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Jüdische Schulzeitung · 1932-02-15 · 2 (15.2.1932) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Schulzeitung
Volume
8 (1932)
Issue
2 (15.2.1932)
Date
1932-02-15
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Sette 8 Jüdische Schulzeit««- Nummer L Der bekannte Goethe-Forscher Ernst Schrumpf schreibt: Allen' Schulen hat der Verlag für Volkskunst und Volksbildung. Richard Keutel. Lahr in Baden, einen schönen kleinen Katalog mit 16 farbigen Bildern verschickt, aus welchem besonders die Serienbilder aus der österreichischen Bergwelt (nur 0.60 RM. das Blatt, bei einer Bildgröße von 33:51 cm) für den Anschauungsunterricht und das große Goethebild (Größe 63:96 cm) von Prof. Karl Bauer hervorzuheben sind. Jeder Lehrer, welcher sich dafür interessiert, kann vom Verlag den Katalog kostenlos erhalten. VerbMigte Bezugsmöglichkeit des „Lehrbuches der Gesundheitspflege und der Gestmdhettslehre in der Schule." Das im Aufträge des Reichsausschusses für hygienische Volksbelehrung herausgegebene „Lehrbuch der Gesundheitspflege und der Gesundheitslehre in der Schule", von Prof, Dr. C. Adam, Rektor F. Lorentz und Prof. Dr. K. Meßner, das km Herbst 1930 km Verlag Quelle & Meyer. Leipzig, in Neuauflage erschienen ist. kann von Interessenten durch den Reichsausschuß für hygienische Volksbelehrung, Berlin NW 6, Luisenplatz 2/4, zu dem verbilligten Preise von 9,40 NM. (gegenüber 16,— RM.) bezogen werden. Der Reichsausschuß für hygienische Volksbelehrung hat auch ein Sonderheft „Hygienische Volksbelehrung auf dem Lande herausgegeben, das Interessenten gegen Einsendung eines freigemachten Umschlags (5-Pf.-Marke) kostenlos zugesandt wird. Aus dem Lehrerverbande Borftandsfltzung des Jüdischen Lehrerveebandes in Preußen Am 28. Dezember fand in Berlin die vereinbarte erweiterte Vorstandssitzung statt. Teilnehmer: Die Vorstandsmitglieder: Dr. Stern. Steinhardt. Abraham: die Aüsschußmitglieder Katzen st ein - Steele. Mannheim- Osterode, M o o p s - Breslau, Guttmann - Potsdam und Hirschfeld-Berlin: ferner der Eesamtvorstand der Berliner „Wissenschaftlichen Vereinigung" und das Vorstandsmitglied des Reichsverbandes P e r i tz - Berlin. Der Vorsitzende Dr. Stern weist mit Bedauern darauf hin, daß seit der letzten Ausschuß-Sitzung (1929 in Leipzig) infolge der ungeheuren Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, glückliche Anfänge, welche die Lehrerschaft auf verschiedenen Gebieten zu verzeichnen gehabt hat, wieder geschädigt worden oder kn Gefahr geraten sind. Durch die Aufhebung der Subventions-Kommission des Landesverbandes ist leider auch der direkte persönliche Einfluß des Vertreters der Lehrerschaft unterbunden worden. — Mit Dank erwähnt er die erfreuliche Zuweisung der Julius Hörter-Stiftung an den Reichsverband und berührt kurz die Gegenstände, welche auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen. Die Aussprache beschäftigt sich zum großen Teile mit der Frage nach dem Maße der Notwendigkeit der Ausbildung von Lehrern und Kultusbeamten. Das Kuratorium des Kölner Seminars habe sich erneut an den Minister um Weiterbestand des Seminars gewandt und arbeite mit Hochdruck an der Erreichung dieses Zieles, wodurch die schon vorhandene Lehrernot ins Ungemessene gesteigert werden müsse. Die Versammlung erklärt einmütig, daß zur Zeit eine Ausbildung von Kultusbeamten nicht erforderlich sei. für die Ausbildung von Lehrern liege über die jüd. Sektion an der päd. Akademie in Frankfurt hinaus keine Notwendigkeit vor. Der gute Wille des Landesverbandes gegenüber den Wünschen der Lehrerschaft wird nicht verkannt, ebensowm-.'