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Freie Tribüne · 1920-11-20 · 40-41 (20.11.1920) · page 6

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Journal
Freie Tribüne
Volume
2 (1920)
Issue
40-41 (20.11.1920)
Date
1920-11-20
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Si-ITK <> FREIE TRIBÜNIi MR. 40 - 41 zialismus bedrohen, ein Ende zu -setzen, andererseits die Einheit aller rein sozial istisch er Parteien zu erzielen." , Die zitierten Stellen genügen, um den Geistes¬ oder Bewußtseinszustand der Gründer der 2Vs Internationale zu erkennen. Welch eine tiefe Kluft zwischen dem Können und Wollen. Wo letzteres so lauter und unverdächtigt ist, daß es auch mit den letzten Motiven ihres Handelns nicht zurückhält, scheint es mit dem Können nicht weit her zu sein. Dies ist vielleicht auch der Grund, daß sie von vorneherein in die Brüche gegangen sind und so hoffnungslos zwischen 2 und 3 "hin- und herpendeln. * Tschechoslowakei, Eine wunderbare Ordnung hat die siegreiche »Entente allüberall aufgerichtet. In allen gemischtsprachigen Gebieten sind „lnternationale'' Kommissionen e;ngesetzt worden, die darauf zu achten haben, daß ja keinem der aneinander grenzenden Völker ein Unrecht geschehe. Und dort, wo eine Entscheidung sich allzu schwierig gestaltet, dort appelliert d)e Kommission an das Volk, dort wird eine Volksabstimmung durchgeführt. Wie wunderbar, gerecht,) demokratisch, und was die Hauptsache ist. sehr praktisch. Es wird jeder nationale Kampf vermieden. So ist auch der wunderbarste aller Nationalstaaten — die Tschechoslowakische Republik — geschaffen worden. Und die kleinen aetnographischen Schönheitsfehler, die in Paris unbemerkt geblieben sind, wurden erst unlängst durch eine Kommission in der Weise ausgebessert, indem man dos deuutsche Gmünd den Tschechen angliederte. Und nun sehen wir dje prächtigen Früchte dieses frommen Geschöpfes. » In Prag; Eger, Teplitz, Pilsen herrscht völlige Anarchie. Die durch nationalistische Hetze vergifteten Massen stürmen gegeneinander. Die Tschechen vergaßen schnell ihre eigene Knechtschaft im alten Oesterreich und knechten dje«deutsche Minderheit; d;e Weisen des .tschechischen Volkes verrieten ihre eigenen Freikeitsideale und wollen den Deutschen, keine Freiheit „gewähren". ' . f Wahrlich, warum sollten die Tschechen besser sein als das ehrwürdige England, das in allen Abgrenzungskommissionen im Osten Europas durch irgend einen Oberst' vertreten ist und zu Hause dem irischen Volke mit brutaler Gewalt verwehrt, sich von England abzugrenzen. Dje Ereignisse in Tschechien sind ein trauriger Beweis mehr für die wiederhergestellte kapitalistische Ordnung. Daß im nationalistischen Kampfe zwischen Tschechen midi Derschen jüdische Geschäfte geplündert».und Juden geprügelt werden, ist' eine der bekanntesten Erscheinungen, der bürgerlichen Ordnung, die nicht nur den Ausbeutern des tschechischen und deutschen Volkes, sondern auch den jüdischen Bankiers und Fabrikanten so gut gefällt. ' * Rußland. Resolution des allrussischen Zeiitralexekutivkbmitees der Sowjets über die Amnestie zum Tage der dritten Jahresfeier der Novemberrevolution: , Die Von der Entente während 3 Jährten gegen die erste Republik der Arbeiter und Bauern gerichteten imperialistischen und gegenrevolutionären Angriffe wurden von den Arbeitern, und Bauern tapfer an den revolutionären Fronten zurückgeschlagen und