KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1925
- Issue
- Heft 8-9 (15.9.1925)
- Date
- 1925-09-15
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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K.C.-Mitteilungen Mitteilungsblatt der im Kartell - Convent der Verbindungen deutlcker Studenten I Bezug nur gemeinsam mit den I jÜdilcfaeil 6laUbeNS Blättern. Bezugspreis hall jährlich I ... », 2.S0 Mark zuzügl. 0.50 m. Postgebühr, l vereiniaten Kvrvvratlvnen. Abonnementsbestellungen durch den veri/wivimgiwi xxvi jjviuiivsiiwi. _lag und das Ä. L.-Büro._| -- Anzeigen-Annahnre durch den Verlag und das A. L -Büro. Preis I,— Al. für die einfach gespaltene Zeile nach Rudolf Masse Zeilenmesser Nr. 15. „Die Verbindungen in, A.L. stehen auf dein Boden deutschvaterländischer Gesinnung. Sie haben zum Zweck den Rumpf gegen den Antisemitisnms in der deutschen Studentenschaft und die Erziehung ihrer Mitglieder zu selbstbewußten Juden, die im Bewußtsein, daß die deutschen Juden einen durch Geschichte, Rultur- und Aechtsgemeinschaft mir dem deutschen Vaterland unlöslich verbundenen volkstell bilden, jederzeit bereit und imstande sind, für die politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Juden einzutreten. — Der M. Llehnt die Bestrebungen zur Lösung der deutschen Jadenfrage außerhalb Deutsch! rnds ab. — Zu politischen und religiösen Sonderbestrrbungen innerhalb des Judentunis nehmen die Verbindungen im R. L. keine Stellung, soweit dies nicht durch Abs. 1 und 2 bedingt ist." 1925. BERhlll, den 15. September Dr. 8/9. )nlsalt: Akademische und allgem. Nachrichten S. 63. — Verbandsnachrichten S. 65. — S. 69. — K. C.-Veranstaltungen S. 70. Wohnungsänderungen Wegen Raummangel mußten leider verschiedene Aufsätze, dabei auch einNachwort zum K.C.-Tag zurückgestellt werden. KX.-Kasse Durch Beschluß des G. fl. bin ich zum K. C. - Kassenwart gewählt worden und habe nunmehr die Verwaltung der K. Ci-Kasse übernommen. Ich bitte diekassenwarte sämtlicher K. G.-Verbönde, die am 1. Oktober 1925 fälligen K. C.-Beiträge für das -.Vierteljahr 1925 rechtzeitig einzusenden. fluch ersuche ich, sämtliche rückständigen Beiträge sofort einzusenden. Das. Postscheck-Konto derk. G.-Kasse bleibt vorläufig noch unter dem Damen meines flmtsvorgängers bestehen. Ich bitte daher, sämtliche Zahlungen wie bisher auf das Postscheck-Konto Dr. jur. Frifc boeüy, K.C.-Büro, bindenstr. 13 beim Postscheckamt Berlin Dr. 12066 zu leisten. ver K.C.=Kassenwart Dr. Kurt bevy (Thur.) Berlin U/30, lltohstr. 68 .. u. Mgemme Ulillirlliiteii Der Berliner „Studententag". Vom 31. Juli bis zum 5. August 1925 fand in Berlin der 7. ordentliche „Deutsche Studententag" statt. Die oberste Interalliierte Kommission hatte die Tagung in Bonn, wo sie ursprünglich stattfinden sollte, 'verboten. Deutscher Studententag ist ein etwas stolzer 'Name für die Vertreter eigentlich nur einer Richtung der Studentenschaft. Man darf nun einmal nicht vergessen, -daß weite Kreise deutscher Studenten Oesterreichs und Deutsch-Vöhmens zu dieser „Deutschen Studentenschaft" keinen Zutritt haben. Die Organisation der reichsdeutschen Minderheitsgruppen, der Deutsche Studentenbund, hat unter Bezugnahme auf diese Tatsache eine Erklärung Herausgebracht, in der es u. a. heißt: »Die im Deutschen Studentenbund zusammengeschlossenen Studentengruppen erkennen den derzeitigen Vorstand der Deutschen Studentenschaft, der sein Amt dem Rechts-- und Wortbruch seiner Vorganger verdankt, nicht an. Sie lehnen die Mitarbeit an einer Organisation, wie dem Gesamtverbande „Deutsche Studentenschaft" ab, da sein Ausbau nach völkischen Prinzipien einen Hohn auf jede großdeutsche und nationalpolitische Arbeit bedeutet. Daher werden die Vertreter des „Deutschen Studentenbundes" wie in den Vorjahren auch diesem sogenannten Studententage grundsätzlich fernbleiben." Lediglich im Interesse der örtlichen Selbstverwaltungsarbeit, die unter allen Umständen durchgeführt werden muß, und an der sich die Minderheilsgruppen auch stets eifrig beteiligt haben, nahmen einige Minderheitsvertreter aus Breslau, Hamburg und'Heidelberg an der Tagung teil. Die anderen haben nicht viel versäumt. Sehr bedeutungsvoll sind die Leistungen des Studententages nicht gewesen. Man hörte im wesentlichen Berichte und Referate; man verhandelte in Ausschüssen. Von den großen, geistigen Aufgaben, die die deutsche Studentenschaft, ebenso wie vor hundert Icchren die deutsche Burschenschaft, zu erfüllen hat, hörte man von studen- ^62924