Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 2 (1845)
- Issue
- 6 (Juni 1845)
- Date
- 1845-06-01
- Page
- Seite 248 (sequence 50)
- Language
- German
- Belongs to
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248 Rrcenffonen. ööa rün mapiai afttö&pn ^p* vgl. auch Maimonid. Shnhedrin c. 18. tz. 1. 2. Warum ist also doch bei ^2L<2 Diese Frage wirst Maimonid. in dem von Hrn. H. wie oben gerügt ausgelassenen Vordersätze auf-: >5« awnisK röv finmisjÄW äuö &k npfc na afiai nwan»* (also nicht, wie H. anführt, daß der unwahre assertorische Eid eine That ist), und antwortet mit Bezug auf Schebuot 28b rtttüaitt *asa .sntt» «nei vwsb. Und warum npi^ bei ^2x1 toi« »i? weil hier, wie jedem Anfänger bekannt, eine ist, nämlich die nV'S«; und Herr H. nennt den unwahren assertorischen Eid „eine That, wie bei promissorischen „Eiden, wenn die Unterlassung eine active Handlung ist!!!" Herr H. hat aber auch, so allbekannt er den Begriff des assertorischen und promissorischen Eides und was wir in unserer Eidesleistung darüber gesagt vorausfetzt (Orient S. 198), selbst diesen Begriff nicht aufgefaßt und daher seine Confusion mit dem nVis nto« ff. Im unwahren assertorischen Cid liegt offenbar eine Verhöhnung der Gottheit, da eine Unwahrheit beim Namen Gottes ausgesprochen, Gott also gleichsam zum Zeugen der Unwahrheit angerufen wird (Eidesleistung S. 41, 42). Beim promissorischen Eide fände eine solche Verhöhnung statt, wenn im Augenblicke der Eidesleistung der Vorsatz gefaßt wurde den Eid nicht zu halten; aber wer kann je dem Schwörenden dieses Nachweisen? Und wie ist überhaupt ein solch unsinniges Verfahren anzunehmen? (Das. S. 43.) Ein gebrochener promissoricher Eid kann daher nie, wie Herr H. ohne ti feres Eingehen schreibt, ein unwahrer assertorischer werden. Wir werden also, und wir hoffen mit uns auch Herr Kirchheim aussprechen, daß die dortige Behauptung des ’wa«, daß nto« mit der Auflösung eines assertorischen Eides, nach unserer Theorie nichts gemein habe, und sagt doch wa&t mit Nichten und hat mit Nichten je Jemand aus ihm gefolgert: toa» to« aVi teaflö yy.m rvipto -Dina waa •peip naina LLiwa mto (vergl. weiter). — (Fortsetzung folgt.) Druck der Teubner'fchen Officin in Dresden.