Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg
- Volume
- 13 (Ausgabe B) (1937)
- Issue
- 20 (15.10.1937)
- Date
- 1937-10-15
- Page
- Seite 355 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 20 Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden, in Bayern 355 Hn alle Gemeindemitglieder Münchens Die Sport-Abteilungen des Itus-München haben sich großzügigerweise für die Jüdische Winterhilfe zur Verfügung gestellt. Die besten süddeutschen Sportmannschaften wurden für Wettspiele verpflichtet. Folgende auswärtige Vereine kämpfen gegen die Itus-Mannschaften: - am 31. Oktober, 14 Uhr T.C. 03 Karlsruhe mit den bekannten früheren Internationalen Fuchs und Hirsch - am 7. November, Vor- und Nachmittag die beste jüdische Fußball - Mannschaft Deutschlands, der Reichsmeister „Schild Stuttgart" mit drei Fuß- und Händball-Mannschaften am 14. November: Schild Heilbronn. . Für spätere Termine wurden außer den bekannten bayerischen Vereinen noch verpflichtet: Biar Kochte Manntoim — Hakoah Stuttgart — I.S.K. Berlin — Schild Frankfurt — Schild Wiesbaden/Mainz. Der Reinerlös aus sämtlichen Wettspielen kommt der Jüdischen W i n t e r h i Ii e zugute! Alle Mitglieder der Gemeinde werden aufgefordert, den sportlichen und wohltätigen Zweck durch möglichst zahlreichen Besuch zu unterstützen und auch auf diese Weise ihre Ve*bundenheit mit dem Gedanken der Jüdischen Winterhilfe zu bekunden. . Vorverkauf: Geschäftsstelle des Itus, Plinganserstraße 76; Ewer-Buchhandlung, Ottostraße 3; Gemeinde-Kanzlei, Herzog- Max-Straße 7/1. Jüdische Winterhilfe der Isr. Kultnsgemeinde München. AUGUSTENSTRASSE Sj Femsp-recher 58160 Aimdtüt ^^^FWWW^^WWW^ Strickkostüme und Pullover Woll- und Duvetine-Schals - in modernsten Farben und größter Auswahl! Wollhemdchen'. ..........RM. 2.25 Woll-Höschen........... RM. 2.75 Der feine „Links"-Waschkunstseiden-Strumpf ....... . RM. 1.95 t%f\C A If I A IIDCD THEATINERSTRASSE 35 KvJA IVLAUDCK filiaijb marienelatz 2 lieh hingewiesen. Neue Veranstaltungen, 'die sich heute noch nicht im einzelnen -festlegen lassen, so besonders die Einizelvorträge. auswärtiger Redner, werden jeweils in der Gemeinidezeitunig bekannt. gegeben werden. Eswird die Hoffnung und die bestimmte Erwantün« ausgesprochen!, daß unsere Gemeindeinitgieder von den ihnen gebotenen Bildiun/gsmöglichikeiten ausgiebig Gebrauch machen «und so wenigstens für unsere Gemeinde den Pessimismus Lü-. gen straf en, der die (gemeindlichen Lehrhäuser infolge Arbeitsünfust und Mangel an Korazentrationswilleh ernstlich gefährdet" glaubt; während doch die Lehrhäuser gerade heute als unentbehrlich zur Festigung des jüdischen Lebenswillens bezeichnet werden, müssen. ' Die Bücherei des Jüdischen Jugendheimes, Wagnerstraße 3, steht allen Jugendlichen der Gemeinde, gleichviel ob sie organisiert sind oder nicht, unentgeltlich zur Verfügung. Die Leihstunden sind Mittwoch von 7—8 (19—20) Uhr und;' ' Donnerstag von 6—7 (18—19) Uhr. % L'Die Bibliothek enthält eine reiche; Auswahl wertvoller Bücher und Zeitschriften aus allen Gebieten jüdischen Wissens und gute Unterhaltungsliteratur für alle Altersstufen. Der Buchbestand wird - durch steten Zugang von Neuerscheinungen ergänzt — Jedermann wird herzlich eingeladen, die der gesamten