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KC-Mitteilungen · 1928-10-15 · Heft 10 (15.10.1928) · p. Seite 101

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1928
Issue
Heft 10 (15.10.1928)
Date
1928-10-15
Page
Seite 101 (sequence 7)
Language
German
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101 sehnen und deshalb die Verbindungen aufsuchen. Wer es aber ernst meint mit der Jugend und mit der Zukunft, der muß unseren jungen Studenten neue Wege weisen und sie nicht im Banne einer veralteten Romantik die schönste Zeit ihres Lebens verträumen lassen. Der typische Couleurstudent von einst darf nicht mehr das Vorbild unserer heutigen. Studenten sein. Das Gesicht der Welt hat sich geändert, und auch das Gesicht des Studenten muß ein anderes Aussehen bekommen, wenn es nicht von der Umwelt als Karikatur betrachtet werden will. Vielleicht war der Beschluß des Kösener S. C. ein kleiner Anstoß zu neuer Arbeit für den Fortschritt im inneren Verbindungsleben. Das Gute, das der S. C. begonnen hat, dürfen wir getrost übernehmen, nicht weil es vom S. C. kommt, sondern weil es gut ist. Und im Guten müssen wir fortschreiten, auch vor den andern und gegen die andern. Denn nicht ihre Liebe ist unser Ziel, sondern die Freiheit des Handelns, die allein die Grundlage unserer studentischen Gleichberechtigung sein kann. Dr. F. Cohn (Rhen.-Pal.) 3 Verbandsnacfiricfiten £ (Die „Verbandsnachrichten" für die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 10. November an die Schristleitung einzureichen.) „Spredia", Charlottenburg. Der Schluß des Semesters verlief äußerst harmonisch. Mit unseren Damen führte uns ein mit einer Motorbootfahrt verbundener Exbummel zusammen. Trotzdem die Beteiligung seitens der Inaktiven und A. H. A. H. äußerst gering war, verlief die Veranstaltung so nett und stimmungsvoll, so daß alle Teilnehmer sich ihrer gern erinnern werden. — Am 17. Juli hatten wir die Freude, Herrn Prof. Elbogen als Gast auf der Verbindung zu begrüßen, der uns einen sehr interessanten Vortrag hielt mit dem Thema: „Die Genisah, eine Fundgrube unbekannter hebräischer Literatur". Auf dem Schlußkonvent dechargierten die Chargen und Wartschaften. Die Wahl der F. C. hatte folgendes Ergebnis: X a. B. Polak (Rhen.-Pal.) XX a. B. G. Reumann (Rhen.-Pal.) XXX a. B. Karl Meyer (Rhen.-Pal.) Veranlaßt durch die Auflösung des A. H. B. „Sitesia" meldete unser Kbr. Walter Hirsch (Sil.) die Einbänderleute des A. h. B. „Silesia" bei uns aktiv, um ihnen somit die Möglichkeit zu geben, in den A. H. B. „Sprevia" überzugehen. Unser l. i. a. B. Lange bestand sein Referendarexamen, wir philistrierten unfern l.i.a. B. Georg Schlesinger und inaktivierten unfern l. i.a.B. Heinz Wolfs (Rhen.-Pal.) Das Semester beginnt wieder am Montag, den 22. Oktober mit dem Antrittskonvent. Wir bitten alle Kbr. Kbr., die im Winter in Berlin studieren wollen, spätestens zu diesem Termin anwesend zu sein, da wir noch in derselben Woche unser Stiftungsfest begehen. Landesverband Pfälzischer K. C.er. Der L. V. Pf. K. C.er hatte seine Mitglieder zu einer Zusammenkunft die gleichzeitig als Keil-Offizium gedacht war, am 30. September 1928 nach Bad Dürkheim einberufen. Ein großer Teil der Pfälzer K. C.er, auch einige Mannheimer und Wormser Kartellbrüder waren erschienen. Die Zusammenkunft verlief programmäßig und gemütlich. Am Vormittag fand der Generalkonvent statt, bei welchem zu den aktuellen Verbandsfragen, insbesondere zu den in dem Fragebogen enthaltenen und die Landesverbände interessierenden Fragen Stellung genommen wurde. Es wurde mit Interesse diskutiert. Die Beschlüsse wurden in einer Resolution an den G. A. niedergelegt und sollen zum nächsten K. C.-Tag als Anträge eingereicht werden. Die Neuwahl zeitigte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Kbr. Dr. Kehr, Lic., Kaiserslautern, 2. Vorsitzender: Kbr. Dr. Samuel, Lic., Frankenthal, Schriftführer: Kbr. Fr. Wertheimer, Lic.-Nass., Kaiserslautern. Anschließend fand im Kurhaus ein vorzügliches gemeinsames Mittagessen statt. Kbr. Simon, Bad.» Lic., Bad Dürkheim, der auch in dankenswerter Weise die Vorbereitungen übernommen hatte, hielt eine sehr nette Begrüßungsansprache. Den Nachmittag verbrachten die Kbr. Kbr. in fröhlicher Stimmung beim Tanztee im Kurhaus. A.H.V. Friburgv - Ghibellinia. Auf das September-Rundschreiben wegen der Schaffung eines Freiburger Verbindungshauses sind eine ganze Reihe von kleineren srind größeren Zeichnungen eingegangen. Es ist aber noch längst nicht von allen Bundesbrüdern die notwendige Antwort erfolgt, ob und in welchem Amfange auf die pekuniäre Lilfe eines jeden zu rechnen ist. Zur erfolgreichen Durchführung des Lausprojektes ist es aber unerläßlich, daß die bisher noch ausstehenden Antworten schleunigst an den Vorsiyenden des A. L. V. I)r. Erwin Rosenow, Berlin SW 61, Belle-Alliance- Straße 23, gesandt werden. Zahlungen für das Lauskonto sind zu richten an l)r. Siegfried Lein, Freiburq i. Br., Friedrichstr. 45, Postscheckkonto: Karlsruhe Nr. 31024. Zur Mitgliedschaft der „Akademischen Gesellschaft zur Förderung der Freiburger K. C.-Verbindung" haben sich bereits eine Anzahl von Bundesbrüdern und Nichtbundesbrüdern gemeldet, sodaß die offizielle Gründung demnächst erfolgen kann. Es wird gebeten, geeignete Persönlichkeiten, die für die Mitgliedschaft der Akademischen Gesellschaft in Frage kommen, dem Vorstand des A. L. V. namhaft zu machen. Für das kommende Winter-Semester ist nach den dem Alten Lerren-Verband gewordenen Mitteilungen mit einer zahlreichen und strammen Aktivitas in Freibürg zu rechnen. A. H. V. Albingia. Zn diesem Jahre feiert unser Bund sein 10. Stiftungsfest. Wir haben an sämtliche Bundesbrüder eine Anfrage7gerichtet, ob das Fest in

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