die sie bisher trennte, bers.'ellen. D e zweite die er Linien, von Krassnu-Kut (bei S ira'.ow), zu den Petroleumquel en von Emba, an der Nordküste des aspischen Sees, ist auf meihr als 160 km gebaut und für noch 250 km sind ihr de Schienen bereits gesichert, was s e bis Fluß Ural führen würde. Zwischen dem Ural und Emba wird eine 200 km lange Petroleumlestung anqelegt werdei (mehr als 50 k n Bohren s:nd bereit; zu' S eile. Die L[nje von Emba und die von Semirits:rnek fwre.dtfi i jnüer erste:i Hälf e des kommenden Jahres vollendet 'Werden. . ■ i '' ' ' Gleichzeitig wurde im Rat der Volkskommissäre eine Kommission geb.ldet, d,e den Huftrag erhjel., nwcfhdlb enes AYona^e; d^ Frage der vollständigen Aaaull.crung der Geldabre hnun ren;.u bell,;nden (darunter auch der sogenannten Bank b eJmungen auch zwhcben den produktiven Sowjet-Lnieiiiehmun^eu und Ius.Uulionen. ' Auf die^e Weise w rd jedenfalls nicht später als am 3. Jänner, diese neue und priui i plcll bedeutungsvolle Ve besserun; in der Organisation de; Sow.et-Lcjen;:>rdnung in niart treten, uleichzcitig tritt vom 1. Jänner;n auch unsere zweite Ye: ordnu.'hj in KraH. — de vom Rate der Volk kom.nisväre am «2 t. August genehmige Abschaffung der Gebühren für Eisenbahntransport aller Frachten und hehi.iho aller H.jssnjiere (z. B. der A.beücr und Asu-jesieÜlen, de auf Url.ub oder zur Arbeit, in de Lehranstalt, zu Kongressen oder mit Exkursionen der Gewerkschaften reisen). In dem Jubiläumsartikel der „Prawda" anläßlich der vorjährigen Feier des N">venibcrumstur,.c; wurde dar mf Ii ngewiesen, daß, wenn \\ ts erste Jahr der Sowjetmacht die Epoche der vorne mfich äußeren, sozusagen phjsische i Ergreifung der Fabriken, Werke usw. gewesen sei — 'wenn das zweite J.dir schon der Einrehtung des inneren Verwaltung^- und Leitungsapparates des wirtschaftl eben Lebens gewidmet war — so müsse schon die Arbe.t de5 dritten Jahres die Möglichkeit merklicher Veränderungen des Lebens der Bevölkerung vorbereiten, auf dem Gebiete des undurchdringlicheren Dickichts der alhägli hen Lebensverhältnisse. Und siehe, es erhebt s.vh alhnählich vor unseren Augen eine die er Umgestal.ungcn — de Veinchtiing dei* RoIKe des Gefdes, die ße eit gung des Gefdes sefbst. Zum ersten Male wurde die Frage in konkreter VVe - se zu Beginn des Jahres 1919 von der städtischen Konferenz der Moskauer Organisation unserer Partei aufgestellt, die einstimmig den Be jchl des Schreibers die.er Zeilen gebilligt hatte, der es für nötig hielt, so ort d e Geldzahlungen für die ganze Kinde Versorgung, für Arbe tcrkleidung, für Wohnungen und Brot abzuschaffen. Jedoch waren ztr jener Zeit, Wie es sich herausstellte, de psychologischen Bedingungen noch nicht genügend reif und d e Verwirklichung ging nur schrittweise vor sich. Im April wurde das Dekret über die unentgeltliche Versorgung der Kinder mit Lebensmittel erlassen, aber nur bis zum 14. Lebens;ahre, später wurde die Altersgrenze auf 16 Jahre erhöht. Für Schüler wurden unentgel.liehe Kleider hinzugefügt, es wurde auch mit der Ausgabe von 30 Arschin Stoff für jedes neugeborene Kind begonnen. Nach einiger Ze.t wurde de Ausgabe von speziellen und gewöhnlichen Arbetsk e.dein ausnahmslos für alle Aibviler eingeführt, was spä.er durch unentgeltiche Ausgabe von Seife ergänzt