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Freie Tribüne · 1920-11-27 · 42 (27.11.1920) · page 4

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Journal
Freie Tribüne
Volume
2 (1920)
Issue
42 (27.11.1920)
Date
1920-11-27
Page
– (sequence 4)
Language
German
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S üfi:: 4 rHiiU:. TRIBÜNh ' wt»k-ho 'nohl lonange.beud uir *iie «uuiere.«, Tt-hkonierenaen *f>in dürfte. Ba die Beschlüsse der ÖfnnjcvSojsial-fcten. »ioherfich auch auf dem allgemeine» Parteitage ton großer Wich- »igkch sein werden, so bringen wir hiev oinaelue charakteristische Einzelheiten ihre? Tagung, die roittidrweil» wohl beendigt sein« durfte. /Zunächst isi die v e r s 0 h n i i c h e y*elli>ng der untKrrtiiu^cn Anhänger »on Moskau, die in der pevs^nlirlien Jr'ragc des Ausschlusses vnn Longuet u.sw. usw. grottes Bnfgegenkommcn zeigen nrnl >sie,h iiiebei aui die ,.vor- »Ufsgrsehenen Ausnahmendes? 20 der Moskauer Bctiii.gungen sr.ütaerr. au helonen. .fa, um d r Diskussion der Moskau?)- Bedingungen, und dem Kampf« mit den „Zentristen" ssin K'ii); ji r i n / 1 |> i c 1! e s# Gepräge v.n geben, gehen sie soweit, von Tornhercin ihnert fin Drittel der Sit/,e mul IStinimeri in der Parteileitung zu gewähren. Weiterhin, um eine Spaltung m ö g I i c h s t. zu vermeiden^ wolle» sie die ' offenen Gegner de* Anschlusses an'. Moskau nicht s«i«n i, § 21 dej- Moskauer Uociingvuige^^sbuöSchJießeiK. sondern im Falle ihrer 'Jnferwe.ri1.ux2; unter die Parteidisssiplht <üe Kn»- ischeidung nach Ablauf einer dreimonatigen Fristdem Exekutivkomitee der III. internationale überlassen. - Wer in dieser Versöhnlichkeit der Lohnt- und *Vp«*sardgrunne den. R.ekontef-riiktcure.n gegenüber eiaeSoltwich»^ ihrer »Stellung erblicken wollte, würde schon durch den ümsfand eine* Bessere» belehrt -werden, daiv sich gegen uie.se Aondcninge» und „mildernden. Umständebereits eine trtark» und spontane Opposition bemerkbar macht. .Lter Versöhnlichkeit dus „Unoedingten." ist» die Stellung der LongucHsten, \vn* Verhetzung -und I'rovo/.ierungssucfii anbelangt, fast im quadratischen Verhältnisse umgekehrt entgegengesetzt. .Die' Lorbeeren der Pittmannet in Halle lassen sie nicht ruhig schlafen, Wie diese samt Marlow und Kauisky ihr höchKter Trumpf geworden, so schiele», sie uu»- jneht) unablässig nach Hern hin. Von dort, wo. sie. ihren FraihcM.vexoduH vollzogen,] erwarten, -«'o ihie neueste Erlösung. Daß die Einheit der Fa.rei in dieserr. Falle b>M«u andere (>e- «ichfs'punkte. zurücktritt, unterliegt bei ihnen wie n.ei allen .Recht«» .keinem' Zweifel., Ein %eignis letzten Datums ht hier lür besonder« bezeichnend. An der von uns bereits angezeigfen ' ,.VV*eflfve>rnfsbe.rot\ing" «Her Kekonstruikteure, die von; der schweizerischen sozialistische» Partei angeregt . worden war, soHten. ursju*ii»glich auch Jienaudcl und Bams.ty Makn-i! teilnehmen. Die französischen Zentristen, hatten an diesem Wiedersehen, mit, den Anhängen) der Ii. 1 nterna'iionale nichts Anstößiges gefunden. AJs aber „Grimm," und die an- ' deren „Unabhängigen" der Schweiz tsich' gegen, eiuesolche , Beschickung ihrer, Beratung energisch »ur Wehr setzten, sahen auch sie sich nachträglich /.u der .Erklärung gezwungen, daß ein« Beratung mit de» Versuchern der iL,'internaöomile selbstverständlich nicht, j» Betracht, komme." - Ais ein nicht nierhergehörige« •Kuriosiim. der ' Berner Internationale.. 