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KC-Mitteilungen · 1925-11-20 · Heft 11 (20.11.1925) · p. Seite 86

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1925
Issue
Heft 11 (20.11.1925)
Date
1925-11-20
Page
Seite 86 (sequence 4)
Language
German
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86 als ob nichts geschehen sei, zur Versöhnung hingestreckt. Es ist der bekannte Ruf nach der jüdischen Einheitsfront, der hier wieder einmal in allerdings sehr „würdiger" Form erhoben wird, und der es so bequem macht, hinterher bei paffender Gelegenheit sich darüber zu beklagen, daß die bösen K.C. er diese Einheitsfront wieder einmal gestört hätten. Ans will es allerdings scheinen, als ob die Kadimah in eine Einheitsfront mit ganz andern Elementen geraten sei, eine Einheitsfront, zu der wir allen an ihr Beteiligten nur — aufs herzlichste gratulieren können. Entrichtung der K. C.-Beitrage. Der G.A. hat in der Sitzung vom 14. Oktober 1925 beschlossen, zu der im K. C.-Statut vorgesehenen semesterweisen Erhebung der K. C.-Beiträge zurückzukehren. Die während der Inflationszeit beschlossene Suspendierung der §8 42 und 43 des K. C.-Statuts tritt also außer Kraft. Ich bringe daher die entsprechenden Bestimmnngen des K. C.-Statuts in Erinnerung. 8 42 bestimmt. daß die Einziehung der K. C.-Beiträge semesterweise erfolgte. Rach 8 43 hat jeder A. L. V. dem K. C.-Kassenwart am 1. 4. und 1 10., jede Verbindung am 15. 5. und 15. 11. jeden Jahres die Zahl der Mitglieder anzuzeigen und dabei anzugeben, welche Mitglieder noch anderen K. C.-Verbänden angehören. Die zu zahlenden Beiträge sind einen Monat nach den angegebenen Zeitpunkten fällig. Ich ersuche daher dringend um Einsendung der Anzeige, soweit diese noch nicht erfolgt ist. Die Alt-Äerren-Verbände ersuche ich ferner, die Beiträge für das Wintersemester 1925/1926 schleunigst einzusenden. Die Verbindungen bitte ich, gleichfalls an pünktliche Berichtigung der Beiträge für das Wintersemester zu denken. Endlich bitte ich auch um umgehende Einsendung der Rückstände. Auch die nach 8 44 des K. C.-Statuts zu zahlenden Inaktivierungs- und Philistrierungsbeträge bringe ich in Erinnerung. Dr. Kurt Levy (Thu r.) K.C.-Kassemvart J Verbandsnachrichten (Die „Verbandsnachrichten" für die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 30. November an die Schriftleitung einzureichen.) „Thuringia" Breslau. Der Verlauf der Ferien war ein durchaus befriedigender. Der Zusammenhang der Bbr.Bbr. wurde durch eine Reihe wohlgelungener Ferienoffizien gepflegt, wovon besonders ein Damenausflug nach Oswitz hervorzuheben ist, bei dem wir auch viele Kbr. Kbr. begrüßen konnten. Wir eröffneten das W. 25'26 S. am Sonnabend, dem 24. Oktober mit dem Antrittskonvent. Die interimistijchen Chargenwahlen ergaben: X a.B. Ernst Weißenberg, XX a.B. Rudolf Bachner (XX) F.W.Z.W., XXX a. B. Lans Pollak S. W. Sp. W. F. M. f. C. i. a. B. Lans Feuereisen (XX/X F. M.), F. M. s. T. i. a. B. Kurt Lonigbaum (XXX,XXX), K. W. a. B. Günter Kamm, E. R. E. R.: X, A. L. Laskowitz, i. a. B. i. a. B. Lonigbaum, Feuereisen, a. B. a. B. Manasse, Kamm. Zum Astavertreter wurde a. B. Kamm bestimmt. Eine l. K. V. „Rheno-Palatia" beurlaubte ihre a. B. a. B. Katz und Kamm, eine