KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1928
- Issue
- Heft 11 (15.11.1928)
- Date
- 1928-11-15
- Page
- Seite 116 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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116 Karl Schwarz: Die Juden in der Kunst. Mit Bildtafeln in Tiefdruck und 9 Textbildern. Holzfreies Papier, in Ganzleinen gebunden. — Der Heine-Bund, Eine jüdische Buchgemeinde. Berlin W 57, Pallasstr. 10/11. (Interessenten erhalten kostenlos Prospekte.) — Mitgliedsbeitrag für die vier Iahresreihenbände RM. 14,—, bei vierteljährlicher Zahlung RM. 3,75. Eine Parallelausgabe des Buches für Nichtmitglieder ist im Welt-Verlag, Berlin, erschienen und durch jede Buchhandlung zu beziehen. Preis RM. 8.— (gleiche Ausstattung). Auch dieser neue Band des Heine-Bundes schließt sich seinen Vorgängern würdig an. Alleinige Inseraten-Annahme für das K. C.-Adreßbuch 1929 durch: Richard Meyer, Berlin W 35, Kurfürstenstr. 43 Blodigs Alpenkalender 1929. Format 18X25,5 cm. 100 Bilder mit Begleittexten, 4 einfarbige, 2 farbige Kunstdruckbeilagen, 4 Anstiegsblätter, 2 geologische Blätter, 1 wetterkundliches Beiblatt Preisrätselbild usw. Preis nur RM. 2.80. (Verlag des Blodigschen Alpenkalenders, Paul Müller, München 2 NW 8.) Dieser Alpenkalender trägt den Namen Dr. Blodigs, den man in alpinen Kreisen nur mit Achtung nennt. Der von ihm herausgegebene Kalender erscheint bereits zum vierten Male. Die Anlage wie auch die Zusammenstellung der Bilder ist mit Sorgfalt und Geschick erfolgt. Die lockende Schönheit der Alpenwelt geleitet uns in herrlichen Bildern durch das ganze Jahr. Bilder von der schreckhaft-großartigen Hochgebirgswelt wechseln mit denen der lieblich-schönen Natur. Haben an den ersteren die Bergsteiger und Hochtouristen ihre Augenweide, bieten die anderen sogen. „Talschleichern" große Freude. Die Anschaulichkeit der Bilder wird durch den jedem Bilde beigegebenen Text belebt. Lin Preisrätselbild lockt zum Mitraten. Als besondere Beigaben sind dem Kalender 4 einfarbige und 2 farbige Kunstdruckbeilagen beigefügt, die allesamt als schöner Wandschmuck anzusprechen und des Einrahmens wert sind. Dieser Blodigsche Alpenkalender ist nur zu empfehlen, er wird dem Inhaber des Kalenders ein recht angenehmer Begleiter durchs neue Jahr sein. Die Wirtschaftshilfe der Deutschen Studentenschaft 1926—1928. Verlag Walter de Gruhter 6- Co., Berlin und Leipzig 1928, 8». 130 S. Zum dritten Male seit ihrem Bestehen (1921) unterbreitet die Wirtschaftshilfe der Deutschen Stu¬ DENKT BEI FREUDIGEN UND TRAURIGEN ANLASSEN DES g C.-HILFSFONDS dentenschaft, in der die studentische Wirtschafts- und Fürsorgearbeit für das ganze Reich einheitlich zusammengefaßt ist, der Oeffentlichkeit einen eingehenden Arbeits- und Rechenschaftsbericht. Es ist sehr zu begrüßen, daß sie diesen Bericht in Buchform allen Kreisen zugänglich macht, denn in dieser aus der wirtschaftlicheu Not der Nachkriegsjahre herausgewachsenen Arbeit handelt es sich um Lebensfragen unserer Universitäten und Hochschulen. In der Studienstiftung des deutschen Volkes ist zum ersten Male der Versuch gemacht, das Problem des Aufstiegs und der Auslese der Besten praktisch anzupacken und einer Lösung entgegenzuführen. Die Studentenhäuser, über die in diesem Jahre zum ersten Male ausführlich berichtet wird, dienen derselben Aufgabe. Und wenn es der Wirtschaftshilfe bzw. den ihr angeschlossenen 51 studentischen Wirtschaftsorganisationen, die an den Hochschulen die eigentlichen Träger der Arbeit sind, wirklich gelingt, diese Häuser, den politischen Tageskämpfen entrückt, als wirkliche Heime für alle Studierenden, als weithin wirkende geistige Zentren, auszubauen, dann werden sie zu Marksteinen werden, in der Entwicklung unseres akademischen Lebens. So offenbart sich in der Wirtschaftshilfe ein großes und bedeutendes Stück studentischer Erziehungsarbeit. Das zeigen vor allem auch die Darlegungen über die brennendsten akademischen Berufsfragen. Was z. B. über die Ueberfüllung der Hochschulen an Hand sorgfältig bearbeiteten statistischen Materials gesagt wird, sollte gerade jetzt, wo diese Frage im Vordergrund des Interesses steht, überall Beachtung finden. Es ist in erster Linie der tatkräftigen finanziellen Hilfe des Reiches zu danken, daß dies von Jungen und Alten gleichmäßig getragene Werk akademischer Gemeinschaftsarbeit so wachsen und wirken konnte. Bedauerlich aber wäre es, wenn die deutsche Wirtschaft, die früher einen erheblichen Anteil an der Aufbringung der Mittel genommen hat, sich auf Grund dieser Reichshilfe mehr und mehr ihrer Verantwortung ledig fühlen würde. Im Gegenteil, die roßen Aufgaben, die in der studentischen Wirtschaftsilfe noch zu lösen sind, erfordern von allen Kreisen des Volkes opferbereite Hilfe. Die Kräfte, die das Werk tragen, müssen noch viel stärker werden, wenn das gesteckte Ziel erreicht werden soll. Steckbrief Wer kennt die Anschriften folgender K. C.er? 1. Dr. Karl Dannenberg (Bad.-K.), früher Frankfurt a. M. 2. Dr. Bruno Mendelssohn (Frib.), fr. Berlin 3. Fritz Schwarz (Sil.), fr. Berlin-Steglitz. 4. Dr. Adolf Lißner (Sprev., Hans.), fr. Posen. 5. Dr. Josef Halle (Bad.-H.), fr. Münster i. W. 6. Walter Neufeld (Neo-Frib.), f. Oschersleben. 7. Hans Grünewald (Stauf), fr. Oberkassel (Oberhessen). 8. Dr. Alfred Walter (Thur.), fr. Breslau. 9. Dr. Otto Mendel (Hans.), fr. Plauen i. V. 10. Dr. Werner Lachotzki (Thur), fr. Stettin. 11. Dr. Joachim Kleinschmidt (Frib), fr. Königsberg/Pr. 12. Dr. Benno Bloch (Sprev.), fr. Bielefeld. 13. Dipl.-Ing. Marcel Zivi (Bad.-K.), fr. Berlin. 14. Dr. Fritz Rothschild (Lic.), fr. Berlin. Alle Kbr. Kbr., die diese Adressen kennen, werden um umgehende Mitteilung an den Unterzeichneten dringend gebeten. Dr. Fritz Riesenfeld-Hirschberg, Berlin W 30, Mohstr. 32.