Mannheim
Compact Memory

Freie Tribüne · 1919-08-09 · 30 (9.8.1919) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Freie Tribüne
Volume
1 (1919)
Issue
30 (9.8.1919)
Date
1919-08-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2827798-2827856-2827879--118-2828141
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Se'te 4 Freie Tribüne Nr. 30 Alles das muß uns stutzig machen in bezug auf Zweck und Ziel der an t i s e m f Iis th eji P r o.p.a.g.a;:n.d.a. Kein Zweifel: die monarchischen Drahtzieher, die sich im Hintergrund halten und das Pogromgeld mit vollen Händen hergebe», wollen, daß die Revolution sich im Inland wie im Ausland mit Schimpf und Schande bfedecke und daß auf den. Trümmer« der herabgewürdigten Republik recht bald das alte monarchistische Regiment sein Haupt erhebe! So könnten sie ihren Planen mit einem Schlage in mehr als meiner Richttftig dienen: die Juden niederknütteln, die Re. publik in. Verruf bringen, der Reaktion in den Steigbügel helfen! Kein verständiger, kein anständiger Arbeiter wird auf diesen Leim gehen. Was über den Antisemitismus zu sagen ist, hat August Bebel auf dem Kölner Parteitag gesagt: „Die Ausbeutung der Menschen durch den Menschen, ist keine speziell jüdische, sondern eine der bürgerlichen Gesellschaft eigentümliche Erwerbsform, die erst mit dem Untergang der bürgerlichen Oesellschaft endigt . . . * Unsere deutschösterreichischen Sozialdemokraten, die sich so gerne mit der Stellung der Unabhängigen in Deutschland identifizieren, wollen wir vor allem auf diese Tatsachen aufmerksam machien. Erst daran kann man erkennen, wie weit sie giesunlken sind durch die Koalitionsregiererei, die sie zwingt, bei der Pogromarbeit ihrer Regierungsfreunde, der Christlichsozialen, beide Augen zuzudrücken. Palästina. Der Arbeitsmarkt in Palästina.*) IV. Das Tischlerhandwerk in Jaffa. In Jaffa gibt es 6 jüdische Tischlermeister (Askenasim), die Oesellen beschäftigen und 10 jüdische Tischlermeister, die ohne Gesellen arbeiten, 4 mohamedanische und 8 christliche Tischler. Hierzu kommen noch etlwa 70 mohamedanische und christliche Tischler, die sicli mit der Anfertigung von Kisten für den. Export der Apfelsinen beschäftigen. Das Tischlerhandiwerk zerfallt in 2 Kategorien: 1) Möbeltischler, 2) Bautischler (die Türen, Fenster etc. anfertigen). Vor d£tn Kriege (war der jüdische Tischler entweder auf dem einen oder dem' anderen Gebiete des Tischlerge^ tarerbjes tätig, jetzt beschäftigt sich jeder von ihnen auf beiden Gebieten. Von den .anderen Tischlern sind 4 Mohamedaner Und 7 Christen mit Anfertigung von Möbeln beschäftigt, ein Christ ist auf beiden Gebieten tätig. Unter den Möbeltischlern gibt es auch 2 Kategorien: 1) solche, die einfachere Arbeiten und allerlei Möbelreparaturein ausfuhren. Zur 1. Kategorie gehören 10 Juden, 2 Mohlajmedaner und 6 Christen und zur 2. Kategorie 6 Juden, 2 Mohamedaner und 2 Christen. Infolge der schlechten materiellen'Verhältnisse und des Miangels an Holz nehmen jetzt aueti die guten Tischler einfache Arbeiten und Möbelreparaturen. an. Tischlergesellen gibt «es: Juden' 00 (24 'Ask'enalsimj,; 5 Sefar-? di'm', 1 'Jetanenit), Araber;und Christen 20. Die Arbeitsinstrumente der Tischler sind die primitivsten, Hajmfmer, Zange, Säge etc. Maschinen gibt es nicht. Eine Konkurrent infolge Importes ausländischer Waren ist vorläufig nicht vorhanden, da der Hafen gesperrt ist. Die inländische Konkurrenz ist ganz unbedeutend. Letztens hat sieh aber eine Konkurrenz zwischen jüdischen und arabischen Tischlern geltend gemächt, da die letzteren aus verschiedenen Gründe« über gelwisse Mengen Holz, das noch von der Kriegszeit stammt, verfügen, (wodurch sie imstande waren, billiger als die jüdischen Tischler zu arbeiten. Zur 'Zeit ist aber absolut kein Holiz<- und Rohmaterial mehr vorhanden;, sodaß die Tischler gezwungen sind, das Holz der verschiedenen zerstörten Häuser zu