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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1846-10-01 · 10 (Oktober 1846) · p. Seite 386

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1846)
Issue
10 (Oktober 1846)
Date
1846-10-01
Page
Seite 386 (sequence 28)
Language
German
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386 \ Zur Geschichte der Juden Polen. l e s, 1561 in Krakau, Verfasser eines pentateuchischenCommentarsm«.; NatanEpira, 1565 in Grobno, ein Verwandter vonJochaiian Luna (1480 in Worms) und.Joseph-Salmoni (1520 in Ofen); Mardechai Reis b. Isaak, 1565 in Brzesc; Mardechai Singer in Krakau, vielleicht der im Jahre 1575 verstorbene Mardechai b. Jaco b und derselbe, der die Sprüche erläutert hat; Mardechai Mardusch b. Iehuda, vor 1584 gestorben; Hirz Cohen b. Menachem, 1569 in Lemberg; Salomo b. Jehuda in Posen, dessen Schüler unter am derii Meir Lublin undJsaacCohen b. Hirz (Verft von w rona) waren; A sch er, Großvater Meir Lublin's, vermuthlich der-anderweitig bekannte Ascher b. Joseph; Hirsch in Lubemila, der bei «"an gelernt; B e n - jqmin in Gnesen; Simeon, Elia, Salman, alle drei um 1570 in Chelm; Elieser in Busk. Die wichtigsten Männer nenne ich zuletzt: Moses Israels in Krakau 1550—1572; Jsaac Chajut 1568 in Busk, spater.in Prag; M a r d e ch a i I a f e aus Böhmen, der bereits seit 1553 an seinen Schriften gearbeitet hat; Jsaac Cohen Spira b. David in Kreminiec, später in Krakau, Meir Lublin's Schwiegervatet und im Jahre 1582 gestorben. Für den Eifer, mit welchem 1550 bis.1580 die Lehrer in Polen thätig waren, zeugen obige Namen, ohne daß wir des Gemüsehändlers Abraham bedürfen, in welchem, Asulai zufolge, Luna einen ausgezeichneteu Talmudisten entdeckte. Neben Luria's scharfsinniger Gründlichkeit übersehe man nicht Männer wie Israels, Delakrat, Jafe, Chajus, Jsaac b. Abraha m und den vielseitigen Hendel (gest. 1612), die Sinn für Literatur, Mathematik, Logik hatten und Maimonides philosophische Schriften studirten und verehrten, und ein Zeichen von Lerneifer ist doch wohl, daß Zarza's gedrucktes Werk über Ahen Esra im Jahre 1583 vollständig abgeschrieben wurde."*) *) Ich erlaube mir hier folgende kleine Bemerkungen zu obigem Schreiben hinzuzufügen. In dem vom Horrn Vr. Zunz angeführten Respous. Rothenburg's habe.ich nicht den Nachweis gefunden, daß das dortige *}2SD sich auf Rußland beziehe. Daß der daselbst erwähnte b'mi Sohn einer nnLw war und seine Schwester, die ebenfalls eine Tochter dieser NNLV zu ihm nach Jebamot2. 5. als nicht erbfähig erklärt wird, beweiset noch immer nicht, daß unter ‘}322 Rußland gemeint sei, da zu jener ^eit auch in mehreren Gegenden, wir schweigen vom Morgenlande, Selapen gehalten wurden. —- Daß man die Gegend von Lemberg u. s. w. nannte, ist zwar nicht unwahrscheinlich', doch konnte ich die Nachweise in dem vom Herrn Verfaffer^angegebenen Respons. Kolon's und Luria's nicht finden. Kolon führt an: ^-1x2 222"^ und ist sehr zu bezweifeln, ob hier Lemberg (welches man in alter Zeit/ wie mir bemerklich gemacht wurde, 212^-allgemein nannte) gemeint sei. — Bei Luria fand-ich blys

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