von d-211 Organen zur Bekämpfung der Gegenrevolution im Innern des Landes unterdrückt. Mit' jedem Jahre gewann die Sowjetmacht an Stärke und entfaltete ihre Kräfte auf dem Gebiete des Aufbaues einer neuen Gesellschaft, die keine Unterdrückten und Ausgebeuteten mehr kennt. Gegenwärtig, mit dem Siege der Roten Armee über die letzte Hochburg der bürgerlichen Diktatur, die Krim, gellt der Kampf seinem Ende zu. Auf dem Wege zum wirtschaftlichen Siege über die Feinde stehend, feiert das Proletariat den dritten Jahrestag der proletarischen Revolution. Das Allrussische Zentralexekutivkomitee hält' es möglich, das Schicksal aller jener zu erleichtern, die von den Revolutions-Tribunalen, Volksgerichten und Behörden verurteilt oder unter Untersuchung gestellt worden sind, weil sie Verbrechen gegen die Sowjet- , macht verübt haben, und deren Festhaltung nicht unbedingt für die Sicherheit der Sowjetrepublik notwendig ist, Deshalb beschließt das Allrussische Zentralexekutivkomitee: \. In möglichst breitem Umfange die Amnestie denjenigen gegenüber anzuwenden, die vor dem 7. November 1920 Vergehen gegen die Sowjetrepublik verübt haben, sie vollständig von den ihnen auferlegten Strafen, soweit sie nicht mit Freiheitsentziehung verbunden sind, zu befreien; Erleichterungen vorzuneh-. men, wie z. B. Ueberführung aus den Gefängnissen auf Zwangsarbeit ohne Freiheitsentziehung, oder vollständige Befreiung ohne Anwendung der Zwangsarbeit (Verkürzung der Haftdauer), i 2. Die Amnestie erstreckt sich sowohl auf die bereits verurteilten, wie auch auf die unter Untersuchung stehenden Personen. 3. Die Revolutions-Tribuanle werden verpflichtet, in Fällen von Verurteilungen zu lebenslänglicher Haft Revision vorzunehmen und diese zu verkürzen. 4. Die Behörden werden verpflichtet, die Urteile, die auf Haft bis zur Beendigung des Bürgerkrieges lauten, zu revidieren und die Verurteilten entweder ausader Haft zu entlassen, oder aber eine gewisse feste Haftdauer, nicht über 5 Jahre vom Tage der Verurteilung an, festzulegen. 5. Die Behörden werden verpflichtet, alle Vej" urteilungen zu Höchststrafen, die bis zum 7. November 1920 nicht vollstreckt worden sind, einzustellen ^und zu versuchen, das Schicksal der betreffenden Personen nach Möglichkeit zu erleichtern. 6. Die außerordentliche Kommission und ihre Abteilungen werden verpflichtet, in kürzester Frist die Lisien der Geiseln und der Kriegsgefangenen des Bürgerkrieges zu revidieren, und diejenigen zu befreien, deren Festhaltung nicht unbedingt notwendig ist. 7. Das Schicksal derjenigen zu erleichtern, die für Fahnenflucht oder Hilfe bd Fahnenflucht verurteilt worden sind, und die Dorfgemeinde von den Strafen, die ihnen für das Verstecken von Fahnenflüchtigen auferlegt worden sind, zu befreien. Die Feier dei 7. November In Moskau. Am 7. November, dem dritten Jahrestag der russischen Revoution;' fand iml Moskauer großen Staatstheater eine feierliche Sitzung statt, an der der Rat der Volkskommissäre, das Zentralexekutivkomite, das Zentralkomite der russischen kommunistischen Partei, der Moskauer Sowjet, sämtliche Moskauer Betriebsräte und die Kollektive der Sowjetangestellten teilgenommen haben. Das Theater war überfüllt. Als erster sprach JLenin, der durch einen lange anhaltenden Beifall begrüßt wurde. Lenin führte unter anderen aus: ,.Heute feiern wir unesren Sieg. Dieser besteht darin, daß wir in den furchtbarsten