KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1924
- Issue
- Heft 1 (15.2.1924)
- Date
- 1924-02-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Mitteilungsblatt der im RarLett-Gonvent der Verbindungen deutscher Studenten verug nur gcmcinlani mit r>»'n H.C. - SUIttcrn. vrLu.'.sprelS Ijalbiänrlidj 5,50 Marti jüdischen Glaubens vereinigten Korporationen. Itnzcioi’n-Rnnahtnc durch den Vortag. preis 0,50 M für dlo einfach gchp. Lotte. Nbonnomen.'sl/ostelt. durch den Vertag u. das K.C.-Vüro i. - „Die Verbindungen Im K.C. sretien auf dem Doden deul!chuatertttnd»lcher Selinnung. Sie haben rum Lvech den Kampf k gegen den Nn!Nemil!iimu§ in der deurschen Srudentenschnil und die Lrr.etiung ihrer Mikglleder ru leldskbewugten Juden, die tm veamitrseiu. dal» die deutschen Juden eiuen durch veschichie, Kultur- und Nechtsgcmelnschast mit dem deutschen Vaterland unlüsli<l, verbundenen Vollreteit bNden. Zederrett bereit und imstande sind, für die politische und gesettschaft- Uche Sieichberechligung der Juden oinrulrer-n. - Der U.C. lehnt die Deitrebnngon rur l-dsung der deutschen Judenfrage äußert,aib Oeuischlandri ab. Lu poUtischen und rcliglSscn Sonderbestredungen tnneriiaib des Judentums, nehmen die Verbindungen im K.C. '.reine Stellung, soweit dies nicht durch Kd). 1 und L bedingt ijr." 1924. BEttClU, den 15. Februar Nr. 1. Inhalt: ~*n1cc $ecbanö»organ 6.1 — Llmjchau 6. 2 — Bcebandsnacheichken 6. 4 — K.L.-Veranstalkungen 6. T ~ — 3nJord<? 6. $. Clnscr Verbands organ. Die Frage der (Mcfialiunß ber M.C=23Iä:icr ifi in kn Reihen hhUmcv i»cvbnnbc* in bni letzten Jahren dauernd hin und her ksffutiect worden. Anregungen verschiedenster Arl sind an uns gelangt. die alle van der Absicht geleitet waren, die Zeitschrift ans eine gesicherte fhiniisiiüe Olnmdlagc ru f!eilen; lvar diese gegeben, so brauchte e»> uns um Mita'beiter und Miikä'mpser nimt bangest seil;. Alle diese Plane sind eingehend erwogen worden, aber sie restlos zu vereinheitlichen war unmöglich. Die einen wollten die K.G.-Biäilcr p einem aktuellen Organ machen, das in Folge erscheint und den imrner groster gewordenen .n'ieiv der Velbandsangchöu'gerr ans diese Wc se zusamineulitstl. die aiidc-en wideruin wollten eine wiffenschtrsrliche Dnichdringnug uns,rer Blätter als das erstlcb''nswerre Ziel bcrrac!)len. Gewiss wäre es mögl'ch gero-seii, beides zu erreichen. Ab>r dies hülle verlangt, das; wir monmlich ziika 700 Mark allein für unsere K.b. - Blätter zur Belsügung stellen können mrd so Nein manchem heute diese Zahl nörfnnunen mag, cs schien unmöglich, diese Summe auch nur annähernd rmsznbringen. 1 Je größer aber der Verband geworden ist, desto welliger war es angängig, die Aufrechlerhaitnng der alten Beziehungen zwischen den Verbuchungen und den allen Herren, zwischen der Allhcncnschasi nmereinüiidcr und nicht zuletzt zwischen dem K.5. mW den ihm Fernerstehendeu ans vierteljährlich erscheinende Blätter zu beschränken. an den;K.C,-Blättern gespart worden ist. ist um ein Vielsacheö verbkmchl worden durch gesteigerte Unlosteu der einzelnen Verbände und durch die Nachteile, die der vollkommene Verlust an gegenseitigen Beziehungen der Allgemeinheit gebracht har. Ans den beiden oben wicdergegebenen Oirnndgcdankcn ist dabcr der Plan entstanden, die K.C.-Dlä:ter in ihrer bisherigen Form zu teilen und folgende Zeitschriften erscheinen zu lassen: 1. sollen mindestens dreimal jährlich, nämlich emmal im Sonnuersemester und zweimal im Wintersemester die .U G.-Blätter erscheinen und zwar sollen diese dann eine Zeitschrift werden, die sich mit den. großen Fragen der Lerbandspotitik und den grundlegeudenP, oblernen, die unsere Ideale in sich schtiesten, blschäftigen. 2. sollen Mir-c eines jeden Monats „K.l5.-Mirtei- ' l'tiigeu" e'scheiuen, deren erste Nummer wir hiermit der Ä.C.-O^ffenüichkeit übergeben. Sie sollen über die wichtigsten O-eschelmisse in- und austerhalb des Verbandes berichten, sollen vor allen Dü! :en iib r die BeranslaUmigen sämilichrr .si.G.- Velbüudc insolmieren und aus diese Weise auch den Verbindungen durch Ilebernabme des Benachrichligiirlgsdienstes eine finanzielle Carlastimg, der Altherrcnschasl lilcmstnis der Vorgänge inner- . halb der Aüivilgs ermöglichen. Daneben soll nach Bedarf die bisherige Vertrauliche Beilage er scheinen. Damit unser Plan gelingt, bedarf es selbstverständlich der Mitarbeit aller,nicht zuletzt der finanziellen. Wir benötigen für die Schristleiinng den Austaiischuc; lehr mit Der übrigen studentischen und jüdischen Presse, wir müssen die Organe derstnigen Verbände, die mit uns in einen Auslanschvertehr nicht treten wollen, kennen - das erfordert Frei - Abonnements oder bares Geld. Wir hoffen, dast unsere Vcrbandsmiiglied>r und die auf unserem Boden steherrdsn Austensleheirden die nun ihrem cigemlichen Ansgabenzweck zurückgegebenen .ft'.G.-Blä'uer als Sprachrohr benuM werden und würden uns freiten, bald recht viel neue und alte Mitarbeiicr begrüsten zu können. Vor allen Dingen muffen die K.G.-Verbände pünktlich ihren Müreilnngsamgaberr genügen. Bis zum Schluffe eines jeden Monals sind in Zukunft-ohne besondere Aufforderung Verbindungsberichte abzugebctl und bis zum 7.