Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 15-16 (1.5.1919)
- Date
- 1919-05-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Freie Tribüne Nr. 15—16 reißen! Glaubt si-e deshalb sicher im Sattel zu sitzen, 'bere tet sje sich vor als treuer Knappe «des: .verbündeten Kapitals die revolutionären Forderungen des Proletariats niederzuhalten? Hofft sie durch ihre famosen Sozialisierunjgsgeset« die Herrschaft des Kapitals zu beseitigen jujid dann als getreueste Opposition ihr Leben iwie; vordem fortzuführen und1 die Schfrittmachterin der ItviedierkiChrenden Reakton zu ^etn? Oder haben sie gpr keine so weiten Ziele und wollen sie' nur jetzt die revolutionären Geister mundtot machen, um ungiestört die Wanten durchführen zu können? , Niun unsere Stelljungi dem Allen gegenüber ist klar. Wir müssen nach der Vereinigung aller revolutionären Kräfte streben, wir müssen die geeigneten Mittel1 ergreifen, um den Lügen undi Ver!feuinr- . düngen entgegentreten zu können und Wahrheit über die Gesellte hinfisse zu verbreiten. Auf diese' Weis« wird es um .gelingen* den V o 1 ks m a Ss'rien idie Notwendigkeit des Kampfes gegen de Bunjc'les'- gienossen des Kapitalismus zui beweisen und ihren Kampfesmut zu beleben. M. E. VersammTungsfreilieit. Viele; Optimisten werden wohl beim! Lesen vorstehender Ausführungen, diesellb'en als allzu überfriebeti, allzu schvvarzsehterisch finden. Leider sollte unser Freund* der Pessimist, recht behalten. Nach me'hreren, der Revolution hinterrücks und verschämt versetzten Stößen, holt die Polizeidirektipn taite zu e'inem großangelegten, auf das ganze flosgiehenden Angriff aus. Auf Grund1 des gel tende n «Gesetzes" vom „sagte und schreibe, Jahre Acht - zehintRindertunldlsiie btenundsechzig nach Ch'rMsti Geburt — verbotet die Regieirungl der Vol^ksba uf tra gt en Versammilungen und Aufzüge unter frekm Himtmel1. Solill man diesen reaktionären Piutschnoch komimentieren. Spricht nicht diese „Tat" allein die 'beredsamste Sprache. Jede Rievolution> sei es bürgerliche], sei es prole- -fcarisühe, hat das Vol'k zum Herrn der Straße geiriacht. Unsere Voliksbeauftragten aber wollen Sie Reriu'bMk in Oiblhut des vorsintflutlichen Gesetze*' steiften und dem Volke das unantastbare Recht aul die Straße ientziehen. > / Dagegen muß energisch Verwahrung'eingelegt werden. ' Die Straße1 gehört dem Volke. Die Revolution läßt sieb nicht meucheln. Der ukrainische MiirstErialismus. In einem Artikel d(cjr „Freien Tribüne" (Nr. 14, Zur kardinalen Frage unserier politischen Orientierung]) sinld die traurigen Erfahrungen in der Ukraina, als iein Beweis des Vpihandenseilns des Ministjerialismus in!d,er jüdischen sofcjialifettechen Bewegung; erwähnt worden. Es zeigt aber von einer völligen Unkenntnis der Tatsachen, wenn man. die Anteilnahme der Poalje Zion im ersten Kabinett des Direktoriums als Ministerialtsmus betrachtet. Unter Ministerialtsmus islt au verstehen die Teilnahme sozialistischer Minister in einjem bürgerlichen Ministerium. Sie war und ist unheüvotfl für das Proletariat Entwieder ist das Proletariat im Besidfczc dfer Macht, dann braucht es eben nicht die Mitarbeit der Bürgferlichen (außer technischen un!d fachmännischen Funktionen) öder es hat nicht die Macht, an sich gerissen, dann werden seine Vertreter'im Ministerium allmählfch zürn Werkzeug der bürgerlichen Interessen. In der Ukraine waren