Nöten, durch heldenhafte Anstrengungen uns durch drei schwere Jahre hindurch gegen stärkere Feinde zu verteidigen wußten, daß wir beinahe überall den eisernen Ring, den unsere Bourgeoisie und die; Welt-Gegenrevolution um uns geschlungen hat, durchbrochen haben. Aber wir wissen, daß unsere Sache eine internationale ist. Und solange nicht in allen Staaten der Okboberumsturz gefingt, solange ist unser Sieg nur ein halber Sieg. Gegenwärtig gehen siegreiche Kämpfe im Süden vor sich. Und wenn es uns nicht gelingen wird, die Krim in den nächsten Tagen zu erobern, so wird es uns in den übernächsten gelingen. In unserem dreijährigen Kampf hat Rußland bewiesen, daß es imstande ist, nicht nur einzelne Propheten und Helden hervorzubringen, sondern Hunderte, .Tausende, Millionen solcher Helden. Um aber unsere Revolution zum endgültigen Siege zu führen, genügen' Enthusiasmus und Heroismus nicht. Wir brauchen auch an einer anderen Front eine angestrengte Arbeit — an der wirtschaftlichen Front." Lenin schloß seine Rede mit den Worten: ,,Die schnellste Rettung der Arbeiter und Bauern hängt von der Rettung der Volkswirtschaft ab." Nach Lenin sprach Kamenew, welcher unter anderem sagte: ,,Wir leben in einer Epoche des großen Wunders, das übeider ganzen Welt der Werktätigen mit dem Aufruf zur Erlösung, leuchtet. Für das Weltproletariat gibt es keinen anderen Stern als den, der über Sowjetrußland steht. Wir werden beweisen, daß wir die ganze Welt besiegen können. Die Nachkommen des Proletariats von Moskau und Petersburg werden auf ihre Ahnen stolz sein." Die Versammlung wurde mit einer Rede Trotzkys abgeschlossen, der mit Jubel begrüßt wurde. „Drei Jahre Revolution", sagte Trotzky, haben uns an Erfährungen reicher gemacht und uns revolutionäre Disziplin gelehrt. Vor drei Jahren haben .wir die Schwelle der neuen Welt überschritten und es gibt keine Wiederkehr der Alten. Die verzweifelten Anstrengungen der Weltbourgeoisic, uns in die alten Verhältnisse zurückzuwerfen, enden mit einer vollständigen Niederlage unserer Feinde. Unsere nächste Aufgabe ist, die Krimschwelle siegreich zu über- < schreiten und den Vasallen des Weltimperialismus, Baron Wrangel! zu vernichten. Und wir werden ihn vernichten! Wir werden endlich die Möglichkeit haben, größere Streitkräfte an die Wirtschaftsfront zu werfen. Vor dem Weltproletariat stehen noch viele Hindernisse, welche eü zu überschreiten hat, und in diesem Siegeszug wird das Proletariat von Moskau und* Petersburg nicht die letzte Stelle einnehmen." Trotzky schloß mit einem Nachruf auf die Avantgarde der Weltrevolution — auf die Proletarier von Moskau und Petersburg. * . .. Der. VIII. allrussische SowjetkoagreB. Das Zentralexekutivkomite der Sowjets teilt mit, daß die Tagesordnung 'des am 2. Dezember in Moskau stattfindenden VIII. allrussischen Sowjetkongreß folgende ist: 1. Berichtendes Zentralexekutivkomite und des Rates der Volkskommissäre über die innere und auswärtige Politik. 2. Die nächsten Aufgaben des Wiederaufbaues der Volkswirtschaft. , <-'.'■ 3. Der Aufbau der Iadustrie. 4. Der Aufbau der Transporte. 5. Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion und die Förderung der Bauernwirtschaft. 6. Der Kampf mit dem Bürokratismus. 