verjwenden. ' Vor de(m Krieg erhielt der jüdische Tis'chlergeselle 3 bis 6 Francs pro Tag (der Araber 1,50 bSp. 4 Francs) Jetzt erhält der jüdische Tis'chlergeselle 5—10 Schilling pro Tag der arabische 2—6 Schilling pro T,ag. Einen Aufschwung ihres Berufszweiges erwarten die Tischler von der Eröffnung des Hafens und von dem Import .Von, Holz* und Rohmaterial. Die jüdischen Tischler beabsichtigen, sich1 zu einer kooperativen Gesellschaft zusammenzuschließen und für eigene Rechnung Maschinen zu bestellen. Unlängst 'wurde eine kooperative Tischlerei gegründet, a!n öfer sich 6 Tischler beteiligten. Diese Kooperative übernimmt isiolwohl Möbelals Bau-Arbeiten. Von der bevorstehenden Immigration versprechen sich die Tischler sehr viel. Von der Gründung von Möbelfabriken befürchten sie aber eine Schädigung. Bibliographisches. Revolutionsspekulanten. Die Revolution und insbesondere die russische ist ergründet, dargestellt und verewigt worden. Dermalen kann man die Schilderung nur lesen (Ernst Weiß, Tania, Revolutionsdrama in drei Akten und sechs Bildern, Preis K 4.50), in kurzem wird man sie äbier auch1 auf der Bühne zu sehen bekommen (Neue Wiener Bühne, Deutsches Theater, Prag), und vielleicht (das Werk wäre hiefür vorzüglich geeignet) auch im' Kino. , Ja die Revolution ist jetzt eine sehr dankbare undl ganbare Ware, bare Münze. Und wenn schon eine Revolution, dann natürlich' die russische. Das hat Herr Ernst Weiß richtig verstanden und darauf spekuliert. Kriegs- und Revolutionsspekulation. Und etf hat den kühnen Versuch gemacht, *) Siehe »Freie Tribüne< Nr. 25 u. 28. , -stu aip sasnt;tp;ijju>{ jouoiav sama »ujsj uaSunu jalp sivc sische Revolution in seiner Linse zu fassen. Gelungen,! Wißt Ihr, was die russische Revolution ist? So hört ein Weilchen: die Heldin Tania, eine geldgierige Dirne und überzeugte Anhängerin des Zaren und seiner ,.Ordnung", macht für die Polizei Spitzcldienste (natürlich für Geld). Einmal besucht sie der Revolutionär und Terrorist Wladimir, der, unterwegs nach Japan, halb im Traum und halb im Rausch bei ihr die Nacht verbringt, und ihr zum Andenken scheinbar (genau weiß man es bis zum Schluß nicht) ein Kind — lija — vermacht. Mit Ilja, den sie schlägt, weil sie nicht weiß, wessen Blut in seinen Adern fließt, und mit dem Gassen.- ntädchen Lada führt T;>nja die erste Szene hindurch Zwiegespräche und jammert. daß sie Gott mit einem Kind gestraft, dessen Vater sie nicht kenne, daß sie „feine Augen" habe, .deshalb schätzt man sie hoch". Dann: „Gut, ich habe Mädchcnhüften und zarte Hände und manches Geheime wird offenbar durch diese Hüften und diese Hände. Aber ich bin stob auf mich, denn ich liebe den Zar und die Ordnung, und mich liebt der 'Zar und die Ordnung. Denn für einen Verbrecher, den ich gestern aushorchte und abfing, bekam ich tausend Rubel." — Dabei schlägt sie das Kind unbarmherzig, das ihr in der Sprache des Wiener „Neuen Daimon" antwortet, zankt mit Lada (auch eine gute Rednerhi im genannten Stil), treibt sie aus dem Zimmer und verschwindet hinter dem Vorhang, um sich anzukleiden. Jetzt erscheint der Revolutionär Wladimir (worin bestände sonst der Effekt des Kinos — Neuer Daimon — Genossenscbaftsverlag, — Revolutionsdrama — Cafe" Central, )Modc;ll 1919), löscht die Lampe aus, erklärt der erscheinenden Tanja, ei wolle im Dunkel sitzen, da er Revolutionär sei und bald den Armeeoberkommandanten Fürst Urussov ermorden werde. Tanja wendet die Verdienste Urussov? ein, aber sie wird in die Enge getrieben, denn sie ist nicht ganz theoretisch gebildet. Sie versucht ihn zu betören* es gelingt ihr nicht. Er läßt ihr seine „revolutionären Dokumente" und geht. Auf der Treppe kommt ihm Tanjas Freund, der Polizeimeister, entgegen, den er 'mit einer Handgranate erschreckt. Der PolizCimjeister erzählt der Dirne von seiner Begegnung und sie zanken und würfeln schon über ihre Beute. Nachdem1 der Polizeimeister