11% mag noch erwähnt werben, daß dio „Unabhängige Lebo.nr-Part.ei Englands" gegen eine solche Bevormundung und Kontrolle ihrer 'Delegiernngsreehte Protest eingelegt hat. 1 Das schroffe Abrücken,» der französischen Zentristen nach rechts, hätte bereits äußerlich .seine Wirkung dahin getan, 'daß es trotz der innigsten persönlichen Beziehungen! der Führer einen» scharfen Kampf »wischen dem offiziellen Organ der Partei, doj- „IXumanite", und dorai Leiboigan Longuots, dem „I'opulaire-,.entfesselt hat. Die Kluft,'die hieniit zwischen, den echten Beyoiutionären, -der Tat. und Oq- .sinniuig und denen des Wortes sich geschaffen' has, wird immer rascher vertieft, die Verhältnisse , worden nierdurch ebenso geklärt wie vereinfacht, so daß es jetzt schon keinem Zweifel unterliegt, daß clicj Spaltung des Straßburger Parteitages für den revolutionären Werdegang des französi3clxen 16oxhilismus nicht die endgültige und letzte war, und, eist n^iie-Gestaltung der sozialistischen; Partei des Proletariats nötig J?it,.j(ni es kämpf- und: siogesfähig zu machen. üchas abgeliefert hat nsw. Wiv sehetv Huysmans hat. stob fcein BlaH *or' den, Mund genommen. Awh diejena§«u.,, „< i ungefähr so schreiben wie Mockau n n u *o" denken wie wi.r^' hat er nicht verschon*. .,Aa das re- >>olutionäre Temperament der österreichischen Cieno*u-en glaube ich nicht," — und so glaubt er bWü mxh ►Schluß,, daß „die verlorenen Söhne der 1 Vfa Imernab*naW .bald zu der Mutter zurückkehrenj werden." Dieser überschäumende Jubelgesang der Führer der Ii. internationale über ihre haidige Auferstehung soll dem internationalen! Proletariat manches zu denke» geben. Wie »» mit dem angeblichen Pazifismus steht, hat uns der Weltkrieg zur Genüge gezeigt. Koin Zweifel, daß Moskau alieiw den Grabschauflernj der internationale» und reTolutionären. Solidarität im Wege steht, kein Zweifel auch, daß der oüen« Kampf gegen die rote Bastei ihr Lebensnery und) ihr Ptinzip ist. Die Beratungen des Völkerbundes in Genf - über dt« Intervention zugunsten) Armeniens und Georgiens Ja«3eu die Ausführungen Huysmans in ganz besonderem lachte erscheinen. Auch hier bereiten sich die Noskiten aller Lander vor, die Sache des Woltproleiariats zu rerraien. mutigen, römischen! Proletariat gegenüber. lebft der iuternationaJe oroi»j*arfe'.<ha Festtafc . dfr* 7. Xorember J Bs lehft die iWäischo soziatisl&srhe föderative :.£ät9~ repwblik} . B$ Jehe dii* ITl.. 4^mwn«4»3iche InlfcrnateoiKH« l Äs febie «fa« sozialistische Palästina f *. A. P. „Po»le-Zion"» P«ü*.«tai. Huysmans „Enthüllungen. Wer^ möchte zweifeln, daß auch unsere so niuihtorne Zeit \-a\U>r Wu'naer ist. Ist, doch auen dio schon längst begro-v hiMH; I I: I nternal 10nule aus dem G^abe erstände» 2 iVenigsfeiis berieiitet so, der.