Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 14 (3.4.1920)
- Date
- 1920-04-03
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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SEITE 4 FR-"!E TOBÜNE NR. 14 «ine große Nachfrage nacli „ungelernten Arbeitern" besteht. Die Autoritäten werden sich also, sagt man, vor folgendes Problem gesteilt finden: Einschränkung der Einwanderung von intellektuellen Arbeitern und Handwerkern, aber im Gegenteil Begünstigung der „ungelernten". Wie dem auch sei, man sieht eine große 'Härte von Seiten der maßgebenden Stellen gegen jene unserer Brüder voraus, die kommen, um hier Zuflucht zu suchen." Amerika das einst unerschöpfliche Reservoir, in das sich im, Laufe weniger Jahrhunderte Millionen jüdischer Emigranten ergossen, scheint sich, dem Ansche.ne nach, definitiv iür diese verschließen zu wolien. Und dies m ein,er Zeit, da die Emigrationsfrage zu einer alles früher überragenden Bedeutung gelangen wird. Der Parteitag der tschechoslowakischen Poale-Zion. Der Reichspartei tag der tschecho-slowakischen Partei, der am 27., 28., und 29. März in Prag in Anwesenheit der Vertreter des Verb. Bureaus und des Org. Bureaus der linken Poale Zion (dieser war gleichzeitig Deleg.erter der P. Z. Partei Deutschsteröreichs) tagte, war eine der bedeutsamsten Beratungen dieser jungen poale-zionis tischen Landespartei. Der Parteitag hatte die Aufgabe, die politischen R chtiinien in allen Fragen der internationalen und Landespolitik, wie auch in den Fragen unserer Weltbewegung vorzuzeichnen. Es standen daher schon die ersten Punkte der Taggesordnung, wie Berichte usw. unter dem Zeichen der wichtigen Entscheidungen, die zu treffen waren. Der Bericht verwies auf einen' jVütglieJerstand von über 2000. Unter Berücksichtigung des Abfalles der rechten Elemente nach der entscheidenden Wendung des Parteivorstandes in seiner Sitzung vom 18. Jänner 1920 nach links, kann man -dieses Resultat als sehr günstig bezeichnen. Der politische Bericht deckte den Weg der Partei von einer Zeit der gemeinsamen Arbeit m.t dem jüdischen Bürgertum zur Erlangung der Anerkennung der jüdischen Nationalität bis zur letzten Zeit, in der die Partei .eine iklare sozialistische Taktik eingeschlagen hat, deutlch auf. Zur Frage der sozialistischen Taktik lagen zwei Resolutionen! vor. Dia erste von den mährischen Landesorganisationen, die zweite von der Prager Gruppe: I. Resolution: 1. Der Parteitag billigt den Beschluß des Parteivor-. Standes vom 4. Jänner 1920, betreffend die Aufforderung an das Verbandsbureau, aus der II. Internationale auszutreten. 2. Der Parteitag beauftragt das Verbandsbureau, sich ins Einvernehmen mit den großen westeuropäischen sozialistischen Parteien (französische und deutsche unabhäng.ge) zu setzen, um gemeinsam mit diesen mit der Moskauer III. Internationale in Verbindung zu treten. 3. Der Parteitag ist sich darüber klar, daß in der Zukunft für die sozialistische Taktik ncht die Demokratie!, sondern^ einzig und allein die Diktatur des Proletariats richtunggebend sein kann. 4. Der Parteitag gibt seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß die; Frage des jüdischen Proletariats nur durch die revolutionäre sozialistische Internationale e.ne befriedigende Lösung finden kann. II. Resolution: Die Mitgliederversammlung der Prager Lokalorganisation vom 13. März 1920 beschließt, dem II. ordentlichen Reichsparteitage ihre unumstößliche Meinung kundzutun, daß das jüdische Proletariat nur in der III. Internationale vertreten) sein kann. Der Parteitag möge an das Verbandsbureau die Aufforderung richten, ohne Rücksicht auf irgendwelche formale Gründe gemäß der tatsächlichen Stimmung in der poale-zionistischen Arbeiterschaft, den Austritt aus der II. Internationale zu vollziehen und mit der III. Internationale Verhandlungen zwecks sofortigen Eintrittes unseres Weltverbandes in dieselbe anzuknüpfen. Es lebe die völkerbefreiande III. Internationale! ' '. 