Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Journal
- Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Volume
- 3 (1911-1912)
- Article
- Akten-Inventar der Synagogen-Gemeinde Soest
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 9)
- Language
- German
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— 34 — In Fase. 1. 1840: betr. Verbreitung des Ackerbaues unter den Juden. In Fase. 4 1847 Apr. 13: Eingabe des Obervorstehers Hellwitz an die Ständeversammlung, die Gemeindemitglieder zur Anerkennung seiner kultischen Reformen1) zu zwingen. 1847 Apr. 14: Eingabe der Israeliten zu Soest an die Ständeversammlung, die bürgerliche Gleichstellung betr. Gr. Varia. 1. 1827—1833. Darin: 1830: Verzeichnis der israel. Dienstboten zu Soest. 1830. 1831: Eabbinische Gutachten betr. den früheren Beginn der siebentägigen Trauerzeit und die frühere Leichenreinigung. 1832: Den zum neuen Totenhofe angekauften Garten betr. 1833: Verzeichnis der zum Gehalt des Landrabbiners in Soest, Sassendorf und Ampen Beitragenden. 2. 1881 -1904. Darin: Verzeichnis der Verstorbenen 1883—1898. Anlagen. Die Notizenbündel, die sich gemeinhin als Geschichten jüdischer Gemeinden geben, lassen besonders ein Verständnis für die Fragen des Aufbaus der Gemeinde sowohl nach der Seite ihres Mitgliederbestandes wie ihrer Organisation vermissen. In Preussen bedeutet die Zeit von 1812 bis 1847 bezw. 1851 sowohl für die sich neubildenden wie für die seit alters bestehenden Gemeinden eine Epoche schwerer Kämpfe. Die alten Grundlagen des Gemeindelebens lösten sich auf. Die Übergangsverhältnisse von dem alten Schutzjudenverbande zu der spät erreichten Rechtskörperschaft entzogen oder versagten vielen Gemeinden die Mittel, sich zu konsolidieren. Unter dem Druck der durch den kulturellen Fort- *) Orgel, deutsches Gebetbuch, Entblössung des Hauptes.