Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 9 (7.3.1919)
- Date
- 1919-03-07
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Freie Tribüne Nr. 9 Wir betonen femer mit allem Nachdruck, daß, .wenn der nationale Chauvinismus nicht wieder die Existenz der Internationale gefährden und die revolutionäre Aktion 'des Welt Proletariat es lähmen soll, die Internationale sitifo stets ihrer Pflicht 'bewußt isein. mjuß, der Anwalt aller unterdrückten Nationen zu sein. Das1 jüdische Proletariat wird im1 Rahmen der erneuten Internationale Schulter an "Schulter mit fen Proletariat aller Völker, mit aller Kraft für die Verwirklichung der Ideale des Sozialismus kämpfen. In der Permanenzkommiission, die als provisorisches Zentrum' der neiuen Internationale ianges'e'hen wird, war unsere Delegation durch die Gelnossen Chasanovitsch und Locker vertreten. Während der k'onstituierendlen Sitzung der Kommission1 bjenähmen sich die Vertreter des [„Bundes" in empörender und (unwürdigster Weisie, namentlich gablen sie sich alle Mühe, die Erklärung [unserer Delegation zur Pogromfrage, die eine Aufforderung) an die polnischen "Sozialisten zum! Kampfe gegen 'die Pogromhetzer enthält, zu entkräften, und stell-, ten gleichzeitig die Behauptung auf, daß die Hain ~t|uhg der polnischen Sozialisten bei den Pogromen ganz einwandfrei war. Unsere Genossen widerlegten diese Behauptung und wiesien nach; daß bei ,'cfen Pogromen in Polen sowohl die Behörden, aK auch die polnische Sozialdemokratie 'mitschuldig! sind. Die ganze klägliche Haltuqg 'des „Bundes", 'der sich1 alle Mühe g,a[b|, 'die Tatsachen zu, verivtuschen. zeigte den moralischen Niedergang dieser Partei. Wiewohl die Bundisten einq ganz unansehn-' liehe Rolle auf der Konferenz spielten, wirkte ihre iVertuschluJngfspolitik auf die anderen Kommislsionsimitglie'der verwirrend unld ddeslei forderten leine Eini-!gu!ng, der jüdischen! Delegationen. Aus' taktischem: Gründen, zogen esi uns'ere Geinos&en vor, ihre Resolution 'ifn verallgemeinerter Form1 wieder einzubringen. Genosse Chasano witsch1 kündigte in der •Kommission die ' Unterbreitung einer motivierten Anklage gegenüber "der polnischen 'Sozialdeniükra- " tie Galiziens an' iunidi wirld idiese Anklage der Jnternationale zur Beurteilung vorgelegt werden. Den „Bund" unid seine Vertreter jedoch werdjen wir b|ei der jüdischen 'Arbeiters cliaft für 'ihre schändliche Haltung zur Verantwortung zTeh'en. Soziale Steintafeln. Von Dr. Max Rosenfeld. III. „Ihr gehört samt eurem Vermögen nicht euch selbst an, sondern eurer ganzen Sippe, der vergangenen und zukünftigen, noch mehr aber gehört die ganze Sippe samt dem Vermögen dem Gemeinwesen. Piatos Gesetze XI. Den vorstehenden Satz will die jüdische kletnbürgerltche Ideologie nifcht verstehen, seinen Sinn kann sie si!Ch nltfcht aneigneln. Dile: jüdjtlsich'erii Kleinbürger, ihre üdeologen unrd'Führer rennen imit blitz- Blchneller Geslchl^in'digkjeiit dem' ieujrorjiäi^chen Beispiel naiCh und stellten auChl bei der jüoÄhcni Frage iden schädlichsten.Grundsatz auf:;n!ur viel Boden in1 Palästina ankaufen aiuf jüdischen Namen; muß ies aulch dort jüdisches Gr oß eigen