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Freie Tribüne · 1920-03-06 · 10 (6.3.1920) · page 4

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Journal
Freie Tribüne
Volume
2 (1920)
Issue
10 (6.3.1920)
Date
1920-03-06
Page
– (sequence 4)
Language
German
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SEITE 4 i*. die gvoßkapitalislische Zeitung, die nicht von ihren. Lesern, sondern von ihren großbürgerlichen. Auftraggebern lebt und demgemäß über unbegrenzte Mittel verfügt, ihren Lesern am meisten und billigsten von dieser Kost liefern kann, so „beherrscht sie auch den Markt'-, Bürger, Intellektuelle, Kleinbürger und Arbeiter lesen sie. Und nicht nur «las l Die breiteste Masse dieser ,,Leser" verfügt nichi. über 4iQ geistigen Mittel und die Aktivität, um zu den Nachrichten eine kritische Stellung einzunehmen, sich ein eigene?; Urteil zu bilden. Sie übernelunen einfach alles so, wie es Minen der berechnende Scbmock präpariert, sie plappern nach, kurz, es wird ,,öffentliche Meinung". Zweifach sind die Methoden, mit denen öchmoclc im Bienste seiner Geldgeber öffentliche Meinung macht. Er kann •rstens mit den bloßen Nachrichten operieren, dio einen »nterstreichen. die anderen frisieren und fälschen, die dritten ganz unterdrücken: zweitens kann er selbst Urteile iabiizie- 'ren, Kommentare geben, ganze Artikel in dem von ihm zu vertretenden Geiste erzeugen oder erzeugen lassen. Das ganze also heißt Journalismus, ist eines der Mittel mit denen die Minorität die Majorität beherrscht, und darum natürlicherweise in der kapitalistischen Ordnung am höchsten entwickelt. Nach dieser langen Einleitung wollen wir gleich zum Schluß kommen und diesen umso kürzer fassen. Denn uns kommt es hier nicht darauf an, die psychologischen und kulturgeschichtlichen. Heitert des Journalismus weiter zu verfolffon, sondern nur einem kleinen Beispiel zu dem Eindruck zu verhelfen, der ihm gebührt. Auf die mit den oben erwähnten Mitteln betriebene Urteilsbildung über Sowjetrußland, die nun schon seit zwei Jahren von der bürgerlichen und soziuldem. Presse betrieben wird» ist in diesem Blatte schon oft hingewiesen worden. Zum Ueborfluß bestehen sogar eigene Zentralen, die in refelmäßigen Abständen Lügenmeldungen über Sowjetrußland verbreiten; So hieß es auch vor einiger Zeit in fetten Lettern, die Arbeiter- und Soldatenräte seien aufgehoben, ier Zwölfstundentag und dio siebentägige Arbeitswoche eingeführt worden. Auch die „Avbeitev - Z o i t u n g" »lachte keine Ausnahme. Die Leute glaubten natürlich alles. Jetzt erst gelang es der Sowjetrogierung, diese kindischen Lügen offiziell zu dementieren. Wir erfahren dies durch ein im Texte der Zeitungen verschwindendes Teleframm, das etwa überschrieben ist: „Sowjetrußland denkt an keine Offensive gegen Polen." Deswegen sage nwir es hier noch einmal deutlichst: Die Nachricht vom' Z w ö l f s t u n d e n t a g in Kawjetrußland war wie alle il h n l i o h e n e i n e niederträchtige Lüge! Die Rolle der „Arbeiter-Zeitung" erfordert noch eine besondere Beleuchtung. Wir wollen für heute nur feststellen, «laß dio bürgerlichen Blätter und ihre Redakteure ,oine gewisse Entschuldigung für sich haben. Sie sind meistens von •iner so lächerlichen Unwissenheit in allen sozialen Dingen, ober die sie schreiben, daß sie die Lügen glauben, die sie verbreiten. Die leitenden Redakteure der „Arbeiter-Zeitungaber kennen genau die Machtverhältnisse in Rußland und ▼erstehen es