aber die Verhältnisse ganz anders, Im November 1918 i st ein mächtiger AufsjUnd der Bauernitnd Arbeitermassen djer ^Ukraina gegen den reaktionären Hetman Skoropadski> der vom deutschen Imperialismus eingesetzt wurde und sich zum Zweck gestellt hat, den verhaßten Großgrundbesitz mit allen Mitteln zu erhalten, ausgebrochen. Das Direktorium, welches an der Spitze des erfolgreichen Aufstandjes stand, 'ha-t als sein Hauptziel (De- Iklaration vom Dezember 1918) die Verwandlung der Ukraina i% einen sozialistischen Stadt und dien rücksichtslosen Kampf gegen die Bourgeoisie 'proklamiert. Kein bürgerlicher Politiker ist in das Kabinett Tschechowski berufen woriden. Iß der äußeren Politik sind untfrr der Wiahrung der Setbsltändilgjkeit der Ukraina freundschaftliche Beziehungen mit dem Räte-Rußland angöstrfhit wor'den. Es wurde erklärt, daß die Ukraina keine fremdländische Armee durch das ukraifai-; sehe Territorium durchlassen wiild, die den Zweck hat, Rußtand anzugreifen; auch wurde ein bewaffneter Widerstand gegen jeden Verbuch, aus der Ukraina ein Durchzügsland im Kampfe gegen .Rußland zu machen, angekündigt. Auf dem Gebiete der inneren Verwaltung ist das Prinzip Ides allgemeinen Wahlrechtes fallen gelassen und au seiner Stelle der Ausschluß d|er Bourgeoisie vorn Wahlrechte aus.^: drücklieh proklamiert und auch verwirklicht worden. In einer Regierung,, die steh solche Ziele stellt, darf jeder Sozialist eintreten. W$r (haben das getan (auch mit der stillschweigenden Zustimmung^ unseres kommunistischen Flügfils, der damals noch w der Minderheit war) mit dem ausd)#ckliichen Zwecke, die Verständigungk zwischen den ukrainischen Sozialisten und iden großrussischen Kommunisteln zu erreichen. Wären die Volkskommissäre in Moskau nicht engherzige Kosmopolitlen gewesen (u. Kosmopolttismus wie es eia Poale-Zionist wohl wissen muß, läuft in der Praxis auf die Unterdrückung der klei;njeren Nationeu hinaus, hätten sie mehr Verständnis für nationale Interessen unid Empfindungeu gezeijgtf, hätften sie sich nicht darauf versteift, die Föderation der Ukraina mit Rußland mijt der Macht der roten Armee zu d.ktieren, hätten wir unsere Mission als' Bindeglied' zwischen Sozialismus und nationaler Selbstbestimmung auch in diesem Falle erfolgreich durchführen können. Es wäre gelungen, d!e linken Elemente der ukrainischen Sozialisten (die etwa den Unabhängigen in Deutschland entsprechen) von den opportunistischen Elementen total abzutrennen und den Chauvinistischen Instinklten, die auch beim Proletarier aufstrebender Natioulen vorhanden sind, einen Damm zu setzen. Aber Druck erzeugt Gierend ruck. Die in nationalen Fragen verständnislose Politik der Bolsehlewiki hat die Mehrheit der ukrainischen Sozialisten zum '.Nationalismus gedrängt und auf den schiefen Weg der Verhandlungen mit der Entenjte' gebracht Der bewaffnete Kampf gegen die aus Rußland cfmiringentlen Bolschewiki hat die faktische Macht den sozialistischen Parteien entrissen unjd in die Hände reaktionärer Offfzicre gelebt Daraus folgern die Pogrome und die anderen Erscheinungen. Damit soll nicht gesagt werden, daß die ukranischen Sozialisten an dem bewaffneten Zusammensftosse mit den BolschewÜki keine Schuld trifft Audi hier1 ist mit cirtigen« rühmlüchcn Ausnahmen kehlt konsequent proletarische Politik geführt worden. ( Als es 'klar /wurde, daß trotz aller Bemühungen