wurde. Inzwischen wurden de Post- > gebühren für Brie e usw. abgeschafft. Keine ger.nge Rolle hat auch die Verwandlung eines Te les des Arbeitslohnes in die Naturalprärnie gespielt, wofür wr soviel mit dem Versorgungskommissariat unter anderem auch j-n der „Prawda" gekämpft haben und die inzwischen 2<u encr Grundlage der Verteilungspolitik der R. S. . FS. R. geworden ist. Jetzt werden endlich alle diese Maßnahmen, durch die anfangs erwähnte Verfügung ergänzt und verallgemeinert. Von nun an wird b .ld der Arbeiter und d e städtische Bevölkerung nur für Einkäule auf dem „Spekul nten narkfe" Geld benötigen — dieser existiert noch. Doch die, dank der Feldzüge des letzten Jahres, erreichte Verein gung aller Teile Rußlands (Sibirien, Turkestan, Kaukasus, Ukraina), muß das Verschwinden der Notwendgikeit, selbst bei Spekulanten einzukaufen, beschleunigen. Wir bekommen schon Baumwolle und Biennstoffe aus den früher abgeschnittenen Landgebieteni. Das Zentrum verfügie am 1. . Oktober schon über siebenmal so viel Baumwolle, als am /l. Jänner 1920. Es beginnen, die Fabriken in Iwanowokasnjesensk und anderwärts zu arbeiten — nach einem Jahr w rd es für den Bauer schon vorteilhafter sein, seine Produkte dem Stjate für Textilwaren zu liefern, als sie für den m t Papierrye'd kaufendai Schleichhändler zu verstecken. Und wenn der Staat über mehr Piodukle verfügen wud (Lebensmittel- und Industrjepiodukte) dann wird die Notwendigkeit der „Suchjrewka" — ein Spekulantenniaiikt in Moskau — verschwinden und das Versorgungskommissariat w,rd einen immer größeren Aufschwung nehmen. Es ist schwer, sofort die ganze Bedeutung des allmählichen Absterbens des Geldes für die gesamte öffentliche Erziehung, für die ganze Psycuolog e des Durchschnittsmenschen abzuschätzen. Seit jeher ist der Sp eßbürger mit dem Gedanken an das Geld vertraue, als an e;ne selbstverständliche Grundlage der Lebensweise, die beinahe von der Natur selbst herrühre Schon in der BiDel wird nicht einmal das berühmte goldene Kalb erwännt, chis bis jetzt noch von Schal.apin in der Oper besungen wird. Und nun stürzt die tausend.ährige-Ordnung des Warenaustausches wie Kar.cnhäuschen' zusammen, schon nach den ersten Jahren der organisatorischen Bemühungen des siegrechen Proletariats. Wann die schöpferische Kraft der neuen Ordnung selbst in den ersten schwersten Perioden ihres Bestehens so groß ist, so wird in Zukunft, wenn wir im Endergebn s der letzten Kriege die Möglichkeit erhal en werden, über Ressourcen und MCTScheiikrälte des ^ebnien Teiles der ganzen Erdkugel zu verfügen, so wird die Verbesserung in immer schnellerem Tempo vor „sich ge.ien müssen. Unseren Kindern, wenn s e erwachsen sind1, wird das Geld bloß aus der Er nnerung bekannt sein und unsere Enkelkinder werden es nur aus den farbig« B.ldern in den Geschichtsbüchern kennen lernen. Auf dem Wege zur Abschaffung des Geldes. „Rosta, Wien." > < ■ '«Q ■"" i *1 §g J. Lavin schreibt in d?r „Prawda" über die Umgestaltung der Lebensweise: In einer sener letzten Sitzungen nahm der Kleine Rat der Volkskommissare auf Grund etncs Berichtes «fes Schreibers dieser Ze.len einen Beschluß an, und übergab i»hn an den Großen Rat, — e'nen Beschluß, der das Volkskommissariat für Finanzen beauftragt, innerhalb eines Monats im Einvernehmen mit den