Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 15 (10.4.1920)
- Date
- 1920-04-10
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2827798-2827816-2827831--312-2828368- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rawicz 1× ep/1048078
OCR text
SEITE 4 FREIE TRIBÜNE NR. der Gewaltpolitik, das Zentrum brachte einen „Rekonstruktionsantrag" und die Linke enie Resolution für den unmittelbaren Anschluß an die 3. Internationale ein. Es wurde naturlich die Resolution dies Zentrums beschlossen, nämlich aus der 2. Internationale auszutreten und die Schweizer Genossen zu ersuchen, „Beratungen über die Möglichkeiten der Bildung einer enz.gcn, alle umfassenden internationale einzuleiten. — „Fallen seh' ich Zweig auf Zweig____ In Belgien herrschen noch die Sozialpatrioten. Am 5. April d. J. schloß der Brüsseler Kongreß der belgischen Sozialisten. Die wichtigsten Punkte der Verhandlungen hatten die vierimdzwanzigstündirje Arbeitsruhe am 1. Mai, die Stellungnahme zur Internationale und die Beteeiligung der sozialistischen Parte, an der Regierung gebildet. Was die Internationale betrifft, trat Huysmans für die Aufrechterhaltung der Zweiten Internationale, die auf Grundlage der Demokratie aufgebaut sei ein., Der Kongreß stimmte dieser Ansicht zu und nahm gegen die Diktatur des Proletariat^ Stellung. Schließlich wurde mit 13M gegen 3300 Stimmen eine Tagesordnung angenommen» welche die grundsätzliche Teilnahme der Sozialisten an d'er Regierung unter der Voraussetzung gestattet, daß ein genau umschriebenes Programm sozialer Reformen im Laufe der gegenwärtigen Parlamentssession verwirklicht wird. Die Tagesordnung, wonach die belgische Arbeiterpartei am Genfer Kongreß teilnimmt, wurde gleichfalls mit großer Mehrheit angenommen. Erbaulicher hat sich der Reformismus schon lange nicht geäußert. Demgegenüber ist es besonders interessant, was Paul Faure, der Ende März von einer politischen Rundreise durch Belgien zurückkehrte, im „Populaire" über seine Eindrücke berichtet. „Auf dem Wege nach Moskau!" faßt er sie zusammen und findet dadurch die Stellungnahme ^er französischen Sozialisten auf ihrem Straßburger Kongreß Tö'ili'g gerechtfertigt. Wohl stehe die Rechte noch ganz im Lager der opportunistischen 2. Internationale und bekomme auf den Kongressen noch dadurch ein viel (kompakteres Aussehen, daß die Delegierten nicht (nach dem Proportionalsystem (gewählt werden. Wo immer er aber zu den belgischen Arbeitern sprach, überall fand er Zustimmung zur Handlungsweise der Sozialisten Frankr/eichs und der Unabhängeigen Deutschlands. Die Opposit.on organisiere sich, der Wiederspruch aus den Arbeiterzentren wachse. Faure hat die Uieberzeugung, daß in wenigen Monaten das Klassenbewußtsein,, der Geist des Sozialismus und der internationalen Arbeitersolidarität, welche durch den Ministeriialismus der durch den Krieg aus der Richtung gebrachten Führer verdunkelt wurden wieder die erste „Stelle an der belgischen Arbeiterpartei einnehmen und ihre Methoden bestimmen werden. So rallüeren sich die Verbände des internpt'.ionalen Proletariates. Ein arges " Durcheinander herrschte seit dem wüstert Zusammenbruche der zweiten Internationale. Hinweggeschwemmt durch die hochgehenden Wogen der Kriegsbegeisterung und der burgfriedlichien Landes Verteidigungspolitik, hinterließ sie nur ein gespensterhaftes Wrack, das iediglich Verwirrung stiftete in der Re|he der zum Kampfe wieder erwachenden Arbeiterschaft der ganzen Welt. Die Gründung der Moskauer