KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1926
- Issue
- Heft 2-3 (15.3.1926)
- Date
- 1926-03-15
- Page
- Seite 13 (sequence 3)
- Language
- German
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:c bunuuiifiifct'yO, mmn-riollc Idee wieder zur Geltung Bll diese lebten Ziele sind aber uur erreichbar, >enn vorder milterliegende -Aufgaben gelöst werden. Io mus; zunächst einmal die üble ltnfittc, politische »egner nicht nur zu bekämpfeli. sondern zu di skalieren, ein Ende Imbeu. In der Schule bereits ms; in der Selbstoeiwaltniigsarbeit ein Selbstrzielmiigspl ozeh in dieser Richtniig einseheu. der us der nrchschule in weiterem Ilmfguge weiter- >'sübrl werden mus;. Das neue -Aadijche Sludeuteu» echt, das unter hellpaetw Amtssührnng entstanden nid in .ürasl getreten ist. bat die rechtlichen Vorausehungen dafür geschaffen. In dem meiste, der dann u jedem einzelnen, de.' durch diese Seibsterziehung p-gangen ist, zur Herrschaft gelangt sein wird, mus; eder dann im bentigen Deutschen Reiche, im Streben lach dem neuen E>ros;deuischla»d und schliesilich in der Arbeit für Deutschlands Stellung in Europa zu virkeu suchen. -Rur die großen Cöedankengänge auzudeuteu, bat sich der Berichterstatter zur -Aufgabe gesetzt. Es ist iin Rahmen eines kurzen -Referats kaum möglich, all das. was hellpach geboten bat. auch nur audeutuugs-- weise darznlegen. So vieles, was er noch berührt bat, kann bier nicht einmal gestreift werden; es ist zu bofsen, das; der Portrag einmal im Druek erscheint und so einem weiteren ivreife die Möglichkeit zur -Resch«rftiguug mit der Zülle der augeschuitteuen Probleme gegeben wird. SVur; sei nur noch erwäbnt, das; hellpach sich auch mit der völkischen Bewegung auseiuaudersei;te; wen seine Stellung dazu interessiert, der lese seinen -Aufsah „Basse und Stämme im deutschen Bolkstum" im Zebrnardeft der -Reuen Rundschau <l!»_'t!. S. I l‘i ff.). h. 2. Wieder Unterschlagungen bei der Berliner Studentenschaft. Roch ist in Erinnerung eines jeden, der einmal in der sludenlischeu Politit mitgearbeitet I,at. der Zall Bierkirnpel. Rapputschbeld. Sprecher der -berliner Stndeiileuschast. der es trotz völkischer E>esiuuung fertig brachte, in der schlimmsten Zeit Deutschlands sich au Geldern der Berliner Studentenschaft zu vergreisen. Wieder ist ein solcher Zall eingetreten, der Zoll r e b m a n n. -AAeder »i.Izt dieser oder jener obskure Allbekannte. sondern der Bort'ihende der Zrakrion des Berliner Wafsenrings, derjenige, der also von der En'samtheit der Berliner schlagenden Korporationen als würdigster Sprecher auserkoren wurde. Wir denken nicht daran, diesen Zall der völkischen Studentenschaft anzubängen, sie für solche Borkommnisfe in ihrer Allgemeinheit verauitoörtlich zu maäien, aber sollte ein solcher Zoll nicht auch denen zu denke» geben, die Vicht und Schallen einseitig verteile», die in jedem völkischen Studenten und nur in diesem den wal>reu Edelmenschen selten- Wie stebt es bier mit der Peranlwor'.lichkeit- Sind es doch diese Preise, die so gern für Perstöhe einzelner Juden die -Allgemeinheit verantwortlich machen und die nicht zulassen, das; man von Perstöszen abrückk. Jetzt wird die „döesamtbeit der Fraktion selbstverständlich nicht berührt". Wie wetterten aber die gleichen, wenn es ein -Allgehöriger einer L>. L.