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KC-Mitteilungen · 1926-12-15 · Heft 11-12 (15.12.1926) · p. Seite 100

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1926
Issue
Heft 11-12 (15.12.1926)
Date
1926-12-15
Page
Seite 100 (sequence 14)
Language
German
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100 ohne Couleur. Außerdem fechten wir wöchentlich viermal und veranstalten jeden Sonntag einen Couleurbummel mit anschließendem Frühschoppen. Unsere Beziehungen zu der Leipziger jüdischen Gesellschaft sind die denkbar günstigsten, und wir haben schon mehrere Male Gelegenheit gehabt, uns auf großen Beranstaltungen der Leipziger jüdischen Gesellschaft zu zeigen. Wir hofsem das bis jetzt zu unserer Zufriedenheit verlaufene Semester ebenso angenehm weirersühren zu können. Wir werden in unserer Hoffnung durch die durchaus konkrete Aussicht bestärkt, m allerkürzester Zeit endlich einmal wieder eine große, eigene Kneipe zu haben. Rheno-Guestphalia. Köln. Wir eröffneten das Wintersemester mit einer Aktivitas von 8 a. B. a. B. und 4 a. F. a. F>, nachdem eine l. K. V. ».Bavaria'^ ihre a.B. a.B. Werner Höxter und Ernst Waltuch nach hier beurlaubt hatten. Der Antrittskonvent am 28. Oktober ergab als interimistische Chargenwahlen: X a.B. Hans Schieren (XXX) i.a.B. XX a.B. ürich Mühlstein, XXX a.B. Werner Höxter. Wir beurlaubten u. a. B. Kurt Schreiber zu einer l. K. V. „Sprevia", unserem a.B. Albert Katz erteilten wir Generalurlanb, a.B. Oskar Kahn erhielt für dieses Semester GeneraIdispens. Das Anstrittsgesuch u. a.B. Kümmel (Bass.) aus unserer Verbindung wurde genehmigt. Unserem a. F. Rudi Kaufmann wurde der Austritt gewährt. Wir philistrierten u. l. i. a. V. i. ä. B. Dr. Albert Spanier und Dr. Hermann Simson. Aktiv meldete sich Herr stud. iur. Kurt Stein aus Dortmund. Die Keilaussichten sind nicht besonders günstig, doch hoffen wir noch 1 bis 2 Keilfüxe zu bekommen. Die definitiven Chargenwahlen bestätigten die interimistischen. Der Korporationsbetrieb wird wie im S. S. stramm dnrchgeführt. Wöchentlich fechten wir 4 mal und halten 8 Sportoffizieu ab. Diskussions- und Vortragsabende sorgen für geistige Unterhaltung der Bbr. Bbr. Auch in diesem Semester werden wir die guten Beziehungen zu der Kölner Gesellschaft weiter aufrechterhaltcn und durch Ausflüge und Damenoffizien pflegen. Nafsovia. Frankfurt a. M. Wir eröffneten das Wintersemester am 1. November 1026 und führen bei einer Atlivitas von 4 Burschen und 7 Füchsen einen strammen Verbindungsbetrieb durch. Außer den wöchentlichcir Abeudoffizien haben wir täglich Fechten und dreimal wöchentlich Sport. Am 26. Aovember 1026 fand die feierliche Einweihung unseres neuen Hauses statt, an die sich ein Festkommers anschloß, auf dem wir zahlreiche A. H. A.H. begrüßen konnten. Wir haben die feste Hoffnung. daß nunmehr eine weitere Stärkung der Nafsovia und damit des gesamten K. C. in Frankfurt einlreten wird. Gleichzeitig danken wir nochmals an dieser Stelle unseren Ä. h. A. H., durch deren Gebefreudigkeit unser neues heim geschaffen worden ist. Die definitiven Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: X Paul Erich Mayer (XXX), XX Julius Weiler, XXX Norbert Simonsohn, F. M. f. C. ia. B. Werner Simon, T. A.H. Baruch. Das freundschaftliche Band, das