KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1926
- Issue
- Heft 2-3 (15.3.1926)
- Date
- 1926-03-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Mitteilungsblatt der im Kartell - Conuent der Verbindungen deuticber Studenten jüdilcfien Glaubens vereinigten Korporationen, ^vio vrrl>i»dui:g>» im K. £. flfljeu auf N-iu l'obr» driiis.Isvnlerl.indischrr cSrsinmiiig. Sie Iuil',11 zu,» ,z,v»--k Sei, Nninpf gr.zrn den?(nliteiiiifisiiiu-> I» N*r bi'inf.lji'ii Sttj>ift und dir fijirljmi.i iltrrr IMifijIieber zu s.-!l>,ii>,»>„»,,»„ JuSr», die i,u n>.1 *jM>• i>i, d„Ü die d>ui,.I-e» ^,,de» eine» bur.lj tlV|.1)1.1».-, linlliir- und '!.- I,k»>,.-ni.-i„s l,.i» mit Pn» Pmif l/.-a L’.ifrit.iiib iiiil.i'.ll I; »,r>.»»Prn„, "nlk.Iril MlPfti, j.P»rz>-ii lu-r.-li und iiuil.iude )|iiP, jiir die z»>Iikis I).- »,,d ij.n-ll|.l|.itili l/r t>M*-i l/t-.-i| brr i»!>r„ cm juifrir» f'/r )(. £. ledul die ii.-il-rb»».».-» zur »>>)»»» der bi-iilM).'ii Dudens,uu>' >»>»>',l>.,U> v.-»l> l>l mbi.ib. ,yi poluif.l)»» uud ivlii|i.ifrii Sonnri )>• ilr^lnut.jrn iriiu‘1 de, z»N»I»>»i »eluue» die Verdi,iduu.zeu I,» u. keine d,e> „i>I,l Our.t; 2»>( | und 2 bed>„ ,1 ul." 2I»jei>ien-2ln»nI'»i» durch de» Verlag und d»o K. >L - v»ro prei* I,— M. für di» einfach aeipnl'ene ,?,eile nach Nudolf Maüe feilen,»esser Nr. Ui. r-ezna nur genieiniam mir de» ».*£.* iMiincr». vezuaLpreit dall jül'rlich 2.5.» Mark zuzii.il.'M. ponm-düdr.!ldannru>e»r^desleliu»aen durch den Verla» und dar K £. ■ 2'imv 1926. | BERLin, den 15, Klärz Dr. 2/3. Dnbalt: Organifation der Techniker im K. C. 6. 11. — 'Akademische und allgemeine Nachrichten S. 12. — Berbandsnachrichten S. 1-1. — Inserate S. 18. WohnungSänderungen S. 10. — H'. 6.-Veranstaltungen S. 20. Organisation der Techniker im K. C. Ben K n r t Wolfs (i.'ic.). Schon in U'utfdu'iftlkb günstigeren Zeiten, als die Industrie immer mehr emporblülite, waren dieienigen, ans deren geistiger 'Arbeit ihre Fortschritte beruhten, die Techniker, schlechter gestellt als die 'Angehörigen anderer akademischer ^H'rnfe. Die überwiegende Mehrzahl N'ar einfach infolge der Grundbedingungen ibrer Eristenz da'.nalo ivie heute - gezivungen, unter Berziclu ans ibre Selbständigkeit eine Stellung anzunehmen und mnstle sich, mangels geeigneter Organisation und in völliger Abhängigkeit von ihrem übermächt'.gen Brot- Herren, ihre Beitrags- und'Tebensbedingungen diktieren lasten. Diese habe» sich aber, seitdein unser ivi> lscliaftliches ','eben in eine der schärfsten Krisen eingetrelen ist, die wir je durchmachen nuisiten, noch wesentlich verschlechtert, indem ein allgemeiner Beamtenabban einsetzte, unter de»» speziell die jiidiscben Techniker zu leiden haben, zumal ihnen die völkische Einstellung der zumeist in .frage kommenden Brotherren, der Zndnstriekonzerne »»d der Behörden, das Erlangen einer neuen Stellung fast uninöglich macht. Eine statistische .veststellnng über die Zahl der Tech, niker im 5v. 6. ist m. W. noch nicht vorgenommen worden, aber inan braucht sich nur klar zu machen, dast es allein drei H. E.-Berbiudungen an technischen Hochschulen gibt, deren Mitglieder nalnrgemäs; säintlich Techniker sind, und dast auch die Berbindnngen an den Universitäten eine ganze Neide von Technikern zu ihren 'A. 5\ A. 55. zählen. Beispielsweise kommen — um ein Bild von den Berhältniszablen zu geben - auf die in Berlin ansässigen rund -400 H. 6. er etiva 45 Techniker, das find 11 v. 5>. 