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Jüdische Schulzeitung · 1930-07-15 · 7 (15.7.1930) · page 8

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Journal
Jüdische Schulzeitung
Volume
6 (1930)
Issue
7 (15.7.1930)
Date
1930-07-15
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 -Jüdische Schulzeitung. Stummer 7 Der der SchrifLleZLung emgegarrgene'-DLcher. ' Jüdisches Lerilon. ein enzyklopädisches Handbuch des indischen Wissens. Land IV. Berlin. Jüdischer Verlag. 1590 Selten (ü Bande. Preis für lüden Band 35 t/Ul.) Dr. thcol. et phil. Lorenz Dürr. Psalm! HO im Lichte der neueren altorientalischcn Forschung. Münster i. W. Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung. 26 S., geh. 2 rJlM. Dr. Ludwig Freund. Am Ende der Philosophie. Ein britisches Wort an die Zeit und ihre Philosophen. Verlag Ernst Neinhardt, Münster. Preis drosch. 6,50 JUL. Franz Wutz. Die Psalmen. Eichstädt i. Bay., Geschäftsstelle des Klerusblattes. 216 S. Preis brosch. 2 3tAi. Abraham und die Götzenbilder (o'aVxm ornax) Ein hebräisches Spiel für Knaben und Mädchen. Breslau Vlll. 1926. Jüdischer Jugendverlag. Dr. Jakob Hoffmann, Die Schicksalsfrage der deulschen Judenheit. Frankfurt a. M. I. Kauffmann. 15 Seiten. Preis brosch. 1 StAL. Prof. Dr. H. Iltis, Volkstümliche Nasfenkunde. Jena. 1lrania-?Verlagsgesellschaft m. b. H. Mit 41 Abbildungen. Brosch. 1,50 3t AL M. Daerting. Die Macht der Massen in der Erziehung. Berlin-Friedenau, Südwestkorso 1. Dr. M. Pfeiffer, Verlag. Preis 7,50 3tAL Fort mit dem V. D. A. aus den Schulen. Vortrag von Dr. Oskar Stillich. Breslau. Verlag fürs deutsche Volk. 36 Seiten. Preis 0,35 3tJC. Heinrich Meyer, Rechenbuch für deutsche Schulen. 8 Hefte für Schüler. 3 L e h r e r h e f t e und Rechen- Methode für d e u t s ch e Schulen. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg. S. Noseufelder, Lehrer in Ladenburg a. N. Merkbuch für hebräische Sprachlehre. 3. Auflage. 1930. Selbverlag. Von der Frankfurter Societätsdruckerei, Abtlg. Buchverlag gingen ein: 1. Friedrich Sieburg, Gott in Frankreich? (Ein Versuch.) 2. Arthur Feiler, Das Experiment des Bolschewismus. 3. Kasimir Edschmid, Afrika nackt und angezogen. 4. Emil Lederer und Emy Lederer-Seidler, Japan—Europa. Wandlungen im fernen Osten. 5. Rudolf Kircher, Wie's die Engländer machen (Politik, Gesellschaft und Literatur im demokratisierten England). 6. Katherine Mayo, Mutter Indien. Notizen. Ein Nachtrag z u r M e n d e l s s o h n - L i t e r a t u r. der nicht übergangen werden darf, ist der Führer durch die Moses-Mendelssohn-Ausstellung der jüdischen Gemeinde Berlin in der Preußischen Staatsbibliothek im September 1929, vom Leiter der Gemeindebibliothek Dr. Moritz Stern und dem ihrer Kunstsammlung Dr. Karl Schwarz bearbeitet. Drucke und Handschriften ans deutschen und ausländischen Archiven, Bibliotheken, öffentlichen und privaten Sammlungen werden nach ihren Titeln. Testproben und formgetreuen Niederschriften Mendelssohns dargeboten. Sie behandeln nacheinander seine Heimat und Jugend, seine Lehrer, literarische B ez i ehu n g en zu L es s in g, Nicolai, Abbt, zu Lavater^ andern Freunden, Hebraika, lieber setz ungen. Schriften im Dienste des Judentums, kleine Aufsätze philosophischen Inhalts, Jerusalem, Morgenstunden, das vollkommenste Produkt der dogmatische,: Metaphysik, Freundesbriese über Spinoza. Persönliches, Haus und Familie, Nekrologe und Gesamtausgaben seiner Werke im In- und Auslande. All diesen bibliographischen Angaben sind kennzeichnende Stellen, Besprechungen und Urteile über die Bedeutung der Schrifteu mit Anführungen von Herder, Kant, Laoater. andern führenden Geistern der Zeit, Fürsten, höherem und niederem Adel. Diplomaten, Gelehrten, Dichtern aus seinem kreise, Freunden und Freundinnen. Männern verschiedener Berufs- und Verwaltungszweige und .Mendelssohns Bemerkungen über sie beigefügt. Es folgen Uebertragungen seiner und mit andern zusammen verfatzter Schriften ins Hebräische, den Jargon, ins Französische, Italienische, Holländische, Dänische, Polnische und Lateinische: Aufsätze philosophischen Inhalts, Beiträge in Wochen- und Zeitschriften, Kommentare, sein Schriftwechsel darüber vor allem mit Lessing, der die literarische Grundlage ihrer reingeistigen Freundschaft nachweht, Zueignungsschreiben, ein Abdruck aus seiner hebräischen Zeitschrift: Der Prediger der Erziehung: dann das Faksimile eines Briefes in jüdischer Kursivschrift an seine Braut, persönliche und geschäftliche Zuschriften. Die K un st ab teil un g bringt Mendelssohn irn Bilde: Oel- und Freskogemülde, Bleistift- und Federzeichnungen, darunter solche von Chodowiecki. Lithographien, Kupfer- und Stahlstiche, Porzellanmalereien. Silhouetten, Kunstblätter. Porzellan-, Bronze- und Marmorbüsten, vor allein die von TassaeK.