Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 26 (26.6.1920)
- Date
- 1920-06-26
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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SEITE 4 Ideologie errungen. Tn derselben Zelt hat oi'.ch .tie berühmte „demokratische jüdische , Autonomie" in allen auf »ie besetzten Hoffnungen enttäuscht' Üie jüdistne-i Gemeinden sind bei den demokratischen Wahlen in ihrer überwiegenden Mehrheit in die Hände der Plutokratie unc der Klerikalen gefallen. Wie wir sehen, hat der Tfand der jüdischon und ukrainischen Sozialisten bereits im Jänner 1918 die eiste Bresche erlitten. Dies drängte aber die jüdischen Sozialisten keinesfalls nach links; verursachte nur eine Apathie und Mißtrauen. Deri Kampf mit dem Bolschewismus haben sie auch dann fortgesetzt, als für kurze Zeit die Uät»regierung anor Macht kam, und führten den Kampf gegen dieselbe auch nach der Niederlage, die die Räteregiemiiij .durch die deutsche Okkupationsarmee, welche die Ukraina bis zum Avisbruche der Revolution in Deutschland besetzt hielt, erlitten hat, weiter. fc(Schlu£ folgt J Aus der Internationale. Unabhängig. pie „Hamburger Volkszeitumg", Organ der U. S. P. Deutschlands, bringt in ihrer Nr. 137, v. 17. Juni 1920, nachstehende Fesfsteffuag: ,lDas Zcmtralorgam Jder Partei, die „Freiheit" iwiBerKn, verschweigt den Brief Radeks, der im Auftrage der Dritten Internationale an unsere Partei gerichtet wurde. Die „Freiheit" schweigt über die dringliche Einladung, eine Delegation unserer Partei nach Moskau zu senden. Die „Freiheit" veröffentlicht immer noch nicht den Brief Sinowjews, das Antwortschreiben des Exekutivkomitees der Dritten Internationale an die deutschen unabhängigen Arbeiter. Die „Freiheit" veröifentlioht dagegen eine kritische Besprechung dieser Antwort, ohne die Antwort selbst zu geben — eine Methode, die von offener Sabotageabsicht gegen die Leipziger Beschlüsse zeugt. Der leitende Redakteur der „Freiheit", H i 1 f e r d i n g, war in Leipzig noch für Genf. Hat der Parteitag über die internationale Politik der Partei zu entscheiden oder der einzelne. Hilferding? Die Frage geht die Berliner Organisation und die Zentrale an.'' ' Wahrhaftig! Eine kostbare Feststellung! Das Verhältnis der U. S. P. Deutschlands zum Problem der Internationaleentbehrt nicht der Komik. Ist schon am Leipziger Parteitag die Kompromiß-Resolution des Vorstandes und der Kontrollkommission vom hekannten Antrag Stöcker überrumpelt und ins Gegenteil gekehrt worden, so ist seither in den vielen Monaten nichts geschehn, was dfe heillose Konfusion geklärt, oder gar beseitigt hätte. Auf die Einladungen zu einer „Wiederaufoau"-Konferenz, die der Vorstand des U. S. P. versandte, erhielt er die unartig-aufrichtige Antwort der britischen B. S.P. und vor allem das ins Detail gehende, das ganze historische Sündenregister aufzählende, grundsätzliche Kritik übende Antwortschreiben der Exekutive Öer Kommunistischen Internationale, von Sinowiew gezeichnet. Begreiflicherweise fiel dieses Dokument den rechten Führern des U. S. P. - Vorstandes recht peinlich auf. Die^holmvolle Tücke des Schicksals hat damit aber noch lange kein Ende. Sinowiiew hatte die wahrlich verschlagene Idee, das Antwortschreiben auch an das revolutionäre deutsche Proletariat zu richten, und eine Abschritt der K. P. D. zu senden. Nun huldigt die Kommunistische Internationale der sicher nicht immer willkommenen Aurfassung*, daß die