-Berbindung wäre, der das gleiche getan- -Auf den Zoll selbst werden wir erst zu späterer Zeit eingehen können, wenn der Antersuchnngsausschnfz, dem u. a. als Vertreter des Deutschen Studentenbuiides Kbr. Michaelis <Sar.-Bav., Spr.) augebört, zu einem Ergebnis getomnieu iil und Klarheit über alle Zusammenbänge beüebt. Zur heule möchten wir nur auf eine gemeinsame Erklärung sämtlicher Zraktiouen des -Afta vom 5. Mürz hin- „In diesen Tagen wurde die bedauerliche ZeÜstelluug gemacht, das; an Cöelder» der Studentenschaft der Berliller Auioersität im Vaufe des letzten halben Jahres erhebliche Anterschlagimgen begangen worden sind. Es sink' hieran in erster Viui'e eine in leiten, der Stellung in der studentischen Selbstverwaltung stebeul'e Periönli^bteit, der ehemalige ltaiseiiwart der Stndenteus-ii<if.' stud. rer. pol. AAIlt) V e h m a » n , sowie ein -A'iilglieo des lelztsemestrigen -Ausschusses der Studeutenübaft beteiligl. Doch sind auch andere Mitglieder der Selbsloerwaltung belastet. Die Per. fehlungen sind ermöglicht worden durch einen mit der jZassensübruug der studentischen bielder beauftragten B e a m t e u der A » i v e r s i t ä t s v e r w a U t u u g. Die höbe der veruntreuten Cöelder steht iin eiuzelneu noch nicht fest, wird aber voraussichtlich 5000!) Mart übersteigen. Die zuletzt Unterzeichneten Zraiiionen, die ebenso wie ihre Bertre'.er an den Porgängen gänzlich unbeteiligt sind, geben die feierliche Erklärung ab, das; sie es als ihre Pflicht gegenüber der Studentenschaft und der Oeffenilidjfeit betrachten, restlos, ohne 'Ansehen der Person für die Ausl lärui'g der -Angelegenheit und für die Bereinigung der studeiUischen Selbstverwaltung Sorge zu tragen. Die Studentenschaft erwartet von den itniversiläo bebörden. das; diese für eine nnoerzüg, liche Besjernng der wasseiioei'wal.'ung der in Zrage foinmenN')! IliiiiuritUO-tieüeii und damit auch der Stubentenja-.afl Sorge tragen. Sofortige Mas;- nahmen der Behörden zum Zwecke der Wiederbeschaffung der veruntreuten Gelder betrachten die AulerzeiO,;:.'ten als eine Selbstoerständlichkeit. Sie werden sellgl ihr Mö.'tichites Inn, das; alles Er» ford.-rliche in dieser Richtung geschieht. Die unterzeich'ieten Zrallioiien bitten die Studentenschaft, das ihnen entgegengebrachte Pertraneu, das von ihnen bisher in leiner -JOeife mischenuch! worden ist, im Interesse der ungestörleu 'Arbeit an den 'Ausgaben der siudenlischen Selbstoerwaltmig aufrecht zu er. Hallen. -Aach endgültiger Alarnng des Sachverhaltes werden Nur es nicht verabsäumen, die Oelseutlichteit von dem Ergebnis der Ermittlungen in Uenutuis zu sehe». Die Deutsche Eiruppe der Korporationen gez. Haus l'uif, die 79 ral: t ou Deutscher Studeutenbuud gez. Werner Rosenberg, die Iuugstudeickische Zraktion gez. Hans Hausen." „Polliulrall'.ich schließen sich dieser Erklärung an nuh rücken auf das Entschiedenste von ihren bisherigen Mitgliedern ab, von deren handtnngen selbstverständlich die Ew-samtheit der Traktion nicht berührt wird, Zrallion Deutsche Zinkenschaft gez. Seeberg, Zraktion Berliner Wassenring gez. Bockisch." ihre- Verinölilimg bl-t-In-en ii<k lmzuzeig«.-«: O?. mecj. Murtin Glück (Frlb.-Olill*.) Else Glück geb. Eirutein Ulm, Steinhövelstrafk* 4, im März 1926