auch, die Glaubwürdigkeit der einlaufenden Nachrichten abzuschätzen. Nichtsdestoweniger druckt sie <iiese Woche in auffälliger Weise das aus irgend einer Entenauchtanstalfc aufgeflogene Telegramm ab, die Sowjetregiorung Babe beschlossen, um den Frieden mit der Entente schließen zu können, eine demokratische Verfassung in Rußland aufzurichten und Kapitalisten Konzessionen zu Unternehmungen au, erteilen. Und diese Lüge wird wiederholt zur höheren Jthve der christlich-sozialdemokratischen Koalition. Gewissermaßen: „Seht Ihr, Arbeiter! Wir waren gleich so gescheit! Me Russen lernen von uns! FREIE TRIBÜNE NR. 10 AUS DEN ARBEITERRATEN. Kreisarbeiterrat Wien, Der Kreisarbeifcerrat setzte in seiner Sitzung vom Freitag, den 27. v. M., die Debatte über die inner- und', 'außenpolitische Lage fort. In der Debatte kam als Redner unserer Fraktion Gen. Serpov zum Worte, der ausführte: Die Politik der Koalitionsregierung krankt an dem Fehler, daß sie seit ihrem Bestände unausgesetzt gegen links kämpft, sich aber noch nie aufgerafft hat, auch gegen rechts aufzutreten. Die Sozialdemokraten'der KoaÜtionsrec terung ertaubten steh im Kampfe gegen die Reaktion auf "die republikanischen Bürger verlassen zu können, aber jetzt sehen sie sich in dieser Hoffnung getäuscht. Wenn die Kommunisten vor zwei Monaten den Antrag gestellt hätten, Beziehungen mit SDwjetrußland aufzunehmen, wären sie ausgelacht worden, so wie jeder Antrag der Kommunisten, mag er noch so vernünftig und zweckentsprechend sein, an der geschlossenen sozialdemokratischen Parteidisziplin der Mehrheit abprallt. Jetzt, da selbst der kapitalistische Völkerbund darangeht, nach vorheriger Einholung von Informationen Beziehungen mit SowjetruBland aufzunehmen, beraten auch w i r über diese Frage, statt darüber nachzudenken, wie dieser Völkerbund erfolgreich durch die internationale Arbeiterklasse zu bekämpfen wäre. Man wendet «in, daß materielle Schwierigkeiten der Entsendung einer Kommission nach Rußland hindernd entgegenstehen; wenn üur jeder Arbeiter eine Krone geben würde, und er wür die sie freudigen Herzens geben, wäre diese vermeintliche Schwierigkeit überwunden. Nach den Ausführungen des Referenten^ ihätte die zu entsendende Kommission' «iie Aufgabe, Informationen einzuholen, um „Wahres" vom „Falschen" unterscheiden zu können. Für jeden revolutionären Sozialisten und auch für die „engsten" Parteifreunde Friedlich Adlers — für die U. S. P. — steht heute das Urteil über Rußland fest: Rußland ist eine sozialistische föderative Sowjetrepublik, und unsere Konimission sollte i'hv eeshen, um gemeinsam mit den russischen Genossen Mittel und Wege ausfindig zu machen, die das internationale Proletariat befähigen, die ganze Welt auf sozia istischer Grundlage wieder aufzubauen. Dann soll nach dem Referenten die Entsendung der Kommission den polnischen Parteien überlassen werden. Aber wenn die politischen Parteien Kommissionen nach Rußland entsenden wollen, so brauchen sie ja Hicht den Arbeiterrat zu befragen; es handelt sich eben darum, daß der heute noch ohnmächtige Arbeiterrat Deutschösterreich als inter- und überparteiische Institution eine Delegation zu dem im Vollbesitze der Macht befindlichen i uBländischen Sowjet entsende. Was die Genossenschaften betrifft, sehe ich nicht ein, welchen Grund wir hätten, wie Lloyd George die Sowjetregierung umgehen zu wollen. Aus den Ausführungen des Referenten sowie aus der Resolution fc* eben deutlich zu