enschlägigen Aemtern dem Rat der Volkskommissare Entwürfe für genau ausgearbeitete Dekrete zu. nnteibreiie;i, betreffs der Abschaffung von Geldzahlungen aile Produkte, die vom Volkskommissariat für Verpflegswesen an die Arbeiter. Anoe>rellte und deren Familien und überhaupt, überall am Gruinid von fVärten erster und' zweiter Kategorie ausgegeben weraen, als auch die Abschaffung von Geldzahlungen für Wohnungen der in staatlichen oder städtischen Häusern wohnend.» Arbeiter, iAngesiellre und deren Familien, und endlion für Heizmaterial aller Art, das Arbitern, Angestellten und Institutionen nach den Plänen der Brenustoifzentrale zugestellt wird; ferner für Has, eUktasenen Strom, Telephon, Wasserleitung, Kamensatfoii, usw. Aus unserer Bewegung. Amerika. Samstag', den 22. Oktober, fand in Newyork _ die 'Gründuügskonierenz der jüdische u-s 0 7. i a - '1 i s t i s c h e n Partei (Poale Z i o n) i n Amerika 'statt. Die Konferenz, an der Delegierte von 18 amoiikanisuhon Städten teilnahmen, nahm den Bericht des Gcuo&scn Ostrowski über die Tätigkeit des früheren Propaganda- 'koinitees, aus dem die Partei erwuchs, entgegen und be - schäi'ügte sich mit folgenden Fragen: 1. Stellung -zur Tnternationale (Ref. Gen. K a n t a r 0 w i t s c h); 2. Palästina - Arbeit (Bei Gen. Ostrowski, KorreL Gen. L e v 111); 3. Bericht über die V. Weltkonferen'/ (Berichterstatter Gen. Ostrowski); 4. Kulturarbeit (Ref.* Gen. L 0 v i n); 5. Jüdische Arbeiterpolitik (Ref. Gen. Selitsch); 6. Professionelle Bewegung. Die zu den betreifenden Punkten gefaßten Resolutionen entsprachen ausnahmslos dem Geiste der übrigen Parteien unseren Weltverbandes und Verbandsbüros, an das; auch die Konferenz eine begeisterte Begrüßungsresolution sandte. Wegen Raummangels bringen wir den genauem Bericht über die Konferenz erst in der nächsten! Nummer unseres Blattes. Bukowina. Die Konferenz der Bukowinaer P. Z.-Partei wurde am 27. November 1920 um 10 Uhr vormittags eröffnet und endigte am 28 November um lü Uhr nachts. An der Beratung nahmen 25 Delegierte teil, zwei mit Beratungsrecht und zwei Gäste, Auf der Tagesordnung standen verschiedene lokalpolitische Fragen und der Punkt „De Lage in der Welt* bewegung", dessen Besprechung natürlich die me.ste Zeit in Anspruch nahm. Zwei Referate wurden gehalten: vonseiten Tier Rechten referierte Gen. Slernberg, vonseiten der Lnken Gen. Rosner. In den heieraten und der Diskussion tut man de Frage ausführlich besprochen. Linter d^n S.reiurageji der Weltbewegung legte man besonderes Gewicht auf das Pro- Dlem der Interna,io.iale und des zion stischen Kongresses. , Es wuiden drei Resolutionen engebracht mit d^n Anträgen: l. Sich dem rechten Verband an/usjhlie, en (Sternberg), 2. Neutralität zu beiden Verbänden zu bewahren (Ostield), 3. sich dem linken Verband anzuschließen (Kosner). Die Neutraliiäts-Resolut on wurde m.t l'i gegen 11 Stimmen abgelehnt; die Resolution: „Anschluß den Inkcn Weilverband" wurde mit euer AVenrneit von H gegen 9 Stimmen — zwei Delegterte haben sich der Abstimmung enthalten — angekommen. Sowohl die Linken als audi ue Re Ilten haben nocli vor der Konferenz beschlossen, keinesfalls die Parte zu spalten. Alle leJmen mit der Tatsache, dal) bei den ohnehin schwachen Kräften, die die Part« besitzt, eine Spaltung e-ne