Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 12 (20.3.1920)
- Date
- 1920-03-20
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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SEITE 4 Nation oder Konfession. Jüdische Stf.u'en fn der Bukowina. Unsere Bruderpartei in der Bukowina tülirt seit der Zugehörigkeit dieses Landes zum Königreich Rumänien einen energischen Kampf füreiüe pstionaljüdische Scliule. Dieser Kampf wurde durch den jüdischen Nationalrat geführt, in dem sußer den bürgerlichen Parteien auch die jüdische sozialdemokratische Partei beteiligt ist. Gezwungen darch d2n. Friedensvertrag, der den rAinoritäisnaiionen gewisse Rechte sichert, hat nun die rumänische Regierung ein Dekret herausgegeben, das den juden-nationale Scholen zusichert. Es ist jedoch kein jüdischer Inspektor bestimmt worden, der diese Schulen zu organisieren gehabt hätte, sondern diese Aufgabe ist dem Inspektor der früher deutschen Schulen überlassen worden. Dieser glaubte genug getan zu: haben, wenn er. die jüdischen Schüler von den anderen trennte, im übrigen den Schulbetrieb in denselben Bahnen wie bis dahin fortgehen ließ. Bekanntlich verlangen nun die Zionisten Hebräisch als Unterrichtssprache für die jüdischen Schulen, da aber gegenwärtig keine Lehrer für solche Schulen zu finden sind, trösten sie sich, daß tiie.ic Forderung irgend einmal verwirklicht werden wcird, inzwischen soll natürlich die deutsche die Unterrichtssprache und Hebräisch ein Unterrichtsgegenstand sein. Natürlich unternehmen auch die Zionisten nichts, um hebräischsprechende Lehrer heranzubilden. So ist es gekommen, daß die fortschrittliche Forderung nach nationalen Schulen in ihr reaktionäres Gegenteil umschlug und konfessionelle Schulen bewirkte. Ein guter Teil der Schuld trifft die „Poale Zion-Partei" selbst, weil sie di2 revolutionäre Forderung nach jüdischen Schulen durch die Beteiligung am Nationalrat neutralisieren ließ, so daß diese Forderung nicht entschieden genug hervortrat. Dieser Mißerfolg wird unsere Genossen davon überzeugen, daß das Proletariat die einzige Klasse ist, die für die wahre nationale Befreiung des jüdischen Volkes kämpft. Dann werden sie die Konsequenzen daraus ziehen. VRE\!i TRIBÜNE NR. 12 Die Präger Lokalorganisation für die HL Internationale. Nach einer vierstündigen Sitzung hat die Präger Lokalorgauisation mit überwiegender Majorität (80 Prozent) den Anschluß an die III. Internationale beschlossen. 3s wurde folgende Resolution gefaßt: „Die Mitgliederversammlung der Prager Lokalorganisation vom .13. März 1920 beschließt, dem II. ordentlichen Reichsparteitag ihre unumstößliche Meinung kundzutim, daß das jüdische Proletariat nur in der III-. Internationale vertreten sein kann. Der Parteitag möge an, das V. B. die Aulforderung richten, ohne Rücksicht auf irgendwelche formale Gründe, der tatsächlichen Stimmung in der poalezionistischen Arbeiterschaft folgend, den Austritt aus der II. Internationale zu vollziehen und mit der III. Internationale Verhandlungen zwecks solortigen Eintrittes des poalezionistischen Weltverbandes In dieselbe anzuknüpfen. Es lebe