entnehmen, wie wenig ernst dem Antragsteller die Aufnahme der Beziehungen mit der Sowjetregierung ist. bezüglich der Waffenlieferungen an Polen hat der Keferent erklärt, daß der diesbezügliche Vertrag von einem „Beamten der Sachdemobilisierung" abgeschlossen wurde. Seit wann werden in Deutschösterreich Staatsverträge von einem Beamten der Saehdemobüisierung abgeschlossen?' Aber, wohlan! Der Vertrag ist geschlossen, und Genosse Dr. Adler empfiehlt uns, ihn auch treulich einzuhalten. Demgegenüber möchte ich Sie an den Auslieferungsrummel, erinnern. Die reichsdeutsche Regierung hat in Versailles den Auslieferungsvertrag unterschrieben. Es genügte jedoch der chauvinistische Lärm eh Iger Tausend Studenten und Offiziere, und die Regierung erklärte, sie wäre außerstande, den Vertrag durchzuführen. Der Kreisarbeiterrat muß der deutschösterreichischen Regierung erklären, die deutschösterreichische Arbeiterschaft werde es nicht erlauben, daß man Waffen zum Kriege gegen Sowjet rußland liefere. Die Regierung, in der Sozialdemokraten sitzen, muß sich dem Willen der Arbeiterschaft fügen. Arbeitel (Soz.), als Generalredner, begründete einen Antrag des B. A. R. I auf Entsendung der Kommission durch den Arbeiterrat und auf Verhinderung der weiteren Waffenlieferungen nach Polen. Bei der Abstimmung wurde jedoch die Resolution Adler in ihrer ursprünglichen Fassung nit 75 gegen 60 Stimmen angenommen. Leopoldstadt. Die letzten zwei Vollversammlungen des Leupoldstädter Arbeiterrates standen unter dem Eindrucke des Versuches der Beschränkung der Kompetenz des A.-R. durch die Union" tind" der letzten Beschlüsse des Kreisairbeiterrates. Der hartnäckige Widerstand, den die Sozialdemokraten ,6iner Erörterung dieser Fragen im Anfang entgegengesetzt hatten, konnte nicht verhindern, daß sohon in der Sitzung vom 25. Jänner auf deren Tagesordnung die A r b e i t sl o s e n f v a g e stand. Der Unmut und die Unzufriedenheit der Arbeiterschaft, mit der Politik der sozialdemokratischen Führer in schärfster Weise zum Ausdruck gelangten. Auch manche Redner der sozialdemokratischen, Partei, in erster Reihe der Referent G-en. Maier (Rev„ Soz.) haben bei Besprechung der Lage der Arbeitslosen in treffendster Weise die Haltlosigkeit der jetzigen, durch die Koalition geschaffene Lage gekennzeichnet. Die bekannte Resolution der ArbeUslosenkomitees wurde — nach den Ausführungen der Gen. Schura (Korn.), Dr. Trebitsch 4 (Soz.) und des Genossen Fischer (Soz.), der in einer' verschärften Kontrolle der Arbeitslosen das beste Mittel zur' Lösung des Arbeitsloseneleads gefunden zu haben glaubte und gegen die Forderungen der Arbeitslosen Stellung nahm — angenommen. Die Tendenz der führenden Genossen ans dem sozialdemokratischen. Lager, jede Erörterung der aktuellen politischen Fragen zu vermeiden, kam mit voller Klarheit zum Ausdruck, als es zur Behandlung der Resolution der Gen. Naglor (Poale. Zion) und Melcher (Korn.}, die eine sofortige Massenkundgebung des Wiener Prolejariats gegen die Reaktion fordert,^ kam. Als alle technischen Schwierigkeiten, die vorgeschützt wurden, um die Unmöglichkeit einer Erörteiung dieser Fragen zu, beweisen, als überwindlnu' aufgedeckt waren, sahen sich die sozialdemokratischen Genossen gezwungen, rückhaltslos Farbe zu bekennen und die Abstimmung hat, trotz der Ablehnung der Resolution, Beweise geliefert, daß auch im anderen Lager das blinde, durch Parteidisziplin diktierte Mameiuckentum einer richtigeren