„Vorwärts" der Seheideni.innor, der uns Huystmwons, des W'ehkriegs«ekre{ä.rs der Li. internationale, neueste „Entitiilluugen" bringe» .will Aus manchen Gründen verdienen, sie unsere, ja„ des ganzen Weltproloui-' i'iats strikteste Betrachtmig und. Würdigung. Boen vortust lassen wir das Blatt Noskeseihst die näherem itogifiUiua-/ stände seki/dern, unter welche» der Brüsseler Federheld der Kriegsgeniiejiischaft. seihe. Ausführungen über die Auferstehung der 11. Internationale an de» Mann» d. h. an die Berliner Funktionäre der Mehrheifesozialisto», di« soeben dfe»> iSJreik der JSlektrizität.^arbdu^r abkürzten, prachte. i>ca vor ' gleich zwischen Sinowiew und ituyy-nians läßt sich der.Vurwärrs" nicht nehmen:, dort „brutale Zerstörungswut und Lust'au Blut ujwl Terror", hier „brüderliche tlcvicus-;wärme, feiner .Humor, sichtbares Strebe» nach Wiederaufbau . . ."• Dies »och nicht alles, was iluysman an den iScheidemann brachte, den»: „Gabe einer lächelnde» ..Snuiie, vor fl e v physische Gewalt ohnmächtig bleifit . . ist ihm auch eigen. . Wie wirke» solche Worte taioht überzeugend im Mundo derer, die nicht bloß tur die Kriogsbudgets des Weltkrieges gestimmt, smider» auch die gräßli(;Ji.sten Schandtateu üeclJ- .Boote, wie auch die „-militärisch notwendigen. //»Mtöi uug-.:- maßnahmen." gerechiiet-ügt hüben.. 1 „Brüderliche. Jlcrzenswärmo, ..... - kein. wort, nur selten eine Schärte im Tone." "Wer kann ujiteri diese» Umstände» noch an die Auferstehung der Noskite» aller Länder zweifeln, da sie nunmehr so friedlich nebeneinander wohnen und wie „am jüngsten Tag.-- ihn; Skorpioneu-Ötachel verloren oder ihre Schwerter in Pilüge, umgeschmiedet liabon-" J)och! dies ist noch nicht alles, was uns\,Huysmans vyu Pazifismus derjenige» gesagt hat, die die beide» Grundsätze der „nationale» Verteidigung- und der Internationale" so segcnsv-ull ziu» Heile der Menschheit vereinigt haben. Diese beiden. 'Prinzipien der „nationalen Verteidigung und der luternationalesollen durch de» doppelte» Urundsat/, der Demokiaiie und fies Klassenkampfesergänzt werden. Mit ihm soll mich d e r K a in p t g e g o n de» B 0 1 s 0 h e w i s - mos a n,t g-e n'o m m e n werden. Daß dies de» Kern seiner Ausführungen bildet, verbirgt uns der neue Bolseuewikhiher keineswegs. Auch njeht, u'io er es yki machen gedenk'.: ..der Friede muß ihm (dem Bolschewismus) aufgezwungen, werden." Daran wird er ersticken. Auen noch manch anderes weiß Huysmans von dem Bolschewismus >:u berichten:• wie dieser die -„freie sozialistische Bauermo'nubUU ^)ÄAzbeirdschau vergewaltigt und hierbei 15.000 OpUiv gefordert hat, wie er das Mutterland des Sozialfemus, Georgien, wo Oü Prozent der Stimmen ' auf die öoziaiiste» eatiielen, bedrängt, wie er Armenien den Kurden Kemai P;thohitnnl- Aus unserer Bewegung. An alle Arbeiter Palästinas. Zum 7. November, dem Jahiestagie der bplssjhe^ wigtisthen Revolution, hat "«nsere üri^erpartei iai Palästina folgendein Aufruf