die völkerbefreiende III., Internale!" Dies nach Referaten der Gen. Kohn und Jablonsky sowie einiger „Rechten". Der Parteitag dCTtedhigciiosIovvÄcSiein Poale Zioa finde* am 27., 28. und 29. d. M. in Prag statt. Der wichtigste Punkt der Tagesordnung ist die Stellungnahme zur Fragü der Internationale. Von unserer Partei sind die Gen. SerpoW' und Nagler delegiert. VERSCHIEDENES. . Der Leitstern des neuen Rußland. Der „Daily Herald" veröffentlicht eine Radiodepesche, welche der Delegierte der englischen Arbeiterpartei Lansü u r y über eine Unterredung mit Lenin nach London gefunkt hat. ( „Ich habe meinen 62. Geburtstag'', beginnt Lansbury, ,,durch einen Biesuch bei Lenin., dem ersten Minister vder eisten sozialistischen Republik in Rußland gefeiert. Ich gebe ihnen vor allem meine Eindrücke über diesen Mann wieder, der der meistgeliebte und rneißtgehaßte Mensch der Welt nein dürfte, weil seine Persönlichkeit in der russischen Revolution unendlich viel bedeutete. Ich werde ihnen später einen wortgetreuen Bericht über seine Äeußerungen, in poetischer und wirtschaftlicher HinsfcM senden. Ich bin Staatsmännern aller Länder begegnet und kenne auch unsere regierenden Kreise gut Es gibt unter (ihnen keinen, der an Tüchtigkeit, Begabung, Mut und Ehrlichkeit •den erreichen würde, der Beieber und' Führer des russischen Volkes ist. Wir waren einander früher nie begegnet, doch vom ersten .Augenblick unseres Beisammenseins sprachen wir mit der größten Vertraulichkeit. Er erörterte vollkommen rückHaltslos öffentliche und private Angelegenheiten: erhalte offenbar nichts zu verbergen. Ich1 glaube, daß Lenin während jeder Minute des Tages arbeitet. Alle zwei oder drei Minuten wird er ans Telephon gerufen. Er besitzt an seinem Aeußeren nichts, was an einen gewöhnlichen Staatsmanngemahnt, noch sucht er denselben nachzueifern. Er lebt im Kreml, einem der größten Gebäude, welches früher als Genchtsgebäude benützt wurde. Seine Umgebung ist sehr einfach, es gibt außer dem Eiüropersonal keine Diener. Lenin selbst ist wie ein einfacher Handwerker gekleidet. Ich war selbstverständlich begierig, jene berühmten Diamanten zu sehen, von denen in den bürgerlichen Blättern soviel gesprochen wurde, doch habe ich weder an seinen Fingern noch während der ganzen Zeit meines Aufenthaltes in Moskau einen einzigen Diamanten gesehen. Die Porträts, die ich von Lenin gesehen habe, entsprechen nicht seinem Gesichtsausdruck. Er ist gegen- 50 Jahre alt, von mittlerer Statur, ein wenig vonübergebeugt. Seine Augen sind schon, sein Blick frei, nur manchmal forschend, durchdringend, als wollte er hinter den ausgesprochenen Worten noch einen verborgenen Sinn entdecken. Sie haben auch einen Ausdruck von aufmerksamer Güte, wie bei einem Menschen, der Kinder liebt. Seine hervorstechendste Eigenschaft ist sein eiserner ..Vilie und seine feste Entschlußkraft. Er hat tieie Verachtung gegen uns alle, die zu Kompromissen geneigt sind, und schätzt nur die, welche bereit sind, alles für *iie Sache zu opfern. Er glaubt, daß der (kürzeste Weg zur Umgestaltung unserer Gesellschaftsordnung der ist, daß alle, die