zwischen uns und der Frankfurter Philisterschaft besteht, konnte durch mehrere Veranstaltungen, die aus dem hause slattfanden, noch mehr gefestigt werden. A. h.V. Thurmgia. . Im Zusammenhänge mit bau 26. Stiftungsfest fand am 60. Oktober 1020 die ordentliche Mitgtledernersaminlnng statt, an der über 80 Alte Herren teilnahmen. Ans dem Bericht des Vorsitzenden ist zu erwähnen, daß der 31. h. V. Thnringia eingetragener Verein geworden ist und daß die Erwartungen, die an die Schaffung des Breslauer K.C.-Heims geknüpft worden sind, sich durch Belebung des K. C.-Interesses bewahrheitet haben. Die Lässigkeit bei Bezahlung der Verbindungsbeirräge ist leider noch immer sehr stark. 'Ans dem Kassenbericht ist zu erwähnen, daß der Barbestand am Tage der vorjährigen Mitgliederversammlung (10. 11.102;») 686,64 RM., am Tage der diesjährigen 647,10 R3N. betrug/ Die Einnahmen im laufenden Jahre betrugen 48.88,66 AM., die 'Ausgaben rllnd 5000 AM., darunter 700 NM. für wohltätige Zwecke. Die Ausstände bei Mitgliedern des A. h. B., die im Vorjahre 4000 betrugen, haben sich zwar ans 8486 NM. verringert, sind aber iminer noch beschämend hoch. Dem Kassenwart Dr. Ernst Nosenthal, der sein Amt 14 Jahre lang geführt hat und die Kasse des A. h. V. sicher und geordnet durch die schweren Kriegs- und Iuflationsjahre gebracht hat, wurde der Dank des A. H V. ausgesprochen, nachdem ihm Entlastung erteilt war. Eine Wiederwahl lehnte er wegen seiner Belastung mit den Geschäften des 1. Vorsitzenden ab. Zum Kassenwart und Vorstandsmitglied wurde, Rechtsanwalt Dr. Alfons Bndwig gewählt. Dr. med. Arthur Gabriel schied aus dem Vorstand ans, da er sich in Oels als Facharzt niedergelassen hat. Der Vorstand bestellt also ans Landgerichtsrat Dr. Ernst Nosenthal, Rechtsanwalt Dr. 'Alfons Bndwig und Facharzt Dr. Alfred Glaser. Die Ausschußmitglieder Auerbach, Krombach, Markus und Pick wurden wiedergewählt. Im vergangenen Jahre verlor der A. H.V. durch Tod seinen lieben Birndesbruder Dr. med. Ludwig Epstein, der am 16. 8. 26 srarb. Durch Austritt schieden ans: Rechtsanwalt Dr. Oskar Masnr, Dr. Alfred Wolf und Dr. med. Ernst Grünthal. Der A. h. V. hat zurzeit 171 Mitglieder. K'artellbrnder Dr. med. vet. Mar Loewenthal, Spreviae. wurde das Band der Verbindung verliehen. Anläßlich des Stiftlittgsfestes hat die Mitglieder- Versammlung beschlossen, dem Stipendien-Fond für arme jüdische Studierende an der Universität Breslau 100 RM. zu überweise», was inzwischen geschehen ist. Die Regelung der Beiträge für das K. C.»heim ist dem Vorstand übertragen worden. Erfreulicherweise kann festgestellt werden, daß die Teilnahme der Alten Herren am Verbindungsleben stärker geworden ist. A. h. B. Silesia. Die Generalversammlung wählte einen neuen Vorstand: 1. Vorsitzender Dr. Fritz Basch, Berlin-Britz, Städt. Krankenhaus Nenkölln, Kassen, wart: 2. Vorsitzender Dr. Walter Hirsch, Berlin W 8, Charlottenstraße 6011 (Bnro Jndig), Schriftführer; 3. Vorsitzender Dr. Heinz Schlochauer. Es wurde beschlossen, einen Vierteljahrsbeitrag von drei Reichsmark zu erheben, dessen erste Rate sofort an den Kassenwart zu zahlen ist. 'Als erste größere Zusammenkunft wird am 13. November 1026 ein Ejscn mir Damen und nachfolgendem Ball ver-

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