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Der jüdische Wille · 1919-04-01 · Heft 1 (April 1919) · page 43

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Journal
Der jüdische Wille
Volume
II (1919-1920)
Issue
Heft 1 (April 1919)
Date
1919-04-01
Page
– (sequence 43)
Language
German
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KAISER, CHÄMBERLAIN 4i CHÄMBERLAIN Es handelt fich nicht um den verftorbenen englifch*mammo* niftifchen Minifter Jofef, der feinerzeit im Unterhaufe fo mitleidig von dem Elend der jüdifdien Auswanderer fprach, fondern um Houfton Stewart. Der pflegt »auf die ihn vielfach beläftigende. Frage«, ob er mit jenem verwandt fei, » energifch-ablehnend « zu antworten; »O nein, ich fühle midi weit mehr verwandt mit Jadfchnavalkja!« <dem Größten unter den Schöpfern der Upanishaden). Der kämpft mit arilch^indilch*germanifchem Idealismus gegen den »Ebenbürtigkeitsdufel« der Juden, weift ihre Inferiorität nicht nur hiftorifch, fondern auch naturwiffenlchaftlich nach, erachtet Tchon die bloße Entftehung ihrer Raffe, bei der außer Semiten und Hetitern doch auch die blondlockig frifierten Amoriter mitgewirkt haben, für »Blutfchande«. Ihr Herz und Hirn erkennt er als lediglich auf kalten egoiftifchen Willen eingeßellt, im übrigen völlig fteril. Deshalb find fie fdion in älteften Zeiten Wucherer und Roßtäulcfaer gewefen, aus »Rafieinftinkt«. <Auch der wiffen* Ichaftfiche Sombart leiftet fidi ja einmal die famofe Entdeckung, daß Ichon im Altertum Geldverleihen die hebräifihe Lieblings* und Hauptbefchäftigung gewefen ift daß die alten Juden fchon damals »vermutlich« nicht ihr Land bebaut, fondern als Rentiers von Pachtzins und Kuponabfchneiden in den Städten gelebt haben.) Seibit auf religiöfem Gebiet hat Chamberlain die Juden end* gültig erledigt. Er merkt mit feinem durchdringenden Blick, daß fie im Widerfprirdi zu einer alten Fabel, die fo etwas behaupten wollte, keinerlei religiöfes Genie befitzen oder jemals befeflen haben, daß fie gerade von allen Völkern das religiös am wenigften begabte lind, ja, daß felbß die Neger und Auftralier fie hierin zu* weilen übertreffen. Arnos und Jefaja müffen alfo dank Chamber* [eins Hilfe künftighin das Feld räumen vor Jumbo und Makalolo! Alles Große, Hohe, Reine, Edle, Schöne, wahrhaft Wertvolle, gleichgültig ob bei Spaniern, Italienern, Arabern oder Chinefen, iiammt von Germanen und ihren arifch*indifchen Blutsvätern oder -Brüdern. Sie allein weifen Sittlichkeit, Gemütstiefe, ernße feelißhe Veranlagung auf. Natürlich ift auch Chriftus nicht nur dem Geifte nach —- das ift ja felbftverftändlich! — fondern auch dem Blute nach — das ift eigentlich ebenfo felbftverftändlich! — ein Deutfcher, ganz oder doch beinahe. Wenn fich nun bei diefen erlefenen arifchen Gemeinfchaften hin und wieder einige liebenswürdige Schwächen zeigen, fo beruht das eben allemal auf jüdi(ch*femitilchen Einflüffen. Selbft die unzähligen Menlchenleben, die europäifth* barbarifche Chriften aus religiöfer Intoleranz vernichtet haben, er* kennt Chamberlain mit freudiger Klarheit als Opfer des jüdilchen Geiftes im Chriftentum! Ähnlich wie er auch fpäter, erft kürzlich, den Völkerhaß des Weltkrieges als ein jüdifches Produkt erkannt hat. (Ohne die Wirkung des Literarifchen auf Literaten zu über* ichätzen, möchte ich doch gern einmal fehen, was der natürlich von

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