7. Neuwahlen des Zentralexekutivkoraites. Die Erhöhung der Produktion in SowJetrnBIand. ' J e k a t e r i n Jb u r g, 28. Oktober 1920. Die Fabriken hier haben im Laufe der letzten drei Wochen die Produktion um das Vierfache erhöht. Die Jassmskij-Fabrik hat die monatliche Erzeugung der Sensea von 2.000 Stück auf 115.000 Stück gesteigert. Aus unserer Bewegung. Amerika. Unter schwierigen Verhältnissen mußten unsere Genossen in Amerika an ihre ersten Arbeiten als selbständige Partei herantreten. Besonders schwer war es für sie , im Anfang, sich in der durch die Spaltung der Weltbewegung geschaffenen Situation zurechtzufinden, da sie über die Vorgänge auf der V. Weltkonterenz, abgesehen von einigen tendenziösen Berichten der ,,Zeit", nicht informiert waren. Erst als sie die ersten autentischen Informationen des Verbandsbüros erhielten, konnten sie sich ein klares Bild über die Ereignisse schaffen. Die erste konstituierende Beratung der linken Poale Zion, die für deri.l. Oktober angesagt war, wurde auf die Nachricht von der Spaltung des Weltverbandes auf den 23. und 24. Okt. verschoben, damit die Genossen sich über alle Fragen Klarheit verschaffen können. Die Tagesordnung der konstituierenden Beratung umfaßt folgende Punkte: 1. Eröffnung; 2. Wahl der Kommissionen und des Präsidiums; 3. Bericht des soz.-dem. Propagandakomites; 4. Bericht über die V. Weltkonferenz; 5. Referate: a) Internationale, b) Palästina, c) Kulturarbelt, d) Jüdische Arbeiterpolitik; 6. Programme; 7. Organisation; 8. Propaganda; 9. Wahlen. Die Partei umfaßt derzeit 19 Organisationen. Außer der „proletarischen Stimme" sollen nach der Beratung auch die ..sozialistischen Monatsschriften" erscheinen. Die Genossen entwickeln eine rührige gewerkschaftliche und kulturelle Tätigkeit. Argentinien. Die argentinische Landespartei, welche vom rechten Verband als ein sicherer Besitz angesehen wurde, scheint, doch nicht gewillt zu sein, sich onne weiteres über die Spaltung des Verbandes hinwegzusetzen. Das Zentral-Koinite hat sich gleich nach Erhalt der ersten Nachrichten mit der neugeschaffenen Situation befaßt und einstimmig folgende Beschlüsse angenommen: sfiä das Zentral-Komite nicht willens ist, im jetzigen Moment die Verantwortung der Entscheidung in der Frage der Zugehörigkeit zu einem der beiden Verbände zu übernehmen erklärt es sich zu beiden Verbänden neutral und überläßt die Entscheidung der nächste Parteikonferenz." ^Gleichzeitig erklärt das Z.-K., daß es rtiit der Ha! tung des Gen. Chasanowicz, der sich am Verband de. Minderheit im Namen der argentinischen Partei befeilg? nicht einverstanden ist." Es scheint, daß die Reihten sich dorh ein wenig ve? rechnet haben. England. Auch in England, dc;>t\: opportunistische Irade-unionistische Athmosphäre der En'.wirklung unserer Beweguni nach der revolutionären Richtung nie recht zuträglich war - war doch die alte poale-zionistische Landespartei in ihrer Mehrheit e;n Konglomerat von demokratischen Z'.onisten und halbsoxialistischen radikalen Nationalisten — hat der revolutionäre Poale Zionismus in der letzten Zeit Wurzel geschlagen. Schon vor der Weltkonferenz hat sich eine Gruppe revolutionärer Genossen innerhalb der Partei zu einer Fraktion zusammengeschlossen, welche eine rege Propaganda- und Aulklärungsarbeit betrieb. Die Spaltung der Weltbewegung hat ihre Wirkung auf die englische Partei nicht verfehlt. Da das Zentralkomite dem Verlangen der linken Genossen, nach Einberufung einer Parteikonferenz und Stellungnahme zu den wichtigen Ereignissen innerhalb der Weltkonferenz, flicht