'Aelnilich dürfte das Zahlenverhältnis für den .ch. 6. überhaupt fein. Bon diesen Hb. Hb. ist ein groster Teil durch die Wirtschaftskrise überaus schwer betrosten, und es entspricht nur einem natürlichen BediirsniS, ivenn aus ihrer BAlle heraus versucht ivird, den Mangel an Organisation ivenigstens im kleinen Hreise des .H. 6. wettzuinachen. Innerhalb beziv. im Rahmen des Provinzialverbandes Brandenburger 5v. 6.er schlossen sich deshalb die Techniker und Ebemiter zu einer „Gruppe der technischen und chemischen Berufe" zusaniinen, die, wie bereits in einem Rundschreiben bemerkt, keine vereinSinästige Organisation, sondern nur eine Interessengemeinschaft zwecks wirtschaftlicher Iörderung der Mitglieder bildet. Sie ist gedacht als H'eimzelle, die attinählich die Techniker im ganzen H. E. in sich ansnehmen sott. An ihrer Spitze steht ein 'Arbeitsanüschnst, der den 'A. 55. A. 55. gegenüber die Stellenvermittelung, für die Studierenden die Bernssberatnng iiberniinmt. 'Alle Anfragen sind an Ub. Ignatz Uarsen (Biadr.-D.), Eharlottenburg 4, Monnnsenstr. 20, zu richten, der sie nach Möglichkeit umgehend beantworten oder zur Erledigung einein anderen 'Ansschnstmitglied iveitergeben nstrd. Sollten angesragte Stellen nicht sofort frei sein, so iverden die betressende» Gesuche in der nächsten Nnunner der .H. 6.-Blätter ohne Namens- Nennung verostentlicht. Uin nun einen Ueberblick über die einzelnen technischen Beruiszweige, die noch mehr spezialisiert sind als die anderen, zu rrlralten »nd um im Bedarfsfälle über eine genaue Kartothek verfügen zu können, wurden zunächst Fragebogen an die Mitglieder gesandt, die über ihre speziellen 'Arbeitsgebiete, ihre besonderen beruflichen Intercgen, über 'Aufträge und -Arbeiten, die für den einzelnen in .Trage kommen, seine genaue Anschrift beziv. die der Zirina, bei der er tätig ist, des weiteren auch über die 'Arbeiten oder Stellen, die ein jeder evtl, zu vergeben hat, Aufsiblust bringen sollten. Das so erhaltene Material ivird in der .forin eines Berufsadrestbucbes allen ilb. ilb. zugänglich gemacht werden, damit auch die?cichtterh»iker, die vermöge ihrer beruflichen Stellung in die i.'age koinmen, in das Gebiet der Technik fallende 'Arbeiten zu vergeben, od r die einen hfinslust auf die Besetzung von technischen Steilen haben, in der i-'age seien, gegebenenfalls auch.Hb. Hb. zu berücksichtige». Wir gehen dabei von dein Grundsatz aus, dast es Ehrenpflicht eines jeden Hbs. ist, unter gleichwertigen Angeboten dem H'. Ger den Borzng zu geben. Die Unterstüyungs. freudigkeit uud Tiilfsbereitschaft ist in den anderen studentischen Berbänden austerordentlich grost, sie bedeutet für uns eine Berschärsung der Houkurrenz, so dast ivir uns mit den gleichen Mitteln dagegen wehren und einander^ unterstützen inüsten. Cchliestlich ivird das Interesse des einzelnen ain Ergehen des anderen dein 0>edanken, dast der H'.6. eine i.'ebensgeineinscl»ast ist, nur dienlich sein. Wir gedenken den Zusainmenhalt weiterhin dadurch zu fördern, dast ivir Borträge über allgemeinverständliche technische Gebiete halten iverden, und zwar sollen dieses Semester noch zivei Referate steigen. Nähere Bcitteilungen über Thema, Ort und Zeit iverden jeweils in den 51. C.-Blättern rechtzeitig bekanntgegeben. In regelmastigen Zusaminenkünsten soll ferner ein jeder sich über Berufsfragen oder sonstige Dinge, ln denen er beraten zu sein wünscht, aussprechen können. Einer Anregung