Jugend der Gemeinde bestimmte Bibliothek rege zu benutzen. Die Ortsgruppe München des Jüdischen Frauenbundes. beabsichtigt, auch in diesem Jahr wieder, eine kunstgewerbliche Chahukkamesse zu veranstalten (vorbehaltlich der polizeilichen ~ Genehmigung und der Überlassung eines geeigneten Raumes). Da Chanukka in diesem Jahr schon am 28. November beginnt, werden Interessentinnen gebeten, sich baldigst mit Angabe der- Art evtl; auszustellender Sachen zu melden bei Frau Jenny B a e r w a 1 d, Pettenkoferstraße 37/11. Weitere Mitteilungen erfolgen dann. Bekanntgabe von Veranstaltungen in der näch-; sten Nummer dieser Zeitung. - Zionistische Ortsgruppe München Sdilo«»er«rr.2/I Tel.53052 Lichtbildervortrag über Galiläa Vor .einem zahilreichen Kreise von Mitarbeitern und Freum-; den des Keren Kiajemeth Leiisrael wurdeein neuer Palästina- ' Bildstreifen des KKL „Hagaiila" vorgeführt. Nach Begnißungs- Worten von Dr. Richard Eisen, der auf die 'besondere Bedeutung der gegenwärtigen Aktion und ihrer Parole „Erlösung des Bodens von Obergaliläa" hinwies, ergriff Dr. Siegfried Kessler das Wort zu einem ausführlichen Begleitvortrag zu den vorgeführten Lichtbildern, Er gab auf Grund eigener Kenntnis ein Bild von der einzigartigen landschaftlichen Schönheit und der großartigen Vergangenheit dieser palästinensischen Landschaft. Dem blühenden Gedeihen der ziondsfeohen Siedlungen wie Degania stellte er den Verfall und Tiefstand der toten Staidt Saifed oder des noch versumpften Hule-Gebietes gegenüber. Aber auch aus diesen. Teilen Galiläas könne eine neue Heimat für Tausende von jüdischen FamiKen werden, wenn, der Geist der Chaluzim und die Kraft des jüdischen Volkes in der Welt an diesem Werke zusammenwirken. Mit dem Appell, in der Tischri-Aktion des KKL dazu einen ersten Beitrag zu leisten, und dem gemeinsamen Gesang der Hatikwä schloß die Versammlung. Hebräische Sprachkurse München Am Samstag, 9. Oktober, begann der angekündigte Grammatik-Kurs (in deutscher Sprache), der von nun. an regelmäßig jeden Samstag 20.30—22 Uhr Herzog-Rudolf-Sträße 1/1 stattfindet Ebenso hat am Montag, IL. Oktober, der Konversations-Kurs begonnen, der vorläufig jeden Montag, 20.30—22 Uhr stattfindet. Beide Kurse sind eine wichtige systematische Ergänzung für jeden Hebräischlefnenden mit allgemeinen hebräischen Vorkenntnissen.; Wir machen ferner nochmals auf den neuen Anfänger-Kurs' aufmerksam, der soeben beginnt. Anmeldungen zu diesem Kurs müssen sofort erfolgen. Anmeldungen zu den Kursen und alle Auskünfte beim Büro, München, Schlosserstraße 2/1, Telephon 53 0 52. Der nächste Chug-Iwri ist am Samstag, 23. Oktober, 19.30 Uhr, im obenerwähnten Lokal. Thema: - inZPIiDt Sirrin 1?>H \\; (Das jüdische Kind und seine Umgebung.) ~'~ Hebräischer Vortrag. Bei dem von der Hebräischen Sprachschule veranstalteten hebräischen Vortrag am Samstag,- 2. Oktober, sprach Herr G 01 d b e r g über „Die Anfänge des Chassidismus". Der Redner schilderte die Entwicklung des messianischen Gedankens von der theoretichen Kabbalah. (Sohar) über die praktische AUS WandGr©rfinden eine Auslese geschmackv.l kombfnieH.Wohnzimm.,SchIafZvKfidien,Beit-CoQcfacs>| Anu. Aufbau-Möbel, gediegen u. preiswert im MÖBELHAUS EMU EBEN Schwanthalersf r. 9, nächst Sonnensirafie