tumi geben, so schadet das nichts1! Und doch! rnlüjßiten sie schon das? Ergebnis des etiTopläiisidhlen', ameri'kanislchein Beispiels sehen; diie sö'ziialent Ursaicheri des Weltkrieges 'müßten sie einies Beslslereri belehrt haben. Sollte 'der Zionislmiuis,' delsjsien Anhlälngier diesle Ideologen sind, nicht zunächst Idlle fieblerarti^e ^zialwirt - Sslchalftliche Frage der Jüidjen lös'en können, in dem' Sinne, daß er f ür die dort angefs|iedelten und weiter anzusiedelnden Menschen! die Lösung und Erlösung bringt, dann ist el£n solcher Zion'ismus^gewiß meint einmal der' Kno'chen eines! heldenhaften S chorn er wert! •Pialiästina muß ein soziales: Asyl werden; nirgends in Europa Iwerden wir eher gerechte Zustände finden als auf de'm1 lUrbodeni d'er sozialen Ideen. Diejenigen, die anj die Verwirk lieh uing des Reiches Gottes denken, und diejenftgsn, die Brot und Ehre im' eigenen Landje /suchen wollen, sollen! steh zum Bewußtsein bringen, daß beidleis; nur dann möglich sein wirld,, wenn Palästina sozial durchdrungen wifd, wenn alle Jiidten, .die; na'ch Palästina gehen werdjen, sieb die Griuirijdsiätze jfc jüldiisehen Nätionalfonds zu eigen «lachen wierden. S;le dürfen nicht daran denkein/'djaß sie stich1 eine. Bod'enstellci wählen, kaufen undlfetun durch1 Araber bewirtschaften lassen, oderXdaß sliidjüdisiche Arbeiter auf ihrem „eigenen" Bodien fronen; lajslslein, auf d'aßi das! faule Klassenverbältriis fwieder eindringe,. An alle, die sich dem Zionismus angeschlossen haben und noch weiter anschließen wollen und werden, ergeht der dringende Mahnruf: Achtet auf die Grundsätze des jüdischen Nätionalfonds» dein'ihr unterstützen wollt; kein Eigentum1 des Einzelnen, aller Boden gehört dem jüdischen Volke, das das Oberetgentum hat! Bleibt treu den alten Satzuqge'n der Bibel und den altneuen Satzungen derjenigen Institution des jüdischen Volkes, die das IWohl der Gesamtheit sich zum Ziel gemacht hat! * „ IV. „Die Felder und aller Grund und Boden, wenn möglich auch die Häuser, sollen dem öffentlichen Recht unterstellt sein, nämlich dem, der das Staatsrecht innehat. Von ihm sind sie gegen eine jährliche Abgabe an die Bürger oder die Städter und Landbewohner zu verpachten." Spinoza, Politischer Traktat (6. Kap. § 12). Man'sieht, wie der biblische Kerngedanke sich Weiter spinnt und wje er die größten Geister erfaßt: Spinoza, der tief aus den leiigenen Schätzen des Judentums schöpfte, stellt den vorstehenden Satz als, die Grundlage der Gesellschaft hin, bevor noch irgendwo der Kommunismus bekannt war. Die Scheu vor dem Kommiunismusi soll und darf nicht diie Einführung gesunder Agrarverhältnisse hemmen, denn die bisher|ige Praxis'im1 „heiligen Lande" beweist leider, daß privatkapitalistische Gewinnsucht, mit nationalem Schwung ver|brämt, wohl nur dem} privatkapitalistischen Zweck' gedient hat,. das nationale Interesse aber verflogen ist. Die größten palästinensischen Kolonien haben schon ihre „Fragen": die Araber-, die Arbeiter-, idie Bodcnsteigerungsfrage! Das allers'chlim'mste, gefährlichste Problem1 bildet jedoch sqhon die Hintanhaltung der rapiden, ungesuniden Bodenwertsteigerung. Hier ein paar