vernichtende Wirkung für die Partei hätte. Deshalb sjnd alle Genossen dahin übereingekommen, sich der Majorität auf der Konferenz zu unterwerfen. Im Einklang damit g bc Gen. Sternberg die im Namen der Rechten gegebene Erklärung ab, wonach zwar die Rechten in der Partei verbleiben, an der Parteileitung jedoch nicht teilnehmen weiden. Die Leitung, wie auch die Reduktion des Parteiblatles („Freilief) übernehmen de Linken. Nach der Schlußrede und Wahlen wird die Konterenz vom Vorsitzenden Gen. Rosenrauch geschlossen- 35. Preöfond«auswel3, Moschenberg d. G. INeuß 50.--; Gen. Gerber anl. seiner Verlobung mit Frl. Giska Brecher 200.—; Gen. M. Zuckermann anl. seiner. Verlobung mit i'rl. Forscher 20.—; Geu- Neuß gratuliert dorn Gen. Zuckermann zu seiner Verlobimg 10.—; Gen. Skorupa gr)a,tuliort dem Gen. Zuckermann zu seiner Verlobung und spendet 20.—; zusammen: 300.— Kronen; bisher ausgewiesen IQ.4,53.— Kronen; . insgesamt 1G.753 Kronen. Büchereinlauf. Friedrich Engels pjolifiisches Vermächtnis. — Aua uTvreröifentlichten Briefen. Verlag der Jugendinternationale. Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gelängnis. Herausgegeben vom Exekutivkomitee der Kommunistischem Jugendinternationale. Bericht über die ersten Sitzung des Büros der Kommunistischen Jugendinternationale. Verlag der Jugendinternaiionale. Besprechungen vorbehalten. Verein soz. Hochschüler (P 0 alc-Zio n: Wien, IL, Glockongasse G/17. Donnerstag, den 10. Dozomber 1020, Jindet um 7 Uhr abonds eine dringende Plenarversammlung stall, an der teilzunehmen allo Mitglieder unbedingt verpflichtet sind. Der Ausschuß. Die Bezirk iS org anisation XX. teilt ' mit, daß; der für den 12. d. M. angekündigt gewesene Lite- :■ rarische-musikalische Abend aus technischen. Gründen, v e 1schoben werden mußte. „ J ü H i s c h e s Theater" erscheint zweimal des Monats im Anschluß an die Aufführungen der „Jüdilchen Kammerspiele" und wird — fern aller politischen Tagestendenz — Motivo und Probleme der modernen jüdischen Dramatik im Zusammenhang mit dem jüdischen Theaterleben überhaupt; zur Erörterung bringen. Preis 4.— Kronen, Abonnement; 20.— Kronen für 5 fortlaufende Nummern werden entgegengenommen von der „Freien jüdischen Volksbühne", täglich von 7—9 Uhr abends, II., Unt. Augartenstr. 11 (Cafö Itembrandt). MITTEILUNGEN des jüdischen sozialistischen Arbeiterverbandes Poale Zion Nummer 5 in jüdischer und deutscher Sprache —-—^bereits erschienen > Zu beziehen; Verbandsbüro, "Wien, II., Kaiser Josefstraße 15 Achtung! Genossen! Dienstag, den 21. Dezember,findet im großen Saale des Hotels „Bayrischer Hof ', II. Ob. Augartenstraße 5 (Ecke Taborstraße), eine Borochow - Gedenkfeier statt. PROGRAMM: 1. Eröffnung: Gen. Serpow 2. Festrede: Gen. Chaschin 3. Jüdische Arbeiterlieder: Herr Jallowicz, Konzertsänger 4. Klaviervortrag: Fräulein Grete Koller, Pianistin 5. Jüdische Arbeiterlieder: Sonia Stein, Mitglied der Volksoper 6. Violinvortrag: Herr Zimbler, Konzertmeister 7. Jüdischer Arbeiterchor Eintrittskarten zu K 15.— sind iu haben Im Parteisekretariat, II. Glockengisse 6/17, in der Kanzlei der Arbelterküche, 11. Blumajerg. I und bei allen Vertrauensmännern. Herausgeber und verantwortlich«- Redakteur: Rubin Glücksmann. „Adri*", Drück- und VeriagageaellacJj ro .ff. 'Wien« IL, TaboratraÜ