KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1926
- Issue
- Heft 11-12 (15.12.1926)
- Date
- 1926-12-15
- Page
- Seite 101 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2822870-2822880-2822890--311-2823341- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
101 anstaltet werden, zu dem besonders Benachrichtigungen ergehen. Sollte ein Bundesbruder eine solche bis zum 30. Oktober 1926 nicht erhalten haben, so muß er umgehend seine Anschrift dem Schriftführer mit- A.H.B. Saxo-Badaria. Am 30. Oktober 1926 stieg in Breslau anläßlich des K. C.-Tages der ordnungsgemäß einberufene Generalkonvent im dortigen herrlichen K. L.-Heim. Anwesend waren A. H. A. £j. Felix Goldmann, Hans Goldmann, Herbert Goldmann, Richard Engel, Fritz Luft, Ludwig Lewinski, i. a. B. Nackwitz. Die von Hans Goldmann verlesenen Statuten^ die von Zernik, Mannes und Mendershansen sorgfältig ausgcarbcitet waren, wurden einstimmig angenommen. Gleichzeitig wurde beschlossen, den A. h. V. im Peremsregistcr cinzntragen. Damit die Verbindung wieder ein eigenes heim besitzen soll und endlich wieder ein Stiftungsfest (15.) begehen kann, das für deren Weiterentwicklung dringend notwendig ist, wird eine Umlage in höhe von 150 M. einstimmig angenommen. Der K.W. wird angewiesen, an alle Bbr. Bbr. einen Zeichnnngsschein zu senden, auf dem festgesetzt werden soll, in welchen Raten der Beitrag „Stiftungsfest- und K'neipfonds" gezahlt wird. - Der Antrag eines Bbr., ihm einen größeren Betrag zur Fortsetzung seines Studiums zu überlassen wird bewilligt, ebenso der eines zweiten, der aber zuvor mehrere Angaben über seine Lage machen soll. Pro Semester wird eine Zeitungsumlage in höhe von 3,50 M. festgesetzt. A. H. B. Makaria. Greifswald. Am 9. Oktober feierten wir zuin ersten Male seit Bestehen des A. h. V. das Stiftungsfest der Verbindung durch ein herrenessen in der Wohnung von Bbr. hlrschfeld. Wir hatten die Frerrde, zahlreiche Berliner und auswärtige Kartell- und Bundesbrüder begrüßen zu können, so daß der Abend einen äußerst harmonischen und gemütlichen Verlauf nahm. A. H. V. Staufia. Unser A. h. V. Staufia lebt! Das ist das erhebende Gefühl, das alle diejenigen beseelt, die am 9. und 10. Oktober zum Teil aus weiter Ferne nach Gießen geeilt waren, um einige Stunden gemeinsam an der Stätte zu verleben, an der sie einst das schwarz-gelb-hellblaue Band getragen hatten. Waren doch zwei Drittel sämtlicher Staufen, der Einladung des A. H.V.-Vorstandes folgend, nach Gießen gekommen. Der eigentlichen Tagung am Sonntag, den 10. Oktober, ging Samstag abend eine Kneipe im „Andres" voraus, an der auch die hiesigen Kartellbrüder teilnahnlen und die einen in der allgemeinen Wiederschcnsfrcude begründeten schönen Verlauf nahm. Am Sonntag-Morgen legten wir am Grabe des vor einem Jahre verstorbenen Kartellbruders Joe Klee (Nass.), der im Gründungssemester der Verbindung angehört hatte, einen Blumenstrauß nieder. Sodann fanden sich die Bundesbrüder zu sachlicher Arbeit »m „Andres" ein. Nachdem A. h. A. h. Guthmann und Heß, die den A. h. D. seit seinem Bestehen leiteten, von ihrer Wiederwahl aus beruflichen Gründen abzusehen baten, wurde A. h. Birk zum Vorsitzenden des A. h. V. gewühlt. Kassenwart: A. h. Benjamin; Schristwart: A. h. Rothschild. Ueber die Verhandlungen und