weggegangen, erscheint Wladimir wieder, sagt, er wäre selig' durtflt die Tat geworden, er habe Urussov ermordet. Die Auseinandersetzung mit Tanjja beginnt wieder, sie wollen beide fliehen, im Vorbeigehen ermordet Tanja das: Kind. Es kommt dier Polizeimeister' und verhaftet Wladimir und Tanja. Ich vermute!,!diaß der Leser genug hat So will ich nicht so grausam sein, wie Ernst Weiß, der noch vier blutige Bilder daran reiht mit Mord und Tänzen und Gefängnissen. Es gibt aber nöch1 eine kleine Szene, die weg|en der Moral, die sie enthält, erwähnenswert ist: Wladimir, die Revolution befreit die Häftlinge und. diese schreien: „Wladimir, sei unser Zar.*" Geschrieben ist das Ganze in einer Sprache, die kein M.cn?c:i in der Weiten Welt spricht, in der Meinung, die russische Sprache zu treffen. Die Bewegungen der Personen so unnatürlich, falsch und läppisch, daß m'an von tiefem Ekel ergriffen wird. Ist es vielleicht kein, naturalistisches Bild, sondern ein Symbol? Ist vielleicht Tanja das russische Volk und Wladimir die Revolution? Auch diese Vermutung) muß zurückgewiesen werden. Das Ganze-ist bloß ein Versuch', die Revolution zu verleumden, ein Versuch mit ganz ungeeigneten Mitteln. Wenn Dostojewski in seinen „Dämbnen" denselben Versuch gemacht hat, so ist es ihm doch nur geglückt, die Mitläufer der Revolution zu karikieren, obwohl Dostojewski das Milieu, die russische Gesellschaft und das russische Leben gekannt hat, und welche Distanz zwischen ihm1 und Ernst Weiß! Am Urquell der russischen Revolution, am leidenden russischen Volk, an 'der welterneuerndeni Lehre des Sozialismüs ist keine Spur Von dem Dreck' haften geblieben, den ein Dostojewski in einem historischen Moment auf sie geworfen. ' Es würde sich nicht lohnen, über diesen Versuch ein Wort zu verlieren, wenn nicht die Gefahr bestünde, daß diese banale Albernheit sich durch den Verlag auf die Bühne drängte und von der bürgerlichen Presse, die immer hocherfreut ist über eine Verleumdung der Revolution, mit Freudengeheul aufgenommen werden würde, so daß Herr Ernst Weiß sich eines großen Erfolges in seiner Revolutionsspekulation rühmen könnte. Wer aber wirklich das Drama der russischen Revolution ergründen will, muß seinen Urquell in der Tatsache suchen, daß in Rußland, »wie überall, zwei Klassen vorhlanden waren, die Klasse der Arbeiter, der Unterdrücktein und Ausgebeuteten, und die Klasse der Parasiten, Ausbeuter und Spekulanten, auch Revolutionsspekulanten, wie Herr Ernst Weiß.; Eingelaufene Bücher. Per Kampf. Sozialdemokratische Wochenschrift. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Viktor Stern: Die politische Lage in Deutschland. Emil Lederer: Das Wirtschaftssystem des Bolschewismu.s Helene Bauer: An der Schwelle der neuen Zeit. Anna Frey: Zur Bildungsarbeit bei Jugendlichen Arbeitern. Fritz Rager : Heinrich Manns „Untertan". Der Abonnementsbetrag ist pro Vierteljahr K 12.—, einzelne Hefte K 1.—. Bestellungen sind sofort mittels Postanweisung an die Verwaltung, Wien V., Rechte Wienzeile 27 Zurichten. s i Aus unserer Jugendbewegung. Sozialistische Vereiniguug jüdischer Kittcischäler „Dürüchuw". Bezirksorganisation Leopoldstadt. Vereinslokal II. Glocken gasse 6 17. Montag, den 11. August, präzise ha!W 8 Uhr abend?; ^Einführung inj den Sozialismus". f Mittwoch, den 13. August, präzise halb S Uhr: Vortrag des Gen. Dr. med. Frisch. Thema: Infektionskrankheiten. Donnerstag, den 14. August, präzise halb 8 Uhr abends: Jiddischer Kurs, (Jiddisch schreiben und lesen!) Freitag, den 15. August, präzise halb S Uhr abends: Geschichtlicher Vortrag des Gen. Katz. Thema vorbehalten. Samstag, den 16. August, pünktlich halb 8 Uhr abends: Literarischer Abend, eingeleitet durch einen Vortrag des Gen. Mayer. Thema: Unser Sejde Mendale. Sozialistische Vereinigung jüd. Mittelschüler „Borochow". Die Mittelschülervereinigung wird die Ferien dazu benützen, um ihre Tätigkeit