die sozialistische internationale wollen, das,, was sie sagen, auch durch die Tat erhärten, ohne Rücksicht auf die eigene Rasse. Er erscheint mir wie einer jener Menschen, welche mit derselben Ruhe das Schafott besteigen, wie sie zu einem [Ministerrat gehen würden. Aber trotz dieser Ruhe, kann »r auch in große Erregung geraten, wenn die Umstände es irheischen." Lansbury schließt: „Lenin hat den Beweis erbracht, daß er ein Soldat ist, und die in diesem Giganten Mensch gewordene NIdee ist eine solche, daß sie des Lebens, Kämpfens und Sterbens wert ist: die Errichtung der .wahren Internationale und die Ueberwindung des Kapitalismus durch den Sozialismus. In früheren Zeiten waren die zarischeri Despoten als „Väterchen" im russischen Volke bekannt; heute ist Lenin das Symbol des neuen russischen Geistes, nicht des Despotismus, sondern der Freiheit. Manner und Frauen lieben ihn und, wenn es nötig wäre, würden sie auch für ihn sterben, nicht weil er ihr Herrscher ist, (er ist in keiner Hinsicht efne Herrschernatur), sondern weil er ihr Genosse, ihr Sprecher, der Verteidiger der sozialen Freiheiten ist, und weil er sich ganz, Seele und Körper, ihrem Dienste geweiht hat, ohne eigenen Wunsch, ohne Hoffnung auf persönliche Belohnung. (Als ich Abschied nahm, trug er mir Grüße an alle Freunde und Genossen der Bewegung auf, und gab seiner festen Ueberzeugung Ausdruck, daß in nicht ferner Zeit die Weltinternationale des Proletariats eine vollzogene Tatsache sein werde. BERICHTE. Bezirksorganisation XX. Samstag, den 13. März d. J. fand im Parteilokale, Wallensteinstraße 62, eine Generalversammlung mit der Tagesordnung: 1. Bericht; 2. Wahl eines Ausschusses; 3. Eventuelles; statt. In Abwesenheit des 'Obmannes Gen. Bloch eröffnete dessen Stellvertreter Gen. Schächter die Versammlung mit einem ausführlichen Berichte. Hierauf wurde die Wahl eines neuen Ausschusses vorgenommen. Es wurden einstimmig folgende Genossen gewählt: Schapira Jakob, Dr. Schächter, Knöbel, Leibi, Hanflieg, Wein- Ies, Raschkewan, Leidmann, Schapira Klara; Drucks Rosa, Lehrer, Meyer. — Am Sonntag, den 14. d: fand unter Vorsitz des Gen. Schächter die konstituierende Ausschußsitzung statt. Gen. Löwenkron wurde in den Ausschuß kooptiert. Durch einstimmigen Beschluß konstituierte sich der Ausschuß folgendermaßen: Obmann Gen. Jakob Schapira; Obmannsteil Vertreter Gen. Hanflieg; 1. Sekretärin Genossin Klara KSchapira; 2. Sekretärin Genossin Lehrer; Kassierin: Genossin Seidmann; Kontrollor: Gen. Leibi; Verwalter: Gen. Weinles. Es wird bekanntgegeben, daß das Sekretariat der Bez.-Org. XX täglich von 6 bis 8 Uhr abends im Parteilokale, Wallensteinstraße 62, amtiert. jüd. JI?be5ter-|SportkIiib. Donnerstag, den 4. März, fand die konstituierende Generalversammlung statt, die von 70 Genossen besucht war und einen äußerst würdigen Verlauf nahm. In die Leitung wurden gewählt: Obmann: Oskar Pollatschek; Obmann-Stellvertreter: Felix Knöpfelrnacher;' 1. Schriftführer: Alexander ••Braudes; 2. Schriftführer: Sidi Bergmann; 1. Kassier: Simon Knoll; 2. Kassier: Benno Ehrlich; Revisoren: Samuel Goldstein, Johann