unsere Mission: nicht gelang», daß aus beiderseitiger Schuld der Bruderkrieg zwischen Sozialisten zur Tatsache wunde, habe ich mit der Zustimmung der Paiftlet noch am Vorabend der Evaluation. Kiews (anfangs Februar) um meine Demission augesucht mit »der ausdrücklichen Eteitfrüindung, icli könne in einer Regierung), die Krieg mit Kommuniteteig führt nicht Uleilnehmen. (Uiebrigens [Sät dasselbe das gesainte Kabinett Tschechovski, welches von einer Koalitionsregierung (mit Teilnahmt der Bürgerlichen Radikalen, die süch Sozialisten Föderalisten nennen) ersetzt wunde. In dieser 'zweiten Regierung (Ostapenka) war kein Poale Zionisti Genosse Goldelmann, der Unterstaaftssekretär im Volkswirtsichaftsministertüm war, halt gleichzeitig, mit mir demissJjioniiert Ich vermerke ies übrigens dem Genossen Serpoiw: •mcht übel, wenn er unsöre 'd'ama'nge Rcgierungsteilnahme als ,,Miuisteria!ismus'" bezeichnet 'Die Nachrichten, die aus der Ukraine nach dem Wösten dringen sind widerspruchsvoll1 und oft lügenhaft. (Da ilöft es kein Wunder, fl'aß man sidiJ in Wien über die ukrainfechieh Verhältnisse nicht zu orientieren vermag. Gegenwärtig^ steht die; Mehrheit der ukrainischen Genossen auf dem Standpunkte der Räftemacht. Trotzdem steht sife aber in Opposition 'zur Regierung, Rakowski wegen ihrer lussifizicreuden T|e,n!denzen Hat doch Rakowski die ukrainische nationale Bewegungi, öffentlich als linguistische Musik bezeichnet, für die; das Proletariat keine Zeit hat. Eine Replik des sonst in nationalen Fragen sehr mäßigen Vorstehers des „Bund", hat derselbe Rakiofw&ki alsi Kleinbw^gQrlichen. Chauvinismus zurückgewiesen. .Welche gewaltigiejn Folgert;diese kosmopolitische Russiti'i'kation hat, wird jedem klar werdlen, der auf die Karjte einen Bliclv wirft^ 'Hätten die russischen BoJschewiki keine antiukrainischc Politik geitriebten, 'so wäre noCh im Jänner dürCh das Direktorium selbst die Räftemacht in ganz Ukrai'na idurchgeführt worden u. der unmittelbare Ans-chluß an das kommuuiistische Ungarn, wäre längjst einb vollendete Tatsache! Auch bcldeütendc StreStkräfte hätten die Bolschewiki und Ukrainer erspart, so daß im gemeinsamen Kampf das reaktionäre Polen unjd Rumänien hüttte geworfen werden können.; Das eben wolllten wir im Jäninlpr erreichen. Es gelang nicht und (wir haben die Konsequenzen durch unseren Rücktritt gezogen. Aber (.wir haben keinen Grund, unsere Politik zu bedauern. Es ist keine Proleftarierdiktatur im! Weltmaßstäbe möglich, wenn die nationale Selbsltbestim'mungj.iiicht gleichzeitig, mit der proletarischen triumphiert. , s A Rewutzky Gewesener Volksminister für jüdische Angelegenheiten in Ukraina. Leo Rothziegel. Als Rothziegel vor wenigjen Wochen, nach der Aus-, l'ufuug der ungarischen Räterepublik, an der Spitze von 1200 entschlossenen revolutionären Kamera|deu auszog um' seiner revolutionären Pflicht der Solidarität mit dem kämpfenden! Proletariat genüge zu tun, hat tiein wir alles andere eher erwartet, deuu dies© niederschmetternde Nachricht von seinem To|de. Alle Freunde haben ihm von seinem Vorhaben abgeraten, denn si|e wußten, wie sehr sein revolutionäres Temperament, seinje Kampfeslust, seine agitatorische Begabung unkl seine hinreißende Rednerschaft auf dem steinigen Boden Wiens fehlen würde. Beim Abschied versprach er uns^ wiederzukommen, wenn er gebraucht würde und ruhigen Mutes ließen wir ihn