Befispiele, die wir nach Curt Nawratzki anführen1: Vor etwas > mieh'n als1 20 Jahren kostete ein Terrain in Re'Chob'oth 4Ö00 Eres., das bis1 jetzt unbearbeitet blieb; zwej Drittel dieses Terrains würden vo'ml Eigentümer urrfl 12.000 Frcs. verkauft, für das letzte Drittel bietet man ihmi 8000 Frcs'. Der, Bolden ist afisp \in 20 Jahren um 500 Prozent gestiegen. In Risfchon-le-Z'ton kostete früher ein Dunam (ein Elfte! Hektar) sireben Frcs.; jetzt für Bauzwecke 1500 Pres.! 'Nunl die schlichte Frage: ob1 die deklassierten Existenzen des Ostens Europas unter sol'chen Verhältnissen unterkommen können? Ob es: si'ch müt lUjnser^m! Gewftssen verträgt, jüdisjehe Arbeiter zur Auswanderung im das ' „jüdische" Land zu[ bewegen, wenn dieJsl Land den 'gegebenen .Verhältnisislen1 nicht gewftss'cjnlos ist, die Agitation derjenigen Ideologen des1 verbohrten Kleinbürgertuinils', die djiei Erwerbung von Boden in Pialästina in Prrtvateigentuimi unermüdlich propagieren, zu dulden? iWiohl körinteider^esiamte Boden' in Pialästina durich l^rfivate angekauft werden, auch könnten wir dia'sl Glück1 erreichen, 1ml heiligen Lande eine slo und'fso grol3eiiAnzahl! jvoin G'röß- und Mitteigrun dbesitzern zu' haben: das Lanid wäre ebenso de niOimine jüdisich, wlie im! Mittelalter das' Germia^ nenland. deutsfCh war, 'wio, »die Maiglfiiaten, Baronel und andere Raubritter durch Anfeindung dies politislChen Miittels den Biodieh unter sich1 aufgeteilt hätten, sich1 salben ließen von den Frommen der Kiricbe ulnd sich Natiibri nannten. Diesiesi Beispiel könnte, sich in Paläßtilna wiederjholen. Wenn wir, dort eine größere Anzahl jüdischer jGlru^dbesiitzer haben werden, die schöne Weim-,1 Orangieniun|d sonstige Fru'dhtgä'rten' ijh!r ie(t'gen nein'nen', wird das Herz des biederen jüjdfehlen, nat(töinal ges^nlnten Krämers, Händlers, Wucherers', dann d'ajs dein in1 kleiinbürgerlicher Ideologie verwoblenen Intelltigöriz hoch schlagen ob! desi Glückes ^djer „Nation" in Pfalä^stlma/Und! so wie ümi IMltttelalter da's1 gemleine Volk stumjm war als Hintersälslsen d-e'r.;,fNa.ti«oni", so w|ird aulch das jüdische Volk, nur nodh1 von größerer Ferne, zuschauen müssen, wie sehr seine . Ideale von der eigenen S'chojle eitel Trauim wären; es wfird einsehen, daß die schönen Pläne von,einem1 nat;ionalcn und geistigen Zientrum jtmi eigenen Lande wohl ein Ges'Chenk Gottes lür die; Reichen bedicuten, n'ichf aber für die Hungrigen und iDairbenden^Und dann,? Dann wird die j;ü|d|is'Ch'e Frage auejh' niemals gelöst werden! Denn bei der tmimerhjtn geringen/Bodenkapazität PjalästinaiS (muß e^ das Bestreben der gesamten jüdischen Nation aejin, das Lanid zu einem, jüdis'chen in dem Sinnie zu maleren, daß die größte erreichbare Zahl des jüd^lchen Volke^, unter sozial- wirtschaftlich gesunden Verhältöltssen in Palästina angesiedelt wierden könUje. Wir wiederholen1, daß dit.es nur dann! zu erreichen sein wird, wenn! wir ernst und einitsfchlossen' daran gehen, das Lanid zui okkupieren und sozial zu durchdringen. Das einfalch'ste Aufekunftsmlittel ist an der Spitze eines1 jed|en Kapictels angeführt und s'chon ganz konkret in dem Satze^von! Spinoza. Das; werden