Berger; Beisitzende: Rosa Rückhaus, Ernst Krakauer, N. Huttcr; Zeugwarte: Drachi, Schneebalg. * Gründung einer Bezirksgruppe im9.Bezirk. Vereinslokal: Volkskaffee, IX., Spi'talgasse 29 (bei der Kreuzung Währingerstraße). Versammlungen: Jeden Dienstag abends. findet am Sonntag den 21. März, 10 Uhr vormittag im Jüdischen Arbeiterheim, II, Blumauergasse 1, (Ecke Taborstraße) eine aiJffewtS. VersäiTOroiBumg statt, in der die Genossen Sokal u. Serpow referieren werden. Freie jüdische Volksbühne. Samstag, den 20. März, um halb 3 Uhr nachmittags wird im Wiener Bürgertheater „Der Landsmann", Komödie in drei Äkten von Schalom Rsch aufgeführt. Samstag, den 3. April wird das Stück wiederholt. — Dienstag, den 23. März findet im „Bayrischen Hof" um fünf Uhr nachmittags eine Maskenredoute statt. Kein JYiasken- 2wang. Das Reinerträgnis fließt dem Theaterfonds und der jüd. dram. Schule zu. Vor einigen Tagen ist di& jüd. dram. Schule eröffnet worden. Das Ünterrichtslokal befindet sich in der jüdischen Ärbeiterküche, II., Blumauergasse 1. Unterricht nur an jedem Sonntag, 10—i Uhr vormittags, Dienstag und Freitag von 4—V-'7 Uhr nachmittags. Die Ausbildung wird vom Oberregisseur Egon Brecher und dem artistischen Leiter des Vereines Jakob Mestel u. a. besorgt. Anmeldungen werden noch bis zum 21. d. M. entgegengenommen. Parteibonzenzensur. Mit Befriedigung stellen wir fest, daß der in tör. 1 der ,,Fr. Tr." erhobene Anwurf gegen das Sekretariat unserer Berliner Bruderpartei, als hätten sie den Genossen die „Fr. Tr." vorenthalten wollen, nicht zutrifft. Wir hoffen, daß in unserer Weltbewegung der Weg der Unterdrückung der Meinungsfreiheit und freien Propaganda niemals beschritten werden wird. Die Redaktion.: Spendenausweis. Arbeiter heim: Jakob Lande K 1000.—, BcUy Hindier K 25.-. „} ü d. A r b e i t e r h e i m": Gen. Julius Neumann: 100.—, Gen. 2arvanitzer 8.—. „Jüd. Arb. -Küche": Ungenannt 4.—. P. A. F. (dritter Ausweis): Sara Boxer 20.—, Jungermann 20.—, Löwenkron 5.—, Willner (Sammlung) 17.—, Berger Chaim 25.—, Straßmann (Okin) 20.—, für Marken: „Jüd. Arbeiterkonsumverein" 500.—, Wachsmann 10—, „Jugend'' 2.—. Zusammen 639.—. Bisher ausgewiesen 2209.30 (S. Nr. 5). Insgesamt 2848.30. Gen. J. Henig K 10.-. Dem Gen. Blum gratulieren herzlichst zur Vermählung: Gen. J. Kandel K 10.-, Dr., E. Wattenberg K 10.-. Zusammen K 30.—; bisher ausgewiesen K 7156.10, insgesamt K 7186.10. jüdische? flfbeitefsportkllub. Partei „Poale Zion", Mähr.-Ostrau tsch. K 50.—.. Dr. Waidhammer, Professor an der technischen Hochschule in Petersburg, wird im Jüdischen Arbeiterheim, IL, Blumauergasse 1, einen Zyklus von Vorträgen über Jeiio, Ivolulio», il ig Wigen niita Milliist" halten. Der erste Vortrag über den WellMeg, seine GrHnöe d. seine Folgen linöci am Samstag im 20. i. El, um 7 Uhr abenös statt. Vortragskaleoder. Die Genossen werden aufmerksam gemacht, daß die Veranstaltungen und Vorträge der Bezirksorganisationen II und XX in jiddischer, der Bezirksorganisation I und IX in deutscher Sprache abgehalten werden. Sonntag, 21. d. M.: 10 Ühr vorm., Bez.