ziehen, zu kraiftvoll schien er uns, zn freudig blitzten seine Aug^n, als daß wir hätten glauben1 können, daß diesen unvergeßlichen, revolutionären Geist eine blinde Kugel so jäh vernichten würde. Wieun es auch ein Trost für uns sein mag, daß er für sein klar erkanntes Idftal kämpfend den Heldentod erlitt],} er, der durch vier Jahre sichl Xlagegjou wehrte gleich den/ Millionen Schlachtopfern des ^Weltkrieges sein Leben auf .dem sogenannten F<elde der Ehre für das Interesse einer verderbten gräuelerfüllten Welt hinzugeben. Wie tief besehämt müssen wir uns fühlen, daß er vo>II Ekel über die politischen Zustäi/de hierzulande,, mit ihren Intriguen uifd ihrer Revolutionsspielerei an jeder Entwicklung verzweifelte und sich kurz entschlossen (dem Tode eritgeglenwarf, um doch enkilüch seine glühende Begeisterung, ungehindert von den Fesseln, die h:|er;jede freie Bewegung hemmen, zur Tat werben zu lassen. Aber nicht nur der Sache des gesamten Proletariats tf» allgemeinen, sondern auch für unsere engere Partei bedeutet sein To|d einen schweren Verlust. Wenn er auch während de* letzten eineinhalb Jahre wenig in der Partei tätig«. wajn> weilden wir doch nicht seiner zum rastlosen Kampfe ätrfo muntern'den Reden und 'seiner in unserer Jugendbewegjütig geleiteten Arbeit vergessen, die er in einer Zeitt der schwärzesten Reaktion, selbst von der Polizei gehetzt und getrieben, vollbrachte. Das war wohl auch ein Kennzeichen Ro)ih^ izilegels, daß er /sich nifeimaüs die Scheuklappen einer Par-, teiorganisa'tton umbinfden ließ, sondern daß er sieh immer volle geistige Biereitschaft bewahrte und stets wache Lern-, Just behielt. Uebierall wo er revolutionäre Tatmög'klrkeit erbh'ickte, wo der persönlichen Initiative des einzelnen freier Spielraum gelassen war. .steifte er seinen Mann# So kartier auch zu uns Der Sohn eiincs verarmten Zweiges einer alftjütfifechen Patrizterfamüte, begabt und belastet mit der Kulturerbschaft derselben, war er als elternlose Waise in Hebeleerer Umgebung aufgewachsen mnid von frühester Ju. gen<d Schicksalsgenosse dies Proletariats. Sein jüdischer Lerneifer, seine Begabung un'd sein Fester Wt?le enriöghchjtcfci (dem jungen BuChdruckerr, sich gjeistig empor zu arbeiftjeni Noch als Lehrling geriet er in Widerstreit mit den Anschauungen und der militärfrommen Taktik der Sozialdemokrat titschen Jugendbewegung. Auf seiner Walz durch die Schwerz, Frankreich, England, Deutschland wurde er in seiner Entwicklung von den verschiedenen sozialistischen Richtungen beeinflußt. Wiedier in Wim, widmet er seine ganze Kraft der anarchistisch-syndikalistischen Bewegung. In dieser Zeit erkennt er auCh allmählich dle,n Gegensaftz zwischen den liberal-kosmopolitischen Lehren anarchistischer Meister unid idem revolutionären Inhalt unsjerer auf den direkten AufV bau einer neuen Gesellschaft zielenden, die höchaftetn Anfoi'jcferungen an den ptersönlilchen Opfermut stellenden Bewegung.. Sein Militärdienst, 'eine schwere Verwundung, die er sich zuzog und nachher der Krieg, ließen ihn alllerdhigsi;rt:fcht zur vollen i Reife gfelangien ur.