wir mit Hülfe dies1 jü<s'Chen Nationalfonds als des Organisators der Verhältnissie i'n Palästina erreichen." Von dem Jüdis'chen Nationalfönids muß jedoch die jüdische Offentlüldhkeit energ^ilsch verlangen, daß die statutarischen und] grundlegenden Prinzipien in1 vollster Reiriheit erhalten und durchgeführt werden. Es darf kein Abschwenken vom Hauptgrundsatz geben, daß das Geld für B<oden verwendet werden soll, der Gesamteigentum des; jüdischen Volkes Ist. Die Statuten des Jüdis'chen NatH'onalfonjd/s sind nicht dazu da, um von Rabulisten anders ausgelegt zu werden, als es de* Geist ihrer Satzungen, gestützt auf den Haiiptgrundisätzen der Bücher,.der Bibel, verlangt, jatoCders als, eis der^Willedes V. Kongressesi war, der sie formuliert hat. Emilie solChei Abirrung wie bei der Anlelihe an Tel-Awiw soll es nicht mehr geben-. Gewiß ist(dias jüdfis'che Viörtel'fn Jaffa eine .schöne Tat an sich, gewiß .konritem'cfte Initiatoren jener Anleihe die Krfttiker des' Rrojckts verstum'meit machen, indem sie s[icb auf 4as> Werk Tel-Awiw beriefen., Aber die Folgen stellten srichi mit mäthemiatischer Treffsi'cherhe|ct ein. Wie groß sdte Bodenspekulation um Tel-Awiw: wurde, \v!te sehr die glücklichen Besitzer vom Tel-Awiw allmälhlich zu einer Bodenartstokraijte herangewachsen sind, wie sehr es der Sauerteig des. sozialen 'Uebels der ungesunden Bodenwertsteigerung geworden ist, darüber mögen sich die Leser ausi dien Fachschriften überzeugen. Anders Wenn der Nationalfonjds den Boden der Gesamtheit Jhergibt und Häuserbaugenossens'chaften gegen Piäidhtzins zur Verfügung stellt, so wie es Spinoza!wollte,'Der'Na'tüonälfonds ist als großes Ftnanz<tnstruiment, das 'nur der Allgemeinheit zu d'tenen hat, geradezu berufen, schädliche wtrtsjchaftHiche mid soziale Auswüchse, wie Bodensteigerung, allerhand! Spekulation, Boden - sperre, auszuschalten. Das Beispiel von Tel-Awiw hätte sidh nicht ereügnet, wenn der Nationalfonds seinen Satzungen tr,eu geblieben wäre. Urid da er es nicht war( die bona .fidfes' mag deren 'Sachwaltern zugebilligt werden!), so 'ist d'aslBeispiel Tel- ' Awiws doppelt gefährlich!: erstens weTtl-das an sich' äußerlich schöne Beispfiel rasch Nachahmer finden wird, zweitens we'tl die Schäden progressiv steigen werden. Das Einfachste >tst, mit dem Prinzip des Gemeinefigentutms! am< Boden dais organisatorische Grundprinzip zu vereinigen; das GenossensChäftsprinzip. Darauf können" wlir hier nicht näher eingehen; wir wollen nur no'chmals' betonen, daß der biblis'che und na'dhbiblische Schatz in voller Reinheit und bell BerücksKdhtigung des Menisichen- und Bodenmäterials dem1 jüdis'chen Volke \v!ie,dergegeben werden muB. 'Dejmi (unS hier zitteren wir scfto'n einen SoziaI(isten der neueren; Zeit) Saint- Simon hat in jedem' Wort recht, wennj er sagt: „Das1 Gesetz, das die Befiulgnis ^und die Regierungsform bestimm^ ist nicht so wichtig; hat nicht soviel Einfluß auf das Glück dier Völkler, wüe dasjenige, das die Eigentumsrechte bestimimft und ihre? Ausübung regelt/' Przemysl Max Rosenfeld. Voranzeigen. Allgemeiner jüdischer Arbeiterverein „Poale-Zionu, II;, Stefaniestraße 2. Montag, den 10. d. M., halb 7 Uhr abends^ Vortrag Gen. Ch. Rottenstreich : ,„Das jüdische Leben in der Ukraine*. Donnerstag, den 13. d. M., halb 7 Uhr abends, Diskussion: „Das Problem der nationalen Autonomie in Wien". Einleitung Gen. Sch. Rudel. Freitag, den 14. d. M.,. 