energisch wieder aufzunehmen. An 'z wei Tagen in der Woche, u. zw. Montag und Donnerstag um 3 Uhr nachmittags werden ständige Zusammenkünfte stattfinden, an denen Referate, Vorträge etc. abgehalten werden. Außerdem werden die Mittelschüler gemeinsam mit den jugendlichen Arbeitern Ausflüge unternehmen und Sport betreiben. Alle Interessenten und zu den in dieser Nummer der Fr. Tr. angekündigten Veranstaltungen eingeladen Ankündigungen. Montag, den 11. August, um\ 3 Uhr nachm. im Vercinslokal: „Einführungsvortrag". Referent: Gen. Schiller, Donnerstag, den 14. August, um(.3 Uhr, im VereinslokaL „Lesung und Besprechung von Max Adlers: Der Sozialismus und die Intellektuellen". Referenten: Cra$&Fessel und Gottesmann. Sonntag, den 10. August. Gemeinsame Wanderung mit dem „Verband der jüdischen sozialistischen Arbeiterjugend" Verband der Jüdischen sozialistischen Arbeiterjugend. Sonntag, den 10. August, findet bei schönem Wetter ein gemeinsamer Ausflug statt. Ziel: Aspernleiten (Zum1 Teifel). Die Organisationen marschieren von ihren Vereinslokalen präzise 2 Uhr nachmittags ab. Fahrt mittelst der Linien 39 (Sievring) und 41 (Neuwaldegg). Führer für die Bez.-Organisation II. Gen. Fassel. Für die Bezirksorganisation IX. Gen. Krakauer. Für die Bez.-Organisation X . Gen. Braudes. Die Mittelschüler schließen sich der Bez.-Organisa-, tion II an. Fußball wird mitgenommen! Bei regnerischem Wetter: Zusammenkunft in den Vereinslokalen. Zwanglose Unterhaltung. " . " Kindergruppe. Sonntag, den 11. August, bei schönem Wetter Wanderung, der Kindergruppe. Treffupn'kt 8 Uhr früh Universität. Rückkunft um 5 Uhr nachmittags. (Essen ist mitzubringen!) Führerin ist Genossin Jenny Neum'ann, V., Kettenbrückengasse 15', wohin auch Anfragen und Anmeldungen zu richten sind. Bei schlechtem Wetter treffen sich1 die Kinder im Lokale, II., Glockengasse 6, Tür 17,wo gespielt und vorgelesen wird. Voranzeigen. Dienstag den 12. d. um 7 Uhr abends findet im 0af& Adler I., Schottenring 12 eine Paiteivereammliuig statt mit der Tagesordnung: Bericht über die Verbandsberatnng in Stockholm. Referent: Gen. Alexander gerpow. Legitimationen mitbringen! Mitglieder des Jugendyerbandes sind auch eingeladen. Bezirksorganisation II, Sanistagden 16. d. Vortrag des Gen. Lifschitz über das -Thema: Kunst und Proletariat. Cafe Stephanie II., Stephaniestr. 2, 7.Uhr abends. Bezirksorganisation XX. Donnerstag den 14. d. Vortrag des Gfen. Elidel über Gustav Landauer, Wallensteinstraße 62, 7 Uhr abends. Bezirksorganisation I. Mittwoch den 13. d. Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Bericht über die Verbaudsbevatung. Cafe Adler, L, Schottenriug 12, 7 Uhr abends. Referent: Gen. Michel Kohn. (Deutsch.) Moses Feintuch und Frau gratulieren herzlichst dem Frl. Teitelbaum zur Verlobung mit Herrn Markus Müller und spenden 10 K Preßfondsi — Hermann Halpern und Frau gratulieren herzlichst dem1 Frl. Teitelbaum zur Verlobung mit Herrn Markus Müller und spenden 10 K Preßfonds. — Samuel Rosen und Frau gratulieren herzlichst Frl. Klara Teitelbaum aus ZloCzow zur Verlobung mit Herrn Markus Müller aus Tarnow und spenden 10 K Preßfonds. Wir werden gebeten, folgenden Aufruf zu veröffentlichen: Alle diejenigen ehem. jüd. Soldaten, die während ihreT 'militärischen Dienstleistung an der palästinensischen Front gestanden sind, besonders die, welche beim Bau der Hedjasbahh, Straßenbau u. anderer militärischer Objekte etc., als Techniker oder Arbeiter beschäftigt waren, werden ersucht, unverzüglich ihre genauen Personaldaten (Vor- und Zunahme, genaue Adresse, Verwendung in Palästina, derzeitiger Beruf) dem Palästina-Amte, Technisches Ressort, Wien, II., Zirkusgasse 33 bekanntzugebend $mm\\ Äbonntnt« «r Swr $tett! STfctSSft Vt Herausgeber und verantwortlicher Redakteur Arnold Deutsch Druck von Josef Hoy er, Wien, IX.,. UechtenstetastotSe 3

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.