^lfenbeyz-Mniaturmalerei. Miniaturporträts. SildcnncSaiftcif, Porzel/an-' und Eisenplaketten: seinen Freundeskreis iund .seine.Zeitgenossen, die eigene Familie, die der MendLlssoh'n-Backhmdy. Veit und Hensel. — — — Der Führen durch oie\ Moies-Mendelssohn-Gedächtnis-Ausstellung Dessau'29. die der iw Berlin voranging, strömt schon eingangs den Erdgeruch des intim Persönlichen durch den vor der Festaufführung von Nathan dem Weisen gesprochenen Prolog Arnold Zweigs aus. Dabei sucht er durch seine Gemeinden und Privaten entlehnten Kultgeräte den Bereich seiner Darbietungen auszuweiten. Auster den bekannteren überrascht die groste Zahl einmalig herbeigeschafsier "Ausgaben und Ilebersetzungen von philosophischen und ästhetischen, religionswissenschaftlichen und -praktischen, publizistischen und kritischen. bürgerlich gesetzlichen und persönlichen Schriften. Zu selteneren Kupfer- und Druckgraphiken, lithographischen und Blätterstichen. Bio- und Photographischem kommen Bitdnisse von Fürstlichkeiten und Vertretern der Humanitätsidee seiner Zeit hinzu. Diese schier überguelleude Fülle bezeugt die reiche Ideenwelt des in der reinen Vernunft begründeten Denkens, welche die Persönlichkeit des Mannes in sich barg, den Herder „wirklich ein Salz und Licht in seinem Geschlechts" nannte. So erhält sein Gedächtnis auch fernerhin das von ihn: entfachte beflügelte Leben, das sich neben der Aktivität des am gleichen Ort erwachsenen, ausschlietzlich unbegrenzten Machtwillens zu behaupten vermochte. Dr. Mar Golde. Fecienreifen der Schiller-Akademie. Die Schiller-Akademie in München, die sich in jahrelanger gemeinnütziger Tätigkeit allgemeine Anerkennung erworben hat, veranstaltet in: Verfolg ihrer kulturellen Bestrebungen auch in diesem Sommer wieder mit günstig gelegenen Ausgangspunkten an der deutschen Grenze eine "Reihe von allgemein zugänglichen Auslandsfahrten unter bester wissenschaftlicher und künstlerischer Führung. Sv im Juli eine äußerst abwechslungsreiche Fahrt nach Dalmatien mit Besuch aller Sehenswürdigkeiten von Fiume bis Cattaro und im A u g u st je eine Ferienfahrt nach London und Paris mit jeweils achttägigen: Aufenthalt, mit Stadtrundfahrten und Besichtigungen. Die Reise nach London gibt auch Gelegenbeit zum Besuch von Orford. Stratford. der Insel Wight und der Internationalen Ausstellungen in Antwerpen und Lüttich. Bon Paris aus werden Versailles. Reims und die Schlachtfelder besucht. Den Abschluß des Programms schließlich bildet eine September fahrt nach Spanien mit Ausflug nach M a r o k k o. Ausführlichen Prospekt zu diesen ebenso interessanten als billigen, allseits unterstützten Fahrten versendet gegen 15 Pfennige Portokostenlos die Verwaltung der Schiller-Akademie. München- Grünwald. Es haben 3 bis 400 Mitglieder des Verbandes den Fragebogen, der der März-Nummer dieser Zeitung angeheftet war, noch immer nicht beantwortet. Ich appelliere nochmals dringend an sie. das Versäumte baldigst nachzuholen. Sollte der Fragebogen nicht mehr in ihren: Besitz sein, so wollen sie sich von Koll. Abraham. Berlin W 50, Achenbachstr. 3. die Zusendung eines anderen Fragebogens erbitten. Die säumigen Kollegen tragen die Schuld, »citii das in "Aussicht genommene Referat über die „Eesamtlage der jüdischen Lehrerschaft" auf den: Verba ndstage nicht gehalten werden kann. M. S t e i n h a r d t. Berichtigung. In den: Aufsatz „Religiöse Verwirklichung" in der vorigen Nummer must es Seite 1. Spalte 2, Zeile 1 „G e i st i g - keit" statt „Gültigkeit" heißen. — — — Das in Nr. 6 besprochene Buch von Dr. A. Galliner „Sigismund Stern" ist im Verlag von Englert u. Schlosser in Frankfurt a. M. erschienen. Preis 7,50 mAL

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