Beschlüsse im einzelnen geht den Bundesbrüdern, soweit sie nicht anwesend waren» noch Mitteilung zu. Erfreulicherweise waren die Verhandlungen von strenger Sachlichkeit getragen, so daß sämtliche Beratungsgegenstände bis 3 Uhr nachmittags erledigt werden konnten. Änschließend fand dann noch eine vergnügte Wagenpartie nach dem Gleiberg statt. Leider vergingen die Stunden hier, wo manch' liebe Erinnerung wach wurde, wie im Flug. Eins aber kam uns gerade dort zum Bewußtsein — als von Gleibergs Mauerkranz der Blick über das von der Oktobersonne vergoldete Hessenland schweifte, empfanden wir'S alle —: Dies Land ist uns Heimat. Es dunkelte bereits, als wir den Heimweg antraten, jeder Einzelne mit dem Wunsch, die Fahrt nach Gießen alljährlich zu wiederholen. Daß die Tagung einen so harmonischen Verlauf nahm, rst großenteils das Verdienst unseres O.V. G. Ernst Schulhof, der die wesentlichen Vorbereitungen getroffen hatte und dem deshalb auch au dieser Stelle gedankt sei. A.H.V. Albingia. Das Stiftungsfest unseres Verbandes fand am 18. und 19. Dezember 1926 in gewohnter Weise in Berlin statt. Von auswärtigen Bundesbrüdern waren Brunn, Dobrin. Heilbrunn, Ernst und Heinz Iacobowicz, Sonder, Manasse und Soskin erschienen. Das Stiftungsfest begann am Sonnabend abend mit einem gemütlichen Herrenessen im „Rheingold", an das sich eine Bowle anschloß. Während des Essens sprach AH. .Kaufmann einige ernste Verse, in denen mit besonderer Herzlichkeit unseres lieben, so jäh von uns gegangenen Bundesbruders Erich Leiser gedacht wurde. AH. Stern hielt eine Festrede von bemerkenswerter Kürze. Die Bowle hielt die Teilnehmer noch bis zum Anbruch des Morgen in fröhlicher Stimmung beisammen. Am Sonntag vormittag fand die ordentliche Mitgliederversammlung des AHV. statt, die in Abwesenheit des ersten Vorsitzenden von AH. Stern geleitet wurde. Der Vorstand wurde entlastet und in folgender Zusammensetzung neugewählt: 1. Dr. Fritz Hirschseld, l. Vorsitzender, 2. Dr. Erich Stern, 2. Vorsitzender und Schrtftwarr, 3. Dr. Joachim Wolfs, Kassenwart. Ferner wurde beschlossen, daß Wichs und Fahne der Verbindung, die sich zur Zeit noch in Halle befinden, nach Berlin gebracht werden sollen. An die Versammlung schloß sich ein ge,neinschaftliches Mittagessen an, und auch am Nachmittag war der größte Teil der Bundesbrüder wieder zusammen. Das Stiftungsfest hat in erfreulicher Weise bewiesen, wie eng trotz aller äußeren Schwierigkeiten und trotz der Suspension der aktiven Verbindung immer noch der Zusammenhang in unserm kleinen, aber sestgesügten Verbände ist, und dazu beigetragen, das Gefühl der buttdesbrüderlichen Zusammengehörigkeit auss Neue zu beleben. Fast alle an. Kommen verhinderten Bundesbrüder sowie eine Reihe von Kartellbrüdern haben durch Telegramme und Briefe ihre Anteilnahme an unserm Stiftungsfest bekundet; ihnen allen an dieser Stelle dafür herzlichsten Dank! Landesverband Pfälzischer K.C.er, Kaiserslautern. Am Sonntag, den 17. Oktober, vormittags, trafen sich die Angehörigen des pfälzischen, badischen und hessischen Landesverbandes auf die Einladung des pfälzischen Landesverbandes hin mit ihren Damen ,m Parkhotel zn Bad Dürkheim. Der Tag verlief trotz der schlechten Witterung, die manchen Kartellbruder in letzter Minute zum Nichtkommen veranlaßt hatte,