Verhandlungsbasis eine möglichst weite sein muß, und daß die Frage der' Internationale eine Angelegenheit nicht nur der Vorstände und Exekutiven, sondern der breitesten Arbeitermassen ist. Währenddem die Hilferdings unbedingt aus der besten diplomatischen Schule stammen. Daher die ulkige Situation: Dhe „rreiheit" schweigt. „Rote Fahne" druckt das Antwortschreiben mit einem großen Fragezeichen. Die „Freiheit" schweigt hartnäckig. „Rote Fahne"' winkt snit dem Zaunpfahl. Die „Freiheit" schweigt bedenklich. ,Rote Fahne"' führt alle Waffen .in die unbedekten Blößen. Die „Freiheit" windet sich und schweigt anhaltend. Bis sich die linke U. S! P. meljdeb. Die „Hamburger Volkszeitung" erscheint mit Garmond halbfettem Lettern geharnischt ini Felde gegen den rechten Vorstand. Die „Freiheit" preßt kaum die ersten verlegenen und verlogenen Worte heraus und schon platzt die boshafte Urgenz des Gen. Radek, wie ein Bomben Volltreffer. Wer findet da nicht die „Feststellungen" der „Hamburger Volkszeitung", des linken Organs der linken ü. S. P. D. besonders ami'isant? Köstlich, was? Unabhängig!-. . . , Aus unserer Weltbewegung, Per zweite Parteitag der Jüdischen Sozialistischen Arbeiter-Partei (PoaleZion) in Littauen u. Lettland. Am 15. Juli wurde der II. Parteitag unserer Bruderpartei in Litauen und Lettland erötfnet. Trotz aller raffiniertesten Verfolgungen gelang es unseren mutigen Genossen, die Partei zu konsolidieren und Hinderte von neuen Genossen in unsere Kampfreihen zu bringen. Das Begrüßungsschreiben des Organisationsbüros der linken „Poale Zion"' wurde rnit Begeisterung 'aufgenommen. Einstimmig wurde der Beschluß gefaßt, sich an die III. Internationale sofort abzuschließen. Der Parteitag er- , hob schärfsten Protest gegen die Stellung des Verbandsbüros zur wiederaufgebauten Sozialistischen Arbeiter-Partei (Poale Zion) Palästinas. Der palästinensischen Ärbeilervereinigimg „Ächduth Haawodah" wurde die Anerkennung als sozialistische Partei verweigert und der schärfste Kampf gegen dieses nicht poale- zionistische Gebilde proklamiert. Delegierte zur V. Welt-Konferenz wurde vom Parteilage designiert. Die bisherigen Vertreter der Partei im Organisationsbüro der linken „Poale Zion" wurden vom Parteitage mit der weiteren Vertretung der Partei betraut. Die Beschlüsse der vor der Weltkonterenz stattfindenden Plenarsitzung des 0. B. wurden 'für bindend anerkannt. Die Resolutionen des Parteitages decken sich voll und ganz mit den Beschlüssen der* Aprü-Beratuug, die sich programmatisch und taktisch auf der Plattlorm des „Org. Büros der linken Poale Zion" stellte. Darüber ausführlicher nach Einlauf eines eingehenden Berichtes. * Aiit aufrichtiger Freude begrüßen wir die prinzipielle und taktische Festigkeit unserer'litauisch-lettischen Bruderpartei, die ihr einen ehrenvollen Platz in der kommunistischen Avantgarde unserer poale-zionistischea Weltbewegung sichert. FREIE TRIBÜNE Die Presse der Linken. Der KJarungs- und Difiereu/j^rungspro^fii jo d--n Frage« der .