Einsicht zar weichen beginnt. Während der ganzen Periode, in der dio Union" und der Kreis-Arbeiterrat über die' Massenkundgebung beraten haben, wurde der Bezirks-Arbeiterrat Leopoldstadt kein einziges Mal einberufen. Erst bei der Sitzung am 1. März, auf deren Tagesordnung der Bericht über die letzteu Beratungen, des Keia-Ai'boitcrraloa Btanüi wur Gologonhoitj geboton, zu der politischen Lage Stellung zu nehmen. Die undankbare Aufgabe der Verteidigung hatte Gen. Frösche (Soz.) übernommen, konnto aber — bei voller prinzipieller Würdigung des Standpunktes der Opposition — nur auf die angebliche Zwangslage hinweisen, durch die die Beschlüsse herbeigeführt wurden., Gen. S c h u r a^(Kom.) unterstreicht die Unaufrichtigkeit mit der Beschlüsse gefaßt werden, die die Möglichkeit weiterer Verträge über .Waffenlieferungen vollkommen offen lassen und die bisherigen legalisieren. Gen. Serpow (Poale Zion)£weisfc auf den Gegensatz hin, der in der Waffenlieferung an Polen und gleichzeitigen Behandlung, der Anschlußfrage an Räte-Rußland) liegt. In packenden Worten charakterisierte er die Haltung der Regierung. Die trefflichen Ausführungen haben einen tiefen Eindruck hinterlassen. Nach den Ausführungen des Gen. Fischer (Soz.) .wurde die weitere Debatte auf Montag, den 8. d. M., verschoben. Döbling. In der Samstag, den 28. Februar I. J. abgehaltenen Voltversammlung des B.-A.-Rates Döbling wurde zunächst die Neuwahl für das erledigte Sekretäramt vorgenommen. Einstimmig wurde das Mitglied der poale-.?ionistischen Fraktion, Gen. Lamm, zum Sekretär gewählt. Somit erlangte unsere Fraktion im Döblinger A.-Rate den zweiten Sitz im Vollzugsausschuß. In der nachher entbrannten, besonders lebhaften und erregten Debatte, in welcher sich insbesondere die soz.-dem. Redner heftig gegen ihre Parteiführer wegen Sabotierimg des A.-Rates wandten, wurden die nächsten und brennendsten Aufgaben des A.-Rates besprochen. Die durch Gen. Krahle:t eingebrachten Anträge über den zukünftigen Arbeitsmodus wurden schließlich angenommen. In später Nachtstunde wurde die Sitzung verlegt. VERSCHIEDENES. | ]ULIE hirschleY"! ist nach kurzem und schwerem Leiden verschieden. Die Genossen und Genossinnen der Kriegsküchen- und Cunossenschaftsangestellten verlieren' in ihr eine ergebene und treue Mitarbeiterin. Alle, die sie kannten, werden ihr ein treues Andenken bewahren. Vortragskalender. Die Genossen werden aufmerksam gemaoht, dal die Veranstaltungen und Vorträge der Bezirksorganisation«* IF und XX in jiddischer, ^er Bezirksorganisation t« ttndf VIT in deutscher Sprache abgehalten werden. Sonntag, 7. März, y>3 Uhr, Akad. Verband, II., Tatwrstraße 1 (Eportakad.J, M. Kohn, Poale Zion Bewegung. 3 Uhr, Jugend, Prolet. Kunstnachmittag. 6 Uhr, Bez.-Org. II, Bef Horowitz, Autorenabend. Montag, 8. A\ ä r z, Referentenkurs, Sofcal, Poale Zionismus. Dienstag, 9. März, Bez.-Org. II, Michel Kolm, Palästinn und Orientpolitik. Mittwoch, lü. März, Fez.-Org. I, Glücksrca =a, Ethische Voraussetzungen des Sozialismus. Donnerstag, 11. März, Bez.-Org. XX., Wallenstetastrraße 62, Schlechter, Paiästinafrageii. Freitag, 12. März, Referentenkurs, Bloch, Grundbegriffe des Marxismus. Samstag 13. März, Bez.-Org. II, Mich. Kohn, Schleichhandel und Moral. Sonntag, 14. März, »'»3 Uhr, Parteileitung, Märzfeier. 6 Uhr, Bez.