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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1937-04-01 · 7 (1.4.1937) · p. Seite 156

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
13 (1937)
Issue
7 (1.4.1937)
Date
1937-04-01
Page
Seite 156 (sequence 8)
Language
German
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156 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung FRÜHJAHRS-NEUHEITEN Mäntel — Kleider — Blusen in großer Auswahl Fachgeschäft für. Damenmoden LEO OPPENHEIMER Dachauer Straße 9 (neben Cafe Rheinland) sten Fragen des Judentums in Deutschland in großer Zahl teilnehmen. Die Veranstaltung wird umrahmt von Darbietungen der Jugendbünde. ,(Vgl. Anzeige in dieser Nummer.) Jüdische Fortbildungsschule Die Einschreibung in 'die Jüdische Fortbildungsschule findet am Montatg, den 12. April, vormittags von 9—12 Uhr, in der Herzog-Rudolf-Straße 1 Rg. statt. Es haben sich nur Schüler und Schülerinnen, die neu in die Schule eintreten wollen, zu melden. Zur Einschreibung sind Schhißzeugnisse der Volksschule oder anderer Lehranstalten mitzubringen. Die Schulleitung. Hebräische Sprachkurse Ein neues Semester beginnt und jeder hat die Möglichkeit, sich einem passenden Kurs anzuschließen. Nach den Mühen des Tages ist es am Abend wirklich eine Erholung, durch Teilnahme an einer hebräischen Stunde den Alltag zu vergessen». Man wächst in den palästinensischen Interessenkreis hinein und man geht mit der Zeit. "wirts enn ]toT Jüdischer Frauenbund, Ortsgruppe München Nächster Hausfrauen-Nachmittag: Dienstag, dien 13. April, nachm. 4 Uhr bei Schwarz, Schlosserstr. Aussprache über Frauen- und Kinderauswanderung. Nächster Bibelkurs: Montag, den 19. April (Thema wird in der Nummer vom 15. April bekanntgegeben). Staatszionistische Organisation Ortspruppe München Reichenbachstraße 27/1 r. Vor einem größeren Kreis geladener Mitglieder berichtete am 21. März im Sitzungssaal der Gemeinde der Ortsgruppenleiter der Staatszionistischen Organisation München über die Arbeit der Revisionisten Deutschlands in den letzten Monaten unter besonderer 'Berücksichtigung der Münchener Ortsgruppe. Anschließend an diesen Bericht wurden in gemeinsamer Besprechung Richtlinien für die künftige Arbeit aufgestellt. Das Ergebnis dieser Aussprache wird den Mitgliedern der Staatszionistischen Organisation in einem besonderen Rundschreiben bekanntgegeben. Keren Hamenorah-Aktion In der Woche zwischen dem 7. und 14. März wurden zum dritten Male seit Bestehen des Keren Hamenorah die dunkelblauen, mit den Menoroth geschmückten Büchsen geleert. Die Aktion stand nnter dem Motto: Alles für die jüdische J mgend, die, getreu den national-religiösen Gesetzen des jüdischen Volkes, den Aufbau des Judenstaätes auf sich genommn hat. Der Keren Hamenorah, der in erster Reihe den jüdisch-nationalen Pionier in seinem Kampf um den Judenstaat stützen will, ist bereits in den wenigen Monaten seines Bestehens zu einem wichtigen Fond im Dienste der jüdischen Jugend geworden. Das Ergebnis dieser Leerung übertraf bei weitem die vorhergehenden Sammlungen und sei daher an dieser Stelle nochmals sowohl den Spendern als auch den ehrenamtlich tätigen Betarim und Betarioth herzlichst gedankt. Gemeindemitglieder, die eine Keren Hamenorah-Büchse zu erhalten wünschen, wenden gebeten, ihre Adresse dem Ortskiommissariat München des Keren Hamenorah, Reichenbachstraße 27/1 r., bekanntgeben zu wollen. Taf elgerät und Schmuck Vornehme Geschenke M. T. Wetzlar? MÜndien Maximilianstraße 2 Fo to- Wettbewerb Der von der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Amateurfotografen ausgeschriebene Foto-Wettbewerb hatte einen vollen Erfolg. Nachdem ein großer Teil der Bilder bereits in Frankfurt gezeigt worden ist, wurden diese nun auch den Fotofreunden in München durch die Gemeindebibliothek, welche sie an einigen Tagen der vergangenen Woche auslegte, zugänglich gemacht. Unter der Fülle des Materials zeigte sich viel Können, viel guter Wille, vor allen Dingen viel gutes modernes Sehen. Zweierlei ist erfreulich: 1. die jüdischen Amateure sind technisch auf voller Höhe, sie sind nicht zurückgedrängt, sondern eher angeregt zu besonders tüchtigem und sorgfältigem Schaffen; 2. man sieht an einer solchen Ausstellung, wie die Beschäftigung mit der Lichtbildnerei verinnerlicht. Nicht nur das liebevolle Eingehen in die Technik, vor allem die Motivwahl ist es, die darauf hinweist. Speziell die jüdischen Motive sind ja bekanntlich außerordentlich schwer zu finden und es ist ein verhältnismäßig kleines Gebiet, das dafür überhaupt in Frage kommt. Aber wie die Dinge der täglichen Umwelt gesehen werden, der Ausschnitt, die Beleuchtung, das Spiel des Lichtes überhaupt, all das gibt Kunde von einer Lebendigkeit und Frische des Lebensgefühls, die uns gerade heute so Wertvoll sind. Auch hier gilt: „Nur der Lebendige beherrscht das Leben." Das Preisgericht bestand aus den Herren: Julius Guggenheimer (Memmingen), Arthur Maier (Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Mannheim), Hans Mendelsohn (Frankfurt), Emil Wertheim (Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Frankfurt a. M.), Hugo Wohlfarth (Frankfurt a. M.). Die Preisträger waren: In Gruppe A (Anfänger): 1. Preis: Bruno Roth, München; Dr. Hugo Stern, Frankfurt a. Main. 2. Preis: Rudolf Heymann, Berlin-Wilmersdorf; Lucy Jourdan, Frankfurt a. M.; Kurt Strauss, Ludwigshafen. 3. Preis: Heinz Bauer, Mannheim; Leonhard Kahn, Frankfurt a. M.; Albert Adler, Frankfurt a. M.; Julius Kahn, Hamburg; Rosie Stern. Frankfurt a. M.). In Gruppe B (Fortgeschrittene): 1. Preis: Dr. Friedrich Frankfurter, Frankfurt a. M.; Walter Dreyfuss, Mannheim. 2. Preis: Pauline Jacobsohn, Augsburg; Dr. Walter Katzenstein, Köln; Kurt Seldis, Berlin. 3. Preis: Heinz Hermann, Hamburg; Nachmann Lichner, Frankfurt a. M.; Curt Pfeiffer, Breslau; Dr. A. Heller, München; Ernst Meier. Mannheim. Ferner erhielten lobende Anerkennungen: Hugo Cahnmann, Frankfurt a. M.; Adele Elias, Frankfurt a. M.; Ernst Gottlieb, München; Benno Zimmern. Worms; Peter Loeb, Mannheim; Litta Drucker, Berlin; Adolf Bielschowski, Breslau; Dipl.- Ing. H. Allen, Hamburg; Helmut Cohn, Berlin/New York.

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