l. K. V. „Sprevia" beurlaubte a.B.Manasse, eine l.K.V. „Neo-Friburgia" beurlaubte a. B. a. B. Weißenberg, Pollak, Lachatzki und überwies a. F. Elias. Aktiv meldete sich Lerr stuü. jur. Berliner, außerdem erwarten wir noch einige Aktivmeldungen. So hoffen wir mit einer Attivitas von vorläufig 16Mann dengewohntenstrammenVerbindungsbetrieb ,m Winter durchzuführen und glauben, daß für alle Bbr. Bbr. und Kbr. Kbr. ein harmonischer Verlauf des Semesters gewährleistet ist. Sprevia-Berlin. Auf dem Schlußconvent inaktivierten wir die a. B. a.B Caspary, Kaldanski und Braun und rezipierten den Fuchsen Simonsohn in den Ferien a. F. Erber. — Philistriert wurde i. a. B. Taubenschlag. Der ehrenvolle Austritt wurde gewährt den Füchsen Pelzall und Nagel. — i. a. B. Erwin Goldmann schied aus der Verbindung und dem Verbände auf Grund eines Urteils, auf „Rat zum Austritt" aus. Den Semesterabschluß bildete unsere Rheinlandreise zum Bonner K. C.-Tag. der allen Teilnehmern dauernd in angenehmster Erinnerung bleiben wird. Wir hatten die Freude, außer unseren Attiven und Inaktiven, viele unserer A. L. A. L. in Bonn wiederzusehen und auf der fröhlichen Dampferfahrt von Bonn nach Remagen sind wohl etwa 35 Spreven in Vollkouleur beisammen gewesen. Unseren Alten Lerren, die uns während des ganzen Semesters mit Rat und Tat treu zur Seite stangen, fühlen wir uns zu herzlichstem Dank verpflichtet; denn sie haben uns nicht nur die großen Mittel für unsere Rheinlandreise zur Verfügung gestellt, sondern haben uns auch in Bonn, Remagen und Köln viele frohe Stunden studentischer Gemütlichkeit bereitet. Wir begannen unsere Reise mit. einer Fahrt nach Frankfurt a. M., besichtigten die Stadlund ihre historischen Denkwürdigkeiten und waren im „Faust" zum Mittagessen mit den Kartellbrüdern eines l.K.V. „Nassovia" zusammen. Die Fahrt von Mainz bis Bonn machten wir größtenteils auf dem Rhein und verlebten frohe Stunden bei einer Weinkneipe in Bacharach. An der Loreley vorbei ging es nach Koblenz und am Siebengebirge vorüber nach Bonn. — In Bonn nahmen wir teil an allen K.C.-Tagsveranstaltungen, am Schulungskursus, am Altherrentag, am Säbelwettfechten, bei dem wir den 2. Preis erhielten, am Kommers und nach dem K. C.-Tag an der Rheinfahrt nach Remagen. Auf dem Sportfest gewannen unsere Bbr. Bbr. mehrere Preise. — Mit besonderem Interesse nahmen wir teil an der Führung durch die Iahrtausendausstellung, die zweifellos einen Löhepuntt dessen darstellt, das uns je auf einer Ausstellung gezeigt wurde. - Die K. C.-Tagsveranstaltungen schlossen mit dem akademischenBierabend, während wir am folgenden Tage noch eine Besichtigung der Stadt Köln Vornahmen und mit einem Abendessen im „Bürger- Haus" beim Glase Bier die Rheinlandreise und das Semester schlossen. — Auch an dieser Stelle danken wir unserer l.K.V. „Rheno-Silesia" nochmals herzlich für die so gastfreundliche Aufnahme, die es uns erst ermöglichte, diese Tage voller Larmonie und ungetrübter Fröhlichkeit zu verleben. Wir können davon absehen, einen Semesterbericht an unsere A.L.A. L. zu senden. Denn aus diesen und den früheren K.C.-Mitteilungen ist alles, was sich während des Semesters Wesentliches ereignete, ersichtlich. —

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