-sozialistischen Theorie and Praxis maoüi. innerhalb unserer Keihen. merklich« Fortschritte. Auch in den Ländern, deren jüdische Arbeite rwttaft nis \eizt :ast vollständig in der soziaipau-ioiasuue/i i Ueeuweh verstrickt war. öffnet sich das Klassenbewußtsein und die revolutionäre Ge sinnungder jüdischen Arbeitermassen eine, immer breit«»:* Bahn.. Vor uns liegen uie uuuesteu Ausgaben unfrei Genossen in Palästina Und Amerika uud mit Genugtuung können wir feststellen, daß die sozialistische Erkenntnis nicht nur in immer breitere Schichten eindringe, sondern auch an Intensivität und Vertiefung gewinnt. Eine ganz besonders verantwortungsvolle Arbeit haben unsere Genossen in Palästina auf sich genommen. Klein an Zahl, von den die Welt beherrschenden. Strömungen /.iem- )ich abgeschlossen, hat sich die jüdische sozialistische Partei Palästinas (Poale Zion)„die Aufgabe gestellt, an der Schwelle zweier Welten die Idee des sozialistischen Klassenkampfes in die Massen des arabischen und jüdischen Pioietauatos zu tragen und die palästinensischen Probleme vom Standpunkte des proletarischen Klassenkampfes zu beleuchten. Das Organ der jungen Partei: „Unser Em es"*) (.unsere Wahrheit), dessen erstes Tieft vor uns liegt, bietet in seinen prinzipiellen Ausführungen, wie auch im informativen Teile ein sehr, reichhaltiges und für die Beurteilung der palästinensischen Kolonisationsprobleme äußerst lehrreiches Material Neben dieser periodischen Zeitschrift haben unsere rührigen Genossen mit der Ausgabe von Ftogscluinen**) begonnen, die die Oeifentlichkeit über die, aktuellen Ereignisse und Probleme inform eren sollen. Die erste Flugsehriii weist auf Grund von Stimmen der arabischen und jüdischen Presse den, innigen Zusammenhang zwischen den Ereignissen in Palästina und der zionistischen Politik und bildet einen sehr interessanten Beitrag zur Geschichte der jüdischarabischen Beziehungen. Auch unsere amerikanischen Genossen, die angesichts der dortigen großen, in ihrem weitaus überwiegenden Teile im reformistischen und insofern es sich um die Poale Zion handelt, im zionistischen Fahrwasser sich herumtreibenden jüdischen Arbeitermassen, eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben, sind bestrebt, die Devise: „Erst Klarheit — dann Mehrheit" im Leben zu verwirklichen. Die letzte Njunmer ihres Organs**"*) bietet eine Reihe von Beiträgen, die diV aktuellen Fragen der allgemeinen, und jüdischen Arbeiter]bolitik vom Standpunkte des revolutionären Klassenkampfes beleuchten. Die Stellungnahrae zu San Bemo, die Ausführungen! von Gen. Ostrowski über unseren Palästinismus, die Äuseinandersetzung des Genossen Kantonowic/. mit dem utopisfcischen Poale-Zionismus — um nur einige Beiträge aus dem äußerst reichhaltigen Inhalte — dieganze Zeitschrift *st vom Geiste der wahrem sozialistischen Erkenntnis"^ getragen. Die wertvolle Aufklärungsarbeit wird hoffentlich recht bald ihre""Früchte tragen. — *)f„Unser Eines". Organ der sozialistischen Arbeiter- Partei (Poale Zion) Palästinas, Nummer 1. April 1920, Jaffa-(jüdisch). Zu beziehen durch die Administration der Freie Tribüne". ' **)';,Äuf der Warte" (Flugschriften über den nahen Osten). Erste Flugschrift: „Der Pogrom in Jerusalem." **** .Jüdisch^sozialistische A\onatsschri'ft", gewidmet den Problemen des Poale-Zionismus, April-Mai 5920. Vol. Nr. 4-5. Notizen. Eine Resolution des jüdischen Arbeiterringes in Amerika wegen der Tätigkeit des Joint Distribution-Comitee. >" In New-York fand vor Kurzem eine Konferenz der größten Jüd. Arbeiterorganisation in Amerika, des „Ärbeiterringes,t statt. Die Konferenz beschloß eine Reihe von Kesalutionen in wichtigen Angelegenheiten, darunter auch wegen der Tätigkeit des „Jk>int Distribution Conrmittee". Die betreifende Resolution lautet: ■ . „Das Volkshilfskomitee (Pipels Rehev Comite) ist anzufordern, vom „Joint Distr. Com." zu verlangen, daß ein gewisser Prozentsatz 4er gesanmeiteB