vrlasäeniK - Genossen! Arbeiter! Es-naht der groik? revolutionäre Festtag des. 7, November, der Tag, /an dem die russischen Arbeitermässen die Kette» gesprengt, die falsche» Propheten gestürzt und dem internationalen Protetariate eine» "Weg zu seiner Befreiung gewiesen habe». Nicht Wunder waren es, die an diesem Tage geschehe» sind . der Kampier hat sei» Hecht erhalten», der »Schauende hat die Macht erworben. Verblüfft horche» wir auf die .Jubeltöne, che weithin vernehmbar von dortner tönea, wo. die Wiege des »eue» Lebens steht. Von Augenblick zu Augenblick werde» sjo mächtiger, ermunkexo. die Schwachen, wecken die Schlafenden/ und rufe» uns alle, die .fteihe» zu schließe». Bes Arbeiters Sieg naht — die Erlösung, komme l' Der i. November ist Zeichen und Bürgschalt datür. Wohl tot der Kampf »och nicht zu Ende, es blutet der Sieger aus vielen Wunde». Die Heide» von gestern suul »Q..& stark und alte Kraft setzen sie daran» den »Sieg d.e»- entkräfteten russische» Proletariates zu vernichte». Doch jiie .mehr kau» itu&iai dies gelingen nicht allein steht jetzt der russische' Arbeiter, die ganae arbeitende Welt ist. mit ihm. )>as sovolutionäre Proletariat aller Länder ist erwacht, es begreitt die Gefahr, die ihm der Öieg seines Unterüruckerä über das revolutionäre BiUiland beueutea und legt .-«ia mächtigeis „Vetoein. Es erlaubt seinen räuberischen li'.-gierungeu nicht mehr, Krieg; zu lühren gegert die,; die ,yo» gleichem Fleisch und Blut; sind, die es seiost luui os ist 'bereit, im günstigen Momentv die brüderliche tioüdaiität in Täte» lunzusetze», den letzten entscheidende» Kampi ihr sozial« .Gerechtigkeit aiifztmehme» und aua&utechvsn. ituiUaaki ist nicht mohr das Territoritu», um das Kj-ieg geiüart v.'ird, - m ist ctas Bym)bo.i der ailwehliche» sozialen Jttevotuhoh und!der licüteu /»ikunft,' die siel mit sich bringt. Der..7. iSovembcr ist daher der Sieg - uanor aUer. A» diesem- Tage hat der Arooiter nicht bloij die Macht ergrü- fe»„ er hat auch die ganze L;«st luui tÜe ganze Verantwor-. tung einer neuen gescnichtliche» Epoche auf sich genommen* An diesem 'Tage wurde der Veriünrte und Umerdrüdkte. zum Führer und Befreier, der Verfolgte; zur» zürnenden Uäcüur» Klar ist .jetzt jedem revolutionären Aroeiter sein Weg. Er üegreiU, uai.i seuie Befreiung »ur dui'ch Humjil i..ai Lebe» und Tod gegen den iniporiahsmu« und die;iusbeutende . Bourgeoisie möglich ist. Genosse», jüdische Arbeiter 2 Auch ihr alle müfji eingedenk sein, da« die Erfüllung unserer spezili^cheiti jüdi- Hche» proletarische» Interesse» nur durch glüuklicua» Ausgang dos Klassenkamptes möglich ist. Durch opporituiiseische, Politik; bisher geleitet, waren wir bloß passive Zuschauer eines herrlichen Schauspiels. Währeud des Krieges von der grollen Weit abgeschnitten, ist uns auch der revolutionäre Impuls verlöre» gegangen. Bio >^eit liat uns weit überholt. Es schreitet mit Biosensciiriue» das ajlwelttiche Prowt-aviaV 1 seiner ökonomische» und sozialen: Befreiung zu. 