-Org. II, II., Blumauergasse 1: Oe;~ fentliche Versammlung. Referent Serpow: Die Eridgnisse in Dejubdiland. 3 Uhr nachm., Mad. Verband!, Exportakad. Lokal. II., Taborstraße 1: Schüler: Sozialdemokratie und Kommunismus. Montag, 22. d. M.: Referentenkurs. Sokal: Theorie des Poalezlonlsnws Dienstag, 23. d. M.: Bez.-Org. -IL: Miclbel: Schleichhandel und Moral. Mittwoch, 24. d. AI.: Bez.-Org. IX.: Volkskaffee Spitalgasse 29. Koten: Organisations fragen. D o n n e r s t a g, 25. d. M.: Bez.-Org. XX. XX., Wallensteinstraße 62. Kandel: Thema vorbehalten. Freitag, 25. d. M.: Referen tenhurs: Bloch. Samstag, 27. d. M.: Bez.-Org. II.: Serpow: De? Wsltverband and da: jüdische Proletariat. Sonntag, 28. d. M.: 3 Uhr: Akad. Verband, II., Taborstraße 1: Eber: Tendenzen der jüdischen Arbeiterbewegung. 6 Öhr: Bez.-Org. II.: Volkskonzert. Wo nichts amlercs angeg-eLien: Ort: Arbeitertrelm, n. Blumauerrgasse 1 (Ecke Taborstraße), Zeit: 6V2 Uhr. , « Verband der jüd. sozialistischen Hrbeiteritogeisd DenlsShösteareidhs. Montag, den 22. März, Gen. Glücksmann: Entstehen des Lebens. * Dienstag, den 23. März: Gen. Menkes: Zionismui und Sozialismus. Mittwoch, den 24. März: Gen. Herrmann: Ferdinand Lassalle. Konsumgenossenschaft für Jüdische Arbeiter und Angestellt« M mmn Mt$Mwl Anfangs April findet eine Neur ayonierun für Lebensmittel 'statt und es ist somit unserei Mitgliedern die Gelegenheit geboten, sich' für den B zug aller Lebensmittel und rayonierten Gebrauchsartikc bei der Konsumgenossenschaft zu melden. Wir waren bisher bemüht, den bei uns organisierte] Mitgliedern alle Vorteile bei dem Bezug ihrer Bedarfs artikel zu bieten, soweit dies nur für eine Verbrauche! Organisation erreichbar ist. Wir machen jedoch unse. Mitglieder aufmerksam, daß etwaige Zubußennu nae'h Maßgabe der bei uns rayoniertenKotn sumenten zugeteilt werden. Daher wird uns in Zu kunft nur möglich sein, außerordentliche Zu büßen an diejenigen Konsun.einten zu Verteilung zu bringen, welche bei uns mi Mehl, Brot, Fett, Zucker, Kartoffeln et< rayoniert sind. Aber auch diejenigen Mitglieder, welche b( uns schon teilweise rayoniert sind, fordern wj in ihrem eigenen Interesse auf, sich auch für d< Bezug der anderen Lebensmittel und Bedarf artikel, wie Zucker, Kartoffel, Brot etc. bei uns . zumeiden. Die Umrayonierung für Mehl muß b 20. März 1920, bei der zuständigen Brotkommisslk angemeldet werden. Für die Neurayonierung in di anderen Artikeln genügt die hierortige Abstempele d?r neuen Warenbezugsscheine. (Einkaufscheine etc Anmeldungen für Neurayonierungen werden an de Kassa entgegengenommen. Neuaufnahme von Mitgliedern findet an Montage' und Dienstagen in unserem Büro statt. Jüdische Ärbeiterküche, II., Blumauergasse 1. Die Wochenbezugsscheine für die laufende Woche we folgendermaßen ausgegeben: am Freitag, von Nr. 1— 300 am Samstag, von Nr. 301— 600 am Sonntag, von Nr. 601—1000 Die Wochenbezugsscheine, die an den betreffende; nicht abgeholt werden, können für die entsprechende , nicht mehr bezogen werden. ( Irausgeber' und" verantWortächer Redakteur: Dr. Hersch Nagler. ,,A(iriä^7." Druck- und Vorlagsgesellschai't m. b. lt., Wien, II., TaborstraO