Gelder direkt den zentralen Arbenerbilfsorganisationen zugeteilt wird, die ihn selbständig verwalten sollen. Sollte das .Joint Distr. Com." die Forderuna ablehnen, dann' haben sich die „Pipels Relief Committees" vom ..Joint'* zurückzuziehen und ihre Hilfsarbeit selbständig führen." Wir würden es begrüßen, wenn die soziatöemoltratischen Vertreter in der hiesigen Verteilungsstelle des ,Joint" sich dieser Resolution in einer „Arbeiterkoniitee"-S tznng anschließen würden und die? der amerikanischen Zentrale bekannt geben. Der bisherige Zustand wird wahrhaftig immer unerträglicher. Lohnsklavensystem beim Joint. Es ist bedauerlich, daß man gezwungen ist, einer Wohltätigkeitsinstitution, die über. qroBe Mittel verfügt, unsoziales Behandeln der Arbeitskräfte vorwerfen va müssen. Wie soll man aber anders den nachfolgenden Sachverhalt charakterisieren, um nicht schärfer angreifen zu müssen? Und wer trägt die Schuld an dem tierbedauerlichen System? Die sozialistischen Vertreter im. Joint haben düs Wort! jede Abteilung arbeitet mit der vori der,. Leitung bestimmten, ohne Rücksicht auf die tatsächliche, erforderliche Beamtenzahl; zur Aufarbeitung des eventuellen (allerdings bedingten) Rückstandes werden Taglöhner aufgenommen, die bei der ersten besten Gelegenheit wieder hinausgeworfein werden. Für den Fall Sektion Krankenfürsorge ergibt!sich folgender Sachverhalt: Vor der Erledigung wird, wie üblich, jeder Fall recherchiert. Zur Aufarbeitung des großen Einlaufes wurden neben drei definitiven vier oder fünf provisorische Recherchenten irn Taglohn beschäftigt. Plötzlich mußten alle provisorischen Recherchenten gehen' (einer unter ihnen war allein drei oder vier Monate als Taglöhner beschäftigt)» angeblich weil provisorische Recherchenten nicht mehr aufgenommen werden sollen. Es wurden aber keine definitiven Recherchenten zugewiesen, so daß naturgemäß Akte, und bei der Krankenfürsorge gibt es meist dringende Akte/liegen bleiben mußten. Was das 'heißt, wird jeder verstehen, der weiß, daß Recherchenten zu wiederholten Malen bei dringenden, aber zu spät in ihre Hand gelangenden Gesuchen die Petenten nicht mehr am Leben trafen. Nach drei Wochen war der Rückstand in N R . :m _ SEL5**000 Krankjenfürsörge dera-t groß, daß plötzlich zehn Rerhcrcbenten — natürlich provisorische und nur im Taglohn stehende — für zehn Tage eingestellt werden mußten. Der Fall ist um so krasser, weil drei der entlassenen provisorischen Recherchenten in der Zeit bis zur Aufnahme der zehn provisorischen bei fast gleichen Auslagen (es werden so im Monate ungefähr 20) bis 300 K, aber vielleicht auch diese nicht erspa-t) die gleiche Summe von Ansuchen, und sicher viel verläßlicher recherchiert hatten! Samstag, den 2& Juni und Dienstag, den 29 Juni, 7 Uhr abends. findet im gro&en SaaJe des jüdischen Arbeiterheimes, Tl. Be- :-- zirk, Blumauergasse 1, eine __•_. PARTEI VERSAMMLUNG \ —:—- statt, mit der Tagesordnung: -—— \ Probleme unserer Weltbewegung [ Referenten: Nagier, Serpow, Kandel und andere \ . „„^..^_______I Judisches Arbeiterheim, 11. Blumauerg 1. Wochenprogramm vom 27. Juni bis 4. Juli 1920. Sonntag: 9 Uhr vorm., Englisch-OrappeJ Gfcßer 7 Uhr abends, Arbeiterverein „Selbsthilfe" Literarischer Abend. Regiebeitrag K 5.—. Montag; 7 Uhr abends, Aifoeiterchor (Gr. Saal), halb 8 Uhr abends, Genosse Schapira: Jiddisch (Kursrimmer. Dienstag: 7 Uhr abends, Parteiversammlung. 