KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1927
- Issue
- Heft 5 (15.5.1927)
- Date
- 1927-05-15
- Page
- Seite 25 (sequence 3)
- Language
- German
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25» Abend wurde durch Tanz und lustige Bortrüge ausgefüllt. Wir buffen, daß sich unsere omste bei uns wohlgesilhlk Huben und das» wir unser diesjährige« Sommerfest in einem welkten «reise in derselben lsiemütlichkeit werden abhulten rönnen. Wer ist „Auslandsdeutscher" im Sinne der Stttdentenschaftssatzung? Die Studentenschaft der Universität Bonn hatte den Kuklusminister Dr. Becker um eine amtliche Interpretation der Begriffes „'Auslandsdeutscher" im Sinne der Studentenschaftssatzung gebeten. Der Kultusminister hat darauf folgendes bestimmt: „Ausländsdeutsche" im Sinne der Satzung sind alle außerhalb deS Reichsgebietes beheimateten Studenten, deren Zugehörigkeit zur deutsche,» Klllturge«lleiilschaft durch Sprack)«', Bildung und Beketlirirris zu dieser lhenreiuschaft erweisbar ist. Diese Kennzeichen bilden die alleiutge Voraussetzung dafür, ob jemand unter den Begriff der auslandsdeutschen Studenten fällt. Oesterreichische Staatsbürger find als Ausländsdeutsche zu behandeln, wenn lie sich nich? *u einem »remden rum bekennen. Zn?rzt;kU* fällen ist die Vermittlung des Ministeriums zu einer Anfrage bei dem zuständigen Vertreter im Auslande anzurusen." Damit ist einwandfrei die völkische Auslegung des Begriffes „Auslanddeutscher" abgelehnt. j Verbandsnachricfiten i (Die „Verbandsnachrichten" für die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 5. Zuni an die Schriftleitung einzureichen.) Bavaria, Heidelberg. Das Winter-Semester nahm trotz der kleinen Aktivitas einen durchaus befriedigenden Verlauf. Wir führten in gewohnter Weise unsere Offizien durch, die sich aus Sportstunden (Boren und Schwimmen unter Leitung der Universitäts- Sportlehrer), Säbel- und Schlägerfechten, Convent, wissenschaftlichen Albenden und gelegentlichen Bier- I übenden zusammcnsetzten. Das gute Einvernehmen zwischen Heidelberger Philistcrschaft und Verbindung kam in diesen: Semester, wie immer im Winter, durch zahlreiche Einladungen zum Ausdruck, denen die Bundesbrüder gerne Folge leisteten. Wir revanchierten uns den hiesigen Damen gegenüber durch ein gut gelungenes und über Erwarten stark besuchtes Dainenfejt ans der „Stiftsmühle". Bei dieser (Gelegenheit durften wir auch Vertreter einer l. K. V. „Biadr'ma" begrüßen. deren Besuch wir gerne durch Entsendung von Bnndesbrüdern nach Darmsladt ge- I' Deutlich einer Kneipe erwiderten. Wir waren ebenls durch Chargierte bei der „Fahnenweihe" ler I. K. V. „Snevia" in Hannover vertreten, Fcrr chargierten wir anläßlich der Jahresfeier der i'lversitat am 22. November 1920 und zur Neichsündttttgsfeier am 18. Januar und nahmen an m am gleichen Tage vom „Asta" veranstalteten «chsgrüttdungskommers in der Stadthalle in corre teil, bei welcher Cvelegenhcit zum ersten Male oder unser „Asta"°Bcrtreter in Voll-Eouleur am msidenlisch Platz nehmen konnte. Aeberhaupt ist in der Stellung der anderen Vcrndc zu uns ein Fortschritt nicht zu verkennen gegen, was bei Eontrahagen von Bundesbrüdern it Angehörigen des Wassenringes Ausdruck kommen ist. Nachdem bereits nn S. 20 ein esiger Burschenschafter (Allemanne) die ihm von uait Bundesbrudcr überbrachte Partie annahm (im G. wurde diese dann abgedreht), kam in diesem emestcr eine Säbelpartic zwischen unserem Vbr. loch und einem Angehörigen der hiesigen Landsannschast „Teutonia^ zum Austrag. Der Bann Heini also gebrochen zu sein, da gerade diese Verände (D. V. und L. C.) noch vor einem Jahre :dcm Juden die Satisfaktion prinzipiell verweigerm. Die ausgetragene Partie hat für uns insofern Ugemeine Bedeutung, als der Kontrahent Vorsitzender des Heidelberger Wasfenringes ist und gleichzeitig die größte Fraktion im „Asta" vertritt. Kurz vor Weihnachten rezipierten wir die Brander: Herbert Bloch, Helmut Simon und Werner Joseph. Wir konnten unsere Jungburschen'auf dem zwischen einer l. K. V. „Nassovia" und uns veranstalteten Pauktag am 2l. Februar mit gutem Erfolg Herausstellen. Ans dem Schlußkonvent inaktivierten wir die a. B. a. B.: Otto Bloch, Herbert Cohn und Paul Erich Mayer. Das Semester schloß mit einem Bierabend im „Perkeo" am 24.2.27. Die Wahl der C. ergab: X i. a. B. Kurt Archenhold (X). XX i. a. B. Otto Bloch. XXX a. B. Helmut Simon. Die Aussichten für das kominende Semester sind äußerst günstig, und können wir allen Kartellbrüdern, die im Sommer die Möglichkeit haben, in Heidelberg zu studieren, schon jetzt versprechen, daß sie ein schönes Semester hier verleben werden. Auch an dieser stelle richten wir an alle Kartell- und Bundesbrüder, die K'eiladrcssen für Heidelberg zur Verfügung haben, den Appell, diese der F. C. mitteilen zu wollen. Sprevia, Berlin. Wir führten unseren Betrieb bis znm Schluß des W.-S. in strammer Weise durch. Am 12. Februar veranstalteten wir ans dem heim einen Tanztee, bei dem wir eine große Anzahl unserer Bundesschwestern und Couleurdamen begrüßen konnten. Anfang Februar wurde der F. M. f. C. Kurt Schcndcl Rh.-Pal. Sprev. (XX,X) A. h. ans eigenen Antrag dcchargicrt. Für den Rest des Semesters wurde a. B. Schreiber, Rh.-Gnestph. (/) Sprev. (x) zum F. M. s. C. gewählt. Am 14. Februar rezipierten wir unsere Brander: Adler, Borchardt, Buchdahl, Fraenkel. Lipschilz, Oliven, Spiegel, Wolfs, Zucker. Am 15». Februar beteiligten wir uns geschlossen an dem in den (üesam trau men des Zoo stattfindenden Universitätsball, der zu einem großen gesellschaftlichen Ereignis wurde. Wir beschlossen das Semester am 2:;. Februar mit dem Semesterschlnßkonvent und darauffolgender Semesterschlußkneipe, die wie immer einen recht feucht-fröhlichen Verlauf nahm. Wir philistrierten unsere l. i. a. B. i. a. B. Kiews. Bornstein und Fromm. Wir inaktivierten unsere