'Zerrissen hat es .jedes Band mit der- Bourgeoisie und den Sozialverrätern, Krieg hat es ihnen aüe» angesagt, nur wir, anschet- »e»d die einzige», sind dem Kampfe terngebliebeuj aud hoüt die Masse der jüdische» Arbeiter Palästinas auf Almosen der jüuisclu!» lieichen, »och immer glaubt; man a» die Yei- «prechunge» der engUsche» Politik ond man siixgt die Lteder dos boiugeoise» Ziouismus^ i>as, alles muü ei» linde nehme». Es ist 'Aoit, alle Beziehungen zu deneni abzubrechen, die uawiderrufhch dem Lintergang geweiht sind;. Nur i» seiner eige»e» Hand) hegk die Befneiiuig des Ai-beitors, iiu müiW das alles begreile» und euere Fülirer zwingen, euch, zu rei - ütehe»; Hchütteli von euch die chauvinistische Hypnose ab, in der man euch so la»ge als möglich erhalten will, »ud schließt euch der revolutionäre» Armee des aUwelüichen, Pro., tetariates an, die die Fahne der ArboHersaehe der soiialoa Bevölufto» - hochhält Genug des N achschlopptins den Vorsorger» des „Volkes Lsraei,% ^pnug neu- Fretthdschait mit den Lakaien des englischen Bajonettes. Keiner von euch d&il vrergessen, dali, solange, die düstere» Mächte der Ke-aktion herrschen, dio Traume vo» auch nur ein^m ll«äm der jadischeu Art)eiter iu Palästina unmöglich sindj imd das ganze jüdische Volk vor der Gefahr der Vernichtung steht. Es sollen ouch die Pogrome in den weißgardiisüscheu Teile» Uußlunds, in PoIb» und Ungar» und hier, in Palästina als Beispiel 'dienen. ßie Zeit ist reif,, die Weltbarrikade darf nicht;mf tüo Verteidiger warte». Sie ruft sie v.um Gewehr und'nur Feiglinge haben taube Ohren, für diese» liui Der dritte Jahrestag des 7. November, den wir in» Palästina zum ersten Mal feiern, muü uns zu 'revolutionären; Mitkämpfern erhöbe» I An diesem Tage muß jedes vo» uns mutig demonstrieren, ku welcher Seite er gehört, unsere Sympathien müsse» ihre» vollen Ausdruck finden; gemeinsam mit unseren arubische» Brüdern, die hier am schändlichsten ausgebeutet uad unterdrückt .werden, müsse» wir die Sthome des Protestes gegen :dle Dnterdrücker erhebe». Es soll das für sie eine Drohung sein, ein klarer Beweis unserer Bereitschaft für den Kampf zum Sieg. Führt an diesem Tage überall einen halbtägigen Streik durch. Von 12 Uhr ah soll keiner von euch zur Arbeit geheh. Veranstaltet Meetings und Feste, ieiert so festlich und herrlich als möglich den Tag des 7. November. Erfüllet euere Pfücht als revolutionäre Arbeite*- dem iieiüen- Ko*s«mgenossensehaft für jüdische Arbeiter und Angestellte, II. Bhimauergasse 1. I» der Woche Tom 39. NoTember hvs 5. Bewmher w-A gelangen folgende; Artikel xur Abgabe: Reis, Maisgries, Srhälerbsen. Jausen,' Pila»sj©ale"&, Weine, Kognak. Konserven fuw* Ter^ebjeden© i'3»br»u«.hs~ adSkel. Für die kalte Jahreszeit hab«n wir einen SraÜöiüa Posten Textilwaren und Wiutorsorte», wif Hemden, ÄfKift-aT Sweäfcer, Socken, Strümpfe, Han^chnhe, Sbawls etc. **i{cJ kanft. welche an unsere Mitglieder abgegeb«»! werd»i. Angesicht^ der stetig steigenden L«äerprejse wer.de«. «jittiezc Mitglieder «rßueh*. m» rasche«f. ihr*. Bestellungen •m. ub«rnuttel» da; später einlangende Aufträge nicht mehi deit fehlt geltenden Preiaen ausgeführt werden könnta. Jüdisches Arbeiterheim, IL Blumauergasse i, Vf o, e b e »p r o g r » m m: Sonnt» g, 9—Vati Vhr vorm. r Englisch h; 7 Uhr *he«.