Internationale, ihr Kampf und Sieg, waren Sturmeszeichen der Klärung. Nun ordnen sich die in arges Durcheinander geratenen Kampfeinheiten. Der rechte Flügel grupiert sich recht säuberlich auf „der Grundlage der Demokratie". Ihre Spitze kehrt sie gegen den revolutionären linken Flügel, welcher unter dem Banner der Diktatur des Proletariates schwer gegen den, von rechts durch „soziale Reformen" und „grundsätzliche Teilnahme an der Regierung" gestützten,1, Kapitalismus ringt. Die entschlossene, revolutionäre, kampffrohe und opferbereite Vorhut, der revolutionären Arbeiterschaft eilt einmütig in die Rehen der dritten, kommunistischen Internationale, Und das schwerfällige, . auf der Linie des leichtesten Widerstandes, gruppierte Zentrum, ist durch das wachsend« revolutionäre Klassenbewußtsein der Massen gezwungen von der zweiten reformeistischen Internationale abzurücken, findet jedoch noch nicht die innere Entschlossenheit und den Mut. ohne hainlctische Nachdenklichkeit der Internationale der Tat sich anzuschließen. Fürwahr! Die Verbände ordnen sich. Es gilt zu erkennen, daß rechts der feindliche Verräter steht; im Zentrum jedoch der jede revolutionäre Aktionsfähigkeit lähmende Geist des Opportunismus sich sammelt, der rücksichtslos entlarvt und das Massengefolge nach links geschleppt werden muß. Aus der englischen Arbeiterbewegung. Die Bergarbeiter, Die englischen Bergarbeiter führen seit Wochen einen zähen Kampf um Erhöhung ihrer Löhne. Sie fordern eine Lohnerhöhung von drei Schilling pro Schicht für Erwachsene undl 1 S. 6 id. für jugendliche Arbeiter unter 16 Jahren. Die Regierung hat diese Forderungen zurückgewiesen und ihr letztes Wort in einem Zugeständnis gesprochen, das an Stelle der von den Bergarbeitern geforderten, eine Lohnerhöhung von nur 1 S. 11 */a d. für Erwachsene und 11 d. für Jugendliche sotzt. Wie der „Daily Herald" vom 26. März mitteilt, haben die Bergarbeiter in einer am 25. März abgehaltenen Versammlung einstümmig beschlossen, bei ihren Forderungen zu beharren und da auch Lloyd George sich weigert, über dio von ihm gemachten Zugeständnisse hinauszugehen, so ist der Ausbruch des Streiks in nächster Zukunft unabwendbar geworden. Die englische Regierung und die englische Unternehmerschaft wissen sehr wohl, daß te|s sich in diesem Kampf nicht allein um Schillinge und Pences handelt, sondern um eine Kraftprobe in dem Kampf zwischen der Bourgeoisie, die die ausschließliche Verfügung über die Produ-ktionsmattel behalten will, und der Arbeiterschaft, die sie ihr zu entreißen strebt. Die englische Rfegierung weiß sehr wohl, daß ..die Bergarbeiter, einmal in den Kampf getreten, über die geforderte Lohnerhöhung hinausgehen uad die seit Monaten erhobene und zäh festgehaltene Forderung der Nationalisierung der Bergwerke durchzusetzen suchen wird. Die englische Regierung läßt in der richtigen Erkenntn.'fe, daß die Existenz des englischen Kapitalismus in Frage steht, ihre humane demokratische Maske fallen, um ihr kapitalistisches Raubgesieht zu enthüllen. Sie sucht iden Streik der Bergarbeiter mit den brutalsten Machtmitteln zu erdrosseln. „Daily Herald" schreibt: „Wir erfahren aus absolut sicherer Quelle, daß die Regierung einen Plan vorbereitet hat, die A'rh eiter dur ch Aushungerung niederzuzwingen. Mit der Hilfe der Armee soll eine Blockade über die Distrikte der streikenden Bergarbeiter verhängt Werden. Alle Dörfer sollen von einem Militärkordon umstellt werden, der die Passage von Gütern oder