KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1928
- Issue
- Heft 12 (22.12.1928)
- Date
- 1928-12-22
- Page
- Seite 130 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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130 tung der letzten Jahre die Harmonie und das Zusammengehörigkeitsgefühl der K. C.er so sehr hervortreten ließ wie das letzte Herrenessen und die anschließende Kneipe. Cs bedurfte keiner Reden, um diese Stimmung hervorzurufen. Mochten auch gutes Essen, guter Trank und ein gutes Tischlied zu dieser Stimmung beitragen, sie ergab sich einfach von selbst. Cs dauerte daher auch nicht lange, bis auf der anschließenden Kneipe die richtige Stimmung vorhanden war. Dabei erwiesen sich diejenigen Kartellbrüder, welche kürzlich auf der Mitgliederversammlung für die Abschaffung des Trinkzwanges eingetreten waren, als nicht die schlechtesten Trinker. Der Landesverband wird übrigens seinen Mitgliedern empfehlen, zur Kneipe künftig nicht im selbstgesteuerten Auto zu erscheinen, da er für die Folgen der Heimfahrt nicht aufkommen könnte. Alles in allem: Cs war ein wirklicher K. C.-Abend. Wir hoffen und können nach den Vorbereitungen erwarten, daß der Sylvester-Ball ebenso harmonisch und glücklich verläuft. Wir brauchen für die Stimmung am Sylvester nicht zu fürchten. Hamburger K. C.er! Euer Sylvester gehört uns! Cs ist nicht Euer Schaden. .Berichtigung. In dem Artikel „Für Ehre und Recht" auf S. 109 der K, C.-Mitteilungen ist leider bei dem am Anfang abgedruckten Lied infolge eines Druckfehlers die letzte Zeile der ersten Strophe weggeblieben. Die Zeile lautet: „Albinaenstirtungsfesi", daß die beiden letzten Zeilen dieser Strophe zusammen wie folgt lauten: Wenn wir den Ruf vernommen: Albingenstiftungssest. VZVk | Bücherscha« | | „Bruder Studio in Karrikatur und Satire", von Professor Dr. Paul Sshmank, Göttingen. Geheftet 12 RM., in Leinen gebunden 16 RM. Verlag Strecker & Schröder, Stuttgart. Der bekannte Studentenhistoriker Professor Dr. Paul Sshmank. Söttingen. der durch sein Buch ..Schultze- Ssymank" — Geschichte der Deutschen Studentenschaft — in weitesten Kreisen bekannt geworden ist, hat sich mit dem oben bezeichnten Buch auf ein völlig anderes Gebiet begeben. Wer nur eine Sammlung von fleißig zusammengetragenem Bildmaterial erwartet. wird angenehm enttäuscht sein. Zwar wird ihm dieses in sehr reichem Maße geboten (die textlichen Ausführungen sind durch 275 Bilder urkundlich belegt), doch ist dieses Bildmaterial nur eine Ergänzung der interessanten Forschung über die Künste her Karikatur und der Satire überhaupt und die Bedeutung, die auch die jeweiligen politischen Strömungen hierbei gehabt haben. Gleichberechtigt neben den Bildern stehen aber die Ausführungen des Verfassers. Wenn Sshmank im Schlußteil ein Absinken der studentischen Karikatur feststellt, so wäre es vielleicht von Wert, durch einige Begleitbilder zu belegen, daß nicht nur die studentische Karikatur, sondern überhaupt die Kunst der Karikatur in den letzten 20 Jahren in Deutschland zurückgegangen ist. Als Ganzes aber gibt das Buch ein interessantes Abbild der verschiedenen Perioden auch unserer politischen Karikatur und Satire. In Einzelheiten wird man jedoch Sshmank widersprechen müssen. Schon sein eigenes Bildmaterial beweist, daß es doch nicht ganz so ist, wie er im Text aussührt, daß mit der Gründung der Studentenschaft auch die Karikatur das ernste Streben der Studentenschaft anerkannte und schwieg. Die Kritik an der Deutschen Studentenschaft hat allerdings dieses Ereignis wohl allgemein übergangen. Dies schließt aber nicht aus, daß darum die studentische Karikatur immer noch — wenn vielleicht auch künstlerisch weniger vollendet — auch in den letzten Jahren vorhanden war. Es wäre vielleicht nicht uninteressant gewesen, auch einige Scherze, Karikaturen und Satiren, die sich mit der Iudenfrage befassen, in die Sammlung aufzunehmen. Wir möchten dem Buch, dessen Reproduktionen ganz ausgezeichnet ausgeführt sind, in Studenten- und künstlerisch interessierten Kreisen weiteste Verbreitung wünschen. tz. B. Steckbrief 1. Dr. Adolf Lißner (Sprev., Hans.), z. Zt. Berlin? 2. Dr. Josef Halle (Bad.-H.), fr. Münster i. W. 3. Walter Reuseld (Reo-Frib.), z. Zt. Magdeburg? 4. Hans Grünewald (Stauf.), fr. Oberkassel? 5. Otto Mendel (Hans.), Plauen i. Vogtld.? 6. Dr. Werner Leubotzki (Thur.), fr. Stettin? 7. Dr. Joachim Kleinschmidt (Frib.), fr. Königsberg, Pr.? 8. Dr. Benno Block (Sprev.), fr. Bielefeld? 9. Dipl.-Ing. Marcel Zivi (Bad.-K.), fr. Berlin? 10. Dr. Fritz Rothenhild (Lic.), fr. Berlin? 11. Dr. Kurt Cisenmann (Raff. Vav), fr. Paris? 12. Heinz Gersmann (Lic.), fr. Halberstadt? 13. Heinz Wolfs, Worms, Siegfriedstr. 44? Alle Kbr.Kbr., denen diele Adressen bekannt sind, werden um umgehende Mitteilung gebeten. Dr. Fritz Riesenfeld-Hirschberg, Berlin W 30, Mohstr. 32. iKttedlzinischer Stellennachweis! Leiter: Dr. Fritz Sttesenfeld - Hirschberg II II F >ch rzt für innere Krankheiten II II Berlins 30, Mohstr. 32 || II Telephon: B5 Barba ossa 0580 II II Sprechstunden: 16-18. || : 1. Vertreter für Weihnachten gesucht. 2. Chir.-Assistentenstube an gut Vorgebildeten zu vergeben (selbständiger Operateur). 3. Patholog.-anatom. Volontärassistentenstelle zu besetzen. Ctw. Vorbildung erwünscht. 4.. Allgemein-Praxis in Großstadt unter günstigen Bedingungen durch Todesfall zu übernehmen. 5. Interne Praxis in Oberschlesien durch Todesfall zu übernehmen. 6. Zahnarzt sucht Sozietät oder Llebernahme in Berlin. Kapital vorhanden. 7. Gut vorgebildeter Assistent sucht bezahlte Ausbildungsmöglichkei in operativer Gynäkologie. | 3urirt!Tchcr Stellennachweis | Gerichtsassessor, der zur Zeit vertritt, beide Examina voll befriedigt, sucht Lilfsarbeiterschaft.