7 Uhr abends: ^Literarische Vorlesung. Samstag, den 15. d. M.,. halb 7 Uhr abends, Vortrag Gen. Alexander: „Revolutionszeiten". Sonntag, den 16. d.M., 4 Uhr nachmittags: „Große lustige Purimfeier" im Saale des Cafe Industriellen, I.,. Concordiaplatz 2.' Dienstag, den 18. d. M., 6 Uhr abends:: Feier zu Ehren des 25jährigen Jubiläums Dawid Pinskis. Aufführung von pJenkel der Schmied" im Saale des Hotel- Post, I., Fleisclimarkt. Akademischer Verein jüdischer Sozialisten „Cherut." Sönntag> den 9. März 1919 findet um 10 Uhr vormittags im Ringcafe, I., Stubenring, eine Plenarsitzung der beiden* „Poale-Zion" akad. Vereine statt. Referent: Dr. Max Timber.g. — Mittwoch, den 12. März 1919, um halb 6 Uhr im Cafe Jägernhof, IX., Porzellangasse 22: Diskussion über den Vortrag des Herrn Dr. A. Schwadron. — Sonntag den 16. März 1919, um 3 Uhr nachmittags, auch im Cafe Jägernhof, spricht Gen. J. Berkowicz über : „Staatenbund oder Völkerbund und das internationale Proletariat." Achtung Genossen Achtang Genossen! Sonntag, den 16. März 1919,'um 4 Uhr nachm., im Cafe „Industriellen", :: l, Concordiaplatz Nr., 2 :: v GROSSE PURIM-FEIER . mit lustigem Programm Karten ä K 3.— sind zu haben : Buchhandlung Löwit, I., Rötenturmstraße und bei der „Freien Tribüne", II., QlQckengasse Nr. 6, Tür 17. 2. Preßfond-Ausweis. Dr. KliDghoffer K 50.—, M. Lifsohüts K 100.—, Grete Löbl K 5,-, Bethy Brad K 5.—, Marie Abelis K 2.-, Trude Liebstein K 5.-, Mietze Klom K 5.-. Cftoilie Brad K 5.-, Bruck K 2.-, H. Uhrner K 6.—, Dr. Wilhelm Lorschner K 5. —, Lampel K2-, Deutsch K 2.-, Deutsch K 1.-, Josef Auerbach K 2.-, Pollak K 1.-, D. K 2.—, Soh. K 2.-, Springer K 1.—, A. Koffler Kl.—, Schiller IL 1.-, H. Utzer K. 2.—, Dersö Lavidorit Kl.—, M. Engler K 1.-, M. Kriener K 2.-, Avan de Placky K 2—, Stefil Welssenstein K2-, Jui. ^anerd K 1.—, Jakob Sohnitzer K 1.—, Moses Lehr K 2-, Alfr«d Schftnl'eld K 2.-, Vallon Dick K 10.—, Mendel Singer K 4.—, Silher K 2.-. Jedlin K 2.—, Herzmann K 2.—, Gestinger K 2.-, Heniß K 2.—, Sohieber K 1.—, Glmche K 1.—, Goldschmidt K 1.—,. Schametz K 1.-, Mayer K 2-, M. Schor K 2.-, N. N. K 4.-, Emy Zysemann-Lublin K 1.—. Dr. Rainer IS. 5.-, N. X. K 5.— (Sammelbogen Sorokin); W. Wolinski K 3(X>.—, Tabakblatt K 50.—, Lokalkomitee K. 13.—, Ortsgruppe XX K 20.- (Sammeibogen M. Sohorr); Orüuberg. K 300.— (Samnielbogen Dr. Sokal). Zusammen K 951.-. Bisher K 18j.—. Gesamtbetrag K 1131.—. , 3 , . Die Genossen -werden gebt ten, die gesammelten Pre.ssfondgelder sofort abzuliefern. <_ An die Genossen und Genossinnen in Wien und in der Provinz! Wer den direkten Vertrieb der „Freien Tribüne" übernehmen will (gegen Bezahlung), wolle sich an die Administration, Wien, II., Glockengasse 6, T. 17, wenden. Genossen und Genossinnen sammelt für den Pressfond! Herausgeber und verantwortlicher Redakteur Arnold Deutsch. Druck von Josef H o y e r, Wien, IX., Liechtensteinstraße 3