1 Das Referat erstattete Gen. Jabbnski. Er baute seine Gedankengänge auf dem breiten Hintergrunde der internationalen Zusammenhänge des proletarischen Klassenkampfes auf und führte in zwingenden Schlußfolgerungen clie Aufgaben der sozialistischen Taktik der Partei zu den Grundsätzen der dritten Internationale. Er empfahl die Resolution II der Prager Lokalorganisation zur Annahme als Richtlinie iür die sozialistische Taktik. Der Korreferent Gen. Dr. Lorla billigte die theoretischen Voraussetzungen des Referates, empfahl jedoch aus praktisch-politischen Gründen die weniger radikale Resolution I der mährischen Landesexekutive. Er versicherte, daß es einer intensiven Propagandaarbeit möglich sein werde innerhalb weniger Monate die Partei für d \z Resolution der Prager Gruppe zu gewinnen; eine Annahme dieser Resolution jetzt könne nur Schaden bringen. In die sehr heiße Debatte griffen auch in längeren Ausüirungen der Vertreter des Verb.-Bureaus und des Org.-Bureaus der Linken Poale Zion ein. Die Abstimmung ergab, — nach Aberkennung des Stimmrechtes für den Parteivorstand und die Vertreter der Jugendorganisationen —, 21 Stimmen für den bedingten und 20 Stimmen für den unbedingten. Anschluß an die dritte Internationale. Nach Verlesung des Abstimmungsergebnisses gaben die Delegierten, die für die Prager Resolution gestimmt haben, folgende Erklärung ab: Die .Linke der P. Z. Böhmens, Mährens, Schlesiens und d>er Slowakei hat sich auf dem II. Reichsparteitag der am 27., 28. und 29. März 1920 in Prag getagt hat, bestehend; aus 19 Delegierten, die 20 Stimmen vertreten haben, konstituiert mit dem Ziele: a) die Propaganda für die Durchsetzung der Grundsätze und des Aktionsprogrammes der III. Internationale in der Partei und in unserer Weltbewegung organisiert durchzuführen: b) die Theorie und Praxis des kommunistischen Poale- Zionismus durch Aufklärungsarbeit, Mittel der Presse usw. auszubauen; " c) die entsprechende Geltendmachung der auf dem gemeinsamen Boden zusammengeschlossenen An jünger bei Parteibcralungen Vorstand, Exekutiven, Tagungen, Konferenzen, und auch beider Weltkonferenz, auf Grund der Proportionalität, anzustreben und zu wahren; d) alle Aktionen des ,,0. B." der 1. Z.", das in unserer WeltbewegurK/ dieselben Ziele und Prinzipien verfcht, wie die „Linke" innerhalb der tschecho-slowakischen Partei, in jeder Hinsicht, in dessen Propaganda und Sammelaktion der Gleichgesinnten zu unterschätzen; e) sich dem O. B. zu diesem Zwecke anzugliedern und Gen. Karl Fischel als Delegierten und Gen. Jablonsky als dessen Vertreter namhaft zu machen, um so den persönlichen. Kontakt in der gemeinsamen Tätigkeit ersprießl.cher zu gestalten; f) und gemeinsam mit allen anderen Parteien und Gruppen die im 0. B. zusammengeschlossen sind als Initiativgruppe unserer Weltorganisation, in die III. Internationale anzutreten, vorbehaltlich des endgültigen Beitrittes des Weltverbendes. Die „Linke" steht innerhalb der Partei und der Weltbewegung auf dem Boden der Disziplin und perhorresziert jede Spaltung da sie überzeugt ist, daß die genannte Bewegung immer konsequenter denselben Zielen zustrebt. Das Referat über jüdische Politik erstatete Gen. Röhn. Hiezu wurde nachstehende Resolution einstimmig zum Beschluß erhoben: Der zweite ordentliche Reichsparteitag tler jüd.