-tj«.< Veranstaltong der .{üdischon, Bühne. Montag. 7—8 Uhr abends: .Arbeiterchor. FranKösisch; %7--l Öfifir D id »s t a g, ' abends: M i Itwft c h, abends: p oaae'rsUg, 1-d Uhr abends: Arhcüercftor. F r e i t a g, Va7—8 Vlsjabsende :i Deutsch. Samstag, »/»fl-S Uhr abends: Fraaeiös^ch; .3<-f: »Äk ahend's : Enghsch XI» Uhiahtethds:< Dentsch.. Vü7-~8 Uhr abends:- ÜngH-sch h; *~%Zb *®r Englisch II. 1 , t-8 Uhr Arbeiter-Rechtschutz. Montag, Dienstag, Mittwoch, DonnergJag und ^eat»§ Toni 6—7 TJhr abends in der Kansslei der Konsomggao^sen. schalt, II., Blumanerga^s». 1. Montag und Donnerstag von %7—1^ "Öhr afread» werden to» Fachmann unentgeltlich Rech49aiwkünftd in, 5»ersonaieinjeommenstener-s und Mietein6-AiigeJe»genhe\ter ä» ßxheiter u»d Angestellte erteilt. U8. Pi-tfli'oa'da a o s w.e i s. Gen. Werhei-.: (Lemberg) iänl. «einer Vermählung' äai. 1. Oktober t9'Ä> mit Gen. Imsia Nadel (Stanisian)AT£. '&}.—, Goldberg Klara R. .Reifer Jakc- K J>.~-, Ii, B. IC iS.~-. Dr. Singer K 10.-, tien. Cilii SchiileV um. ihrer VeWohung' mit Gen. Brojäy K 5().-. die Gen. A. David, ÖerwairW und Mendel Kat« gratuliere» herziiehst der Gen. Schülier tm ihrer Verlobung mit Ge». Brojdjr und spenden je K 10. — |G30.—), die Ge». Itückhans, Hanflicy, Ben. lind) Straßaiam» graiuliere» hendichst' dem Ge»., Czaczkes und spenden K 10.-—..(3Ö.--), Lubliner Bernhard} 10.~. a-n Serwanifcer Bnigelt für Schiedsspruch K! 20.—4 Feldman» ~K 12.- melt durch die Gen. Zitron, Halpern undi Neuß , gesaas- . _ ------ auf der Hochzeit Moschenberg^riedma»»:: Klipper, Zitron, Halpera.. Stcharanski, Feigenbaum, ualeserhch, Lubliner, Gottesmaa*-., Aschkenazyj, Zucker,, Erblich, Neunhild und NeaßjeKJC—, Jäger K 50.—, Braiuüeld K &*.—, Kahan und Hermann Je K 5.~, Fottmann K 2.50„ znsammeu K 924.50, bisher smw gewiesen K 15.348.50, Kesamtsumme K 16.273.—. Nu MITTEILUNGEN 4es Jüdischen sozialistischen Arbeitepverbandes Poale Zioa in jü<?iis<ü^? und deutscher SpFadfee s bereits erschienen —» " beriehea: Verband^böro. "Ifi-e«. II., Kaiser Josefswaie 15 GenosseiiundGeiiossipit.cn? Im Sinne der Beschlüsse unserer zweiten Parteiberatung macht die Parteileitung die notwendigen Viorttereititjigmdamit im Monate De^ zember tlie „Avantgarde1* in jkldisdier Spracht! als Organ der Jüdischen Sozialistischteii ÄrbieSterpartei Poaic Zibß Deutschösterreichs m erscheinen anfängt. Es ist notwendig', da& unser Wort auch in der Sprache des jüdischen Proletariats überall gehört wird. Wir fordern Euch daher, auf: Sammelt Abonnenten für. unser uddisehesl Blatt! Agitiert mit doppelter Energie für den Preftfond! Erfüllt Euere Parteipflicht» . DfePiarteileitatiiiL < yeraüsgebei und verair.wortöchftr riedaktäur; ti ubin Glüc ksmasn. ..Aon»-, D.'uck' und Verl»gsgös*llso.h& \y. ^en, IL, ^»boxstrafl© :f.

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