Personen vollständig unterbindet. . Das Schema ist bis in das kleinste Details vorbereitet und kann in jedem Moment in Wirksamkeit treten. Nicht eine Einzelheit ist überseihen worden, wir wiederholen das ausdrücklich. Was man aber übersehen hat, ist der Geist der Arbeiter und der Geist der Armee. Wir haben nicht den geringsten Zweifel, daß diese wissen werden, in welcher Weise diesem Komplott zu begegnen ist. Die Regierung wird natürlich unsere Meldung bestreiten wollen. lWir wiederholen 'aber, daß sie aus absolut sicherer Quelle stammt. Wir glauben nicht, daß unsere - Brüder in der Armee sich als Werkzeug in dem Kampf gegen die Arbeiter gebrauchen lassen. Wir glauben auch nicht, daß die Regierung, sollte sie vermessen genug sein> cinein solchen Plan in die Tat umzusetzen, in der Lage sein würde, einer Erhebung der Arbeiter widerstehen zu können!, die die Bedeutung einer Revolution haben würde." RUNDSCHAU. Kampf gegen Schiebertum und Bolschewismus. Als Herr Kapp sich als Regierung etablierte, suClrtc er die Arbeiterschaft durch „soziale Maßnahmen" für sich zu gewinnen. Aber er versuchte es mit dem Sozialismus des dummen Kerls, dem Antisemitismus. Er verordnete die Beschlagnahme des Ostermehls der Juden, um es der Arbeiterschaft zukommen zu lassen und plante eine großzügige Aktion zur Bekämpfung des Schieberbums, nämlich die Internierung aller russischen' und polnischen Juden in Döberitz; dort sollten sie der Obhut der Marinebrigabe Ehrhardt, anvertraut werden, also ein kleiner Pogrom veranstaltet werden. Inzwischen wurden die Kapp-Lüttwitz gestürzt, und Seecikt übernahm als Vollstrecker des Kapp-Testamentes das Oberkommando im Dienste der verfassungsmäßigen Regierung. Seine erste Tat war es, den Kapp'schen Plan auszuführen. 500 lästige Ausländer (ein amtlicher deutscher Euphemismus für russische Juden) wurden mitten in der Nacht verhaftet und in das Gefangenenlager Zossen gebracht. Man wollte den Kampf gegen das Schiebertum führen; aber erstens, seit wann haben denn die Juden dais Monopol des Schiebertums, und zweitens sind die großen Schieber unter ihnen gewiß nicht nach Zossen gebracht worden, sondern allerlei arme Teufel aus der Grenadierstraße, di,e durch bittere Not gezwungen sind, ein paar Pfund Butter oder ähnliches zu verschieben. Man wollte auch bolschewistische Elemente unschädlich machen; so wurden alle früheren Angestellten der russischen Gefangenerikommission und ähnliche verhaftet. Auch hier harmlose Leute. Aber die Herren um \Seeokt brauchen den Kampf gegen den Bolschewismus und dabei werfen sie sich auch auf ein untaugliches Objekt. Selbst der Regierung sind diese Maßnahmen zu bunt geworden. Eine Untersuchungsikommission ist nach Zossen gesandt worden. Fast alle sind befreit worden, nur die .'bolschewistischer Tendenzen" verdächtigen' sind dageblieben. Es ist ein Skandal, daß noch immer konterrevolutionäre Offiziere Ausländer wegen ihrer Gesinnung verfolgen dürfen. Dem muß ein Ende gemacht werden. Deklaration der russischen Arbeitsintelligenz. In der „Iswestia" vom 3. III. 1920 ist eine Deklaration der geistigen Arbeiter veröffentlicht, in der es heißt: „Die gegenwärtige ökonomische Lage in Bußland ist gehwer. Das Land, benötigt eine planmäßige schöpferische Aufbauarbeit, ohne die eine kulturelle und industrielle Tatig. keit undenkbar ist. Das Land, benötigt ökonomische Maßnahmen und Reformen, die eine Möglichkeit zur Entwicklung der Produktivität ihrer Kräfte bieten soll. Die Spaltung in der