KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1925
- Issue
- Heft 2 (15.2.1925)
- Date
- 1925-02-15
- Page
- Seite 14 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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14 Tagung des Deutschen Hochschulamtes für . Leibesübungen. Am 3. 1. 25 tagten die Vertreter der Dozentenschaft, Studentenschaft, Hochschul-Turn- und Sportlehrer und Alt-Akademiker, die in dem „Deutschen Hochschulamt für Leibesübungen" zusammengefaßt sind. Nach eingehender Aussprache wurde eine Einigung mit dem „Amt für Leibesübungen der Deutschen Studentenschaft" erzielt. Vor allem wurde festgestellt, daß Beschlüsse nicht nach der Anzahl der Stinlmen gefaßt werden sollen, um Minoritäten nicht zu terrorisieren. Die Wünsche der Studentenschaft wurden berücksichtigt: Die Spielmeisterschaftcn werden im Laufe des Wintersemesters, die Ruder-, Schwimm- und Leichtathletik- Meisterschaften im Sommersemester ausgetragen. Durch Bildung von Fachausschüssen für 1. Turnen und Sport, 2. Presse und Propaganda und 3. Wirtschaftsfragen, in die Vertreter der Studentenschaft mit gewählt wurden, ist deren Mitarbeit gesichert. Die „Hochschulblätter für Leibesübungen" sollen weiter ausgebaut, und ein neuer Vertrag getätigt werden. Die Abrechnungen über das Marburger Olympia wurden genehmigt, die Hochschulen erhalten die Gelder zurück. Betr. Anstellung des Akadem. Turnlehrers Vogel- Hannover wurde einstimmig beschlossen, seitens des Dehofl. erneut Schritte zu unternehmen, damit diese wertvolle Kraft der Techn. Hochschule Hannover erhalten bleibt. Die Sitzung der „Aemter für Leibesübungen" der einzelnen Hochschulen soll nicht in Freiburg, sondern anläßlich des Berliner Hallen-, Turn- und Sportfestes in Berlin stattsinden. Austritte aus dem Hochschulring. Der Göttinger S. C. ist aus dem Lochschulring ausgetreten. Als Grund hierfür wird der „Deutschen Akademischen Rundschau" (Göttingen) angegeben, daß der S.C. in dem Verhalten des Hochschulrings anläßlich der Enthüllung des hiesigen Gefallenendenkmals, wo sein Vertreter unter Billigung des derzeitigen Rektors für die Göttinger Verbindungen das Wort ergriffen hat, etwas Llnwahrhaftes sah. Der Göttinger S.C. ist der Ansicht, daß der Hochschulring mit dieser neben den Reden der damaligen Vertreter der Hochschule und der Studentenschaft gehaltenen Ansprache die Grenze des ihm vereinbarungsgemäß zugewiesenen Vetätigungsseldes überschritten hat. Der Münchener C.V. mit neun Verbindurmen hat sich nach der gleichen Quelle zusammen mit Rhaetia und Helvetia-Monacensis im Februar mit einer Beschwerde über die Folgen der Novembervorgänge an den Deutschen Hochschulring in Berlin gewandt. Auf Grund der gepflogenen Verhandlungen und weil der Deutsche Hochschulring von der überparteilichen Haltung seiner Gründe abgervichen ist, ist der Münchener C.D. nunmehr auf einstimmigen Beschluß aus dem D.H.R. München und damit aus dem Deutschen Hochschulring ausgeschieden. Einführung der ärztlichen Untersuchung der Studierenden in Baden. Nach einer Verordnung des Badischen Unterrichtsministeriums ist mit Beginn des laufenden Winter- Semesters in der technischen Hochschule Karlsruhe die pflichtgemäße ärztliche Untersuchung der Studierenden eingeführt worden. Jeder Studierende ist verpflichtet, sich einer unter der Leitung besonders hierfür bestimmter Aerzte stattfindenden Untersuchung auf seinen Gesundheitszustand zu unterziehen. Die Farbentreue der Burschenschaft. „Die Danziger Burschenschaft „Germania" nimmt mit Beginn des W.-S. 1924 bis auf weiteres die Farben schwarz-weiß-rot auf goldenem Grunde an neben ihren Farben schwarz-rot-gold, die weiterhin die Farben der Burschenschaft bleiben und bei besonderen Festen der Burschenschaft getragen werden. Die Mütze wird entsprechend geändert. Die gerade in Danzig vorliegenden Verhältnisse haben zu diesem Entschluß geführt." (Aus den Burschenschaftlichen Blättern.) In Oesterreich enthält der völkische Zeitweiser dagegen ein Gedicht auf das „Deutschvölkische Panier", in dem es heißt: „Nun drauf ohn' Wanken, ohn' Besinnen, Das stolze Banner ist entrollt. Wie leuchten hell im Sonnenglanze Die heil'gen Farben — schwarz-rot-gold!" Die Deutschen in Oesterreich halten bekanntlich seit jeher an den alten freiheitlichen Farben fest, aber die Burschenschaft richtet sich nach der Strömung der Zeit. — Charakterstärke — Farbent'reueU Inaktivierungs- und Philistrierungsgebühren betragen laut Beschluß der K. C.-Kassenkommission Mk. 5.— bezw. Mk. I0.—. Sie sind von den Kassenwarten der Verbindungen zu erheben und an die K. C.-Kasse (Postscheckkonto Berlin 12066 Dr. iur. Frllj Loevy K. C. - Büro) abzuführen. Die K. C.-Kassenkommission. K. C.-Adressbuch Am 1. Februar ist die Frist zum Einsenden der Kartothekkarten abgelaufen. Eine ganze Anzahl Kartellbrüder haben ihre Karten, trotz wiederholter Aufforderung, nicht eingeschickt. Für eine ordnungsgemäße Aufnahme der Betreffenden in das Adressbuch übernehme ich keine Garantie. Kartellbrüder und Freunde des K. C., die in das Adressbuch ein Inserat setzen lassen wollen, bitte ich um Umgehende Zusendung des Textes unter gleichzeitiger Mitteilung der gewünschten Form. Dr. Rudolf Meyersohn :: Berlin W 30 :: Luitpoldstrasse 13