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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1846-10-01 · 10 (Oktober 1846) · p. Seite 400

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1846)
Issue
10 (Oktober 1846)
Date
1846-10-01
Page
Seite 400 (sequence 42)
Language
German
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400 Nachschrift. — Erklärung. - Poe Cod. 112vorkommt. Möchte doch Herr Deutsch in Wien den Cover der dortigen Bibliothek genau untersuchen. — DaS rrurttfi - (S. 199 Z. 5) Lm Vatican Cod. 285, 3 ist, nach dem Anfang bei Affemanni zu schließen, nicht die Abhandlung von M. — „R.,Timon" (Aymerk. 8) ist kein Grieche, sondern wirklich ein Rabbi, aber Tibbon! — Aus Zunz's.inzwischen erschienenem Buche berichtige ich insbesondere den Namen „Melgueiri," des Salomo B. Mosche. Das soll vom Vater des Kolonymos fein (Zunz S- 470). Der Commentar des Buches de spbaera von Jeremia Cohr^ (Zz. S. 521) unterliegt noch Zweifeln. — Ich schließe mit einigen Ergänzungen zu Charisi. Er schrieb einen Hiobcommentar (Zz. S. 213); war, nach Jellinek, (Sabbatbl. 1846. Nr. 7. S. 26) aus Granada, übersetzte das Buch Galens von der Seele (eigentlich ein Dialog) aus dem Arabischen, aber sicher nicht ein Werk des Abraham Jbn Chi^dai. Fehlende Gedichte aus dem Tachkemoni theilte Dukes mit (Ltbl. 1845 S. 616). Charisi übersetzte den Moreh sicher vor 1013, ich vermuthe, noch früher; denn Samuel Jbn Tibbon hatte seine Erklärung der Fremdwörter (so wie die Bearbeitung der Meteorologie) auf dem Schiffe beendet, das ihn von Alexandrien .zurückbrachte. Die Belege und Conse^uenzen dieser interessanten Entdeckung anderswo. Berlin 25. Mat 1646. M. Steinschneider. Erklärung. Der Redaction dieser Zeitschrift wurde von Herrn vr. Wessely in Bezug zu der Correspondenz des Septemberhefts S. 343 ein Brief solchen gemeinen Inhalts zugesendet, daß wir den Mann, der bei'erlangter Bildung sich so weit vergißt, nur bedauern können. Wir geben übrigens Herrn Wessely zu erkennen, daß in Schmähungen sich keine Widerlegung findet. Der Bericht des Correspondenten wurde auch von anderen bewahrten Seiten bestätigt; und durfte ihn die Redact. im Interesse des Judenthums selbst, das durch die S. 343 bezeichneten Mittel entwürdigt wird, nicht zurückweisen. Nur durch Veröffentlichung einer treuen Abschrift der gedachten Eingabe, die das Gegentheil von dem bringt, was die Correspondenz besagt, kann die Beschuldigung entkräftet werden. Unser Blatt, das nur ungern auf die nicht zu vermeidende Persönlichkeit einging, ist der Aufnahme dieser Eingabe geöffnet, und ist es in die Hände des vr. Wessely gegeben, diese Ehrenrettung zu erlangen. ~ Die Redaction. Druck der Teubner'scherr Officin in Dresden.

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