Kommunistischen Partei Deutschlands. Das, was schon langst bestanden hat, wirbelte pför,:- üeh durch die Konstituierung der Oppositon als „Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands" abermals Staub auf. Die Opposition, die den „Hainburger nationalen Bolschewismus" Wolfhßims und Laudenbergs wie die ausgesprochen syndikalistische, antiparlair.entarisohe Richtung, welche die Gewerkschaften zertrümmern un i im ihrer Steile Botriebsorganisationen setzen will, umfaßt, wurde bereits auf dem Karlsruher Parteitag, Ende Februar d. f., aus der Partei ausgeschlossen. Sie bestand u. a. auch aus den Bezirksorganisationen GroBberlins, Hamburg, und Bremen. Die aite Partei besteht unter dem Namen K. P. D. (Spartakusbund) weiter. Ankündigungen. Bezlrfcsorgatiftation II.: Dienstag, den 1,5. d. M., 7 Uhr abends findet ein Vortrag des Gen/Bloch über die so.zia'v Revolution und die Berufsschichtung statt. Bezirksorganisaßon II.: Samstag, den 17. d. M., 7 Uhr abends Vortrag des Gen. Serpow über die Weltkonferenz. Bezirks-Organiaation XX. Wallensteinstr. 62. Donnersteg, i15. Äpril. 7 Uhr abends. Mitgliederversammlung: Tätigkeitsbericht, anschließend Vortrag I. Kandel. Thema: Wesen und Kampfmethoden der Revolutione i in Deutschland und Rußland. Freitag, den 16. Äpril d. /.: halb 7 Uhr abends;'Kurs: Jiddisch schreiben und lesen. Kursleiter: Jakob Schapira, J. s. fl. P. P. Z. Hieslrksgruppe I. (Deatscflfepradolq). Mittwoch, den 14. d. M. findet im Arbeiterheim, II., Blumauergasse 1, die Fortsetzung des Vortragszyklus: Probleme des Poale-Zionißmus statt. Redner: Michl Köhra, Beginn 7 Uhr. . •«> j flfcad. Verband jüd. Sozialisten „Poale-Zion". Sonntag, den 4. Äpril 1920 um halb 3 Uhr nachm. Vortrag des ungarischen Genossen Schi f f IIa ger: Thema: Rätediktatur und Umsturz in Ungarn. Ort: Jüd. Export-Akad. Verein, II., Taborstraße 1. Sonntag den 11. Äpril um halb 3 Uhr nachm. Generalversammlung. Ort: Jüd. Ärbeiterheim, II., Blumauergasse 1. Verband der Jüdischen Arbeiterjugend, 2., Glückengasse6/i7. Montag, den 12. Äpril: Gen. Schwarzbach: Vorlesung. Dienstag, den 13. Äpril: Hermann Beck: Die Entstehung und Bedeutung der Presse. Mittwoch, den 14. Äpril; Michl Kohn: Ueber die Religion. Donnerstag, den 15. Äpril: Rottmann: Der Sozialismus und die Jugend. Eingesendet. Kernt orktfn" mit Kenntnissen der Buchhaltung sowie ein tüchtijgcr, kräftiger? ' Viferkäiifer werden aufgenommen. Ausführliche, nur sdhriftiiehe Offerte an die Konsumgenossenschaft für jüdische Arbeiter und Änigues^ellte, Wie«,. \ MI., BlumauergaSvse Nr. 1. Das Jüdische Ärbeiterheim sucht Genossen, die sich für das Servieren im Abendheim eignen. Genossen mit Praxis werden vorgezogen. Vorzustellen bei Gen. Hindier, vormittags. Zu meiner Vermählung mit Gen. Gusti Merdler, welche am 18. d. M., halb 5 Uhr nachm. 'im Klucky-Tempel stattfinden wird, lade ich alle Genossen und Genossinnen ein. Joachim Z i p k im. Dem steht Rußlands Isolierung im Wege, daher ist im Lobensinteresse Rußlands notwendig, folgende Forderungen aufzustellen: 1. Einstellung der bewaffneten Intervention in Rußland; 2. rascheste Erneuerung der kulturellen und wirfcschaftf liehen Beziehungen zu Rußland', ohne Rücksicht auf ihre Verfassung; 3. eine breito und vielseitige Hilfe für das russische Volk bei seiner Arbeit zum Wiederaufbau seiner schöpfensehen und ökonomischen Kräfte. Mit tiefem Glauben daran, daß Rußland alle Schwierigkeiten überwinden und zu einem neuen kulturellen Leben wird wieder auferstehen, sind wir davon tief überzeugt, daß die Führer der Kreise der europäischen Oeffentlichkeit unseren Ruf erhören und dem russischen Volke <iuf dem Wege zur friedlichen, kulturellen Arbeit helfen wird. Gründer des Verbarides geistiger Arbeiter M. Gorki, Oldenburg, Prof. Bechterew, Prof. Saaki, Prof. Schawinski und viele andere. Jüdische sozialistische Arbeiterpartei »Poale Zion" Bezirksorg. Wien, XX, Wallensteinstr. 