^l heraubiten uns Idei- Fnüchte seiner Täitig'klejt^ <, Dafür aber reckte er sich iiun vollwertigen sozialen Kämpfer empor, welcher zuerst individuell gegen den Militarismus kämpfte, und zuerst das Wort von der drohenden sozialen Revolution in die Menge schleuderte, als noCh das ganze arbieilfcende Wien im patnorfechen Schlummer lag. Sein revolutionäres Wirken im Jännersitreik untl nach /dem Ni'edcrbruch d/es Krieges steht uns allen so lebfen- . dig vor Augjeni. Sein Name wird in rd/er Geschlcjhte der. WeItrevoIutiK>n fortlebfen. ' Und nu», da ev idt ißt, wollen wir nicht nur daran dejni-, ken und stolz e* verkündfeü, daß er unser war, .wir füMenf uns nicht nur als treue Kameraileh im Kampfe, den er mit' seinem Tode bie,siegelt halt, wir erinnern uns jetzt gerührt der Worte, die er einst .halb im Scherze gesagjt hat, er "werde,: wenn erst der Kampf auf tlein Ru?nen unserer Kerker geendejtf habe und es das1 neue Leben fcu schaffen gelte, wijeder zm uns kommen. Beim AbschiejCl vor seiner Abreise sagte; ^< unter anfderem', ier wolle nach seilner Rückkehr mi(t einer ArbeJtergruppe nach Palästina gjehen un<3 am Aufbau einesl sozialistischen Gemeinwiesens fürs jüdische Volk mitwirken. \ Er fühlte sich als Streiter, als ein Glied des» internationalen Proletariats, alter > auCh als Sohn des jüdi-. fechen Volkes, wenn ie,s galt, die neuen Menschheiftswerke errichten. \. So empfinden wir dtesten westjüdischen Arbe^er;alsj einen netten Juläcntypus, »her ein Kind zweier Kulturen an der Schwelle der nfeiten (Zeijt als' Verkiüfnder einer im Kampf vereinigten iin,a Kampfbereiten Menschheit steht. M. E;, Die Mitgliederbewegung der amerik. »Poale-ZIon" im letzten Jahr vor dem jüngst abgehaltenen Parteitag, geht; aus folgenden Zahlen hervor: Gestrichen wurden 437, neu eingetreten sind 3424. Von ihnen gehörten 838 ium'. Arbeiter« ring, 645 zum1 Nationalen Arbeiter verband, 389 zu den Zionisten, 710 teur Socialisi: Party, 1435 zu den Gewerkschaften,, Dem Berufe nach waren 381 Schneider, 406 Mantelmacher, 152 Schuhmacher, 184 Tischler, 102 Lfehrer. Die Uebrtgen. verteilen sich auf dijfe manigfaChsten Berufe, darunter sind 233 Ar» beiter ohne bestimmte Beschäftigung, Voranzeigen. Aih*. Jütd» Arbeiter-Verein „Poale-Zton" Wien, II., Site, faniiestr. 2, 34. Sams-tag, den 3. d. ums halb! 7 Uhr ablejidsi im Vereinslokale, Generalversammlung und Konstituierung der Bezirksgruppe Leopoldstadt. Vollzähliges Erscheinen der Mitglieder Pflicht! Sozialdemokratische Vereinigung jüdischer Arbeiter und Angestellter, I., Cafe Adler (Schottenring). Samstag, den. 3. d. um* 6 Uhr abends, im Klubztmmgr des Cafe Adler, Generalversammlung und Konstituierung der Bezirksgruppe Innere Stadt. Vollzähliges Erscheinen dei- Mitglieder Pflicht. . D*e Karten zur Ma^fe^er mitt der Aufführung von J. Gontiins: „Gor!t, Mensch und Teufje.lt'* im Saaflei der Jüjdfc sehen Bühne, II., Taborstraße 12, von K 1—5j zu haben bei der Redaktion „Freie Tribüne", 11^, Glockengasse 6/17 und täglich an der Theaterkasse. Das Wi en er Pialäist in aiam t veranstaltet Donnerstag, den 8. Mai 1919, um1 7 Uhr abends, lim Wiener Komödjen-. hause (IX., Nußdorferstraßei 4) eine Festauffiihrung von David Ptnskis „Der Schatz" mit Rudolf Schildkraut und5 Gisela Werbiezjrk in den Hauptrollen, zu Gunsten des Schulungsfonds des Palästinaam'tes, Karben sind an der Kasse des Wiener KomödienhaUses (IX., Nußdorferstraße 4), in der. Buchhandlung R Löwit, l., R^tentuFimstraße 22, sowie in der Verkaufsstielle des J. N, F., IIV Schmelzgasse 7, erhältlich; 0Mraasg«ber und verantwortlicher Redakteur Arnold Deutsch Druck von Josef H o y e r, Wien, IX., Liechtensteinitraef «