-soz.- dem. Arbeiterpartei „Poale Zion" in der tschecho-slowakischen Republik beschließt: Mit Rüchsicht auf die jetzt gegebenen Bedingungen der sozialen Weltrevolution, in der bloß e'.ne klare und eindeutige Kampffront des vereinigten Proletariats gegen die imperialistische Bourgeoisie d e Lösung aller sozialen und nationalen Probleme der Völker und somit auch die Erreichung des poalezionistischen Programmaximums und Endziels verbürgt, das V. B. aufzufordern, jegliche organisative Verbindung mit der zionistischen Organisat on abzubrechen, von der Beschickung des zionistischen Kongresses Abstandzu nehmen, sowie keinerlei Verhandlungen mit bürgerlichen Parteien einzugehen. Das Palästinareferat des Gen. Fischl versuchte tiefschürfend die Probleme der sozialen Revolution mit denen des Palästinismus in Einklang zu bringen. W.r werden Teile dieses Referates im Wortlaute in der nächsten Nummer veröffentlichen. Da der Parteitag seine reichhaltige Tagesordnung in den drei Tagen nicht bewältigen konnte wurde beschlossen den Parteitag zu vertagen und in der nächsten Zeit, spätestens aber 14 Tage vor der Weltkonferenz, neuerlich einzuberufen. Wir wollen hoffen, daß diese Tagung die unentschiedenen Beschlüsse zur "Frage der sozialistischen Taktik revidieren und entschlossen die Notwendigkeit eines unbedingten Anschlusses an die dritte Internationale proklamieren wird. Glossen und Notizen. Die „Putschstrolche" und „Schuft Ludendorff". Die christlichsoziale Presse Wiens, über deren"~Not Ihr Chef erst unlängst auf dem Katholikentag so beweglich zu klagen wußte, lebt nicht nur von den Rotationspapierschiebereien ebendesselben, sondern auch von der demagogischen Verwertung der Abfälle vom sozialdemokratischen Redaktionstisch. Und so passiert es ihr manchmal wirklich, daß sie die sozialdemokratischen Redakteure mit treffendem Griff bei der Blöße erwischt und siie mit (ihren egenen) Waffen in die Ecke drückt. Es ist dies nicht so sehr ein: Beweis für die Intelligenz der christlichsozialen Presse, als ein Zeichen für den vollständigen Verlust jeder unzweideutigen Grundsätzlichkeit in der Sozialdemokratie, der es jedem Kind ermöglicht, ihr auf Schritt und Tritt ihre Inkonsequenz unter die Nase zu reiben. So machten es die christlichsozjialen Journalisten im Falle der „Putschstrolche" und des „Schuft Ludendorff". Dies nämlich die in ein Wort gepreßte Auffassung der „Arbeiter- Zeitung" bezüglich der Militärrevolte in Deutschland und der anschließenden Flucht Ludendorffs nach Schweden. Mit Recht also warfen ihr „Reichspost" und „Wiener Stimmen" die Inkonsequenz vor, die in der verschiedenen Betrachtungsweise der Revolution von rechts und von links, der politischen Flüchtlinge Ludendorff und Bela Kun besteht. „Mit Recht" natürlich nur von einem höheren Standpunkt aus, nicht aber von dem dieser Blätter, denen nur dann Inkonsequenz nachweisbar wäre, wenn sie einmal konsequent wären, ausgenommen die Taktik der ständigen Verleumdung. Demagogie und Entstellung. Inkonsequenz der „Arbeiter-Zeitung" aber, die den Willen zur Objektivität bis zur vornehmen Konterreviolutioa treibt, ist von symptomatischer Bedeutung. Sie zeugt von dem tiefen Zwiespalt der zwei Seelen, die, ach, in ihrer Brust wohnen, ist bloß der Ausdruck der Abwechslung, mit der die beiden zum Worte kommen. Und daß es in den wichtigsten Momenten