. aber auch seine finanzielle Schwäche. Darum wird auch der mittelbare praktische Erfolg, welcher die Annahme einer Beamtenordnung haben dürfte, nicht überschätzt, aber doch die moralische Wirkung eines solchen Vorgangs nicht als unwefentlich betrachtet. Deshalb muß auf die Abstellung der wichtigsten Mängel dSTyvrÜLgenden Entwurfs, die kurz bezeichnet werden, hingearbeitet werden. Von dem Geschäftsführer Abraham ist beretts «in schriftlicher Kassenbericht allen Ausschußmitgliedern unterbreitet worden: der Revisionsbericht der Berliner Kollegen Brzezinfki und Sander wird verlesen und dem Kassenführer Entlastung erteilt. Der Bestand betrug am 2. Dezember 325JL.il RM.. von denen 1000 RM. beschlußgemätz zu Hilsszwecken verwandt werden sollen. Der Beitrag wird für das Jahr 1932 auf 6,— RM. herabgesetzt, für die Hilfskasse soll jedoch mit Rücksicht auf die Notlage vieler stellenlos gewordener Kollegen der Beitrag auf 4.— RM. erhöht werden. Um 11 Uhr wird die Aussprache zugunsten der öffentlichen Sitzung unterbrochen. An dieser nahmen außer den bereits genannten Vorstands- und Ausschußmitgliedern als Vertreter des Preußischen Landesverbandes die Herren Rabbiner Dr. Ealllner und Dipl.-Jng. Woyda sowie eine größere Anzahl Berliner uno auch gerade in Berlin anwesender auswärtiger Verbandsmlt- ' glteder teil. Ueber die öffentliche Sitzung und die später gefaßten Entschließungen ist in Nr. 83—85 der Blätter für Erziehung und Unterricht berichtet worden. ' Nach Schluß der öffentlichen Aussprache, um 5% Uhr. fand noch eine zweite geschäftliche Sitzung statt, in welcher die Ergebnisse aus der öffentlichen Aussprache gezogen und Formulierungen von Beschlüssen vorgenommen wurden. Der Vorsitzende schließt die Sitzung in der Hoffnung, daß es uns bald unter besseren Verhältnissen möglich sein möge, eine von mehreren Seiten als notwendig erklärte Tagung des gesamten Ausschusses oder gar eine Berbandstagung einzuberufen. _ M. Abraham. Bereinstagunge« Arbeitsgemeinschaft am Mederrhein: Am 21. Februar ln Duisburg (Loge), 16 Uhr. Vortrag über das Buch Esther (Frank- Duisburg), Traktat Megilloh, Wiederholung und Fortsetzung. Fortbildungskonferenz des Bezirks Mittelbaden: 21. Februar. 14 Uhr, Karlsruhe, bei Koll. Simon, Rowacksanlage 15. Die homiletisch-exegetische Behandlung der Psalmen 4 bis 6 (Rabinowitz). Die sexuelle Frage im Religionsunterricht (Aach). Freie Aussprache. Für einen manuell begabten 15jährigen Jungen wird an einem Orte, wo er eine Lehrstelle in einem praktischen Berufe finden kann, in einem Lehrerhause eine Pension gesucht. Auskunft erteilt der Unterzeichnete. M. Steinhardt. Reserviert für Direktor H.Sdiröpel Hamburg, Sierichstraße25 > Kollegen1 Werbt für die Verbreitung der Sdtulzeitung! Purira- Aufffihrungen Jüdische Literatur _ / Kataloge gratis Hebräisch. Buchhandluog Verlag C.BoasNachf. Berlin C2 Nene PriedricbstraB» 89

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