KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1928
- Issue
- Heft 12 (22.12.1928)
- Date
- 1928-12-22
- Page
- Seite 126 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2822870-2822914-2822923--565-2823610- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
126 Im Anschluß an diese Besprechung kamen noch aildere Dinge zur Sprache, die der Klärung und Vereinigung bedürfen und über die wir demnächst in der Oesfentlichkeit des K. C. mit allem Freimut sprechen werden. Handelt nach unserer Mahnung, bevor sie euch mit deutlichen Worten von Außenstehenden entgegengerufen wird! V. Es dämmert. D. St. V. — Unter dieser Ueberschrift wird in der „Kölnischen Volkszeitung" über eine Sitzung der Korporationsverbände der „Deutschen Studentenschaft" berichtet, die sich mit der Entwicklung der „Deutschen Studentenschaft" befaßte. Die Schwierigkeit der finanziellen Lage, — zurückzuführen auf das Fehlen der Zwangsbeiträge, die nunmehr nur noch in Bayern und Württemberg erhoben werden dürfen — und die evtl. Wiedererlangung der staatlichen Anerkennung in Preußen sind die zwei Fragen, über die dort Klärung herbeigesührt werden sollte. Die finanzielle Lage wird als u n g ü n st i g geschildert, da von den Korporationsverbänden und den Verbindungen kaum auf Unterstützung zu rechnen ist. Politisch wichtiger sind Erscheinungen, die bei der Behandlung der Frage der staatlichen Anerkennung ausgetreten sind, trat doch die sehr starke „Deutsche Burschenschaft" für die unbedingte Wiedererlangung der staatlichen Anerkennung ein, selbst bei Ausgabe des völkischen Prinzips. Damit ist die Spaltung des Waffenrings und der „D ' :r t s ch e n Studentenschaft" vollzogen. Die Vertreter der katholischen Studentenvereine traten jedoch sogar der Entschließung der D.V. nicht bei, da sie weitergehend eine ausdrückliche Bejahung des heutigen Staates und eine in politischer und weltanschaulicher Hinsicht wahrhaft neutrale Haltung von der D. St. verlangten, — eine Voraussetzung ihrer Mitarbeit, die ihnen heute nicht gegeben erscheint. Vierzehn meist schlagende Verbände bleiben dagegen auf dem reaktionären Standpunkt, mit allen Mitteln die Opposition gegen Minister Becker fortzusctzen, d. h., eine Aenderung des bestehenden Zustandes abzulehnen. iVerbaDdsnqchrichteD i —.- ■< (Die „Verbandsnachrichten" für die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 15. Januar 1929 an die Schriftleitung einzureichen.) Neo-Friburgia, Freiburg. Die ersten Wochen des Winter-Semesters sind vorüber und verheißen einen fröhlichen und erfolgreichen Verlauf. Von der großen Ak.ivitas des Sommer-Semesters erschien zwar nur die „bessere" Hälfte (19) wieder. Als Ergebnis unserer Keiltätigkeit sind in diesem Semester die Aktivmeldungen der Herren stud. med. K. E. Kah aus Gießen und stud. jur. A. E. Fischet aus Karlsruhe i. B. zu verzeichnen. Danach zählen zu unserer Aktivitas 4 a. B. a. B., 15 Brander und 2 krasse Füchse. So bedauerlich es ist, daß von den Sommer-„Gästen" eine ganze Reihe unserer l. Neo-Friburgia untreu wurde, so können wir doch mit Genugtuung feststellen, daß der hiergebliebene „Stamm" (mehr als zwei Drittel der Sommerconfuxia ei"e gedeihliche Weiterentwicklung unseres Bundes gewährleistet. Wir beurlaubten zu einer l. K. V. Thuringia unsere l. a. V. a.B. Elsberg, Fränkel, Löwenthal und Poppelauer; zu einer l. K. V. Rheno-Silesia unsere l. a.B. a.B. Daniel, Marx und Salm; zu einer l. K.V. Sprevia unsere l. a.B. a.B. Iacoby und Klein. Generalurlaub erhielten unsere l. a. B. a. B. Friedheim und Lewinthal (Paris). Ueberwiesen wurden einer l. K. V. Lhuringia die Brander Gerber, Rosenbaum und Schein; einer l. K. V. Licaria die Brander Dörnberg und Goldmann; einer l. K. V. Sprevia die Brander Kiwi und Schei- Auf dem Schlußkonvent des vorigen Semesters wurde inaktiviert unser l. a. B. Hahn. Wir philistrierten unsere l. i. a. B. i. a. B. Dr. G. Rosenthal, Dr. F. Leopold, Dr. A. Ehrlich und Referendar F. Kaiserblüth. Zum bestandenen Referendar-Examen gratulieren wir Kaiserblüth recht herzlich und danken ihm und allen anderen Bundesbrüdern, die Bausteine für unser ersehntes Verbindungshaus gestiftet haben. Vivant 8equente8l Die Hausfrage harrt noch immer ihrer Lösung und wird immer dringlicher. Die Zahl und die Summe der eingegangenen Spenden und Zeichnungen mehrt sich zwar noch täglich, doch haben unbegreiflicherweise eine ganze Reihe von Bundesbrüdern die mehrfachen Anfragen wegen der Art und Höhe der von ihnen zu erwartenden Beteiligung an der Schaffung eines Verbindungshauses nicht beantwortet. Auch an dieser Stelle bitten wir die bisher noch Säumigen, umgehend an den Vorsitzenden des A. h.V. Friburgo- Ghibellinia, Dr. Erwin Rosenow, Berlin SW 61» Belle-Alliance-Str. 23, in der Hausangelegenheit zu schreiben. Auf dem B. C. vom 29. Oktober wurden die interimistischen Chargen folgendermaßen besetzt: X a.B. F. Ullmann, zugleich S.W. XX a. B. Kl. Dreher, zugleich F. W.. Sp. W. XXX a. V. H. W. Mchcrhoff F. M. f. C. u. S. a. B. Goldblum, zugleich K. W. Hochschulpolitischer Vertreter wurde unser Brander Lichtenstein. Die wichtigste Veranstaltung dieses Semesters war bisher die offizielle Semester-Antrittskneipe am 15. November, bei der unsere ortsanwesenden A. H. A. H. ohne Ausnahme sowie Vertreter der hiesigen Phrlisterschaft teilnahmen. Unsere l. K. V. Bavaria chargierte bei dieser Gelegenheit und bewies hiermit aufs neue das gute Verhältnis zu unserer l. Heidelberger K. V. Der Abend nahm einen schönen und feuchtfröhlichen Verlauf. Der Erwähnung wert ist noch ein wohlgelungener Ausflug nach dem alten Städtchen Staufen, den wir am Ällerheiligen-Tage bei herrlichem Wetter zur Erprobung des guten „Neuen" unternahmen. Das Wochenende verbringen die Bundesbrüder in gewohnter Weise meist in öer herrlichen Umgebung