immer gerade nur die äußerste rechte, die von keinerlei historischem Materialismus oder ähnlichem marxistischen Krimskrams befleckte kleinbürgerlich-pazifjstischie ist — des die entscheidende Kennzeichnung der Gefahr der Illusionen der sozialdemokratischen „Linken". Hier ein unmarxistsches Gesell we fei — dort eine erstickte revolutionäre Bewegung. Nicht mit „Putschstrolche" wäre also diese Militärrevolte abzufertigen gewesen von solchen die einst Marxens eingehendste Analysen solcher „Strolchereien" gelesen haben. Doch erstens müßte eine'solche Analyse recht unangenehme Ergebnisse für den „Koalitschewismus" liefern. Und zweitens ruft jede Revolutionsnachricht eine derartige Empörung in der auf „friedlichen Wiederaufbau" eingestellten Redaktionsstube der „Arbeiter-Zeitung" hervor, daß solche Geschichtsbetrachtung in Kraftausdrücken noch begreiflicher wird. So fährt die „Arbeiter-Zeitung" fort, den Proletariern ihre possierliche Geschichtsauffassung des Kleinbürgers vorzusetzen, läßt den „Schurken Berchtold" Weltkriege verursachen, Horthy den Weißen Terror und den „Schuft Ludendorf" den Staatsstreich der „Putschstrolche" ... Strickers Selbstmord. An den Namen des einzigen jüdischnationalen Abgeordneten knüpft sich also die Einstellung der Pferderennen. Damit dürfte in Anbetracht der vorangegangenen Gotteslästerungen, wie etwa des Pauschalangriffes auf die kapitalistische Presse Strickers politisches Schicksal besiegelt sein. Denn ebenso unzweifelhaft, wie Strickers ehrlicher Glaube an die These der Zeit, da die jüdisclinationale Bewegung noch Angelegenheit idealistischer Intellektueller war. nämlich die These vom „fude-sein", das so ganz entgegengesetzt all dem sonst als „jüdisch" Verschrieenen sei, ebenso unzweifelhaft, wie ihm die diesem Glauben entsprechende Handlungsweise manche Sympathie verstreuter Intellektueller eingetragen hat. ist die Tatsache, daß er sich (so die Guii/t der breiten Massen seiner Wählerschaft verscherzt hat. Denn seitdem der Zionismus hier politsche Bewegung geworden, mußte er sich notwendig auf das jüdische Kleinbürgertum stützen. Und dieses will vom ,,/ude-sein" i:nd ähnlichen überspannten Schrnonzes nichts wissen. Es will leben und verdienen und sich eventuell von einem „von unsere Leut" im Parlament vertreten lassen. Aber, wie gesagt, solche überspannte Schrnonzes macht es nicht mit... Literatur und Kunst Eine jüdische „Urie! Acosta-Aufführung". Die Wirkungssphäre der „Freien Jüdischen Volksbühne" hat sich nun über die nächsten Aufgaben hinaus ins allgemein Kulturelle erweitert: an der „Volksbühne" sind nun jüdische Theaterkurse eröffnet, die, fachmännisch geleitet, e'ne Anzahl junger Leute zum Scnauspielerberuf vorbereiten, ja in diesen jugendlichen Kreisen selbst ist ein Enthus asmus für jüdische Bühnenkunst wachgerufen der gar wie eine Art „Sturm und Drang" anmutet. Und da ist es nicht verwunderlich, daß man sicii ohne viel Federlesens gleich an die schwierigsten Aufgaben heranwagt, daß man in tapferem Uebermut drauliosschlägt... So kam am 27. März: eine jugendliche „Uriel Acosta"-Aufführung in jüdischer Sprache zustande — von den Jugendlichen selbst veranstaltet und überaus zahlreich besucht —. die natürlich von ihrem eigenen Gesichtspunkt aus beurteilt werden will. Hier gilt es vor allem nicht, das Dargebotene am Erlebnis >einer künstlerisch vollendeten Bühnenleistung zu messen, es gilt vielmehr, aus dem Gegebenen auf fernere Entwicklungsmöglichkeiten der jungen Mitwirkenden zu schließen. — Zwei wichtige Rollen fieien