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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1846-09-01 · 9 (September 1846) · p. Seite 360

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1846)
Issue
9 (September 1846)
Date
1846-09-01
Page
Seite 360 (sequence 42)
Language
German
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AM ' Reeensionen. p. 234 Z. 6 v. o. l. Reise für Reihe. Zu Zeile 4 von unten. Wenn Hr. Oberrabb. vr. Frankel mich beschuldigt, die Tradition für Alles verantwortlich zu machen, so möchte das hier am allerwenigsten geschehen sein. Im Iuchasin ed. Amsterd. p. 93 b.. heißt es ausdrücklich asm m-fr ürb tra wirrt 'bw "fcnpjnd<ini nsim d^dnnt w mm rmddT n:wn d-oim fp mm *0«» und R. Menachem hatte nicht so schnell Einkommen, der Schute für das gewöhnliche übersetzt, wenn es ihm nicht geläufig gewesen wäre. Daß nicht stehi, ist aus dem Wortspielder mit dem eigentlichen rfcd 'ssn in Verbindung steht, deutlich; auch war das gar kein Gegenmotiv, da wir immer Schulgeld auch auf Gymnasien sagen, atopda für Schule kommt wißlich vor cf.Aruch s. v. wo er «:K zu setzt rÄdl Lseola." p. 235 Z. 19 v. ö. l. Gabirol st. Gabriel.-— p. 236* Zu dem Namen ‘iWtty*» vergleiche man den Namen Thauros öder Thaunis, den ein Jude von Montpellier im Jahre 1293 getragen, der in einem Diplom König Phillvp's erwähnt wird (bei M6nard bist. de Nismes karrs 1750 I. pr. p. 125. Herr Ph. Jaffi hat mich auf das Buch und die darin enthaltenen Diplome aufmerksam gemacht). Es könnte selbst unser Verf. sein, wenn nicht im Jahre 1306 Estor ha Parchi sich noch einen nennte. Daß aber der Name besonders gelesen und ein gewöhnlicher Name gewesen, ist klar daraus erwiesen. — p. 238. Z. 17 v. o. l. y^T-iisc st. Irma, Z. 36 v. o. l. yrrto st. -pwi, Z. 39 v. o. l. Patziüaken st. Patzmalen, ß. 44 v. o. l. Philistaei st. Philistues. — 239 Z. 6 v. u. l. nun st. auch. — p. 240. Die Stelle vor Prescott steht Ferdinand and IsudeHa tentll Ldit. I. p. 237 n. 1V. . Das Buch hat unterdeß auch eine karge Anzeige in den Heidelberger Jahrbüchern erhalten. Der Verf. gehört zur Schule des Israel, des 19. Jahrh., der die jüdische Wissenschaft für einen Roman ansieht und ihre Freunde für Romantiker. Er prägt das dem Leser ein, weil er die Schönheiten des Buches wohl erkennt und von ihrem Einfluß fürchtet, er will ihm blos die Ohren verbinden, damit er die Sirenenstimme des Mittelalters nicht höre, er reicht ihm, indem er ihn auf das Buch hinweist, auch das Gegengift zugleich, wenn man auch bei der Ration, in der es erscheint, an die homöopathischen Billkontheile zu denken hat. Auch ich*habe darüber, wie über die Bücher von Zun; und Jost in der Zeitschrift für Geschichte, herausgegeben von Schmidt (Juniheft) Bericht erstattet. Ich habe einen der störendsten Druckfehler verbessert. Daß sie größtenteils meiner undeutlichen Hand zuzuschreiben seien, verringert hoffentlich nicht die Entschuldigung, die sie bei den Lesern erwarten. Selig Cassel. Druck der Leubner'schen Officin in Dresden.

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