62 Sonntag, den 11. April findet im Saale der jüdischen Toynbee-Halle, Wien, XX. Bezirk, Denisgasse Nr. 33, eine j PEREZ-GEDENKFEIER Mitwirkende: Schauspieler der „Freien jüdischen Volksbühne", ferner Melech Rawitsch, Mendel Singer, Kola Jolowicz, Jakob Schapira u. a. Das Programm enthält Vorlesungen und Deklarationen aus Perez Werken, Lieder, Aufführung eines Einakters u. a. Beginn V37 Uhr abends. Regiebeitrag K 6. (für organisierte Genossen K 4.—). Die roten Arbeitsartneen. Die Reserveatmee hat am 17. Und 18. März 85 Lokomotiven und 618 Güterwagen, am 20. und, 21. März 90 Lokomotiven und 662 Güterwagen wiederhergestellt. Die Bahnarbeiter der Murmanlinie haben bis auf weiteres e:ne freiwillige Erhöhung der täglichen Arbeitszeit um zwe, Stunden zugestanden. In Petersburg hat am 21. März die Transportwoche begonnen. Alle /Anstalten und Unternehmungen, die mit dem Transport irgendwie in Verbindung stehen^, werden ihre Arbeitszeit erhöhen, um vor allem die Binnenflotte für die Zeit der Wiederaufnahme der Flußschiffahrt in besten Zustand zu versetzen'. Jüdische Arbeits-Kommunen. Das Zentralorgan der jüdischen Arbeiterorganisation „Hechaluz" hat an, alle ihm-untergeordneten Abteilungenein Kundschreiben gerichtet, mit der Aufforderung, sofort an die Organisierung von landwirtschaftlichen Kommunen und Arteis heranzugehen. Das Zentralbüro hat die Absicht, eine energische Agitation unter den jüdischen arbeitenden Massen zu entfalten und die breitesten Schichten der jüdischen Bevölkerung zu dieser Arbeit heranzuziehen. Das Volkskommissariat für Ackerbau und seine lokalen Organe sind bereit, die Bewegung zugunsten der Landarbeiter unter den Juden zu fördern. Spenden-flnsweis: P. Ä. F.: M. N. Horowitz gratuliert herzlichst dem Chawer Jecheskel Lichtmann und seinen Eltern zu seiner Vermählung mit Frl. Bronia Treiber_K 50.— 27. PffeBfoadanswreis. Gen. Markus Leitner gibt allen Genossen bekannt, da» seine Trauung mit Frl. Dora Ginsberg am 2. CMärz ia Worochta stattgefunden hat. K 10.—;. Gen. Rückhaus S. qratuliert dem Gen. Margulies K 20.—; Ges. durch Gen. Fischel auf der Hochzeit Schuster-Fisch (20. III. 1920): Schnöder 10—, N. N. 10/—, Frl. Hauser 5—, A. Fisch 4,—, F. Bachne 4.—. Ch. Kramer 4-, Frl. Halpern 2.—, Bernhaut 2.—, Langer 2.—, Reizes 1—, Sperling 1—, .Haber 1.— zusammen K 46.—; Gen. Adolf Locker 20—; Genj. Otto Preuß 10.—; Nichtraucher 5.—; Gen. Schwarzbach 5 —; N. N. 5.—, Gen. M. Bahr 50.—, Gen. Jonas Berkowitz gratuliert dem Gen. Chaskel Lichtmann (Stanislau) zu seiner Trauuna 5.—, Akademischer Verband jüd. Sozialisten Poale Zion gratuliert herzlichst dem Gen. Aron Grünberg zu seiner Vermählung mit Frl. Salomea Ellenberg 100.—; Jakob Schwee? 100.—; j. Dawid (Blocksammlung) 100.—; Zabludowski 2—j Neumann (Wette) 5.—; M. Kandel 100.—; Newyork, Poale Zion Branoh 6, K 3000.—. Zusammen in. dieser Nummer K 3583.—i K 7466.— Bisher ausgewiesen: Insgesamt B 11.247.- Maretisgeber tad warfwortScftfer Redakteur: Dr. Herst* Magier. ^Ädria", Druck- und Verlagsgesellschaft m. b. H., Wien, II., Taborstraße 59 b