KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1928
- Issue
- Heft 12 (22.12.1928)
- Date
- 1928-12-22
- Page
- Seite 129 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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129 Die gemeinen Voykottbestrebungen der völkischen Korporationen, die unseren jungen Vundesbrüdern den Verkehr in den gewohnten Lokalen erschweren, macht es uns Alten Herren zur Pflicht, unserer l. Verbindung durch Schaffung eines würdigen Verbindungsheimes zur Seite zu stehen. A. H. V. Albingia. Wir hatten die Freude, aus unscrm am 15.—1(5. Dezember d. Fs. abgehaltenen 10. Stiftungsfest mit wenigen Ausnahmen säst sämtliche Bundcsbrüder begrüßen zu können, sowie eine Reihe von Kartellbrüdern und Gästen, die uns nahestehen. Das Herreneffen am Sonnabend abend nmrde von Vbr. Fritz Hirschfeld mit einigen begrüßenden Worten eröffnet. Nachher hielt Vbr. Stein die Festrede. in der er einen Rückblick auf die Verbindungsgcschichtc warf und uniern lb. dahingegangenen Vbr. Erich Leiser herzliche Worte des Gedenkens nachries, an dessen Grabe der Vorstand am 10. Gründungstage einen Kranz in den Verbindungsfarben hat nicderlegen lassen. Nachher sprach Kbr. Rösenow für den GA. Fm weiteren Verlauf des Abends erschienen zu unserer Freude als Vertreter des GA. noch Vbr. Holländer und Kbr. Verlock, die infolge einer Sitzung nicht früher hatten kommen können. Vbr. Holländer, der zum ersten Mal als Vundesbruder in ttnserm Kreise weilte, erfreute uns trotz der vorgerückten Stunde durch eine Anspräche, in der er sich selbst als „jüngsten Albingen" bezeichnete. Während des Essens war die von Vbr. Stern im Auftrag des Vorstandes verfaßte Festschrift verteilt worden, die u. a. einen Abriß der Verbindungsgeschichte, die Albingenlieder und ein vollständiges Mitgliedcrverzeichnis enthält. Eine von den Bbr.Bbr. Blank, Kaufmann und Rychwalski verfaßte Bierzeitung fand großen Anklang und wird ebenso wie die Festschrift und das Protokoll der Mitgliederversammlung des nächsten Tages sämtlichen nichterschienenen Bundesbrüdern noch zugehen. In der Mitgliederversammlung am Sonntag vormittag wurde der bisherige Vorstand in der alten Zusammensetzung debattelos und einstimmig wiedergewählt. An die Mitgliederversammlung schloß sich ein gemeinschaftliches Mittagessen. Am Rachmittag waren die Vundesbrüder mit ihren Damen im Hotel Kaiserhof zum Tee zusammen. Alle Teilnehmer werden das Gefühl haben, daß es ein wohlgelungenes Fest war, das Vundesbrüderlichkeit und Zusammengehörigkeitsgefühl aufs neue gestärkt hat. Auch diejenigen Bundes- und Kartellbrüder und die Philister, die am Kommen verhindert waren, hatten ihre Anhänglichkeit durch Briefe und Telegramme bewiesen. Wir blicken aus ein schönes Fest zurück in dem Bewußtsein: die Verbindung Albingia lebt nicht mehr, aber der Albingengeist lebt 'in den Mitgliedern weiter. Albingia 8U8pen8a vivat ilnreatque Albingia in selernum. A.H. B. Makaria, Greifswald. Am 17. und 18. November feierten wir in Berlin das 9. Stiftungsfest unserer suspendierLen Verbindung. Zu unserer großen Freude fanden sich dieses Mal fast sämtliche Makaren in Berlin ein, indem sie zum Teil sogar von weither kamen, um nach langen Jahren wieder mit ihren Bbr. Vbr. Zusammensein zu können. Am 17. November fand abends ein Herrenessen statt, zu dem wir auch den Vorstand und mehrere Mitglieder des A. H. V. Albingia begrüßen konnten, mit dem wir durch die gemeinsamen Berliner Monatsabende besonders verbunden sind. Da bei unserem kleinen A. H. V. die Bundesbrüderlichkeit durch persönliche Freundschaftsbande eine besonders herzliche ist, nahm der Abend einen äußerst harmonischen Verlauf, so daß in der am nächsten Vormittag stattgefundenen Generalversammlung auf besonderen Antrag der auswärtigen Bbr. Bbr. beschlossen wurde, alljährlich unser Stiftungsfest in ähnlicher Weise zu begehen. Provinzialverband Brandenburgischer SK. C.er. Am 29. Rovember d. Fs. wurde das neue K. C.-Heim durch einen zwanglosen Bierabend eröffnet. Der Besuch dieses Abends bestätigte unsere Erwartung, daß das gemütliche Klubheim geeignet ist, auch solche Kartellbrüder wieder hcranzuziehen, die in den letzten Fahren weniger zu K. C.-Veranstaltungen gekommen waren. Auch der Tanztee am 9. Dezember d. Fs. war von mehreren hundert Kartellbrüdern mit ihren Damen besucht. Die Räume sind nicht nur für offizielle Veranstaltungen bestimmt, sondern stehen den Kartellbrüdern auch sonst jederzeit zu zwanglosem Besuch zur Verfügung. Soweit die Klubrüume nicht anderweitig benötigt" werden, werden sie auch an die in Berlin bestehenden Vereinigungen von K. C.ern sowie an einzelne Kartellbrüder für private und familiäre Veranstaltungen vermietet. Diesbezügliche Wünsche sind an den Hauswart, Kbr. Fritz Phiebig (Sprev.), Berlin- Wilmersdorf, Ludwigkirchstr. Na, zu richten. Fm übrigen wird die Verwaltung des K. C.-Heims von einer Kommission geführt, die vorläufig aus den drei Vorstandsmitgliedern des K. C.-Klübbeim-Vereins, nämlich den "Herren Kbr.Kbr. Ludwig Mayer lLic., Rh.-Sil.), Dr. Martin Sternberg (Sprev.) und Martin Löwenberg (Vin.) besteht. Die Telefon-Nummer des K. C.-Heims ist Bismarck 2725. Am Mittwoch, den 9. Januar 1929, spricht Herr Dr. Vamberger über das Thema „Die geistige Gestalt Moses Mendelsohns". Ende Januar soll die eigentliche offizielle Einweihung in Gestalt eines Herrenessens stallfinden. Hanseatischer Landesverband des K. C. Der Hanseatische Landesverband gab am 5. Dezember wie alljährlich sein Herrenessen. Daß das winterliche Herrenessen ebenso wie die sommerlichen Varkassenausflüge zum festen Fahresprogramm gehört, beweist schon die Beliebtheit dieser Veranstaltung. Ungefähr die Hälfte aller Hamburger K. C.er nahm auch in diesem Fahre teil; etliche andere hatten ihr Fernbleiben durch berufliche und anderweite Verhinderung entschuldigt. Doch nicht die Teilnehmerzahl ist für uns entscheidend, sondern der Geist und das Gelingen der Veranstaltung. Und gerade aus diesem Gesichtspunkt heraus muß gesagt werden, daß kaum eine Veranstal- Alleinige Inseraten-Annahme für das K. C.-Adreßbuch 1929 Richard Meyer, Berlin W 35, Kurfürsten sfr. 43 Telefon: Lützow 1357