Jüdische Schulzeitung
- Journal
- Jüdische Schulzeitung
- Volume
- 13 (1937)
- Issue
- 12 (1.12.1937)
- Date
- 1937-12-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2825247-2825381-2825393--1260-2826942- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
: Seite 8 ' fW>X^^^^^^^^^ -Jüdische Seh' -?i&S®g ü l'z'e itunfg Aus dem Lehrerverband In der letzten Monatsversammlung des Vereins jüdischer Lehrer in Schlesien behandelte Herr Studienrat a. D. Dr. Willi Cohn einige Probleme der jüdischen Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und ihre Auswertung im Unterricht. Auf Grund eigener wissenschaftlicher Forschungen konnte der Redner eine interessante Schilderung der natürlichen Berufsschichtung der Juden im Mittelalter geben. Wie sehr die Zu- Wörer dem Referenten folgten, zeigte die anregende Aussprache, die sich an den Vortrag anschloß. — Der Vorsitzende konnte am Schluß der Versammlung mitteilen, daß ab November ein Gymnastikkursus zunächst für die Kolleginnen eingerichtet ist und daß der Verein einen Teil der entstandenen Kosten trägt. Literarisches Der Morgen. Monatsschrift der Juclen in Deutschland. Philo Verlag, Berlin W 15. Jahrgang 13, Heft 8. Jahresabonnement 12 RM, Einzelheft 1 RM. . Das Novemberheft des „Morgen" trägt ein sehr aktuelles Gesicht. H. B. schreibt im Leitartikel über „das jüdische Buch" und gibt aus genauer Kenntnis dieses Gebietes eine Fülle kritischer Hinweise und Anregungen. Carl Landauer entwirft für die „Einwanderung nach Amerika" einen Leitfaden. Walter Laaser erzählt die lustigen Geschichten von Hersch Ostropoler, dem jüdischen Eulenspiegel des Ostens. Ueber die Bibel im neuen Palästina, und damit über ein wichtiges Stück der geistigen Haltung dieses Landes, schreibt ein so guter Kenner und Stilist wie Ernst Simon. Das Leben der Judenheit in Deutschland spiegelt sich in drei Schichten: das des vorigen Jahrhunderts in Bertha Badt-Strauß' Aufsatz über Meyer Isler, der neben anderem unveröffentlichtem Material einen Brief von Zunz zum erstenmal publiziert, das der Vorkriegszeit in einer fiktiven Gerichtssitzung über den jüngst verstorbenen Constantin Brunner (von Leo Hirsch), das augenblickliche der heranwachsenden Generation in Günter Frie dl anders „Aufbau der Jugend". * Freunde jüdischer-Musikgeschichte finden einen sehr interessanten Beitrag in dem soeben erschienenen Oktoberlieft der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Hier gibt Erich Werner Auf Zeichnungen eines christlichen Musikers des 18. Jahrhunderts über jüdische Psalmenkompositionen wieder und knüpft an diese Nachrichten Betrachtungen über die Entwicklung der jüdischen Musik im deutschen wie im spanischen Kulturkreis. Auch sonst enthält das Heft wertvolle Beiträge zur Geschichte An unsere Leser! Wir machen darauf aufmerksam, daß zwischen dem 16. und 24. Dezember 1937 der Postbote die Abonnementsgebühren für das 1. Quartal 1938 (Januar-März) in Höhe von 81 Pfennig (inkl. Bestellgeld) kassieren wird. Sorgen Sie also dafür, daß der obige Betrag prompt bezahlt wird, -damit die Zustellung der Jüd. Schulzeitung keine Unterbrechung erleidet Sollten Sie abwesend sein, dann beauftragen Sie bitte eine geeignete Person mit der Zahlung an den Postboten. Nur so sichern Sie sich eine ununterbrochene Zustellung der Jüd. Schulzeitung. Der Verlag. der Juden in Ost und West. — Man abonniert die ^,Monats^ schrift", indem man Mitglied der .Gesellschaft zui* Föräenfogl der Wissenschaft des .Judentums irr Berlin wird und den-'jßöugg; liehen Mindestbeitrag von 10 RM. an die Gesellschaft' (Postscheckkonto: Berlin Nr. 7030) sendet. - . Jüd. Volksschule in München ist eine Volksschullehrerstelle möglichst bis zum" 1. Januar 1938 zu besetzen. Bewerbungen unter Beifügung eines selbstgeschriebenen Lebenslaufs, von Prüfungs-Hund; sortC stigen Zeugnissen wollen umgehend gerichtet werden an'dies Israelitische Kultusgemeinde München .Herzog-Max-Straße 7 ' ' - Die 2. Auflage der Jfid. Lesebogen ist erschienen! Vergessen Sie nicht! Ihre Bestellung auf die vom. Jüdischen Lehrerverbarid inj Preußen, Ortsgruppe Berlin, herausgegebenen -T Füllen Sie daher noch heute den untenstehenden Bestellschein aus, der als Drucksache in einem Briefumschlag ähj uns einzuschicken ist. :^ Verlag der Jüdischen Schulzeitung Ludwigshafen am Rhein, Schulstrafle' 14 Wir bestellen zur sofortigen Lieferung: .......Stück Lesebogen Nr. 1 ab 4. Schuljahr Stückpreis 25 Pfg.=^... ....... „ ., Nr. 2 Mittelstufe 4 u. 3 „ 25 „ „ ... Nr. 3 Oberstufe Kl.3 u.2 „ 25 „ =. „ „. Nr. 4 Oberstufe Kl. 1 u.2 „ 25 „ „ ... „ Nr. 5 Oberstufe KU u. 9. Schuljahr 25 „ „ ... insgesamt- SUL Diesen Betrag Uberwiesen wir. Ihnen auf das Postscheck-; konto Israelitisches Gemeindeblatt, Karlsruhe/Bd. Nr. 80051. Die Lieferung der Bogen hat an folgende Adresse zu erfolgen: Bitte deutlich schreiben. Zwischen tfcfiole und Gieruf 158 £igmmgs&viifuMLi> Psychotechnisches Laboratorium Kuhn Berlin W 50, Ansbacher Straße 1 — Telefon Nr. 241733 Gebt ffir'die#> Jüdische§|| WinterhiifeSI Sehr guter Nebenverdienst in mlltl. und kleinen Gemeinden durch Verkauf von Büchern. Näheres durch 848/43 JQd. Buchvertrieb Martin Salomon, Berlin NO 43, Neue Königstraße Nr. 79 BÜCHERFREUNDE! 967 verlang. Verzeichnis Nr.43. Auch gute Bücher aus Restaufl.im Preise stark herabgesetzt! JUd. Buch vertrieb Martin Salomon, Berlin NO 43, Neue Königstraße Nr. 79 Kantorale Noten, auch Manuskripte; Israel. Gesangbücher, Bücher über| jüd. Musik, kantorale Zeitschriften! Kantor Hendel 965 . ' Bochum. GoethesiraßeiOi Verantwortlich für den redakt. Teil: Dr. Siegfried Braun, Köln-Sfilz, Unkelerstraße .17. Für die Anzeigen verantwortlich: Fritz Neubauer, Ludwigshafen a. Rh. — D.-A. 3.Vj. 670 Exemplare. — Druck und Verlag: Gebr. Neubauer/ Ludwigshafen a. RhÄ| Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 3 vom 1. Januar 1936.- . ' "^HS