7 Uhr abends: Engüsch-Ornppe l Glockengasse6/17 Mittwoch: 8 Uhr abends, Lichtbildervortrag mit musikalisehen Hinlagen. 7 Uhr abends, Kurs des Gen. Singer: SchoJem Aleichems Gestalten (Kurszimmer), halb 8 Uhr abends, Kurs des Gen. BJocfe: Einführung in den Sozialismus. (Kurszimmer). Donnerstag:' halb S Uhr abends: jüdischer Arheiterchor f Gr. Saal). Freitag: 7 Uhr abends, Kurs, des Ger,. Serpov: Die jüdische Arbeiterbewegung (Kurszimmer). Samstag: Bezirks-Organisation II, Vortragsabend. Konsumgenossenschaft für jüd. Arbeiter und Angestellte, II, BSumauergasse 1. In der Woche vom 27* Juni bis 4. Juli 1920, gelangen folgende Waren zur Ausgabe: Bohnen, Erbsen, Erbsenmehl, Honigbutter, Rum, Heringe, Kanditen, Teigwaren, Konserven, Kakes, Kunerok ferner in beschränkter Menge Herrenhemden, Frauenhemden und Schuhe. — An die bei uns eingetragenen Haushaltungen wird je V* kg Kunerol, und Va 1 ÖJ abgegeben. Ferner marken rei Gänsefett und .für jedes .Mitglied y» kg jugoslawisches 0 Feinmchl. In unserer Schiibreparaturwerkatätte werden Reparaturen jeglicher Art nach foldengem Tarif bestens ausgeführt; Doppler und Absätze für Herrenschuhe - per Paar K t3©.— „ r, „ Damenschnhe „ K 110.— ., „ „ » Knabenschuhe „ ., K 10.— „ v. Kinderschuhe' ■ „ „ K 50.— Absätze * Herrenschuhe „ ., K 35.— „ Damenschuhe „ K 25.— „ Knabenschuhe y &' 15.— „ Kinderschuhe ' „ „ K 10.— Vorschübe für Männerschuhe per Paar K 380«— ■ , „' Frauenschuhe T K350,— „ Knabenschuhe w „ K200.— - „ Kindersche B K 180.— Die Froduktivgenossemschait jfidischer Spangler bat bei uns eine VerkaufstelJe errichtet und werden Blechgeschrrre aller Art, wie Weidlinge, Waschtdpfe, Kübel und Milchkannen in bester Ausführung zu billigsten Preisen abgeben. Genossen Installateure und Elektriker welche an einer Arbeitsgemeinschaft auf genossenschaftlicher Grundlage teilnehmen wollen, mögen sich in der Kanzlei der Konsumgenossenschaft ffir jüdische Arbeiter und Angestellte, II., BSumauergasse 1, melden. i 3©. 'PrcssefiMtis-Avunrcis. Gen. ApfelschnirV Benpasin Jadei alle Genossen zur Trauung mit Frl. Rcgine Cz^xzkes, welche am 2. ds., um 4 Wir nachm.,'im Leopoidstempc! (II., Leooolds)g.) stattfindet. K 50.** : Gen. Hanflieg Isidor teilt allen Gen.- mit, daß seine Verlobung mit Frl. Sala Ehrlich (Lemberg) im Juni 1920 in Lemberg 'stattacrunden hat. K. 20.—„ J. Brjrtganc (Rotterdam) gratuliert seinem Bruder Markus (A\ie^ec) zur Verlobung mit Frl.'Helena Griinstein (Kolbuszova) 100 ungest K — K UM. Gen. Keich ciankt rur Gefälligkeit K SO.r-. Dr. Nagier gratuliert!herzl, dten Gen. Äpfelschnitt und Hantiieg K 10.—.' Dem Gen. Isidor Hanfiieg grahiliexen toerzl. zur Verlobung mit Frl. Saii Ehrlich (Lemberg) die Gen. Goldfischer K 20.—. Heftmann K. 10.—,'Ebrmann K 10.—, M. Hitrük und Frau K 10.—, josef Koloer vnd Fr. h 5.—, Rosa und Erna Majer K 10.—. VGcsn ."Vioses und |jia Himjk gratulieren herzl. der Gen Eckstein .?ur Vcma^iMdg mii dem Gen. Blument'eld. K 10.-. Zusammen K 246.80 •Btfs'to ausgewiesen K 13.560.90 Insgesamt K 13.887.70 ,,Stöfi^1Ä»lEt'-SH0«dte^c Spende na jus weis Nr. 'J., Gesataraelt durch Gen. Wesebselfiscft K 592.-v GessmmtU durch Gen. Bebaczewski K 19-'4.— Gesammelt durch Gen LaucT K 182.— Spende Hrn. F. Frankel H 50.— Spender Hrn. Felix Skorupa K 50.— Spence Hm. Jakob Schapira K 30— Spende Hm. Jakob Knöbel K 30.- Spende Frl. Regine Scidmecn K 50.— Summe K 1178,— üereusgeber und verantwortlich«- Redakteur: Dr. Hersci Nagier. .Adria", Drnckntd Vtilügsgesellscb# m-. %. Sit Wien, II., Taborstraße 52b