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KC-Mitteilungen · 1926-08-25 · Heft 8 (25.8.1926) · p. Seite 67

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1926
Issue
Heft 8 (25.8.1926)
Date
1926-08-25
Page
Seite 67 (sequence 9)
Language
German
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67 Der Jl\ iS.cr bat aurf bei Erfahrungen dieses Studenteutages vor allem gelernt, das; weite Sv reife den Stndenteiischasl. van den Bayern nnd testerreicher», natürlich abgeseheu, sich van dem Radikalismus der halenkreuzperiode zu entfernen beginnen. In diesen Unkenntnis ,nns; auch der törnndgedanke, den bente van den Minderbeiten verfolgte,»'Politik als richtig angesehen werden, die das bisherige Prinzip den völkische» 'Abstinenz van den ..Deutschen Stndentenschast" ablebnl und diese trganisation. die van den Minderbeilen mitgeschassen, auch van ibren 'Angebot igen mit finanziert wind, van innen!>enans zu resarmieren bestrebt ist. Es gebt nicht an, tatenlos beiseite zn sieben nnd die Berwattung der stndentischeu vretden und Institiitionen den völkischen Mebrbeit allein zu überlassen, selbst wenn das erstrebte Ziel bente nach in unerreichbarer Terne zu liegen scheint. Mitarbeit iit aber nun möglich ans Cörnnd genauer Kenntnis der einschlägigen Perbältnisse. Der K. E. bat seit dem Beginn der Berfassnngskämpfe Sch»»Uer all Schnlter mit 'den übrigen MindenbeitSgrnppen für eine Ausgestaltung der Studentenschaften im Sinne des neuen Deutschland gekämpft. Sn wind diesen traditionellen Waffenbrüderschaft eingedenk auch nilter dem neuen palitischen JVurtf ibren vyriMit in der Reihe den Streiten nicht fehlen dürfen. Es erscheint ans den verschiedensten (vründen dringend naiwendig, das; die Opposition nicht nur van demokratischen »ind sazialdeiilakratischeu Treistndenten ge° fübrt, sandern auch van Korporationsstildentel» getragell wird. Darum inns; die Panale. die derK. E. feinen studierenden Berbandsbrüdern für ihre bachschntpalitische Haltung auf dem diesjährigen K. (£.» Tag geben soll, lauten: „hinein in die studentische Arbeit". Erich Leiser <AIb., Sar.-Bav.l Aach einer lange!» schweren Krankheit ist unser lieben Eric!» weisen vai» uns gegangen. Diese Aachricht traf uns um so schmerzlichen, als wir bis zum letzten Angenbtick hassnnna batten, das; seine Aatnr ihm im Kampfe gegen sein beiden zum Siege verhelfen würde. Denn nach l't Tage var seinem Tode schrieb er. er sei bald sa weit, das; er in kürzesten Zeit zun weiteren Erholung nach der Schweiz reisen kälinte. Sin bitteres (öescbicl aber hat seine Krankheit zn diesem tragischen Sude geführt, das uns alle sa tief erschüttert hat. Aach var einem Iabre war Erich Weiser änszerlich frisch nnd gesund, in sich den Keim der tödlichen Krantbeit tragend, in fröhlichen Stunden mit uns znsa'nmen. Ja, cs gibt für uns keine Erinnerung an unsere Leipziger Semester, die ilicht auf das ine mit seinem Aamen verknüpft wäre. Innerhalb anherbalb der Berbindnug kannte man mit seinem Aate rechnen nnd stets ans seine tätige Hilfe .'übten. Ilnb wenn er weiter nicbts tun kannte, als durch seinen nie verliegenden Zralninn seinen Treni»- deu über unangenehme Stunden Innwegzubelfen, hat er uns allen allein damit liiiendlnh viel gegeben. 