willfahren wollte, beschlossen 'diese, aus der Partei auszutreten und eine selbständige linke Poale Zion-Organisation zu schaffen. Die neue Organisation urfifaßt Gruppen in, London, Glasgow, Edinburg u. s. w. Schweiz. Infoige der Umtriebe der Rechten, welchen auch die Einheit der kleinen Schweizer Partei keine Ruhe läßt, sah sich das Parteisekretariat veranlaßt, eine Parteikonferenz einzuberufen, welche mit der Spaltungsarbeit endgültig aufräumen soll. v ( Auf der Tagesordnung steht: 1. Bericht des Sekretariats; 2. Bericht der Organisationen; 3. die V. Weltkonferenz und Stellungnahme zu den beiden Verbänden; 4. weitere Tätigkeit; 5. Neuwahlen; 6. Anfälliges. Deutschland. Am 7. und S, November tagte in Berlin die Landeskonferenz, an der sich 21 Delegierte — 16 Gewählte und 5 Mitglieder des Zentralkomitee — beteiligten. Nach den telegraphischen Mitteilungen, die wir bis jetzt erhalten haben, wurde mit 11 gegen 10 Stimmen beschlossen, sich keinem der beiden Verbände anzuschließen. Unter den 11 Stimmen, die sich für die, Neutralität erklärten, waren 5 Stimmen des Z.-K. enthalten, sodaß die wirkliche Mehrheit auf Seiten der Linken war. Nach der Abstimmung gab die Mehrheit der Partei eine Erklärung ab, daß sie ihre, weitere Haltung nach der Verständigung mit dem (linken) Verbandsbüro beschließen werden, ' , Einen ausführlichen Bericht werden wir in der nächsten Nummer bringen. Sch. An-ski Vor Schluß der Redaktion erhalten wir die traurige Nachricht vom Ableben des'jüdischen Schriftstellers Sch. An-ski. In der nächsten Nummer werden wir eine .Würdigung dieses bekannten Publizisten bringen. Ankündigungen. Die Bibliothek ist wieder eröffnet und man kann Bücher an folgenden Tagen ausleihen: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Sam'staa. jeweils von 8—9 Uhr abends, Sonntag von halb 10 Uhr bis* halb 11 Uhr vormittags. Die Lsitiing. Verband sozialistischer Hochschüler „Poale Zion". II. Bez., Glockengasse 6/17. Montag, den 22. November, 7 Uhr abends MITGLIEDER-VERSAMMLUNG. 1. Unsere Bildungsarbeit. 2. Vortrag des Gen. Mahler: Historischer Materialismus. Erscheinen Pilicht! Jftdisch sozialistische Arbeiter-Partei „Poale Zion". Bezirksorganisation XX. Donnerstag, den 25. November 1920, 7 Uhr abends im Lokale: XX., Wallensteinstraße Nr. 62. OEFFENTLICHE VERSAMMLUNG. A r b e i t e r r a t s w ah 1 e n. Relent: Gen. Kandel. Dienstag, den 21. Dezember 1920, findet im großen Saale des Hotel ,,Baurischer Hof" eine BOROCHOW - GEDENKFEIER statt. . ARBEITERHEIM, IL, Blumauergasse 2. Mittwoch, den 21. Nove'mbe r, T Uhr abends, Vortrag von Genossen Kandel. Sanistag, den 26. November, 7 Uhr abends: Vortrag von Genossen Pnchsbaum. Genossen und Genossinnen! Im Sinne der Beschlüsse unserer zweiten ' Parteiberatung macht die Parteileitung die notwendigen Vorbereitungen, damit im Monat« No~ , vem'ber die „Avantgarde" in jiddischer Sprache als Organ der Jüdischen Sozialistischen Arbeiterpartei Poale Zion Deutsehösterreichs «u erscheinen anfängt. Es ist notwendig, daß unser Wort auch in der Sprache des jüdischen Proletariats überall gehört wird. Wir fordern Euch daher/auf: Sammelt Abonnenten für unser jiddische* Blatt! Agitiert mit doppelter Energie für den Preßfond! Erfüllt Euere Parteipflieht! ' Dte Parteileitung. -MWisr nci^föwPRublii H 1 'fleksmaVi'n. „Adriafa, Dn und ^avl&ysgtjööUsvM

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