allerdings ganz aus dem Tone der Dichtung heraus und entziehen sich somit jeder Beurteilung. — Herr Preis als Uriel Aoosta entsprach im iPathos, in Geste und sprachlichem Ausdruck der Natur der tragischen Gestalt, wobei natürlich vom 17-jährigen Alter des Darstellers nicht zu abstrahieren ist. Möge nur sein jugendlicher Acosta mit ihm wachsen! — Auch Herr Segall, der frischfröhlich den Ben Jochai spielte, verrät Züge des Talentes; er wird sich aber einige überflüssige Bewegungen abgewöhnen müssen, die er sich wie reflektorisch zu eigen machte. Frl. Dollinger, — als Acostas Mutter — war in Haltung und Ton vortrefflich: niemand könnte hinter dieser alten, erblindeten Mutter Uriels ein liebes, fast noch kleines Mädchen erraten. Herr Mendelsohn als de-Silva machte* den Eindruck voller Reife; wir kennen ihn schon übrigens von seiner Teilnahme an der Aufführung des „Stummen" von A. Weiter in der „Freien jüdischen Volksbühne". Gewiß: nichts weniger als eine vollendete Kunstleistung! Aber ein ehrlich tapferer Anlauf war es gewiß — von Funken des Talentes durchleuchtet, von enthusiastischem Wollen beseelt... Und ein neuer Ton, den uns die „Volksbühne" bis nun nicht vernehmen ließ,, war es auch.... So mögen die Kunstspießer lächeln — stürmt nur weiter, Kinder! Impavidi progrediamur! Dr. L—tz. MITTEILUNGEN. J. S. Ä. P. Poale Zion,, Bezk-Org. II. Samstag den 4. d. im ürbeiterheim, IL, Blumauergasse Nr. 1. Vortrag des Prof. Weidenhammer über „Sowjetrußland". Montag, den 5. d. Mi., 7 Uhr abends: Vortrag Gen. M; Singer: „Palästina in unserem Programm." Dienstag, den 6. d. M., 7 Uhr abends: Vortrag Gen. Nagler: „Unsere Bewegung in Deutschland, Polen und der Tschechoslowakei." Donnerstag, den 8. d. M.: Adolf Großmann: „Die Gesellschaft ohne Justiz." Samstag den 10. d. M/.» 7 Uhr abends: Vortrag Michel Kohn: „Schleichhandel und Moral." J. S. Ä. P Poale Zion; Bez^-Org. I-II (deutschsprachig). Mittwoch, den 7. d. M. spricht der zurückgekehrte Gen.. Nagler um 7 Uhr im Kursaal des Jüd. Arbeiterheimes, 2. Bez., Blumauergasse 1, über seine Eindrücke in Deutschland, Polen und der Tschechoslowakei. Gäste willkommen! J. S. H. P. Poale Ziaa, B^Z,-Org. XX, Wallensteinstraße 62. Sonntag, den 4. April: halb 2 Uhr nachm. Ausflug. Treffpunkt: Wallensteinstraße 62. Donnerstag, 8. April: 7 Uhr abends, Vortrag Dr. Bloch: Thema vorbehalten. Freitag, 9. April: halb. 7 Uhr abends: Kurs: jiddisch schreiben und lesen. Kursleiter S c h a p i r a. Verband der jtid,-soz. firbeiter;|ug2nd. IL, Glockengasse 6, 17. Dienstag den 4. d. AV-. 7 Uhr: Rottmann: „Probleme der proletarischen Jugendbewegung." Donnerstag den 6. d. M., 7 Uhr: Schüler: „Die Entstehung der Welt." Samstag den 10. d. M;.: Herzmann: Thema vorbehalten. Berichtigung: Die Abrechnung der Sammlung für den I n h a f t i e r t e n f o n d s der' p o I n i s c;i en Genossen wurde irrtümlich nach dem 22. .Preßfondausweis (Nr. 13 der „Fr. Tr.") abgedruckt. Die Endsumme dieser Sammlung beträgt K 787.—. : Genossen! Spendet für den Preßfonds.' ------- Jüd. Soz. Arbeiterpartei „Poale Zion" Bezirksorganis %tion XX. Wallensteinstr. 62 Sonntag den II. d. M. findet im Saale der jüd. Toynbee-HalleXX.Bez. Dennisgasse Mr. 33, eine Perez- Gedenkfeler* •< Mitwirkende: Schauspieler der „Freien Jüdischen Volksbühne", ferner Bcr Horowitz, Mendel Singer u. a. Beginn halb 7 Ubr Regiebeitrag K 6 — (für org. Mitglieder K 4.—) Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Hcrsch JMagiar. „Adria", Druck- und. Verlagsgesellschult in. b. IL, Wien, II., Taborstraße 52 b