'Als Bnndesbrnder hat er es verstanden, ans die jüngeren Semester sawahl wie anch ans uns ältere günstig einznwirkeu, ahne uns je durch ein hartes wart zu verleben. Bar allen» übte er auf die Türe einen groszen Einftns; a»»s, wesbalb ihn» die Verbindung zweimal das T- M. f. (5. übertragen Tonnte, das er in mustergültiger Weise z»» führen verstand. Er brauchte den T"ren ja nicht zu sagen, was Disziplin und Bundesbrüderlichkeit bedeutet; nur seinem Beispiel brauchten sie zu folge»», um zu tüchtigen SV. £ erii zu werden. Stets wnszte er auf den Beraiistaltungen der Verbindung die nötige Disziplin zn »vahren. kannte aber, »vcnn es an der Zeit »rar, ausgelassener und fröhlicher sein als der krasseste Zur. -Auch in seinen» letzten Semester, in dem er im Slaatseramen stand, versiegte sein goldener Humor nicht, »aas nicht zum wenigsten dazu beitrug dag er sämiliche Stationen mit „gut" bestanden hat. obwobt sich bereits die 'Anzeichen seiner Krankheit bemerkbar machten. A»»r >»ach zwei Prüfungsfächer hatte er zu absalvieren, als seine tückische Krankheit it)n plötzlich niedernnirf. Während seines ein Jahr lang dauernde,' Krankenlagers hat er niemals seinen Trabsinn verloren und sich selbst sein schweres Leiden wesentlich erleichtert. "7t im ha! ihn der Tod bezwllilgen und seinem inilgen, haffnungsaollei» Leben ein jähes Ende bereitet. eine bittere Wahrheit die wir noch heute nicht zu fasse,» vermögen. Erfüllt von tiefer Trauer gedenken »vir des Dahingeschiedenen nnd der init ihn» verbrachten Zeit, in der wir ihn als treuen und zelbstto'eu Treund schätzen lernen konnten. Aber auch der Trohsinn. den er uns ins Herz gepflanzt hat. wird mit seinen, Andenken als eines seiner »oertvollsten Erbstücke in uns »veiler dauern. Kurz »rar sein Leben und doch wertvoll und inhaltsreich, in den, er uns alle» ein Beispiel gegeben hat, dem nachzueifern unser Bestreben sein sott! e r b e r t Ei o l d in a ,» n tSar.-Bav.) eorg Rackwitz <Sar.-Bav.) Das 6. K. C.* Sportfest. Bor» Norbert Meyer iBinet.), K. E.-Sport'wart. Daö 6. K. E.-Sportfest in Trankfurt am Main gehört »nn auch der K. E.-»beschichte an. Allen, die an ihm teilgeni'mme» hohe, sei es aktiv als Teilnehmer oder passiv als Zuschauer, toird es noch lauge in Erinnerung bleiben, ja vielleicht ständig, denn nicht mit Unrecht ist c< der „Markstein" ans dem Wege des Sports in, K. E. genannt »norden. Bevor ich jedoch zu einer kritischen Würdigung der Leistungen komme, möchte ich von dieser Steile ans nochmals alle denen danken, die rastlos »„» die reibungslose Abwnklnng des Sportfestes bemüht »varen und alles daran setzten, den auswärtigen K'artellbrüderi» den Anfenthalt in Tranksnrt so angenehn» »vie llnr irgend möglich zu machen. Ich darf »vohl sagen, daß ihnen das restlos gelungen sein dürfte. Das diesjährige Sportfest hat gezeigt, dah der Sportgedante im K'. E. durch die planmäszige Arbeit seit den» letzten K. E.-Tag ge»valtig an Boden ge»von- >-.e» hat. Dies »st dadurch znm Ausdruck gekoinmen, das; einmal die Zahl der Teilnehmer sich erheblich erhöht hat und zweitens Berbindungen daran teilnah,neu, die bisher dein Sport ziemlich ablehnend gegenübcrstaiideu, »nenn auch diesmal iwch nicht alle Verbind»„gen vertreten »varen. Bedauerlich »var. daiz einige unserer BeO.'n, »vie und Israelski, durch 1! „fälle oder anderes verhindert »varen, an» Sportfest teilulnebnien. Die Leistlingen wären sonst znm Teil noch besser ge»oorden. Die erstmalige Ausschreibung von Anfänger» kontiirrenzen zeigte, durch die vielen Meldungen, day sie eine unbedingte Not»ve„digkeit sind. Nur wenn man eben jedem die Möglichkeit bietet, mit Aussicht aus Erfolg Konkurrenzen bestreiten zu können, »vird man die breite Basis schaffen können, ans der heraus allein Bestleistttngen möglich sind. Das Material, das vorhanden ist, ist gut, — was uns noch sehr fehlt, ist systematische, zielbewugte Arbeit. Wenn n»ehrere Anfänger die 100 Meter in 12—12,3 Se-

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