Jüdische Schulzeitung
- Journal
- Jüdische Schulzeitung
- Volume
- 14 (1938)
- Issue
- 8 (1.8.1938)
- Date
- 1938-08-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Jüdisch p* S c h u 1 z e x t u-ng Nummer 8 treten wird. Es ist gelungen, einen Stab geeigneter Mitarbeiter zu schaffen. Für viele Gegenden, besonders Mitteldeutschland, aber auch z. <B. Westpreußen, Posen und Oesterreich liegen schon fast alle Artikel vor. Rechtsanwalt Dr. Klee übermittelte bei dem Punkte „Anträge der Mitglieder" verschiedene Anregungen für weitere Arbeit. Nach Erledigung verschiedener geschäftlicher Angelegenheiten schloß der Vorsitzende die Versammlung mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß die Gesellschaft auch im laufenden Jahre ihren Aufgaben in möglichstem Umfange gerecht werden könne. In den Ausschuß gewählt wurden die Herren: Rabbiner Dr. Alexander Altmann-Berlin, Dr. jur. Alfred Karger-Berlin und Rabbiner Dr. Adolf Kober-Köln a. Rh. Entwürfen auf. Die Entwürfe sind mit einem Kennwort, zu versehen. Name , und Adresse des Einsenders sind mit dem Kennwort zusammen in einem besonderen verschlossenen Briefumschlag einzureichen. Letzter Termin der Einsendungen ist der 15. September 1938. Die Anschrift für alle Einsendungen lautet: Reichsvertretung der Juden in Deutschland, Abteilung ZentralwohlfabrtssteiJJe (Jüdische Wliriterhilfe) Berlin-Charlottenburg, Kantstraße 158. Die Preisträger werden bis zum 30. September 1938 von der Zentralwohlfahrtsstelle benachrichtigt. Preisausschreiben Jüdische Winterhilfe 1938/39. Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland, Abteilung Zentralwohlfahrtsstelle, als zentrale Trägerin der Jüdischen Winterhilfe wendet sich auch in diesem Jahr an die jüdischen Künstler mit der Aufforderung zur Teilnahme an einem Preisausschreiben für die Jüdische Winterhilfe. Aufgabe der Jüdischen Winterhilfe ist es, alle Juden in Deutschland zum freiwilligen Opfer monatlicher Geldspenden im Rahmen der Richtlinien für die Jüdische Winterhilfe, zur Leistung der Eintopf spende (an den EintopfSonntagen) und zur Teilnahme an der Pfundspende zu gewinnen, um die Betreuung aller jüdischen Hilfsbedürftigen während der 6 Wintermonate (Oktober 1938 bis März 1939) sicherzustellen. ' Verlangt werden graphische, zeichnerische, photographische oder in sonstiger Technik ausgeführte Bildentwürfe, die in Ausführung und Ideengehalt dem Sinn der Jüdischen Winterhilfe Rechnung tragen und sich sowohl auf die allgemeine Werbung als auch auf die Werbung der verschiedenen Spendearten (Geldspenden, Eintopfspenden oder Pfundspenden) beziehen und . die zur Veröffentlichung in der jüdischen Presse oder für die Herstellung von Plakaten zum Anschlag in öffentlich-jüdischen Räumen geeignet sind. Es ist vorgesehen, daß die Werbung für jede der Spendearten in jedem der 6 Wintermonate wechselt. Beteiligen kann sich jeder Jude in Deutschland. Es sind 3 Preise festgesetzt: ' . 1. Preis RM. 300— 2. Preis RM. 240.— 3. Preis RM. 150.— Der volle erste, zweite und dritte Preis wird zuerkannt für eine Entwurfsreihe für die allgemeine Werbung oder für die Werbung für eine der besonderen Spendearten, die für jeden der sechs Winterhilfsmonate ein wechselndes Bild vorsieht. Teilpreise werden dann zuerkannt, wenn nicht eine volle Entwurfsreihe, sondern nur einzelne Entwürfe preisgekrönt werden. Ankauf nicht preisgekrönter Entwürfe bleibt vorbehalten. Die Prüfung der Entwürfe und die Entscheidung über die Verteilung der Preise erfolgt unter Ausschluß des Rechtsweges durch die Reichsvertretung der Juden in Deutschland, Abteilung Zentralwohlfahrtsstelle in Gemeinschaft mit nach ihrem Ermessen hinzugezogenen Künstlern, künstlerischen Sachverständigen und Persönlichkeiten aus den jüdischen Organisationen. Die preisgekrönten Entwürfe bleiben Eigentum der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, die damit das Recht der Veröffentlichung und Vervielfältigung erwirbt. Wir-fordern die jüdischen -Künstler und interessierten Mitgliederder jüdischen Gemeinden zur Einreichung von Die 2. Auflage der Jüd. Lesebogen ist erschienen! Vergessen Sie nicht! Ihre Bestellung auf die vom Jüdischen Lehrerverband in Preußen, Ortsgruppe Berlin, herausgegebenen Füllen Sie daher noch heute den untenstehenden Bestellschein aus, der als Drucksache in einem Briefumschlag an uns einzuschicken ist. Verlag der Jüdischen Schulzeitung Ludwigshafen am Rhein, SchulstraOe 14 Wir bestellen zur sofortigen Lieferung: .......Stück Lesebogen Nr. 1 ab 4. Schuljahr Stückpreis 25?1$.=fflC. ....... „ ... Nr. 2 Mittelstufe 4 u. 3 „ 25 „ „ . „ Nr. 3 Oberstufe Kl. 3 u. 2 „ 25 „ „ . Nr. 4 Oberstufe Kl. 1 u. 2 „ 25 „ „ . ........ „ „ Nr. 5 Oberstufe Kl. 1u. 9. Schuljahr 25 „ „ . insgesamt 0MC Diesen Betrag Uberwiesen wir Ihnen auf das Postscheckkontoisraelitisches Gemeindeblatt,Karlsruhe/Bd. Nr.80051. Die Lieferung der Bogen hat an folgende Adresse zu erfolgen: Bitte deutlich schreiben. Zwischen tfrfkule und »ein/ £ignuiig$prii/uiig Psycholechnisches Laboratorium Kuhn Berlin W 50, Ansbacher Straße 1 — Telefon Nr. A1733 ^rucksacherj liefert in bester Ausführung Qebrüder Jfeubauer ... ■ Cudwigshafen a.%h., Schulstr.14- Zeichen-Unterricht Mode/Konfektion Reklame / Schrift Berlin W15, lhSj?bÄSB?i?B Nur für Juden. 1798 HERBERT COHN (HERK0) Verantwortlich fßr den redakt. Teil: Dr. Siegfried Braun, Köln-Sülz, Unkelerstraße 17. Für die Anzeigen verantwortlich: Fritz Neubauer. Ludwigshafen a. Rh. — D.-Ä. 2.Vj. 638 Exemplare., r- Druck und Verlag: Gebr. Neubauer, Ludwigshafen a. Rh. ' Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 3 vom I.Januar 1936.