Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 2 (Februar 1846)
- Date
- 1846-02-01
- Page
- Seite 80 (sequence 42)
- Language
- German
- Belongs to
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80 Recensionen. des Mystfcismus und der Mönche^), ein fruchtbarer Schriftsteller und seinem Neiße verdankt man die Ansichten-über die bisher erzählten Vorfälle in den Schulaugelegenheiten seit den Thanakm", wozu er Zemach David cktirt; hierin Holberg folgend (2, 462.), der genauer ist als er. Daß R. Scherira die Macht des Resch Galutha und der beiden Schuloberhäupter in sich vereinigt, ist aus Jost (6, 99.). — p. 281. „Der Despot ließ sie einsperren, beraubte sie ihres Vermögens und ließ den 100 Jahr alten R. Scherira aufhängen-), dem R. Hai aber gelang es glücklicherweise durch die Flucht, dem Tode zu entgehen." Woher wußte er, daß R. Hai sich dem Tode durch die Flucht entzogen? Basnage hat so: „Hay eut le Bonheur d’echaper a cette violence“ (8, 109.) und das hat denn ein Herr Deffauer etwas mißverstanden. — Bei der Reise der 4 Rabbinen, die er rmch Jost 6, 107. in das Jahr 980 versetzt, sagt er: „Sie hatten sie in religiöser Absicht gemacht." Es ist das aber keine selbstständige Meinung, wie man etwa vermuthen könnte, sondern Jost (6, 107.) hat so: „Sie reisten in religiöser Absicht, um eine Braut einzuhclen" und so hat Deffauer, um sich kürzer zu faffen, nur das Letzte weggelassen. Dagegen weiß er die geheime Nachricht von Jost, wie sie „gebunden und wie Sclaven behandelt wurden", wiederzugeben, „sie werden gebunden und wie die gemeinsten Sclaveu behandelt." — p. 283. ist auch Zedner's Auswahl historischer Stücke abgeschrieben. — p. 289. Benjamin Tudela wird zwischen R. Henoch b. Moses und Samuel-ha Nagid gestellt. Daß, er Asher's Ausgabe nicht erwähnt, ist oben schon gesagt worden. — p. 293. „In dieser Zeit der Blüthe der hebräischen Sprache lebten viele berühmte Männer, die sich auch als Dichter und Grammatiker auszeichneten und von welchen sich noch eine bedeutende Anzahl poetischer Gebete (Selichot) bis auf unsere Zeit erhalten haben." Darauf schreibt er aus Jost weiter (6, 149.): „Hierher gehören vorzüglich R. Salomon b. Juda ben Gabirol aus Malaga, der Verfasser der Tikkun Middoth hannefesch, welcher sich viele Verdienste durch seine religiösen Gesänge erwarb, indem er durch dieses Mittel den Geist des Volkes aufklarte und ihm schätzbare Kenntnisse bekbrachte." Jost hat 6, 150.: „Sehr nützlich war das Unternehmen des R. Salomo, den Geist des Volkes durch ein so einfaches Mittel aufzuklären und mit den unentbehrlichsten Kenntnissen zu versehen." — p. 284.- war ein Dichter. Jsak Kalfon (aus Zedner p. 74.); hier p. 293. erscheint ein R. Jsak ben Ealephon (aus Jost 7, 151.). — p. 284. gibt das erste Wörterbuch Menachera ben Semg heraus. 1) Wörtlich aus Basnage t. 8, p. 106. „II etoit enneroi mortel des Chretiens (wofür er Mysticismus gesetzt zu^ haben scheint) et particulierement des Moines. 2) Aus Jost und Basnage. (Schluß folgt.) Druck der Teubner'scken Officin in Dresden.