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KC-Mitteilungen · 1928-09-13 · Heft 9 (13.9.1928) · p. Seite 82

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1928
Issue
Heft 9 (13.9.1928)
Date
1928-09-13
Page
Seite 82 (sequence 6)
Language
German
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200 Meter offen: 1. Emanuel (Bin.) 24,5 2. Woog (Vin.) 24,9 3. Weher (Rh.-Sil.) 25,2 400 Meter offen: 1. Emanuel (Vin.) 57,2 2. Pollak (Rh.-Pal.) 57,9 3. Horn (Rh.-Sil.) 800 Meter offen: 1. Friedemann (Vin.) 2:13,2 2. Sachs (Rh.-Pal.) 2:24,1 3. Horn (Rh.-Sil.) 2:27 3000 Meter offen: 1. Friedemann (Vin.) 11:10,8 2. Peckel (Rh.-Sil.) 11:14,2 3. Becker (Frib.) 11:22,8 110 Meter Hürden: 1. Friedemann (Vin.) 20,9 2. Grunsfeld (Sax.-Bav.) 22,9 3. Marx (Nass.) 22,9 Weitsprung offen: 1. Marx (Nass.) 5.57 2. Grunsfeld (Sax.-Bav.) 5,51 3. Hitler (Sprev.) 5,28 Hochsprung offen: 1. Marx (Nass.) 1,51 2. Hahn (Thur.) 1,47 3. Oppenheim (Bav.) 1,46 Kugelstoßen offen: 1. Bloch (Bav.) 9,41 2. Neufeld (Lic.) 9,16 3. Pollack (Rh.-Pal.) 8,96 Diskuswerfen offen: 1. Pollak (Rh.-Pal.) 25,95 2. Dreher (Neo-Frib.) 25,35 3. Bloch (Bav.) 25,00 Speerwerfen offen: 1. Pollak (Rh.-Pal.) 35,75 2. Stammer (Thur.) 33,76 3. Becker (Bin.) 31,89 Fünfkampf: 1. Pollak (Rh.-Pal.) 153 Punkte 2. Grunsfeld (Sax.-Bav.) 138 Punkte 3. Neufeld (Lic.) 127 Punkte Handball: Neo-Friburgia : Bavaria 4:0 Faustball: 1. Nassovia 2. Licaria. 4X100 Meter-Staffel: 1. Dineta 47,4 2. Rheno-Palatia 48,2 3. Bavaria 48,8 Olympische Staffel: 1. Vineta 4:02,2 2. Rheno-Palatia 4:04,4 3. Rheno-Silefia 4:32,8 Schweden st affe l: 1. Vineta 2:14 2. Rheno-Silesia 3. Rheno-Palatia. H.P. Noch ein Wort zur Frage Schneefchnlzlonf im K. C. Von Dr. mcd. Ludwig B a l l i n (Lic.) Im K. C. kann das Fechten niemals vom allgemeinen Sport verdrängt oder erseht werden; damit wäre der Verband eines seiner Grundpfeiler beraubt. Aber es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, daß Sport, besonders auch das Fechten, nur dann erfolgreich ausgeübt werden kann, wenn die allgemeine Ausbildung des Körpers nicht vergessen wird. Jeder Leichtathlet, Boxer, Ruderer und Fechter muß daneben zum mindesten Gymnastik treiben. Nur dann bleibt er beweglich, sein Herz und seine Lungen können den Anstrengungen der einzelnen Sportart gewachsen sein. Es ist daher die Aufgabe jeder Korporation, besonders neben dem Fechten auch die Körperübung zu pflegen, die den durch die geographische Lage der Stadt gegebenen Möglichkeiten entspricht. Wie man in Königsberg und Hamburg am liebsten "segelt, in Berlin, Bonn oder Würzburg schwimmt und rudert, so zieht man in den süddeutschen Universitäten wie München und Freiburg im Sommer in die Berge und im Winter zum Schneeschuhlaufen. Und gerade im Winter, wo man früher die Stadtmauern nie verlassen hat, ihn jetzt in Bars und Tanzdielen zubringt, soll man die Gelegenheit nicht versäumen, seinen Geist und Körper im Freien zu tummeln. Der Aufsatz von Bbr. Schwarz „Der Schneeschuhlauf" veranlaßt mich, gerade zu diesem Thema noch einige Bemerkungen zu machen. Denn es ist besonders der Skilauf, der an den jungen K. C.er die Anforderungen stellt, welche der Verband von ihm fordert. Bergsteigen und Skilaufen sind die Könige des Sports. Nirgends ist Naturgenießen und Schulung der Persönlichkeit und des Körpers so harmonisch vereint. Tennis, Leichtathletik, Boxen und Fechten sind immer auf den gleichen Platz gebannt, während der Skilauf, gleichsam wie die freien Berufe, in Regionen führt, in denen Jeder sein eigener Herr ist. Der K. C. braucht Persönlichkeiten. Harte, im Lebenskampf widerstandsfähige Männer werden in den Bergen herangebildet. Der Schneeschuhlauf steuert vor allen Dingen der Verweichlichung. Man muß seinen Rucksack und seine Skier selbst auf die Hütte tragen. Dort erwarten den müden Wanderer meist Matratzen- oder Strohlager. Falls die Unterkunft, was auf gewissen Hütten oft der Fall ist, beschränkt ist. muß man auch mit dem Tisch, der Bank oder dem Fußboden, dem Rucksack als Kopfkissen und dem Mantel als Decke, vorlieb nehmen. Einfache Kost ist selbstverständlich, ebenso soll auch die Kleidung nur praktisch und nicht „dandhhaft" sein. Wenn ein Anfänger im Skilaufen öfters als ihm lieb ist mit dem Schneeboden Bekanntschaft macht, sich gar mal bei einem Sturz die Sehnen etwas zerrt oder die nur leichtes Schuhwerk gewöhnten Füße Blasen bekommen, so muß er manchmal auf die Zähne beißen, um seinen Kameraden die Tour nicht zu verleiden. Auch ältere, routinierte Läufer sind keine Götter, möchte ich zum Trost für die Skisäuglinge sagen. Die Ausübung des Schneeschuhlaufes kämpft aber nicht nur erfolgreich gegen die Verweichlichung vieler Muttersöhnchen, sondern fördert den Mut. die Entschlußkraft, stärkt das Selbstbewußtsein. Mutig muß man sein, um über unvorhergesehene Hindernisse im Gelände, wie kleine Wasserläufe, Gräben und Fels»

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