-Org. II, Mel. Rawtcz, Autorenabend. Wo nichts anderes angegeben: Ort: Arbeiterheu*, II. Bhimauerrgasse 1 (Ecke Taborstraße), Zeit: 6«/3 Uhr. Verband der Jüdischen sozialistischen Ärhelteringemd, Montag, 8. März, Genossin Herrmanu: Ferdinand Lassöile. Dienstag, 9. März, Hermann Böck, Die Entstehung u*id (Bedeutung der Presse. , Mittwoch, 10. März, Gen. Drach: Einleitung zu einer Diskussion „Jugend und Krieg". Samstag, 13. März, Vortrag. Referent und Thema vorbehalten. Dr» Waidhamnier,. Professor an der technischen Hochschule in Petersburg, wird im Jüdischen Arbeiterheim, IL, Blumauergasse 1, 'einen Zyklus von Vorträgen über Jelltai. Mnlii, und die heutigen rossisdien Minisse" halten. Der erste Vortrag über den l^iftag, mm Gmk u. seine Eolpn tmtol am Ssnisteg äen 20. 3. II, um 7 Uiir 8&pö3 siatt. Konsumgenossenschaft Itir jüdische Arbeiter und Angeheilte, r. G. m. b. H., Wien, IL, Br«maue?gasse 1 1 Fernsprecher Nr. 44-1-89. Fernsprecher Nr. 44-1-89. Verkaufszeit von 8 bis 1/3I2 Uhr und von y82 bis Vaö Uhir. — An Samstagen und :: Sonntagen findet kein Verkauf statt :: In der Woche vom 8. bis 13. März 1920 gelangen folgende Waren an die ragonierten Mitglieder zur Abgabe: Geräucherte Lachsheringe, Bohnen>, Marmelade, Feigen, Gewürze, Fleischkonserven, Punschlikör, Weine, ferner Textilien, wie Anzugstoffe, Trikotagen, Sweater, sowie auch verschiedene Gebrauchsartikel, Fußmatten!, Reibbürsten, Kalodont, Putzmittel etc. KsnsumgenossensdiBlt für jiiiHe Arbeiter i Anphllfe g. Q. m. b. H. Wien, 11. Bezirz, Blumauergasse Nr. 1 EINLADUNG zu der am Dienstag, 9. März 1921), ya7 Uhr abends, im groBen "Saale des jüd. Arbeiterheims, Wien, II., Blumauerg. 1, stattfindenden; mit der Tagesordnung: : 1. Ergänzung des Vorstandes 2. Erhöhung der Geschäftsanteile DER VORSTAND Dr. Ed. Bloch Samuel Reiß il 20. Preßfonds-Ausweis. Dem Gen. Hirschler drücken anl. des Ablebens seiner Schwester ihr Beileid aus: Gen. Zarvanitzer .10.—, Straßmann 4.—, Weiser 4.—, Neuß 4.—, Beni 4.—-, Zuckermann 6.—, Schachner 3.—, Türkei 4.—, Weiß 3 —, Heilmann 2.—, Licht 2.—, Wilhelm 3.—, Frl. Weiß 5.-. Zusammen 54.—. Gen. Blum Israel ladet alle Gen. zu seiner Trauung mit Frl. Rosa Arnold, die Sonntag, den 7. März 1920, um. 3 Uhr nachmittags im Tempel, II., Leopoldsg. 29, stattfindet. Empfang im Restaurant Goldstein, IL, Zirkusg. 3, 20.—. Dem Gen. Blum gratulieren herzlichst zu seiner Trauung: Gen. Goidschmidt Schlojme 10.—, Menkes 5.—. Klipper (Blocksamml.) 100.-, Wilhelm (Block) 13.-. Zus. 196.-. Bisher ausgewiesen 6960.10. Insgesamt: 7156.10. Spendenausweis. Für den Inha f tierteu tonds der polnischen Genossen: Gesammelt durch Gen. Bermann: Ge». Bermann 20.—, Okin 20.—, Ehrlich 5.—, Schiller 6 —, Schwar»- bach 5.—, Serpow 20.—, Kandel 20.—, M. Schor 20,—, Schneiwe 30.-, M. K. 5 —, Leitner 5.—, Knöbi 4 —, Seh*- pira 2.—, Dik 20.—, Friedmann 10.—, Slawkis 40—, Blaustem 100.-, Kotek 2.-, Feldmann 20.-, Kliper 4—, Bwbad 2.—, A. Neumann 10.—, Roshiek 20,-, Hindier 3.^, Weichselfisch 2.—, Silecki 2—, Goldberg 1.—, Türk 1%—< Spitzer 2.—, Schreiber 2.— . Leibi 3.—, Guttmann 2.—, Bfelaczewski 5.—, Saiischan 5.—, Feiwbwicz 10.—, Friedman» Isr. 4.—, Friedmann J. 2.—, Schlam 10.—, Ehrmann B.—, Eliasz 50.—, Hersch 20.—, Kolber 2.—, Kronawetter D. I.—, Henig 5.—, Hanflig 10.—, Blaustein 2.—, Kürschner 2.—, Div. (unleserl.) 37.—. Zus. 578 —, Diverse (Spez. fokrf): 122.—. Insgesamt 700.—. Herausgeber uod r«ranfwortHeher Redakteur: Dr. Hersch Nagler. „Adri**, DrwÄand Y»rlag8g«s«ll3»h aft u*. fr. H., Wtoii, II., Taborätrade ÜTtt

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