Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Journal
- Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Volume
- 5 (1914)
- Article
- Erscheinungen zur Geschichte der Juden in Deutschland im Jahre 1913
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 160 (sequence 12)
- Language
- German
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- Goslar 1× ep/1044636
- Seesen 1× ep/1048106
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— 160 — Siegismunds in einen Streit zwischen Goslar und Braunschweig wegen aus Goslar geflohener, in Braunschweig aufgenommener Juden. S. 18 Kaiser Siegismund legt den Braun Schweiger Juden 100 Gulden Krönungssteuer auf und bestätigt ihre Privilegien. 97. F a h 1 b u s c h 0. Die Finanzverwaltung der Stadt Braunschweig seit dem grossen Aufstand im Jahre 1374 bis zum Jahre 1425. Eine städtische Finanzreform im Mittelalter (Untersuchungen zur deutschen Staatsu. Rechtsgeschichte hrsg. von 0. von Gierke Hft. 116). S. 2 Die Stadt Braunschweig erhält Rechte an Juden und Mühlen (1364). S. 19 Zahlungstermin des Judetischosses war im XIV. Jahrhundert Pfingsten. S. 33 Die Bede der Juden wird seit 1390 an die Beutelherren bezahlt. S. 78 Bestimmungen über die Höhe des Judenzinses von 1378 und 1402. S. 132 Bestimmungen über die Höhe des Schutzgeldes der Juden von 1397—1423. 98. Vollmer B. Die Wollweberei und der Gewaudschnitt in der Stadt Braunschweig bis zum Jahre 1671 (Quellen und Forschungen zur Braunschweig. Geschichte Bd. 5). S. 44 Den Juden ist verboten, ausgeschnittene Braunschweigische Laken in Pfand zu nehmen, dagegen erlaubt, ganze Stücke zu nehmen. S. 123 Vereinbarung der Meister der Lakenmacher im Hagen, in der Neustadt und dem Altenwiek mit den Juden über die PfaRdnahme von Wolle, Garn und Lakenscheren (1312). Erweiterung in der Ordnung von 1488. Helmstedt. 99. Mutke E. Helmstedt im Mittelalter. Verfassung, Wirtschaft, Topographie (Quellen u. Forschungen zur Braunschweig. Gesch. Bd. 4). 8. 47 Das Judenregai der Stadt Helmstedt hat der Abt des Klosters Werden a. d. Ruhr (vergleiche die Urkunde des Abtes vom Jahre 1247 8. 162 f.). S. 51 Schon verhältnismässig früh zahlreiche Juden in Helmstedt; Judenstrasse schon im XIV. Jahrhundert. S. 69 Ueber die Rechtsstellung der Juden: Exemption vom Öffentlichen Gericht und Gerichtstand vor dem Abt (bis Mitte des 13. Jahrhunderts). S. 98 Um die Mitte des 14. Jahrhunderts ist die Stadt im Besitz des Jncienregals. S. 107 Das Schneiderinnungstatut verbietet das Zuschneiden im Hause eines Juden (nach 1300). S. 118 f. Siedelung der Juden, Juden viertel, Synagoge, Erwerbsleben und Rechtsstellung der Juden; 1485 Vertreibung der Juden, die schon 1479 vom Rate einmal versucht worden war, auf Befehl des Abtes. Seesen. 100. Braunschweig vor 1 00 Jahren. Ein Rückblick auf Franzosenzeit und Freiheitskriege. S. 21 Eine alte Beschreibung des T^önigreichs Westfalen berichtet Über die jüdische Erziehungsanstalt zu Seesen. Wolfenttüttel. 101. Gr ätz L. Zur Geschichte der Samsonschule zu Wolfenbüttel unter Direktor Prof. Dr. Tachau von 1888—1913 (A. Z. d. J. LXXVII S. 363—366).